„Politik der Feindschaft“ – „Kulturkampf im Klassenzimmer“

Es gibt diesen Witz mit „Quo Vadis“.

Eine fragt, wohin gehst du. Einer antwortet, ins Kino. Was gibt’s? Quo Vadis. Was heißt das? Wohin gehst du. Ins Kino. Was gibt’s? Quo Vadis. Was heißt das? Wohin gehst du? Ins …

Ein Endlosschleifenwitz.

Quo Vadis heißt nun auch ein Verlag, in Österreich. Angehängt im Verlagsnamen ist nicht Kino, sondern Veritas — Wahrheit …

Nicht erst seit der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei wird gewußt, was das bedeutet, wenn in Österreich Wahrheit auf den Schild gehoben wird …

Die Geschäftsführung dieses Verlages haben inne: Michael Fleischhacker und Niko Alm.  Es käme seiner Wahrheit wohl näher, hätten sie den Verlag schlicht wie kurz „Nudelsieb“ genannt.

Ihr erster Titel: „Kulturkampf im Klassenzimmer“. Das „f“ gesetzt als Schwert, als ein „islamisches Schwert“ … Das sagt bereits alles aus. Herausgegeben von einem Geschäftsführer Fleischhacker, und sofort kann gewußt werden, in welche Hallenecke es gehört, in die Ecke, wo die Endlosschleifendebatte läuft, in der sich Österreich gefällt und überzeugt ist, eine Debatte zu führen, während tatsächlich bloß ein …

Kaum veröffentlicht, wird dieses Buch zum breitesten medialen Mittelpunkt in Österreich. Und alle können sich gemütlich zurücklehnen, meinen von sich, einen Beitrag zu den Herausforderungen der Zeit zu leisten.

Wie überholt es ist, vom „Kulturkampf“ … Es gibt auch diesen Witz, es brauche immer Jahre oder Jahrzehnte, bis etwas nach Österreich gelange. Wie viele Jahre wird es wohl noch dauern, bis auch in Österreich begriffen werden wird, daß der „Kampf der Kulturen“ seit Ewigkeiten ein Buch ist, das bereits bei seinem Erscheinen nicht auf der Höhe seiner Zeit war.

Wie viele Jahre müssen wohl in Österreich vergehen, bis beispielsweise „Politik der Feindschaft“ von Achille Mbembe zum breitesten medialen Mittelpunkt wird, zur breitesten öffentlichen Debatte. Aus diesem Buch kann nichts zitiert werden, weil das gesamte Buch zu lesen ist. Auch in diesem Buch ist viel zu erfahren, zu den Herausforderungen der Zeit, aber nicht dermaßen kurzgeführt, wie es in und nicht nur in Österreich …

Ein Buch wie beispielsweise „Kulturkampf im Klassenzimmer“ wäre Mbeme nie eine herangezogene Sekundärliteratur. Es sagt aber auch viel über Österreich aus, daß Mbeme Schreibende aus Österreich zitiert, und zwar Sigmund Freud und Jean Améry …

Zu einem weiteren Buch von Mbembe gibt es bereits ein Kapitel: „Kritik der schwarzen Vernunft“ ..

Mit dieser kurzgeführten Herangehensweise wird es kein Weiterkommen, keine Entwicklung zum Postiven geben, sondern bloß die Endlosschleife des Witzes. Wohin gehst du? Ins Fernsehen. Was gibt’s? Quo vadis. Was heißt das. Wohin gehst du? Zum Fleischhacker …

Quo Vadis Varitas - Zum Fleischhacker Was gibts Quo Vadis Was heißt das Wohin gehst du.png

In freudiger Erwartung

Karin Kneissl hat geheiratet.

Karin Kneissl wird bald ihr erstes Kind „biologisch“ … Oder.

Es wird ja nicht immer alles sofort verraten.

Oder. Karin Kneissl hat schon „biologisch“ … und war bereits zum Zeitpunkt der Heirat in, wie es die Alten so schön zu sagen wissen, guter Hoffnung, und der Knicks war, nachdem sie ihm das Freudige verraten und gleich wieder eingeladen hatte, ihr Danke an den Präsidenten für seine Zusage, Pate ihres ersten Kindes sein zu wollen, in das steiermärkische Vorgebirge kommen zu wollen, um da selbst das Kindle in das Becken zur priesterlichen Bespritzung tief halten zu wollen.

Jedenfalls. Karin Kneissl hat geheiratet. Sie ist eine Ehe eingegangen. Also können nur Kinder aus dieser Ehe hervorgehen, zumindest ein Kind auf die „biologische“ Art. So ist die Logik des Vizekanzlers. Und ein Kindle aus gutem Hause hat doch zumindest zwei Taufpaten. Der Präsident ist ein logischer Taufpate, war er doch am Tage im Steiermärkischen, an dem Tage genau, als vielleicht die gute Hoffnung „biologisch“ … dann wäre der Vizekanzler logischerweise der ideale zweite Pate – der Bio-Logiker schlechthin …

Das Bild vom Knicks noch in guter Erinnerung, schon aber vergessen das Datum, wann das war, als vielleicht „biologisch“ … einerlei, in ein paar Monaten schon könnte der Ministerin die Feuerstelle als Ersatz für ihr Amt …

Es ist aber eher zu vermuten, daß sie bereits zur Heirat ein Kindle unterm Herz trug, so wie das trachtige Kleid … Dann wird es aber recht bald so weit sein, und ganz Österreich in guter Hoffnung

Das wegen der guten Hoffnung sind keine fake news. Das sind Fakten, also genau in dem Sinne Fakten, wie der zurzeitige Vizekanzler in Österreich Fakten versteht.

Bei all der guten Hoffnung, die Integrationsministerin bald an ihrer Feuerstelle zu wissen, ist doch das freudige Ereignis ein wenig zu trüben.

Wie unberücksichtigt bleibt doch bei diesem Geschwefel um die Ehe seit Jahren oder im Grunde seit Jahrzehnten, wie eben wieder vom zurzeitigen Vizekanzler auf der Plattform des Konzerns Facebook angereichert, die Frage nach den Kosten der Ehe für die Steuerzahlerinnen in einem Land, der Umstand, daß gerade die Ehe zwischen Mann und Frau, die von der identitären Regierungspartei so tapfer verteidigt sein will, dem Steuerzahler doch durch die Jahre und Jahrzehnte enorm viel kostete und weiter enorm viel kostet und weiter enorm viel kosten wird, wenn bedacht wird, was für ein riesiges Sicherheitsnetz, was für ein gewaltiger Schutzschirm über die Ehe und vor allem über die Ehe mit „biologisch“ gezeugten Kindern aufgespannt sein muß, seit Jahren, seit Jahrzehnten, mit den nicht mehr zu zählenden Beratungseinrichtungen für Ehe, Familie, Kinder, mit den Frauenschutzhäusern und so weiter und so, kurz gesagt, schlecht weiter.

Und so weiter und so schlecht fort. Denn. Was könnte da noch alles immense Kosten Verursachendes durch die Ehe zwischen Mann und Frau aufgezählt werden, es wüchse zum längsten Kapitel aus, zu einem eigenen Buch, das an Umfang die Bibel bei weitem hinter sich lassen würde, die Bibel dünn wie einen Folder einer Ehenotberatungsstelle, wie einen Flyer eines Eheschutzzentrums erscheinen lassen würde. Es müßte von den massiven Kosten gesprochen werden von den eigens wegen der Ehe zwischen Mann und Frau verabschiedeten Gesetze, Wegweiserecht und so weiter und schlecht weiter, von den Kosten der Polizeieinsätze, die notwendig sind, um Eskalationen im Eheglück zu befrieden, von den „biologischen“ Kindern, die in staatlicher Obhut zu ihrem Schutz vor ihren Eltern, die als Mann und Frau die Ehe eingingen, zum Wohl der Kinder, versorgt werden müssen, und so weiter und so schlecht …

Kosten, Kosten, Kosten … die scheinen der schwarzidentitären Regierung auch schon zu viel zu werden. Deshalb wohl ein erster Schritt dagegen:

FPÖ und ÖVP schmettern Antrag zur Bekämpfung von Kinderarmut in Österreich im Parlament ab

Und Umschau nach kostengünstigeren Unterbringungen von Kindern auch bereits?

Kurz zu „Kinder in Käfigen“

PS Wie sonderbar, die Ehe eine Katastrophengeschichte, Urkunde des Fiaskos von Mann und Frau, und dennoch wollen so viele noch sich verehelichen, gleich in welcher geschlechtlichen Konstellation, gleich welcher Geschlechtlichkeit der Mensch sich zugehörig fühlt, gleich, als welches Geschlecht der Mensch „biologisch“ sich …

Österreich - Außenministerin in guter Hoffnung.png

 

 

Kurz zurzeitiger Kanzler: „Österreichs Position ist klar. Es besteht der Wunsch vieler“ nach Österreich zu kommen, die Staatsbürgerschaft zu erhalten. „Wir respektieren diesen Wunsch,“ werden auch alle zum Kommen einladen, ihnen die Staatsbürgerschaft verleihen.

Was für ein großzügiger Mann. Es äußern Menschen leise in einem Land ihren Wunsch nach einer Doppelstaatsbürgerschaft, also zusätzlich zur Staatsbürgerschaft, die sie bereits haben, auch die österreichische Staatsbürgerschaft zu bekommen, kaum ist der Wunsch geäußert, schon ist dem Manne sein Herz weichbereit, ihnen diesen Wunsch zu erfüllen.

Er selbst wird wohl gar nicht so ein feines Gehör haben, um diesen gar leise vorgebrachten Wunsch selbst vernommen zu haben. Aber wer so grundgütig wie dieser Mann ist, der wird von seinem Herrgott mit Lautsprechern der Marke Identitär belohnt. Die Lautsprecher der Type Vizekanzler werden ihn recht beschallt haben, bis auch er …

Als wäre dieser Wunsch aus den Megaphonen Kamerad, muß es ihm in den Ohren geklungen haben wie das der Trompeten von Jericho …

Sollten jetzt Menschen in Österreich befürchten, dieser Großzügige, dieser Grundgütige werde nun für alle die Grenzen öffnen, die irgendwo auf der Welt den Wunsch äußern, eine neue Heimat zu finden, nach Österreich zu kommen, die österreichische Staatsbürgerschaft zu erhalten, diesen Menschen kann gesagt werden:

Fürchtet euch nicht. Denn. Diesen Wunsch hört er nicht. Die Lautsprecher der Type Innenminister beschallen ihn nicht mit diesen Wünschen …

Fürchtet euch nicht. Denn. Darüber hinaus. Er selbst macht sich tapfer taub gegen diesen Wunsch durch sein eigenes Übertönen, durch seine Beschallung seiner selbst mit seinem einzigen Wort, das er einzig auswendig mit seiner Trompete zu blasen weiß …

Das kurz nur nebenher: Es soll das Gerücht umgehen, er solle einmal in geselliger Runde auf einer Almbude behauptet haben, das Wunderbare an der deutschen Sprache sei, es habe bloß ein einziges Wort, es komme gänzlich mit einem einzigen Wort für alles aus, das ihm in allen Sprachen sein Herzenswort, und welches er mit der Luft seines Herzens allein unentwegt trompeten könne, ohne außer Atem zu kommen, und das Erstaunliche für ihn an einer Sprache mit nur einem einzigen und sogar mit seinem einzigen Herzenswort, das ihm vollkommen Verstand sei, es reiche tatsächlich ein einziges Wort gänzlich aus, um ein ganzes …

An Trompeten werden seit altersher Fahnen gebunden, und wenn es recht schön und edel und gar recht ehrenvoll sein soll, mit umlaufenden Fransenbesatz, und in der Mitte des Fahnentuches bestickt mit einem Monogramm, mit einem Zeichen …

Ob er von den Häklerei ZZ schon so eine Fahne für seine Trompete geschenkt bekommen hat? Und bestickt mit was für einem Symbol …

Mit einem Doppelpaß?

Sebastian Kurz hört die Signale - Südtirol - Doppelstaatsbürgerschaft

 

Kurz zur positiven Entwicklung in Deutschland und zu dem um den Schlaf bringenden Österreich.

Zwischen der weidelschen und der hitlerischen Stampferei passierte in Deutschland eine Entwicklung, die positiv zu nennen ist.

Alice Weidel mit dem Fuß aufstampfend im Bundestag - 09-18

Konnte Adolf Hitler im Juni ’40 im Wald von Compiègne noch aus Freude mit seinem Fuß auf den Boden aufstampfen — niemand in seiner Nähe, der widerspricht, der ihn in die Schranken weist, ihm das Runenzepter aus der Hand nimmt

Im deutschen Bundestag Jahrzehnte später kann Alice Weidel nur noch aus Ärger und Wut mit ihrem Fuß aufstampfen — zu viele in ihrer Nähe, die widersprechen, die kurz und klar benennen, was ihre Partei und sie ist, die ihre Partei und sie in die Schranken weisen.

Und nach ihrem Wutstampfer will sie am 12. September 2018 recht rasch aus dem Saal, aber, ganz souveräne Dame, noch einmal zurück, das Handtäschchen holen, noch etwas Blaues auch, dann aber hinaus, recht rasch weg von den Menschen, die ihrer Partei das nicht durchgehen lassen, was nicht durchzugehen hat, in einer entwickelten Demokratie.

Das ist die positive Entwicklung in Deutschland. Und das ist keine Gleichsetzung zwischen Adolf Hitler und Alice Weidel. Das wäre auch töricht, dumm und falsch, wie bereits dargelegt, und auch dargelegt ist, warum dennoch eine Partei wie die ihrige

Kurz zusammengefaßt: FPÖ und AfD und … schlimmer als NSDAP

Heinrich Heine hat nicht an Deutschland gedacht, als er schrieb, denke er an Deutschland, sei er um seinen Schlaf gebracht, auch wenn in der Gegenwart viele vor allem aus diesem Gesinnungskreise es so verstehen möchten.

Wer heute, im Jahr 2018, an Deutschland denkt, ob in der Nacht, ob bei Tag, wird in Anbetracht dieser Entwicklung nicht um den Schlaf gebracht.

Anders hingegen ist es freilich um Österreich bestellt, im Österreich ’18, da können die Weidels noch aus Freude mit dem Fuß auf die parlamentarische Scholle aufstampfen — in Österreich trifft es zu, wer an Österreich denkt, ist um den Schlaf gebracht …

„Wiederbeleben des Faschismus“

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

FPÖ und Antifaschismus – Wenn Herbert Kickl von Norbert Hofer abschreibt, kommt dabei nur recht Unrichtiges heraus

Unvorstellbar in Deutschland: eine Österreich-Koalition

Wer gaulandgemäß für Schießbefehl und Stolz auf deutsche Soldatenleistungen im Weltkriege – der FPÖ recht willkommen zur Gesinnungsbereicherung

Am 1. September wird zurückgebrüllt – Achse der Retrotollen

Goebbels, Höcke, Podgorschek oder kurz gesagt: „Dann reden wir auf gut deutsch“.

Dinghofer hofft auf FPÖ unzensuriert auf einen Stauffenberg gegen Angela Merkel, der „genauer arbeitet als sein Vorgänger“

Unterschiede zwischen Deutschland Österreich, die nicht für Österreich sprechen

Gauland, Weidel, Hofer, Strache …

Studienzentrum Weikersheim – Was in Deutschland hoch umstritten, in Österreich für das Parlament recht

Burschenschafter in Deutschland als Staatssekretär entlassen, in Österreich im Parlament geehrt

Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust

Zum Stampfen fällt noch, es gibt auch das Stampfen von Kartoffeln. Und das ist es, was den Menschen bleibt, wenn Parteien solchen Gesinnungszuschnitts die Macht wieder abgeben müssen, wenn alles von ihnen ruiniert ist: Kartoffeln stampfen, um irgendwie halbwegs satt zu werden, um das von solchen Parteien Zerstörte wieder aufbauen zu können, die Kraft zu haben, die Trümmer dieser Parteien …

 

Alice Weidel stampft auf - An Österreich gedacht, um den Schlaf gebracht

 

„Justiz ermittelt nach Neonazi-Postings auf F“PÖ unzensuriert

Diese Schlagzeile „Justiz ermittelt nach Neonazi-Postings auf F“PÖ unzensuriert, wäre, wie ein Präsident mit seinem Klan in der Sekunde kreischte, fake news

Fake News aber gibt es hier nicht. Kann es auch nicht geben, weil es keine News wären, also keine Neuigkeiten, nichts Neues, und die Zeitungen, da sie keine andere Wahl haben, bescheinen nichts Neues.

Diese Schlagzeile aber gibt es, gestern am 15.09.18 von einer Tageszeitung in Österreich gebracht, also keine fake news, und lautet vervollständigt: „Justiz ermittelt nach Neonazi-Postings auf Facebook“ …

Es ist in diesem Artikel von „Bezirksräten“ die Rede, von Postings, die … kurz und schlecht von allem, das zu einem Bezirksrat diesseits der Donau führt, der stellvertretender Obmann eines Vereins ist, der mit einem Anteil von neunzig Prozent Gesellschafter von der gesinnungsgemäß zensurierten Website ist …

Die Schlagzeile Justiz ermittelt gegen FPÖ unzensuriert gibt es in Österreich nicht einmal als fake news, dabei ist es eine Schlagzeile, die es bereits vor Jahren schon hätte geben müssen. Es muß nicht ein weiteres Mal ausgeführt werden, weshalb, in zu vielen Kapiteln kann gelesen werden, warum.

Zum Schluß des Artikels „Justiz ermittelt nach Neonazi-Postings auf Facebook“ steht der Satz:

„Oftmals sind geschlossene Facebook-Gruppen Ausgangspunkt der Hasstiraden.“

Die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Regierungspartei hat erst vor kurzem einen ihrer Kommentare für die Öffentlichkeit geschlossen, aber weiterhin wohl abrufbar für jene, die bei dieser Website angemeldet sind, und es stellt sich die Frage, was können Angemeldete noch alles auf dieser Website lesen, was vor der Öffentlichkeit verborgen werden soll und nur zugänglich jenen, die angemeldet sind zum geschlossenen Bund dieser Website. Und wie viele das wohl sind?

Der trauernde Kommentar der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich zum Tod von Dr. Hans Berger ist zuerst wohl aus Unachtsamkeit als ein für alle abrufbarer Kommentar auf diese Website gestellt worden, und dann, vielleicht nach einer Schrecksekunde, recht rasch der Öffentlichkeit entzogen worden, um dann nur noch jenen zugänglich, die sich auf dieser Website anmelden können; dem geschlossenen Websitekreis bloß noch zugänglich …

Zu Dr. Hans Berger gibt es inzwischen eine parlamentarische Anfrage, an den zurzeitigen Innenminister: „betreffend einen unzensuriert.at-Artikel zum Tod des Neonazis Hans Berger“ … Es darf erwartet werden, der Innenminister wird sich mit seiner Antwort gesinnungsgemäß nicht vergaloppieren …

Übrigens, von Verjährung ist in dem gestrigen Artikel der Tageszeitung über die Ermittlungen der Justiz auf Facebook

Kurz zusammengefaßt FPÖ unzensuriert seit dem 05.05.18

ebenfalls die Rede … auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich ist nichts verjährt, kann es keine Verjährung geben, mit stets weiteren Kommentaren auch der SS (mit einem Klick erfahren Sie, wofür die Abkürzung hier steht) ist Verjährung in jedweder Bedeutung ausgesetzt …

Die Facebook-Gruppe, von der im gestrigen Artikel gesprochen wird, wegen der die Justiz ermittelt, wird mittlerweile vielleicht schon überlegt haben, wie sie sich vor einer Belästigung durch eine ermittelnde Justiz … ein Vorbild auch hierfür könnte ihr die gesinnungsgemäß zensurierte Website sein — manchmal reicht es schon aus, kurz wie schlicht gesagt, bekanntere, berühmtere, durchaus mächtige Mitglieder zu haben, die aber nicht tätig zu werden brauchen, nicht, wie es so schön heißt, intervenieren müssen, es reicht im Heimatland des niederträchtigen Gehorsams, wenn sie einfach Mitglieder sind …

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

FPÖ unzensuriert: Personalpool für den montagsgemachten Innenminister

Hofer Hellstorm Verbotsgesetz

Zurzeitiger Vizekanzler in Österreich erneuert die Gültigkeit von „Ehre, Freiheit, Vaterland“

FPÖ unzensuriert: „Konflikt mit diesen Untermenschen kann man sicher nicht friedlich lösen“

Buchenwald

Justiz ermittelt gegen FPÖ unzensuriert - Eine Schlagzeile in Österreich nicht einmal als fake news vorhanden

 

Feuerstelle statt Fernseher: Kulturkreis uridentitär klügster, befähigster Köpfe

„wenn der fernseher und das ist auch ein faktum in manchen kulturkreisen sozusagen der ersatz für die feuerstelle ist und den ganzen tag läuft …“

„frauen sind integratiosmotoren also die mütter die letztendlich die kleinen paschas und machos …“

Karin Kneissl hat das einen Tag nach der Verkündigung durch Christian Hafenecker, die FPÖ stehe hinter ihren „klugen und befähigten Köpfen“ das Geheimnis offenbart, weshalb die identitäre Regierungspartei in Österreich gar so viele kluge und befähigte Köpfe

Und ewig stellt sich die kurze Frage, was ist das Geheimnis der gar so vielen klugen und befähigten Köpfe in dieser Partei.

Karin Kneissl hat es nun gelüftet. Endlich.

Kurz gesagt, es ist ein schlichtes Geheimnis: sie haben keinen Fernseher, die Feuerstelle ist dieser Partei Ersatz für den Fernseher, und das Feuer brennt den ganzen Tag, seit Jahrhunderten darauf geachtet, daß es nie ausgeht.

Statt in den Fernseher zu starren, stehen die uridentitär klugen und befähigten Köpfe am Lagerfeuer und der Rauch des Feuers, die Flammen und auch wie die Holzscheite angeordnet, wie das Holz abbrennt, ob zu Feuerkeilen gebrannt, auf alles das achten sie bei ihrem Schauen in das Feuer, bei ihrem Lesen der Botschaften des Feuers, was Flamme, Rauch und Feuerkeil ihnen knistern, schreiben sie auf, all das Kluge, entnommen dem Funkenalphabet, das sie letztendlich befähigt, kluge und befähigte Kandidatinnen für alles zu sein, also auch, ein  untertäniger Knicks als Ehrerbietung an die Ministerin für ihre Preisgabe dieses Geheimnisses, dessen Lüftung schon so lange brennend erwartet, weshalb die identitäre Regierungspartei in Österreich, ach, wie bescheiden doch Christian Hafenecker, nicht nur kluge und befähigte Köpfe, sondern die klügsten und befähigsten

Karin Kneissl - Regierung Österreich - 13-09-18 - ZIB 24 - Fernseher als Ersatz für Feuerstelle in Kulturkreisen.png

 

Die „privilegierte Ehe“ der FPÖ, „sachlich 1811“

Christian Hafenecker, dessen Steckenpferd es sein dürfte (immerhin weit günstiger für das österreichische Budget als ein Kicklpferd), Menschen nach ihren geistigen Fähigkeiten zu beurteilen, meint in seiner gestrigen Presseaussendung, die FPÖ stehe „hinter ihren klugen und befähigten Köpfen und wird sich von ihrem Weg für Österreich nicht abbringen lassen“.

Wenn, das aber nur nebenher, im Land Österreich von „für Österreich“ geschrieben wird, ist es nicht leicht auszumachen, welches Österreich gemeint ist, Österreich als Land oder Österreich als fellnerische Umsonst.

Diesmal steht Christian Hafenecker also hinter dem „klugen und befähigten“ Hubert Keyl.

Asperl, Graf, Höferl, Keyl – Recht einfach statt einer langen Liste: Sos Freiheitliche

Life Ball ’15 von Odin Wiesinger ausrichten lassen – Jubel von Harald Vilimsky und Franz Obermayr darob nicht auszuschließen

Und weil es dabei um den Posten eines Höchstrichters geht, zwar im Bundesverwaltungsgerichtshof des Staates Österreich, fällt dennoch sofort ein anderer ein, nämlich der Verfassungsgerichtshof des Staates Österreich.

Wie viele aus der zurzeitigen identitären Regierungspartei werden sich wohl gedacht haben und weiter denken, ach, wären im Verfassungsgerichtshof nur unsere „klugen und befähigten Köpfe“ gestanden, müßte jetzt nicht eine „privilegierte Ehe“ gezimmert werden, sachlich aus 1811.

Es wird nicht gewußt, ob Christian Hafenecker auch schon einmal hinter diesem „klugen und befähigten“ Mann gestanden ist, der, kurz zusammengefaßt, im Verhandlungsteam für die zurzeitige Regierung in Österreich saß, aber damit er, dieser Verhandlungsmann, sich nicht zurückgesetzt fühlt, soll er beim Namen genannt werden: Norbert Nemeth.

Norbert Nemeth, aber das nur nebenher, der mit Hubert Keyl ein Faible für einen Mann zu teilen scheint, von dem nicht gewußt wird, wie er von Christian Hafenecker beurteilt wird: ob auch einer von den „klugen und befähigten Köpfen, auch einer „durch seinen tadellosen Leumund, als ein hervorragender Kandidat“ für …?

„Verfassungsjuristen tun sich in Ermangelung eines konkreten Vorschlags der FPÖ, wie so ein Gesetz ausgestaltet sein könnte, schwer mit einer Beurteilung der Erfolgschancen. ‚Ein Festschreiben des Willens zur Kinderzeugung im Ehegesetz wäre jedenfalls verfassungswidrig‘, sagt Verfassungsjurist Theo Öhlinger. Dies wäre ein verfassungswidriger Eingriff in die Privatsphäre, und aus verfassungsrechtlicher Sicht auch nicht überprüfbar. Ganz ausschließen, dass die FPÖ sich – zumindest den Begriffen nach – durchsetzen könnte, will Öhlinger aber nicht.“

Was für ein Vorwurf gegen die FPÖ, es gäbe keinen konkreten Vorschlag, wie wenig diese „Verfassungsjuristen“ von den Gesetzen in Österreich wissen. Dabei müßten sie nur einmal bei Nemeth, der bei den „klugen und befähigten Köpfen“ der identitären Regierungspartei steht und für sie, wie kurz erwähnt, am Verhandlungstisch sitzt.

Es wurde zwar bereits zitiert, aber einer von den „klugen und befähigten Köpfen“ mit einem durch und durch „tadellosen Leumund“ kann nicht oft genug zitiert werden:

„Womit wir beim zweiten Aspekt wären, nämlich der Rolle eben dieser Höchstgerichte: Haben jene wirklich das Recht, den für unseren Kulturkreis maßgeblichen Ehebegriff aufzuheben?“

„Es sei denn, die FPÖ kommt in die Regierung und verhindert im Wege eines entsprechenden Koalitionspaktes eine Änderung des § 44 ABGB.“

„Da gefällt uns die geltende Rechtslage, die gerade noch einmal gerettet wurde, besser – auch wenn sie aus dem Jahre 1811 stammt: ‚Die Familien-Verhältnisse werden durch den Ehevertrag gegründet. In dem Ehevertrage erklären zwey Personen verschiedenen Geschlechtes gesetzmäßig ihren Willen, in unzertrennlicher Gemeinschaft zu leben, Kinder  zu zeugen, sie zu erziehen, und sich gegenseitigen Beystand zu leisten‘.“

ÖVP mit Kurz und FPÖ mit Nemeth: Olymp der Veränderungen

Das ist also der „konkrete Vorschlag“ von „klugen und befähigten Köpfen“. Die darüber hinaus auch stets ganz genau sind. Dieser seit dem 1. Jänner 1812 gültige Paragraph steht tatsächlich in dieser Orthographie im Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch nicht der fellnerischen Österreich, sondern des Staates Österreich. Das ist also der „konkrete Vorschlag“ von „klugen und befähigten Köpfen“: tadellos! Ist bereits seit 1812 Gesetz und immer noch Gesetz. Von „klugen und befähigten Köpfen“ sachlich haltbarer geschmiedet als Stahl.

Der Vorschlag von „klugen und befähigten Köpfen“ ist also Verhinderung, wie einer ihrer klügsten und befähigsten Köpfe es stellvertretend formuliert: „FPÖ kommt in die Regierung und verhindert.“

Verhinderung, das recht höchste Bekenntnis zur Erneuerung von …


Christian Hafenecker - FPÖ stehe hinter ihren klugen und befähigten Köpfen