„Male and Female he created them – Homosexual relationship challenge the christian concept of humanity“

Sabrina Preuß von der AfD Bayern wird von dem Deutschland Kurier, dem Boten der wahrlich reinsten Wahrheit auf Erden Gottes, am 16. April 2026 verbreitet, mit ihrer Wahrheitsfreiheit, die ihr und dem Kurier Deutschlands höchste Meinungsfreiheit, so wahr spricht Sabrina Preuß, daß es ein Vergehen wäre, es nicht ebenfalls weiterzutragen, ihre Verse, die so wahr wie alle biblischen Psalmen wahr, ihre Psalmen gereinigt zur Wahrheit hin in her order like as an apostle of the spirit of GOd

Stellt Euch vor, Ihr schreibt einen Text, der auf jahrtausendalten Überzeugungen basiert, kein Aufruf zur Gewalt, keine Beleidigung, einfach klassische christliche Lehre. Und zwanzig Jahre später wird dieser Text verboten, und Ihr werdet von dem höchsten Gericht Eures Landes verurteilt. Was wie Dystopie klingt, ist in Finnland gerade bittere Realität geworden. Ist das der Anfang vom Ende des Christentums in Europa? Am 26. März 2026 fällt in Helsinki eine Entscheidung, die Schockwellen durch den ganzen Kontinent gesendet hat. Die ehemalige Innenministerin, Räsänen, und Bischof Pohjola – man möge mir eventuelle Aussprachefehler jetzt verzeihen –, wurde wegen einer Broschüre aus dem Jahr 2004 schuldig gesprochen. Titel der Broschüre war: „Als Mann und Frau schuf ER sie“. Obwohl zwei volle Instanzen sie einstimmig freigesprochen haben, entschied der Oberste Gerichtshof nun mit einer knappen Mehrheit gegen sie. Das Urteil? Geldstrafe und die Anordnung, die Broschüre aus dem Internet zu löschen und die Druckexemplare zu vernichten. Warum ist das so gefährlich? Hier geht es um mehr als um eine Geldstrafe in Höhe von 1.800,00 Euro. Es geht um das Prinzip. Ein Rechtsstaat der EU ordnet an, christliche Inhalte den Zugriff der Öffentlichkeit zu entziehen. So etwas erinnert doch stark an die Bücherverbrennung.

Für Sabrina Preuß, dafür ist ihre Kanzelrede zu unterbrechen, ist hier doch klarzustellen, daß sie gesinnungsgemäß nicht die nationalsozialistische Bücherverbrennung gemeint haben wird, sondern lediglich erinnern will, daß 1965 der evangelische Jugendbund Bücher verbrannte,

u. v. a. m. von Erich Kästner …

Und Apostle Preuß weiter:

Das Gericht sieht in der Auslegung biblischer Texte eine Beleidigung einer Bevölkerungsgruppe. Dabei wurde ausdrücklich anerkannt, daß es keine Aufrufe zur Gewalt gab. Wenn der Satz „Als Mann und Frau schuf ER sie“ de facto nicht mehr unbeschränkt publizierbar ist, wo endet dann die Zensur? Ist die Bibel dann bald ein illegales Buch? Wir erleben hier eine Transformation des Staates zum Hohepriester der Moral. Der Staat entscheidet nun, welche religiösen Überzeugungen zulässig sind und welche nicht. Viele sehen darin den Anfang vom Ende einer Ära. Wenn das Fundament des christlichen Menschenbildes unter Strafe gestellt wird, verliert die Gesellschaft ihre Wurzeln. Es ist ein massiver Eingriff in die Gewissensfreiheit. Wenn Predigten und theologische Schriften zensiert werden, ist die Religionsfreiheit nur noch eine leere Hülle. Räsänen hat angekündigt, vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu gehen. Es geht nicht nur um sie. Es geht um das Recht jeden Menschens, seine tiefsten Überzeugungen öffentlich zu äußern, auch wenn sie nicht den verkorksten woken Zeitgeist entsprechen. Was denkt Ihr? Ist dieses Urteil ein notwendiger Schutz gegen die Diskriminierung? oder der endgültige Abschied von der Meinungsfreiheit.

Apostle Preuß, geschult durch jahrtausendalte Schriften, weiß um die Güte der gereinigten Wahrheit zum spirituellen Heile und zum seelischen Wohle des Menschen, so muß wahrlich die Wahrheit den Menschen verkündet werden, wahr vom ersten Buchstaben an, von allem gereinigt, was sie belasten könnte, denn schon der Titel „Als Mann und Frau schuf er sie“ erfährt die heilende Reinigung. Wie würde es doch die Menschen bereits belasten, den gesamten Titel lesen zu müssen, sie verwirren, sie ängstigen, sie sich bekreuzigen müßten, ihre Kinder aus dem Zimmer schicken müßten, um sie davor zu schützen, das Wort „Homosexualität“ zu lesen, gar zu hören, das sie selbst, wenn überhaupt, nur flüsternd …

MALE AND FEMALE HE CREATED THEM
Homosexual relationships challenge the Christian concept of humanity

Apostle Preuß aber spricht wahr, es ist eine „theologische Schrift“, so alt wie die Bibel selbst, die auf ihrer wissenschaftlichen Höhe theologisch in homosexuellen Beziehungen eine Herausforderung, eine Hintefragung, eine Kampfansage

Dafür, vom „Hohepriester“ sprechen zu können, wird sie wohl in einer weiteren theologischen Schrift das ihr Hilfreiche gefunden haben. Andreas Schnebel

Jahrgang 1969, war Berufssoldat und arbeitet nun als freier Autor und Publizist. Seine Analysen bewegen sich an der Schnittstelle von christlicher Ethik, Rechtsphilosophie und Ökonomie. Er schreibt u. a. für den Sandwirt und eigentümlich frei über die Notwendigkeit, Freiheit und Verantwortung wieder zusammenzudenken (libertaerechristen.de).

schreibt am 27. März 2026 in „corrigenda“ unter „Der Richter als Hohepriester“:

Nach dem Urteil gegen eine christdemokratische Politikerin und einen lutherischen Bischof in Finnland darf man Bibelverse nurmehr als museales Artefakt zitieren, jedoch keine Geltung für das Heute beanspruchen. Für Christen ist die Situation indes nicht neu. Bei Petrus finden wir eine Lösung

Die Passionsgeschichte liefert das Urbild dieses Prozesses. Vor dem Hohen Rat war die Anklage gegen Jesus theologisch: Gotteslästerung. Um ihn von der römischen Besatzungsmacht hinrichten zu lassen, musste die Theologie in die Sprache der Macht übersetzt werden. Pilatus interessierte sich nicht für jüdische Blasphemieparagrafen – er interessierte sich für Aufruhr. Deshalb vollzogen die Ankläger den entscheidenden Framing-Wechsel: „Wäre dieser nicht ein Übeltäter (kakopoiós), wir hätten ihn dir nicht übergeben“ (Joh 18,30). Im römischen Protokoll starb Jesus schließlich nicht als Gottessohn, sondern als Aufrührer, der das Volk aufhetzt (Lk 23,2).

In Helsinki erleben wir die juridische Version dieses Pilatus-Effekts. Räsänen spricht von Sünde und Schöpfungsordnung – theologischen Kategorien. Das Gericht übersetzt dies in Diskriminierung und Herabwürdigung – politische Kategorien. Durch diese Übersetzung wird das Evangelium zur Straftat umcodiert. Dabei ist der Prozess nicht nur das Mittel zum Urteil, sondern die Bestrafung selbst: eine jahrelange, zermürbende Prozedur, die als Abschreckung für die gesamte Öffentlichkeit dient. Die Botschaft lautet: Dein Gewissen ist teuer. Kannst du dir diesen Preis leisten?

Die Anordnung, die inkriminierten Passagen der Broschüre zu vernichten, ist kein bloßer Verwaltungsakt. In einer Welt, in der alles digital gespeichert ist, hat die Tilgung von Texten einen rituellen Charakter. Es ist der Versuch, eine abweichende Wirklichkeit aus dem öffentlichen Raum zu löschen.

Wenn ein Gericht argumentiert, religiöse Rede verursache psychischen Schaden und gehöre deshalb verboten, hat der Staat den Bereich äußerer Rechtsordnung verlassen. Er verspricht nicht mehr nur Pax – äußeren Frieden –, sondern eine immanente Form von Shalom: eine widerspruchsfreie Existenz. Das ist ein genuin soteriologischer Anspruch, einer also, der auf Erlösung und Heil abzielt.

Die Richterin agiert als Priesterin eines anthropologischen Bekenntnisses, das mit Geldstrafe und Löschungsanordnung untermauert wird. „Hate Speech“ ist in diesem System nichts anderes als forensische Blasphemie gegen den Gott der absoluten individuellen Autonomie. Kuypers Konzept der Sphärensouveränität benennt exakt die Grenze, die hier kollabiert: Der Staat absorbiert die kirchliche Lehrhoheit, indem er ihre Inhalte einer zivilen Orthodoxieprüfung unterwirft.

Ein Staat, der Texte vernichten muss, um seine Ideologie zu schützen, offenbart seine Schwäche, nicht seine Stärke. Er kann das Konto belasten, aber er kann das Gebet nicht verbieten. Er kann die Broschüre löschen, aber er kann die Wahrheit nicht ungeschehen machen. Das, so Petrus, „stopft dem Unverstand das Maul“ – nicht durch Debatte, sondern durch eine überlegene Ethik (1. Petr 2,15).