Es sagt wohl alles über Leon de Winter heutigentags aus, wenn er sich Roger Köppel als Interviewpartner aussucht, und mehr noch, wenn Leon de Winter eigens aus Amsterdam dafür anreist, um mit Roger Köppel ein Gespräch zu führen —
das bestärkt darin, in Buchhandlungen ab jetzt an den Büchern von Leon de Winter vorüberzugehen, ohne je wieder in seinen Büchern zu schmöckern, die ersten oder die letzten Sätze seiner Bücher dahingehend zu lesen, ob es vielleicht Bücher wären, die doch zu erwerben …
Mit „Supermacht USA am Scheideweg?“ reichlich mit Literatur von Leon de Winter für alle Zeit versorgt, wird doch dieses Gespräch von Roger Köppel, zu dem Leon de Winter eigens aus Amsterdam anreiste, als ein Buch von Leon de Winter verstanden, nicht als Roman, aber als Stück, als recht kleines Stück, als ein Dramolettchen, das für viele Lacher sorgt, und es wird befürchtet, mit keinem bereits von ihm geschriebenen oder noch zu schreibendem Buch wird es mit Leon de Winter so viel zum Lachen geben, wie eben mit „The USA, a superpower, at a crossroads?“
Es kann, sollte wer fragen, ob Leon de Winter zu lesen sei, nur eines empfohlen zu werden, „Supermacht USA am Scheideweg?“ zu lesen, dieses Dramolettchen, das am 7. Juni 2026 in Servus-TV aufgeführt wurde, this playlet was performed on 7 June 2026 in a studio of Servus …
Und sollte wer nach Roger Köppel fragen? Nun. Zu Roger Köppel fällt nur ein, daß er bis vor wenigen Jahren in der Schweiz ein Nationalrat war, und das stellt eine weitere Verbindung zu Österreich her, auch was seine Gesprächspartnerinnen betrifft, nicht nur seine im Mateschitzsender, sondern auch in seiner „Weltwoche“, beispielsweise
der Verlierer aus Budapest, der noch von denen eingeladen wird, deren Verluste erst bevorstehen,
wenn für sie die immens hohen Rechnungen wieder einmal zu begleichen sein werden, wie am 20. Juni 2026 in die Hofburg zu Wien, Österreich.
Es war ein köppelscher Gesprächsbund der Profundesten, die um den Verlierer in ihrer Mitte als ihren Propheten geschart wurden, um zu „Der Westen verliert den Krieg gegen Russland“ —
Ein Gesprächspartner von Roger Köppel auch „Schildmaiden of the far rights“, die erst vor kurzem im Februar 2026 durch den österreichischen Nationalrat geführt wurde,
Eva Vlaardingerbroek, nicht nur vom ehemaligen Nationalrat eine Gesprächspartnerin, sondern auch von einer zurzeitigen österreichischen Nationalrätin, die wie Köppel in einem Sender als Moderatorin werkelt und als solche die „Schildmaagd“ zu sich zum Gespräch einlädt, wie eben erst vor kurzem, im Jahr 2026.
So spaßig wie das Gespräch von Leon de Winter und Roger Köppel ist das von der zurzeitigen Nationalrätin und der „Kriegerin“ nicht, um es in seiner Gesamtheit wiederzugeben,
spaßig aber ist es durchaus, wenn die zurzeitige Nationalrätin allein im Studio in Kunstbetrachtung sich versucht.
So spaßig wie das Gespräch von Leon de Winter und Roger Köppel war das, was der Nationalratspräsident, der Verlierer aus Budapest und viele weitere am 20. Juni 2026 in der Hofburg zusammen reden, ebenfalls nicht, um diese Monologe auf der Festung in ihrer Gesamteit in eigener Übertragungsarbeit wiederzugeben, allenthalben aber vormerkbar …
Deshalb nur das Gesamtspaßige von Leon de Winter und Roger Köppel, und diesmal als Dank für das Lachgeschenk nicht wie die Monologe auf der Festung durch eine Übertragungsmaschine, die auch für viele Lacher sorgte, automatisch transkribiert, sondern selbst vorgenommen, wobei eingestanden werden muß, durch das viele und laute Lachen wurde nicht alles verstanden, diese Stellen sind mit — gekennzeichnet.
Wenn besonders auf dem Lande einmal nicht gewußt wird, gerade im Sommer, was für ein Sommertheater denn geboten werden könnte, dieses Dramolettchen wäre äußerst kostengünstig nachzuspielen, und da es äußerst kurz ist, könnte es mit einer anschließenden Diskussion verbunden werden, in der es nicht nur darum ginge, zu erzählen, was denn am meisten zu lachen reizte, sondern das Ernste dahinter …
Da es aber von diesem kostengünstigen — es kommt mit zwei Figuren aus, es kann noch billiger gegeben werden, wenn eine Schauspielerin beide Figuren gibt — Dramolettchen bis jetzt noch keine Buchausgabe herausgebracht wurde, wird es hier in seiner Gesamtheit wörtlich wiedergegeben, wie es am 7. Juni 2026 aufgeführt wurde.
Supermacht USA am Scheideweg?
Dramolettchen
Personen
Leon de Winter
Roger Köppel vulgo „Der Pragmaticus“
Die Möglichkeit, beide Figuren von einer Schauspielerin spielen zu lassen, besteht, wenn es die finanzielle Ausstattung erfordert.
Als Bühnenbild, um ein Studio zu suggerieren, reichen zwei zusammenklappbare Plastikgartenstühle, die, wenn es die finanzielle Situation erfordert, die zwei Schauspieler oder die eine Schauspielerin für die Zeit der Aufführungen entbehren, von ihren Balkonen auf die Bühne mitbringen können. Ein Dramolettchen, das überall gespielt werden kann, es bedarf dafür kein Theater, gut spielbar ist es auf dem Lande, in Wirtshäusern, in Pfarrhöfen mit Sälen, deren Podeste als Bühne herhalten können. Als Licht reicht eine Neonröhre aber auch eine Nachtkästchenleuchte, die eine von den Darstellenden ebenfalls beibringen wird können.
Dauer: Zwanzig Lachminuten.
Leon de Winter (Winter) und Pragmaticus (Köppel) sitzen in einem Studio.
Köppel: Meine Damen und Herren, eigens angereist aus Amsterdam, eine große Ehre und eine große Freude, der bedeutende Schriftsteller, Romancier und Gegenwartsdenker und ich darf sagen, Amerika-Befürworter, Leon de Winter, bei uns hier im Studio, herzlich willkommen.
Winter: Danke.
Köppel: Ja, was, was empfinden Sie als Amerika-Fan, wenn Sie diese Bilder sehen?
Winter: Na, ich erinnere mich, vor vielen Jahren habe ich ein Stück geschrieben, über den amerikanischen Präsident, und darin wurde er beschuldigt, er war Rassist, er war Judenhasser, war Rassist, er war eine lächerliche Figur, und am Ende schrieb ich, das hat man alles geschrieben über Ronald Reagan. Gibt es was Neues unter der Sonne? Nein. Nichts. Natürlich, er ist ein bißchen extremer, er ist der Entertainer-in-Chief. Das ist gefährlich. Ich habe immer viel Spaß mit ihm, ich habe viele ihn angeschaut, angeguckt, als er seine Campaign machte und diese große Reden hälte für Tausende von Leute, und das war so verrückt, so anders, und das war so eine, er machte das ganze politische Betrieb, und das war notwendig damals, lächerlich. Er hatte genug von diese, diese artifizielle Ernsthaft, von dieser Akademiker, von der großen Universitäten, mit ihrer Arroganz, und auf einmal war ein Händler, ein Straßenkämpfer aus New York, der sich auch auf diese Weise ausdrückte. Also, das hat mir damals gefallen, und immer noch als Spaßmacher –. Das ist der mächtigste Mann in der Welt, auf diese Weise, er ist nicht nur das, das ist er auch, und wenn man ihn haßt, wenn man nicht seine, seine, seine Distanz zu offizieller Ideologien, wenn man das nicht teilt, ja, dann haßt man ihn, das habe ich — Aber das gibt es schon lange, ich habe vor vielen Jahren, als wir noch in Amerika lebten, gab es ein Abendessen bei sehr reichen und natürlich dann auch sehr liberale, sehr linke Leute zuhause, und da gab es viele Professoren von der Universität Los Angeles. Und das war die Kampagne für John McCain, und diese Sarah —
Köppel: Palin. Die mit der Flinte aus Alaska.
Winter: Ja. Und alle diese andere Gäste da an diesem langer großen Tisch, es war ein wunderbares Haus, und wir waren da, da war ich und meine Frau, na ja, die kommen aus Holland, die sind Europäer, die sind natürlich so links wie wir links sind, und alle diese — Kulturschock. Wer ist für sie die meist faszinierende Figur jetzt? Und ich sagte: Sarah Palin natürlich.
Köppel: Selbstverständlich.
Winter: Ich hätte auch ein Granat da in dieses Zimmer werfen können, mit gleichem Resultat, die Leute, auf einmal war jedermann still, guckten mich an, was für ein Tier haben wir auch hier am Tisch, und meine Frau rettete diese, sie sagte, ja, sie sollten verstehen, er ist ein Anarchist, ah ein Anarchist, und dann auf einmal war das Okay. Also, wir haben diese Polarisierung schon lange. Für mich war er eine Erleichterung, als er fast erschien wie ein Prophet.
Köppel: Und die Frage, ja gibts viele Europäer — wenn sie solche Bilder anschauen, wenn die auf den Straßen, wenn herumgeschrien wird, wie sie aufeinander losgehen, das weckt ja im europäischen Bewußtsein Erinnerungen an fürchterliche Zeiten.
Winter: Ja.
Köppel: Jetzt frage ich Sie, Sie kennen Amerika, Sie haben dort gelebt, sind diese Polarisierungen Ausdruck einer Vitalität einer Demokratie oder sind sie auch schon eine Gefahr für die Demokratie in den USA?
Winter: Ja, natürlich beides. Es ist, Gefahr ist auch ein Zeichen, diese, diese sehr typische amerikanische Polarisierung gibt es schon lange, Haß ist etwas ziemlich Neues, obwohl ich gerade schon gesagt habe über Ronald Reagan, das war auch so ein, ein piece of shit für die Demokraten, und dumm. Und damals wußte ich es nicht, ich wußte es nicht, daß ich manipuliert wurde, von Medien, von unseren Korrespondenten in Amerika. Jetzt weiß ich, wie die Lage wirklich war. Ja, es ist gefährlich, weil es sind das sektarische Entwicklungen. Und das fast religiöse Hassen, daß da, man sieht da in Trump eine Antichristfigur oder sowas. Er ist alles, was die Linke in Amerika hassen. Aber wenn wir darüber denken, zum Beispiel George Floyd, was da passiert ist, ein career criminal.
Köppel: Ein Karriereverbrecher.
Winter: Ja, wie er auf einmal eine Position bekam, und die Demokraten, erinnern Sie sich, wie die alle die Knie —
Köppel: Football — ein Footballgame —
Winter: Dann passiert etwas ganz Verrücktes in der Kultur. Und das sind gefährliche Tendenzen in einer Kultur, wenn man auf diese Weise religiöse Aspekte mitnimmt in die politische Kultur. Gott ist nie weit entfernt in Amerika, auch im politischen Diskurs. Aber hier neue Propheten gründen und auf eine scharfe Weise eine große Distanz schaffen zwischen verschiedenen Gruppen, man wählt in Amerika, wenn man umzieht in ein anderes Haus oder in eine andere Stadt, man könnte da die ZIP Codes.
Köppel: Postleitzahlen.
Winter: Postleitzahlen. Man hat untersucht, welche Wähler gibt es hier in der Mehrheit, sind es Demokraten oder Republikaner, und man wählt dann auch, weil man will da nicht eine Ausnahme sein, wo man, wenn man ein Demokrat ist, möchte man inmitten von Demokraten leben. Das ist etwas, das sich geändert hat. Früher in Middle America gab es eine Erfahrung der Gemeinschaft über die politische Unterschiede, statt, da waren Leute Mitglied von Klubs, von, alles, was man miteinander macht, das war, die Republikaner, Demokraten machten das zusammen. Die american flag, all diese, all diese Ikonen der amerikanischen Kultur, wenn die nicht mehr funktionieren, dann ist es gefährlich. Und da beschuldige ich die linke Seite von Amerika, daß man das gefährdet, daß sie die Sachen, die für Amerikaner wichtig sind, nicht nur für Amerikaner, auch für uns, für die ganze Menschheit, wenn man versucht, die Institutionen zu beschädigen, dann sollten wir aufpassen und sehr präzise eine Stellung einnehmen.
Köppel: Glauben Sie, daß Donald Trump der Mann ist, der diese Paralleluniversen der Linken und der Rechten zusammenführen kann? Viele würden ja sagen, er ist der Spalter, er ist der, der die Nation getrennt hat, und er ist nicht der Versöhner. Was ist ihre Diagnose?
Winter: Nein. Das ist unter Obama schon geschehen. Er hat gespaltet. Das hatten wir auch damals schon, als ich entdeckte, wer er war, ich bin nach Chicago gegangen, um mit Leute zu reden, die ihn kannten. Und ich hatte keine Ahnung, ich wußte nicht, daß er aufgewachsen ist, er lebte in sehr radikalen linken Umgebung, daß seine besten Freunde waren früher — das waren Terroristen, sein bester Freund noch immer, Rashid Khalidi, der ein Professor in Columbia, ein sehr radikaler Palästinenser, also aus dieser Ecke kam Obama, er versuchte, das zu verheimlichen, zu vertuschen, das sollte nicht — Aber seine Politik, das war klar, unter, gerade bei ihm, ist ein sehr intelligenter Mann, das sollte man auch nicht unterschätzen, unglaublich begabt. Aber bei ihm hat diese Radikalisierung, diese Polarisierung wirklich eingesetzt. Also es ist nicht bei ihm. Ist er imstande, die verschiedenen Gruppen zu vereinigen? Natürlich nicht. Klar, er hat eine kleine Mehrheit, das Land, die Bevölkerung ist gespaltet, obwohl es noch immer Gruppen gäbe, die ein bißchen nach links oder rechts bewegen, die Wahlen bestimmt von einigen Hunderttausenden von Menschen in gewissen Wahldistrikten, die machen das große Unterschied, weil man nicht imstande ist, diese ziemlich kleinen Gruppen zu kommunizieren, dann verliert man. Er war imstande, das kürzlich zu überwinden, weil man brauchte diesen verrückten Humor, um zu — nach diese Jahren mit einem Mann, der nicht da war, wer war Biden? —
Köppel: Wer war stand hinter dem Teleprompter von Biden?
Winter: Genau. Er, jedesmal ist er im Oval Office mit, und man sieht, er unterzeichnet, er unterzeichnet — da ist er, und er zeigt es, er ist das, er hat keinen Apparat gebraucht, das zu unterzeichnen, als Kontrast. Wichtig, es wäre vielleicht ein bißchen besser, wenn er nicht so absurdistisch ist, wenn er ein bißchen weniger Monty Python benimmt.
Köppel: —
Winter: Und was ist er ohne diese verrückte Seite —
Köppel: Ich meine, die andere Frage ist natürlich die der Außenpolitik. Und da gab es im letzten Jahr eine hochinteressante Diskussion zwischen Tucker Carlson und dem Ted Cruz, beide haben Trump kritisiert bzw. Tucker ihn damals noch nicht, Cruz hat gesagt, nein, Trump verteidigt zu wenig den Westen, er müßte viel stärker außenpolitisch intervenieren und Tucker wäre der Isolationist, der sagt, nein, Trump soll möglichst in seinem Indianerzelt in Washington bleiben. Jetzt ist Trump eine interessante außenpolitische Figur, America first, aber auch Interventionen. Ist Trump für Sie ein Verteidiger der westlichen Welt, ist er sogar the wests last best hope? Wie sehen Sie seine außenpolitische Performance?
Winter: Ich sehe ihn nicht als ein großen politischen Denker, aber er hat eine unheimlich scharfe Intuition, aber ich sehe da ein Spiel im Weißen Haus zwischen ihm und Marco Rubio, J. D. Vance, und Jared Kushner und noch einige Figuren, das, das ist die Kerngruppe, die haben, was er jetzt macht, geplant. Und was jetzt passiert, mit unsere — von den Ölpreisen und nicht umsonst, das ist, das stimmt auch, daß wir da Sorgen haben. Wir unterschätzen die Vorbereitungen, da werden wochenlang war games gespielt, alle Eventualitäten, das machen Generale, das machen die Berater, was können wir tun, das ist sehr komplizierte Sach, Schachspiele, nicht zwei, nicht drei, das vier, fünf Dimensionen hat das alles. Er ist natürlich am Ende der Mann der entschied. Aber sehr oft, obwohl er jetzt — aber normalerweise hat der amerikanische Präsident als der mächtigste Mann der Welt dann und wann Entscheidungen treffen sollte, wie geht das normalerweise? Am Morgen kommt der Haupt der CIA bei ihm und sagt, Mister President, wir haben ein Problem, aber wir haben zwei Szenarien und ich möchte gerne das ihnen erklären, das Drehbuch eins, wie lösen wir das. Wir können das auf diese Weise tun, und dann passiert das, was hier steht in A. Gut, sagt der Präsident, und was ist dann das Resultat? Es ist ein Desaster. Okay. Und was ist das zweite Szenario, B. — Und wenn ich B nehme, was passiert dann? Das ist Catastrophy. Aber sie mögen eine Wahl treffen, sie haben — A oder B, Desaster oder Catastrophy. Das ist normalerweise, was der amerikanische Präsident machen muß. Er hat keine Wahl, er muß sich entscheiden, weil er ist der Präsident von Amerika.
Köppel: Aber seine Intuition ist gut. Das heißt —
Winter: Was er jetzt gemacht, das hat er nicht erfunden. Venezuela, Kuba, die Beherrschung der Öl — ganz gleich – im römischen Reich, sie noch immer, Amerika, kontrollieren die Oceans. Wer die Oceans kontrolliert, beherrscht die Welthandel. Das macht er. Und Energie noch immer im Herzen von uns allen, das bleibt natürlich, er kontrolliert die Öl — von Venezuela, hat Kuba schon kalt gestellt, was passiert in diesem Sommer? Also ich warte auf den Fourth of July, was wird mit Kuba passieren, was bedeutet das für Marco Rubio, weil ich habe die ganze Zeit, ich lese das — ich denke, daß das die große Denker, der große Stratege hinter Trump ist Marco Rubio. Und Amerika, Nord und Süd, sie haben jetzt alles unter Kontrolle, sie beherrschen Öl und Gas in der Welt jetzt. Und was jetzt passiert, ich denke, am Ende, Iran ist nicht so wichtig für ihn, und daß wir in Europa Probleme haben mit Öl und Gas, weil — er denke, na ja, ich habe gewarnt, sie haben nicht zugehört, es ist gut. Das ist nicht nur Trump, das ist die ganze Gruppe.
Köppel: Ich muß zur letzten Frage kommen. Müssen sie kurz beantworten, obwohl wir jetzt noch stundenlang weiter diskutieren können. Aber was Sie hier beschreiben, ist ja auch ein Romanstoff. Donald Trump ist ja auch ein großer Shakespearischer oder Leon-de-Winterischer Romanstoff. Sagen Sie ganz kurz, als Romancier, als Erzähler, wie muß diese Trump-Story enden? In einem Satz.
Winter: In einem Satz. Daß genau diese Streetfighter, der vielleicht am nähesten, jemals in die Nähe von einem Buch gekommen ist, ist, als ein Buch auf dem Flur gelegen ist, und er ist darüber gefallen, viel näher zu einem Buch ist er nie gekommen. Daß gerade dieser Mann the last hope for freedom ist, das ist ja verrückt, aber es ist auch sehr unterhaltsam.
Köppel: Und es ist die Welt. Herr de Winter, ganz herzlichen Dank. Bleiben sie noch im Studio.
Winter: Ja.
Köppel: Es geht noch weiter und Sie bleiben hier und verfolgen den verrückten Gang der Dinge weiter.



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