75 Jahre nach dem Anschluß an Nazi-Deutschland: Täglicher Heldenplatz ist heute aber noch immer der Petersplatz in Rom

In Österreich wurde gestern des von der Vorsehung erflehten und freiwilligen Anschlusses an Nazi-Deutschland staatstragend gedacht und es wurde wieder Unverständnis vor allem darüber, wie konnten auf dem Heldenplatz in Wien Abertausende Adolf Hitler zujubeln, und Abscheu dagegen zelebriert, daß Abertausende auf dem Heldenplatz Adolf Hitler zujubelten, auf dem Heldenplatz, in dem Thomas Bernhard schrieb, es sei heute alles noch viel schlimmer als 1938 …

Tatsächlich ist heute alles noch viel schlimmer als 1938, weil eines nicht aufgehört hat, weil eines nicht und nicht aufhören will, das Zujubeln …

Im Rücken Papst Franziskus I - Petersplatz Rom Ort der JubelschandeDas Zujubeln geschieht nicht mehr auf dem Heldenplatz, der ist der Bedeutung Österreichs angemessen bedeutungslos geworden, das Zujubeln aber geschieht täglich auf dem Petersplatz in Rom, auf dem dem absolut regierenden Führer des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche zugejubelt wird, von ihm der Segen erfleht wird, von Menschen, die für die römisch-katholische Kirche nichts anderes und nicht mehr sind als „Schafe“, wie auch in den Dokumenten des zweiten vatikanischen Konzils über sie gelesen werden kann, von Menschen also, die zugleich nicht verstehen können wollen, wie dem dummen Adolf Hitler je zugejubelt werden konnte …

Auf dem Petersplatz aber jubeln sie Päpsten zu, die …

Nicht die Vergangenheit macht Geschichte verständlich, sondern die Gegenwart läßt Vergangenheit verstehen.

Wo ist heute das breite Unverständnis darüber, wie können auf dem Petersplatz Abertausende … zujubeln, wo ist heute die breite Abscheu dagegen, daß Abertausende auf dem Petersplatz … zujubeln, wo ist heute das breite Unverständnis darüber, daß Abertausende auf dem Petersplatz einen einzigen Menschen heilserwartend bejubeln, dessen Aussagen, wie jene des nunmehrigen Pensionisten Joseph Ratzinger, nicht einmal mehr ein Kopfschütteln auslösen dürften …

Wien. (HN) Für den “Weltfriedenstags” der römisch-katholischen Kirche am 1. Januar 2013 ließ Papst Benedikt XVI. seine “Weltfriedensbotschaft” verkünden. Seine diesjährige Botschaft beschäftigte sich mit einer Warnung vor der Homo-Ehe und ihrer Legalisierung. Der Papst sieht darin eine “Bedrohung für Gerechtigkeit und Frieden” in der Welt und lehnt diese Form der Ehe daher strikt ab.

Um nicht mißverstanden zu werden, es geht hier nicht darum, für die Ehe von Homosexuellen einzutreten, deren gesetzliche Nichterlaubnis menschgemäß je nicht hätte geben dürfen, sondern um die Dummheit dieser päpstlichen Aussage, die von der gesamten Vergangenheit und Gegenwart widerlegt ist, denn weder gibt es je durch die monopolistische heterosexuelle Ehe Gerechtigkeit noch gibt es je durch die monopolitische heterosexuelle Ehe Frieden, sondern ganz im Gegenteil … Und diese päpstliche Aussage eignet sich daher am besten als Beispiel, welchen Dummheiten heute noch täglich auf dem Petersplatz zugejubelt wird. Es könnte, um es einmal auch vatikanisch gemein zugespitzt formuliert zu versuchen, sogar geschrieben werden, je mehr hetersosexuelle Ehe und Familie, desto besser gedeiht die christlich gesegnete Grausamkeit, wenn etwa an den Vernichtungslagerkommandanten von Auschwitz gedacht wird, an Rudolf Höß, der selbst von der familiären Idylle schrieb, wie lieb seine Kinder spielten, wie die „Inhaftierten“ bemüht waren, seiner Frau und seinen Kindern ihre Wünsche von den Augen abzulesen, wie in seinem christlich familiären Heim auf dem Gelände des Vernichtungslagers keinem „Inhaftierten“ je etwas Böses angetan wurde …

Nun muß aufgrund der aktuellen Berichterstattung von dem ursprünglichen Vorhaben abgerückt werden, noch etwas zu Angelo Scola zu schreiben, der als nächster Papst hoch gehandelt wurde, zu einem Mann, der seit seiner Leitung der Mailander Filiale die Zahl der Exorzisten verdoppelte und dem die Trennung von Kirche und Staat ein Gräuel sein muß – auch ihm hätten Abertausende auf dem Petersplatz heute zugejubelt, oder zu Peter Turkson, dem Verteidiger der Todesstrafe gegen sexuelle Orientierung, auch ihm hätten Abertausende auf dem Petersplatz heute zugejubelt, wie sie Joseph Ratzinger zujubelten, der die Frau segnete, die Kerker und Todesstrafe für sexuelle Orientierung als Weihnachtsgeschenk den Christen und Christinnen …

In dieser Stunde aber jubeln Abertausende auf dem Petersplatz Jorge Mario Bergoglio zu, der nicht nur weiß, was in der Bibel steht, sondern auch, was der Teufel, einem weiteren von Gott Gezeugten, schreibt …

PS Einen Grund zur Freude gibt es aber, nämlich den, daß nicht Christoph Schönborn zum Bejubelnden gewählt wurde, weil die österreichischen Medien wären in diesem Fall total der Hysterie verfallen, vorneweg der österreichische Rundfunk, dieser hätte wohl eine dreiwöchige ununterbrochene Sondersendung ausgestrahlt, wenn schon für den bejubelnden Lesenden der Satansschriften aus Argentinien soeben eine Sondersendung läuft, in der alle, die im Dunstkreis der Organisierten Glauben sogenannten Rang und Namen haben, aufgeboten werden -, in einer dreiwöchigen oder gar vierwöchigen Tag-und-Nacht-Sondersendung für einen Christoph Österreich wären dann vom ORF wohl zu Auftritten verhaftet worden: die gesamte Bundesregierung, der Bundespräsident, alle Abgeordneten der Parlamente und Landräte, alle Gemeinderäte, alle Landesregierungen, die gesamte Sozialpartnerschaft …. Es wäre nicht auszuschließen gewesen, daß Wolfgang Fellner seine Umsonst umgetauft hätte auf „Papst Österreich“ … Und so weiter und so fort. Von daher ist der heutige Tag, nur von daher, ist der heutige Tag so etwas wie ein guter Tag …