Soldaten sollten morgen Texte von Otto Habsburg Werner Faymann, Heinz Fischer, Norbert Darabos laut aufsagen

Zum Beispiel diese Rede:

In einer Zeit, als es noch keine echten sozialdemokratischen Parteien gab, hat Victor Adler erklärt,
dass ein guter Sozialdemokrat stets auf der Seite der Schwachen stehe. Nun, gibt es Schwächere als
ein winziges Kind, das sich nicht verteidigen kann? Das Kind ist auf jeden Fall machtloser als die
abtreibungswillige Mutter, und da es kein Wähler ist, kann es weder seiner Stimme Gehör
verschaffen noch protestieren. Dieses Parlament erlebt einen tragischen Moment, wenn die Partei,
die immer das Wort Humanismus auf den Lippen trägt, sich geschlossen für die Verhängung der
Todesstrafe gegen unschuldige Kinder ausspricht, während sie im Übrigen auf der anderen Seite mit
allen Mitteln die gerechtfertigten Strafen für Diebe, Mörder und Sexualstraftäter mindern möchte.

Die Geschichte zeigt, dass der Fortschritt und der Respekt vor dem Leben immer Hand in Hand
gegangen sind. Deshalb konnte die Menschheit durch die Lehre Christi die größten Fortschritte auf
Erden erzielen. Die Liberalisierung der Abtreibung in zahlreichen europäischen Ländern ist folglich
eine Rückkehr zur Barbarei. Zwar gibt es dramatische medizinische Fälle, in denen der Arzt im
Geiste des Hippokrates-Eids zwischen zwei Übeln wählen muss. Aber mit Ausnahme dieser Fälle –
und darum geht es heute – ist die Abtreibung aus moralischen Erwägungen zu verurteilen. Wir
müssen uns fragen, ob wir ein menschliches und christliches oder ein barbarisches und heidnisches
Europa möchten, d.h. das Ende unserer unvergleichlichen Zivilisation? In jedem Fall lehne ich es ab,
die Rechte und Pflichten der Frauen, denen wir unser Leben verdanken, von denen die
bewundernswerteste die Mutter des Heilands war, mit Konzepten zusammenzubringen, die den Mord
an unschuldigen Kindern befürworten. Im Interesse unserer Frauen sage ich „Nein“.

Dieser Text (Fettierung von B. K.) von Otto Habsburg ist zwar aus 1981, aber auf der Website ottohabsburgOrg in einer Zusammenfassung der wichtigen Reden nach wie vor bereitgestellt, das heißt, seinem Inhalt wird nach wie vor Wichtigkeit und Gültigkeit zuerkannt.

Und noch etwas zeigt diese ottohabsburgOrg deutlich, daß gewählte Mandatare und Mandatarinnen der Republik Österreich einem Mann die Ehre erweisen wollen, der der Republik Österreich selbst keine Ehre erweist. Oder wissen Heinz Fischer, Werner Faymann, Norbert Darabos und viele andere, im Taumel, einer adeligen Leich‘ beiwohnen zu dürfen, plötzlich nicht mehr, wie das Wappen der Republik Österreich aussieht?

Keinesfalls sieht das Wappen der Republik Österreich so aus, wie jenes aktuelle aus 2011 mit Kreuz-Schwert auf der ottohabsburgOrg

Wenn also am 16. Juli 2011 die Soldaten Texte dieses Habsburgers laut aufsagten, hätte die Anwesenheit des Bundesheeres der Republik Österreich durchaus Sinn und vor allem Symbolcharakter. Generalleutnant Christian Segur-Cabanac könnte die oben zitierte Rede einleiten mit den Worten: Wir beerdigen heute längst überholte Weltanschauungen, mögen sie in Regina Habsburg friedlich eine Weile ruhen, ehes sie, je ohne Aussicht auf Auferstehung, zum Nichts

Ein Gedanke zu „Soldaten sollten morgen Texte von Otto Habsburg Werner Faymann, Heinz Fischer, Norbert Darabos laut aufsagen

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