Staatsräume für Burschenschaften in Wien – In München für Burschenschaften nicht einmal mehr Privaträume

Während Burschenschaften in München sogar von der sudetendeutschen Landsmannschaft schon ausgeladen werden, können Burschenschaften am 27. Jänner 2012 in Wien ein weiteres Mal ihr Schaftengschnas mit Säbeltänzen im Abendkleid in den Staatsräumen der demokratischen Republik Österreich …

"Unser Türkenproblem ist in Ungarn das Zigeunerproblem." (Freiheitlicher Akademikerverband)

Während DDr. Alfred Oberwandling seine Klage und sein Gejammer über die Ausladung lediglich in einen Leserbrief gießen kann, dieser es lediglich zu einer Veröffentlichung in den burschenschaftlichen Blättern schafft, kann DDr. Alfred Oberwandling in Österreich im Parlament auftreten und mit Parlamentsberichten darüber rechnen …

Während DDr. Alfred Oberwandling aus München keine Antwort auf seine Anfragen erhält, schreibt in Österreich Bundespräsident Dr. Heinz Fischer eine Unterstützungszusage an jene, die unappetitliche „Auschwitz-Vergleiche“ anstellen, und zu den Degentänzen  vor seiner Tapetentür … Vielleicht nur eine Einhaltung einer Ratingagenturforderung, bei Stellungnahmen auch einzusparen …

Während DDr. Alfred Oberwandling für die sudetendeutsche Landsmannschaft in München nicht wichtig genug zu sein scheint, um ihm zu antworten, wird er in Österreich vom Wirtschaftsbund ausgezeichnet …

Während Dkfm. DDr. Alfred Oberwandling Leserbriefe nach München schicken darf, kann er in Österreich einen Vortrag halten, im Februar 2012 im „Neuen Club“, unter dem vieles offenbarenden Titel: „Prag – von der Residenz des Reiches …“. Im Jänner 2012 war bereits, wie der freiheitliche Akademikerverband Salzburg bekanntgibt, Richard Melisch mit einem Vortrag zu Gast, im April 2012 wird Dr. Walter Marinovic … Richard Melisch und Walter Marinovic, zwei Vortragende, die auch in Wien bestens bekannt sind …

Wen mag es da noch überraschen, daß der Wkr-Ball es auf die Bratlliste der österreichischen Experten und Expertinnen geschafft hat … Der Wkr-Ball in der Hofburg wurde zwar wieder aus der Bratlliste gestrichen, jedoch nicht einfach der Wkr-Ball allein, sondern alle Bälle mußten von der Liste –, wie beim Militär, bei dem ja auch immer alle wegen einer Einzelverfehlung diszipliniert … Öffentlich begründen es die Bratllistenverantwortlichen damit, es übersehen zu haben … Was aber heißt es, etwas zu übersehen? Im Fall des Wkr-Balles kann das Übersehen nicht als Fehler, der menschgemäß passieren kann, gedeutet werden, sondern muß das Übersehen verstanden werden als eine stille Übereinkunft, der Wkr-Ball in der Hofburg gehöre einfach österreichisch dazu, und darüber müsse nicht einmal eine Sekunde nachgedacht werden, noch dazu, wenn Schaften in Österreich einen derart hohen und höchsten Stellenwert … Möglicherweise ist es auch oder zusätzlich noch trivialer, vielleicht wollten die Experten und Expertinnen einen Experten, nämlich Roland Girtler, nicht vor den Kopf stoßen mit einer Nichtaufnahme des Wkr-Balles in der Hofburg in die Bratlliste …

NS Der freiheitliche Akademikerverband Salzburg hat sich ebenfalls, ein paar Tage vor dem letzten Wkr-Ball in der Hofburg, bereits eine Ballspende erschrieben, die oben veröffentlichte Montage als Ballspende darf dieser ohne Nachfrage verwenden und verbreiten, als Beweis dafür, wie von höchster Bildung durchdrungen, wie aus tiefstem Denken herauf Aussagen reinster Gesinnung ….

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