Dem Haus des Herrn Schönborn ist Katharina Deifel, Marschrednerin der Familie, eine gute Schwester

Katharina Deifel im Haus des Herrn - Marsch für die Familie 17-06-2017

Was gestern gesprochen wurde, ist nicht zu erwähnen. Es wurde das gesprochen, was Jahr für Jahr gesprochen. Wie es zu erwarten war:

Kurz etwas zum Religiongsgesetzesterror, ein weiteres Mal

Es kommen vielleicht auch deshalb so wenige zu diesem „Marsch für die Familie“, weil es allen klar ist, was hier gesprochen wird, wird jedes Jahr gleich gesprochen, und das ist seit Jahren eben bekannt, es genügt also, es einmal zu hören, um es für ein ganzes Leben zu wissen; diese in diesen Reden transportierten Inhalte sind darüber hinaus seit Jahrhunderten unveränderte und nicht weiterentwickelte Inhalte.

Der „Marsch für die Familie“ ist dabei auch immer ein Etikettenschwindel, Jahr für Jahr. Es wird stets damit geworben, es gehe um die Familie, und dann ist stets viel über Zuwanderung zu hören, über sogenannte ausländische Menschen, über andere, genauer, den Marschiererinnen und Marschierern fremde Organisierte Glauben. Und das alles wird ist ihnen nicht, um es milde auszudrücken, positiv gesprochen. Ganz im Gegenteil.

Nun könnten Sie fragen, weshalb dann überhaupt die Beschäftigung mit dem „Marsch der Familie“, wenn es doch nur die kleinste Gruppe ist, die je auf der Gasse sich versammelt, das zwar Jahr für Jahr, aber eben doch die kleinste Gruppe, ohne Zulauf über die Jahre, und vielleicht waren es gestern sogar weniger als 2016.

Es sind die Rednerinnen und Redner, die nicht unerheblich sind, sie sind unerheblich ob ihrer verbreiteten Inhalte, aber sie nicht unerheblich ob ihrer Verbindungen, ihrer, wie es nun gar modern heißt, Netzwerke, auch nicht unerheblich ob ihrer Funktionen.

Es soll mit dem Arzt begonnen werden, der seinen wichtigen Stuhl bald räumen wird müssen, nämlich seinen im österreichischen Parlament: es sprach gestern wie vorgestern wie vorvorgestern Marcus Franz. Er wird wohl auch 2018 wieder sprechen,

Dr. Marcus Franz, Volksvertreter: „Sie sind nicht das Volk.“

aber dann wird er nur noch beworben werden können mit: der ehemalige Abgeordnete zum österreichischen Nationalrat …

Dann sprach gestern Katharina Deifel, eine römisch-katholische Schwester, die, so Christian Zeitz in seiner Ankündigung, für die Ausbildung von Religionslehrern und Religionslehrerinnen zuständig gewesen sei und auch einer katholischen Gruppe angehöre, die für militärische Verteidigung der Freiheit eintrete … Deifel werde von der Erzdiözese auf ihrer Website im besten Lichte dargestellt, und ganz modern, die Erzdiözese Wien verbreitet von ihr auf der Plattform des Unternehmens Youtube ein Interviewvideo … Hans Rauscher wird aber keine Glosse schreiben können, Christoph Schönborn verurteile das von Deifel Verbreitete, Schönborn distanziere sich von Deifel …

Und dann Ján Čarnogurský. Den ehemaligen Ministerpräsidenten der Slowakei kündigt Christian Zeitz an, eben noch beim Requiem für Alois Mock in der Stephanskirche und jetzt beim „Marsch für die Familie“ … Für ihn, Zeitz, sei Ján Čarnogurský ein „Thomas Morus unserer Zeit“ … Christian Zeit meint das gesinnungsgemäß positiv, aber:

Warum die Gesellschaft keinen „neuen Thomas Morus“ als Lehrer braucht

Franz - Ley Deifel - Marsch 17-06-2017

Ob Michael Ley ebenfalls gestern gesprochen hat, wird nicht gewußt, aber es wird den Marschierern und Marschiererinnen wohl eine Ehre gewesen sein, daß er gestern mit dabei war. Ist er doch ein Mann, der auch in das österreichische Parlament geladen wird. Und sollte er gestern gesprochen haben, was würde er schon gesprochen haben können, als das, was von ihm ohnehin recht bekannt ist, und Werbung für die eigenen Bücher könnte wohl auch dabei gewesen sein:

Parlamentsdinghoferreferent Michael Ley: „Im Grunde verhalten wir uns wie umgedrehte Nationalsozialisten“

Michael Ley im österreichischen Parlament: „Kein Bier für Nazis“

„Wehret den Anfängen“ – Ganz und gar erfüllt von der Wiener Zeitung

Markus Ripfl --national-sozial - Marsch für die Familie 17-06-2017

Und dann soll es gestern irgendwelche Turbulenzen um Markus Ripfl gegeben haben, wie „Marsch für die Familie“ berichtet. Es überrascht nicht, daß Ripfl zu diesem „Marsch“ … gesinnungsgemäß kommt auch kein anderer in Frage:

„Völkeraustausch“ oder Markus Ripfl von der Hofer-FPÖ hat kein Licht zum Lesen von einem Bedeutungswörterbuch

Auf der Plattform des Unternehmens Facebook hat Markus Ripfl eine Beschreibung abgegeben, wenn es eine Selbstbeschreibung ist, kann zu dieser gesagt werden. Es ist wahr, er ist „jung“. Was bei diesen Inhalten, zu denen er gestern hinmarschierte, „revolutionär“ sein soll, erschließt sich nicht. Es bleibt neben „jung“, wofür er nichts kann, nur übrig: „national-sozial“ …

Das wird Ihnen jetzt wohl ein wenig verständlicher gemacht haben, weshalb der „Marsch der Familie“ nicht zu ignorieren ist, obgleich er inhaltlich gänzlich zu ignorieren ist. Es ist kein Marsch für die Familie, aber die Familie marschiert, und die hier marschieren, das sind nicht die sogenannten schwarzen Schafe der österreichischen Familie, sie haben Einfluß, sie werden gehört, von nicht wenigen, die tatsächlich Einfluß haben, die gewählt werden, die nicht wenige in der nächsten Regierung sehen wollen …

Marsch für die Familie - Albertinaplatz - Parlament - Erzdiösese Wien - 17.06-2017.jpg

Die Diagnose von Dr. Marcus Franz

Wenn Sie in der Posse

Dr. Marcus Franz, Volksvertreter: „Sie sind nicht das Volk.“

waren, wird Ihnen noch seine Diagnose in Erinnerung sein – „selbsternannter Inquisitor … Monoman … eingeengt … kranke … brauchen Behandlung …“ –, nicht nur in Erinnerung sein, vielleicht werden Sie sogar an weiteren eigenen Diagnosen von diesem Heilpraktiker interessiert sein.

Es dürfen ein paar nachgeliefert werden. Als eine Art Beipackzettel zur obigen Posse. Womit auch gleich ein Versäumnis nachgeholt wird, nämlich die Posse ohne Programmzettel zur Aufführung gebracht zu haben.

Die Diagnosen von Dr. Marcus Franz, alle von diesem Mittwoch, 22. Februar 2017:

Die „Befreiung“ der Frau führte in neue Knechtschaft am Arbeitsplatz, zur Doppelbelastung oder zu Kinderlosigkeit

Ehrlich – war’s das wert?

wäre die eigene Geburtenrate hoch genug, hätte Migration gar keinen Platz

Nur noch absurd. #Feminismus im Narrenmodus. Aber nicht nur im Fasching..

Das Ende der europäischen Kultur wurde durch die linke Ideologie und die Antibabypille vorbereitet.

Ich habe nicht das Recht, sondern die Pflicht, ein missionarischer Rechter zu sein. Noch immer viel zu viele Linke!!

„Flüchtlinge“ wurden „gerettet“?
Oder eher: illegale Migranten wurden eingeschleust?

bitte um Ihren Input!

Dr. Marcus Franz ist ein recht fleißiger Diagnostiker, wie auch weitere aus vergangenen Tagen belegen, wie Sie nachlesen können, sollte Ihnen das Interesse nicht

Wie gut, werden Sie vielleicht denken, daß es nicht nur die freie politische Wahl von Parteien, Kandidaten und Kandidatinnen gibt, sondern auch die freie Wahl der Ärzte und Ärztinnen …

Dr. Marcus Franz scheint in Anbetracht seiner Fließbandausschüttung von Diagnosen zu spüren, daß ihm bald nur noch seine Praxis bleiben wird, in der er seine eigenen Diagnosen … das österreichische Parlament wird er bald nicht mehr dafür nützen können, dort endet seine Zeit, spätestens 2018. Es wird sich wohl keine Partei mehr finden, die ihn als Kandidaten … nachdem sogar die christschwarze Partei recht rasch erkannt hat, daß er ihr kein volksvertreterischer Arzt des Vertrauens ist.

dr-marcus-franz-arzt-und-bald-kein-abgeordneter

Dr. Marcus Franz, Volksvertreter: „Sie sind nicht das Volk.“

Nationalratsabgeordenter Marcus Franz weiß wer das Volk ist.jpg

Bühne: Twitter.

Zeit:  Februar 2017.

Personen: Dr. Marcus Franz, Abgeordneter im österreichischen Parlament; Mensch aus dem Volk.

Originalaufnahme.

Franz: warum schicken Sie mir immer wieder Ihre kranken Elaborate? Wenn Sie Behandlung brauchen–> Termin in Ordi. Aber nicht hier

Volk: Weshalb schreiben Sie dann hier, wenn Sie nichts wissen wollen? Meinen Sie, der Button „Antworten“ ist als Zierde gedacht? Interessiert es Sie als „Volksvertreter“ nicht, was das Volk denkt? Ist es für Sie krank und muß von Ihnen behandelt werden?

Volksvertreter: Sie sind nicht das Volk, sondern ein selbsternannter Inquisitor aller rechten Meinungsträger. Monoman und eingeengt.

Nichtvolk: — —

Skandal – FPÖ-NR Gerhard Deimek wird gemobbt

Allzu recht war die Antwort von NR Gerhard Deimek auf die ihm gestellte Frage, ob er das auch skandalös fände, daß in der von seinem Parteigenossen und NR-Kameraden Wendelin Mölzer geführten „Zur Zeit“ am 21. November 2014 Adolf Hitler vorgestellt werde, als ein „Vorsitzender“ und ein „Staatsoberhaupt“, der ein „Präsidialsystem wie in den USA“ führte.

Gegen einen derartigen „ungebetenen Senf“ fand NR Gerhard Deimek also die allzu rechte Antwort: „Mobben sie Andere. Hören sie bei mir auf.“

FPÖ NR Gerhard Deimek - Seine Antwort auf eine FrageNR Gerhard Deimek kann gegen ein derartiges Mobbing nicht genug in Schutz genommen werden, ihn zu fragen, ob er das auch skandalös fände, daß in der von seinem Parteigenossen und NR-Kameraden Wendelin Mölzer geführten ZZ am 21. November 2014 der „Alliierte Rat“ als „Junta der vier Militärdiktatoren“ vorgestellt werde, die das „Deutsche Reich beherrscht“.

Gegen einen derartigen „ungebetenen Senf“ aber fand NR Gerhard Deimek die entschieden rechte Antwort gemäß ganz der einzigen Kernkompetenz seiner identitären Gemein-Schaft: „Mobben sie Andere“.

Haxenspreizer - Deimek - KrauthapelUm NR Gerhard Deimek gegen ein weiteres derartiges Mobbing in Schutz zu nehmen, wurde der Mobber um eine Stellungnahme ersucht, ob er gedenke, in Zukunft ein derart skandalöses Fragen zu unterlassen. Wie seine Antwort zeigt, ist er weder schuldeinsichtig noch bereit, sein Verhalten zu ändern, auch will er nicht seine Geschichtskenntnisse aufgeben, er zeigt sich vollkommen uneinsichtig, unwillig, sich identitärer Geschichtsbetrachtung treublind hingeben zu wollen. Er besitzt sogar die Frechheit, NR Gerhard Deimek einer „Dummheit“ zu zeihen“, die er im Zusammenhang mit seinem Namen seit Kindertagen nicht mehr gehört habe. Und wie zum Beweis seiner Schulduneinsichtigkeit setzt dieser Mobber, ohne danach gefragt worden zu sein, hinzu, er freue sich schon auf die nächsten „essentiellen“ Betrachtungungen des Erich Körner-Lakatos, nämlich auch darüber, ob die „88“ wie der „Hitlergruß“ im identitären „Alltag sich überhaupt vermeiden ließe“, und er hoffe, bald etwas darüber in der vom deimekschen Parteigenossen geführten und von deimekschen Parteigenossinnen mit Beiträgen gefüllten ZZ lesen zu dürfen.

Aber NR Gerhard Deimek bedarf im Grunde des Schutzes gegen ein derartiges Mobbing nicht. Denn er findet und fand bereits die allzu parteikernkompetenzliche Antwort darauf, die er nicht dem Mobber direkt gab, sondern anderen gegenüber äußerte: „Selbsternannte Künstlerin Kraupthappel“. „Unter Jubel des Krauthapels“.

Gegen ein derartiges Mobben, gegen das von Anfang an eingeschritten werden muß, gibt es nur eine Antwort, die NR Gerhard Deimek dankenswerterweise diesem Mobber am 12. November 2014 direkt und auf rechte Art ins Gesicht schleuderte: „sie werden auch nicht mehr gescheiter“ … Hier muß aber ein Irrtum berichtigt werden. Es wurde darüber unter der Überschrift „Ein Kompliment von NR Gerhard Deimek“ berichtet. Ein Mensch, der einem gewählten NR der identitären Gemein-Schaft derart skandalöse Fragen stellt, verliert jedwedes Recht auf Komplimente.

Deimek - KrauthappelDenn das Recht auf Komplimente haben nur Menschen, wie NR Gerhard Deimek, wie NR Wendelin Mölzer, nicht zu vergessen gesinnungsgemäß NR Christian Höbart, NR III. Präsident Norbert Hofer, mit einem Gruß, diese treureichen und ehrtapferen Männer von NR He-Chr. Strache aufwärts. Und mit Genugtuung, mit verächtlichem Blick auf diese „selbsternannte Künstlerin Krauthappel“ und ihren skandalösen Fragen, kann abschließend zufrieden festgestellt werden, gerade die stolzen mobbingfreien Leistungen des NR Gerhard Deimek in angemessener Form schon zahlreich gewürdigt haben zu dürfen, und dafür soll und muß noch einmal der Vorhang hochgezogen werden, gerade recht zum bevorstehenden Jahresende. Er, NR Gerhard Deimek, hatte wahrlich ein arbeitsreiches Jahr 2014:

Blauer Skandal um NR Gerhard Deimek – Er deckt seine Daten und Fakten auf

Was NR Gerhard Deimek zu „Vierteilen“ einfällt – „Staatsgage“

FPÖ-NR Gerhard Deimek fragt bei „faschistischem System“ nach einem „faschistischen Habsburgerkaiser“ in Österreich

NR Gerhard Deimek – Von der prototypischen freiheitlichen Reaktion

Auch am Beispiel Wohnbau – Wie Freiheitliche Menschen gegeneinander aufhussen

Freiheitliche gönnen Menschen keinen sozialen Wohnbau

NR Gehard Deimek findet: „Zum Kotzen!“

FPÖ entdeckt nichts, Neues Volksblatt, FPÖ mißbraucht bloß

Diese leidige und unselige und widerwärtige Geschichte mit dem „Haxenspreizer“ zwingt noch einmal, sich dazu äußern zu müssen, um zu vermeiden, daß am Ende eines überbleibt, die identitäre Gemein-Schaft hätte irgendwas entdeckt, während sie in Wahrheit bloß mißbraucht. Sie hat, wie bereits ausführlich dargelegt, bloß abgeschrieben und dazu auch noch das Bild gestohlen.

Haxenspreizer - Neues Volksblatt - Nichtrecherche

Abgeschrieben unter unerlaubter Verwendung des Bildes haben die freiheitlichen Abgeordneten von: Donauinselfest 2014 … Wie ebenfalls nachgelesen werden kann unter “Die Woche nach dem Fest – Eine Grauslichkeit”, haben FSG und SPÖ sofort reagiert, das Getränkeplakat nicht nur sofort am 29. Juni 2014 entfernt, sondern dieses Getränkeplakat schärfstens verurteilt.

„Das Neue Volksblatt“ scheint über den Beitrag „Kritisch hinsehen“ von Markus Ebert dermaßen stolz zu sein, daß sie ihn sogar über die „APA“ am 21. November 2014 verbreiten läßt. Aber worauf ist das „Neue Volksblatt“ stolz? Auf Nichtrecherche? Denn. Die Nichtrecherche zeichnet diesen Beitrag aus. Nichts sonst. Vielleicht noch. Vielleicht die enthaltene Kritik an der FPÖ, deren „Entrüstung entlarvte freilich die Blauen als Heuchler“. Nachdem aber auch die SPÖ in diesem Beitrag gar nicht gut wegkommt, nicht gut wegkommen kann, weil eben nicht recherchiert wurde, scheint dieser Beitrag nichts anderes zu sein, als ein parteipolitischer Beitrag. Zugunsten von …? Da das „Neue Volksblatt“ nicht gekannt wird, nicht interessiert, mag auch nicht ihre parteipolitische Hinwendung recherchiert werden. Das Herausragende an diesem Beitrag ist tatsächlich und bleibt tatsächlich die Nicht-Recherche. Ein Beitrag also, der weder „kritisch“ ist, noch wurde für diesen Beitrag hingesehen … Dabei wäre Markus Ebert und mit ihm das „Neue Volksblatt“ mit „Hinsehen“ schon auf der richtigen Spur gewesen – in Richtung Recherche, die es ohne Hinsehen, im Grunde ohne kritisches Hinsehen nicht gibt.

PS Es ist generell ein mediales Elend mit der Recherche. Die Sache mit dem „Haxenspreizer“ ist kein Einzelfall, sondern zeigt bloß exemplarisch, wie Medien ungenau bis gar nicht recherchieren, unverantwortlich nachschreiben, abschreiben, wobei selbstverständlich nicht die Eigeninteressen verraten werden, sondern Leser und Leserinnen über den Tisch gezogen werden. Es gibt diesen Spruch von der Statistik, nur dieser zu vertrauen, die selbst gefälscht wurde. Dieser Spruch kann auch Medien abgeändert werden, vielleicht in der Art: Keine Zeitung zu lesen, die nicht selbst geschrieben wurde …

In Österreich hinkünftig „Haxenspreizer“ statt „Faschismus“ schreiben

Wie eben zu erfahren ist, ging es heute im österreichischen Parlament hoch her. Thema, besser, Unthema war der „Haxenspreizer“, ein weiteres Mal, und es war wieder die identitäre Gemein-Schaft …

Es ist unnötig, noch etwas dazu zu schreiben, was hierzu und besonders zu den nicht hehren Beweggründen der FPÖ zu schreiben war, wurde geschrieben, zum wiederholten Versuch, diesen ihren durchsichtigen Antrag im Parlament durchbringen zu wollen, muß nichts mehr gesagt werden. Es muß auch nicht wiederholt, daß diese leidige Sache mit dem Getränkepreisblatt auf dem Donauinselfest augenblicklich und vorbildhaft von der sozialdemokratischen Gewerkschaft und von der sozialdemokratischen Partei bereinigt und schärfstens kritisiert wurde, in einer Art kritisiert wurde, wie es von der FPÖ noch nie gehört oder gelesen werden konnte, daß sie, die identitäre Gemein-Schaft, sich selbst derart scharf und ohne Schuldabschiebung auf andere je kritisiert hätte.

Aber diese leidige und unselige „Haxenspreizer“-Geschichte verursacht doch einiges Grübeln. Ausgelöst durch das, was passiert ist, seit dem 29. Juni 2014, als erstmals über dieses vollkommen unpassende Getränkepreisblatt geschrieben wurde. Abertausende haben den Text aufgerufen. Es wurde medial berichtet. Es wurde eine Presseaussendung fabriziert, Es wurde eine parlamentarische Anfrage eingebracht, es mußte eine Ministerin diese beantworten. Es wurden zwei Entschließungsanträge im Parlament eingebracht. Zwei Abstimmungen im Parlament. Was aber ignoriert wurde, ist die vorbildhafte und rasche Bereinigung. Wer allein auf der Plattform des Unternehmens Twitter zum „Haxenspreizer“ sich geäußert hat … Wer möchte, kann sich ein wenig auf dieser Plattform umsehen, was dort zum „Haxenspreizer“ geschrieben wurde, aber nicht von sogenannten Bildungsfernen, nicht von sogenannten Unbekannten …

Haxenspreizer und FaschismusIm Vergleich dazu, wie still es ist bei dem ernsten Thema „Wiederbeleben des Faschismus“, auch auf der oben genannten Plattform, von … Es könnte beinahe verstanden werden, um in Österreich beispielsweise eine notwendige und dringende Auseinandersetzung mit „Faschismus“ anzuregen, statt „Faschismus“ – so abstrus das klingen mag – eben „Haxenspreizer“ schreiben zu müssen, um diese breiten Reaktionen auslösen zu können, wie es eben mit dem „Haxenspreizer“ …

Das ist menschgemäß eine aberwitzige Idee, eine, die hier nie umgesetzt werden wird. Aber es zeigt doch, wie billig, wie oberflächlich es in Österreich zugeht, wenn ein Wort wie „Haxenspreizer“ vor allem die Finger sogenannter Opinion leader vorwiegend aus dem Medien- und Politikbereich glühen läßt, während das Wort „Faschismus“ oder gar „Wiederbeleben des Faschismus“ bei ihnen nichts auslöst, ihre Finger sich nicht regen …

PS Die leidige „Haxenspreizer“-Geschichte zeigt noch etwas, wie es anhand der Statistik abzulesen ist, wie gering die Bereitschaft ist, sich über eine Sache umfassend zu informieren. Es wurde bisher zwar von Abertausenden der erste Text vom 29. Juni 2014 aufgerufen, aber kaum Interesse bestand bisher, trotz der vielen zusätzlichen Hinweise, sich darüber erkundigen zu wollen, wie es nach dem 29. Juni weiterging, als diese Sache längst bereinigt war. Diese Texte wurden in einer vernachlässigbaren Größenordnung aufgerufen. Diese Faulheit, sich vollständig informieren zu wollen, paßt wohl recht gut zu Billigkeit und Oberflächlichkeit, und leider auch, was nicht mehr harmlos ist, sondern gemeingefährlich, zum Wahlverhalten in Österreich …

„Zum Kotzen“ findet NR Gerhard Deimek von der identitären Gemein-Schaft

gesinnungsgemäß nicht, was sein NR-Kamerad über Menschen sagt … „Zum Kotzen“ findet NR Gerhard Deimek das Denkmal für Verfolgte der NS-Militärjustiz. Er findet es derartig „zum Kotzen“, heute am 9. November 2014, daß er gleich die Frage anhängt: „Wann wird bei uns der Deserteursbeton weggeräumt“ …

FPÖ NR Deimek findet Deserteursdenkmal zum Kotzen am 9-11-2014Und für NR Gerhard Deimek hat es, wie ebenfalls gelesen werden kann, gerade heute – am 9. November 2014 – kein „faschistisches System“ in Österreich gegeben, also in der Zeit von 1938 bis 1945: das darf aus seiner Frage gerade am 9. November 2014 geschlossen werden:

„Also sie meinen den faschistischen Habsburgerkaiser und das total liberale Churchill-System? Träumen sie weiter.“

Das Personal der Mandatare und Mandatarinnen der identitären Gemein-Schaft auf allen politischen Ebenen in diesem Land scheint nicht nur abgestellt zu sein, für die ZZ zu schreiben, sondern die „Zur Zeit“ auch als ihr unverzichtbares Standardmagazin u.v.a.m. für Geschichte