Satire und Freiheitliche

Erich Körner-Lakatos kann nicht vorgeworfen werden, er leugne den Holocaust, auch wenn er schreibt:

Exaltierte Anhänger des neuen Ritus würden vielleicht den Holocaust vorschlagen, weil den dürfe man ja, ganz im Gegensatz zu unserem christlichen Herrgott, nicht leugnen.

Freiheitliche Satire - Freiheitliche WirklichkeitDenn Erich Körner-Lakatos schreibt diesen Satz in einer Satire, veröffentlicht in der Ausgabe 16/2013 der freiheitlichen ZZ. Und eine Satire erfüllt nicht den Tatbestand einer Leugnung. Jedoch tauchen Freiheitliche im selben trüben Wasser nach Satire und Nicht-Satire, so daß selten klar zu erkennen ist, womit sie auftauchen – mit etwas Satirischem, mit etwas doch nicht Satirischem … Wie  noch in Erinnerung sein wird, fischte der gerichtsbekannte John Gudenus heraus, er glaube alles, was dogmatisch vorgeschrieben – dieser Fang wurde ihm nicht als Satire …

Der Holocaust aber ist kein Glaube, und nicht jede Satire ist eine Satire, vor allem dann, wenn sie derart danebengreift, nichts also zur Kenntlichmachung, das eine wesentliche Aufgabe der Satire ist, beiträgt, wie jene von Erich Körner-Lakatos über die Initiative des Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien …

Freiheitliche wissen, was sie tun, vor allem dann, wenn sie in ihrer ZZ eine der Satire nicht gerechtwerdende Satire veröffentlichen …

NS Ob der zurzeitige Obmann der Freiheitlichen in der selben Ausgabe ebenfalls eine Satire schrieb, der in Deutschland sich betätigen will, um wieder den Deutschen ein „gesundes nationales Selbstbewußtsein hineinzustoßen

NNS Möglicherweise war die Aufregung um Karl Schnell zu voreilig, und Karl Schnell versuchte lediglich, „Umvolkung“ als satirisches Wort zu …

NNNS Und auch Johann Gudenus wird eines Tages als Satiriker vielleicht noch erkannt werden, bis dahin aber muß er für seine Satiren viel Geld ausgeben

7 Gedanken zu „Satire und Freiheitliche

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