Ob Erich Priebke vor seinem Tod noch die freiheitlichen Geburstagszeilen las und sich darob freuen konnte?

Nun, da Erich Priebke tot ist, und also keine Gefahr mehr besteht, daran mitzuwirken, Erich Priebke noch mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen, kann über die Klage der freiheitlichen ZZ in ihrer Ausgabe Nr. 30-31 vom 26. Juli bis 8. August 2013 geschrieben werden. Dieser verspätete Zeitpunkt, darüber zu schreiben, wird möglicherweise einem Mitarbeiter der ZZ als ein ungünstiger erscheinen, er hätte sich wohl gewünscht, wofür er durchaus eine raffinierte Fährte legte, daß hier noch zu Lebzeiten über Erich Priebke geschrieben worden wäre, um ihn weiter im Gespräch zu halten. Der Wunsch konnte dem ZZler nicht erfüllt werden, auch wenn es beinahe verlockend gewesen wäre, ihn als Autor der neutral gehaltenen Geburtstagszeilen für Erich Priebke zu nennen. Es sind aber Geburtstagszeilen, die doch spüren lassen sollen, wem die Sympathie …

Erich Priebke - Freiheitliche ZZDie Geburtstagszeilen sind ohne Namensnennung. Und der Name des Verfassers soll auch weiter nicht genannt werden. Denn die anonymen Geburstagszeilen für Erich Priebke verkünden, es sind die Geburtstagszeilen der gesamten ZZ-Mannschaft … Und zu dieser gehören –zu oft schon aufgezählt … Wird Norbert Hofer, wenn er am 29. Oktober 2013 vor allem und hauptverantwortlich von Christschwarzen im Parlament gewählt werden wird, die Tradition von Martin Graf weiterführen, auch als Dritter Nationalratspräsident für die ZZ zu schreiben?

Die Geburtstagszeilen sind, wie oben geschrieben, neutral gehalten, und dennoch ist es eine freiheitliche Klage darüber, daß Erich Priebke

immer noch gefangen

ist, allerdings wird diese Klage lediglich im Inhaltsverzeichnis, also doch ein wenig versteckt, geführt.

NS Es soll für eine Achtelsekunde angenommen werden, der tote Erich Priebke könne das absurde Theater um seine Bestattung beobachten … Ob er sich dabei wünschen würde, doch lieber in Österreich gestorben zu sein? … In Österreich, wo es noch werte Männer gibt, die ihm eine recht ordentliche Beerdigung … Wie es die Piusbruderschaft in Italien versuchte, und die ihre ihnen Zugetanenen auch in Österreich … Aber wer weiß, vielleicht ertönt noch der Ehrenruf aus Österreich, er solle heimgeführt werden in die treugroße deutsche Sprach- und Kulturerde

4 Gedanken zu „Ob Erich Priebke vor seinem Tod noch die freiheitlichen Geburstagszeilen las und sich darob freuen konnte?

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