Freiheitliche „Zur Zeit“- Verbotsgesetz und Holocaust: Es geht um Erwirkung der Leugnungsfreiheit, nicht um Schutz der Meinungsfreiheit

Besonders lachhaft und zugleich stümperhaft ist es, wenn die freiheitliche ZZ in der aktuellen Ausgabe einzureden versucht, es könne in Österreich nicht mehr die Meinung frei heraus gesagt und geschrieben werden, und deshalb ihren Norbert-Hofer-Beispring-Artikel anonym veröffentlicht, mit dem Hinweis:

„Der Autor ist ein prominenter Exponent des christlichsozialen Lagers, der aus verständlichen Gründen ungenannt bleiben will.“

Es ist Peter Pichler.

Und es ist ein alter Artikel von Peter Pichler.

Freiheitliche wollen Leugnungsfreiheit erwirken

„Robert Faurisson, einer der bekanntesten Revisionisten, bestreitet die systematische Vernichtung der Juden und anderer Gruppen durch die Nationalsozialisten.“

Alle Trachtenwelt weiß das. Nur die freiheitliche ZZ will hier besonders mutig und kämpferisch als Einschreiterin für die Meinungsfreiheit erscheinen, wenn sie derartiges veröffentlicht, das überall gesagt werden kann. Nur die ZZ will weismachen, so etwas zu schreiben, kann in Österreich gefährlich sein …

Nun, Peter Pichler, der freiheitliche ZZ-Autor von „besonderer Seite“ hatte keine Angst, diesen seinen Artikel mit seinem Namen zu veröffentlichen, in der „Aula“ und „Stolz und Frei“ veröffentlichte den Artikel auch gleich, ob mit Zustimmung oder ohne Zustimmung, das wurde nicht recherchiert. Aber es ist ein Artikel, den aus verständlichen Gründen „Stolz und Frei“ verbreiten mußte

Mutig war Peter Pichler bei der Veröffentlichung seines Artikels in der „Aula“ vielleicht, denn hier schlägt er u.a. das Kreuz für einen Holocaust-Leugner …

„Robert Faurisson, einer der bekanntesten Revisionisten, bestreitet die systematische Vernichtung der Juden und anderer Gruppen durch die Nationalsozialisten. Sein Buch „Es gab keine Gaskammern“ wurde in  Deutschland verboten.“

Dieser gesamte Teil des Artikels fehlt in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ, aber das ist der entscheidende Teil. Denn er legt offen, worum es Freiheitlichen geht, wenn sie die Meinungsfreiheit schützen wollen, sie wollen die Leugnungsfreiheit erwirken …

Wer die Veröffentlichungen in der „Aula“, auf der „Stolz und Frei“ und in der freiheitlichen ZZ vergleicht, wird unschwer zum Schluß kommen, es ist der ein und selbe Artikel, nämlich der von Peter Pichler, mit der Einschränkung, daß in der freiheitlichen ZZ weggelassen wurde, was zu offensichtlich wäre, wodurch es nicht mehr zu vertuschen wäre, worum es den Freiheitlichen beim Verbotsgesetz tatsächlich geht: die Leugnungsfreiheit zu erwirken, nicht die Meinungsfreiheit zu verteidigen. Denn Meinungen verbieten zu wollen, ist Freiheitlichen nicht fremd, wie hier nicht nur einmal ein Beispiel gebracht werden mußte …

NS Es könnte auch sein, daß ohne die Zustimmung von Peter Pichler die freiheitliche ZZ als Weiterverbreiterin seines Artikel sich betätigte … und für das Magazin, für das u.v.a.m. Abgeordnete, Nationalratspräsidenten schreiben, den Artikel entsprechend ordentlich zurecht …

5 Gedanken zu „Freiheitliche „Zur Zeit“- Verbotsgesetz und Holocaust: Es geht um Erwirkung der Leugnungsfreiheit, nicht um Schutz der Meinungsfreiheit

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