La satire vit – Mahomet n’est qu’un cadavre

Es will noch nicht eingestimmt werden in die Verurteilung, daß es religiös motivierte Morde waren, die heute in Paris verübt wurden. Denn die Mörder sind noch nicht gefaßt. Noch ist alles im Dunkeln. Zu viel, was aufklärungsbedürftig ist. Wie die Tageszeitung „Die Welt“ berichtet, haben sich die Mörder zuerst in der Adresse geirrt, schon an der falschen Adresse geschossen, und hatten anscheinend genügend Zeit, zum größten Bedauern, um doch noch die Adresse für ihre geplanten Morde zu erreichen, sie hatten auch noch Zeit, Passanten und Passantinnen zuzurufen, was diese über ihre Herkunft den Medien sagen sollen …

Die Welt - Morde in Paris - 7-1-2015Eine falsche Fährte zu legen, nichts leichter als das, gerade in einer Zeit, in der in Europa derart hysterisch auf den Organisierten Glauben des Islams reagiert wird. Ein paar Worte schreien, wie Mohammed sei gerächt und Allah sei groß, genügt bereits, daß in ganz Europa und einschließlich den Vereinigten Staaten die Morde für geklärt erklärt werden. Aber wer tatsächlich die Morde verübt hat, was das tatsächliche Motiv für diese Morde war, wird erst tatsächlich geklärt sein, wenn die Mörder gefaßt worden sind.

Dieser Vorbehalt, daß noch nicht mit endgültiger Sicherheit gesagt werden kann, wer die Mörder sind und was ihr Motiv für die Morde war, ist mitzudenken, bei dem, was hier geschrieben wird.

Wenn es also tatsächlich religiös motivierte Morde waren, ist es ein Hohn, wenn der amerikanische Präsident in einer ersten Reaktion davon spricht, „unsere Gebete sind bei den Opfern“. Die Mörder haben mit Bestimmtheit auch gebetet, und ihre Gebete kurz davor werden auch bei den Menschen gewesen sein, die sie dann ermordeten … Gebete zu Gott, zu Allah, zu – wie immer diese Phantasiefiguren auch noch genannt werden -, gebieren Opfer … Goya hatte nicht unrecht damit, daß der Schlaf Ungeheuer gebiert -, er hätte jedoch, um ganz genau zu sein, die blutige Konsequenz daraus hinzufügen müssen, aber dann erwachen die Ungeheuer in ihrem Schlaf …

Gerade und auch die Geschichte von „Charlie Hebdo“ zeigt, daß der sogenannte Westen jetzt nicht das große Recht hat, als der große Verfechter und Verteidiger der Pressefreiheit aufzutreten. Und es ist im Grunde noch nicht so lange her, daß das Vorgängermagazin verboten wurde; aber damals ging es nicht um den Organisierten Glauben des Islams … Und die sofort aufheulende Klage, das sei ein Anschlag auf die Pressefreiheit, das sei ein Anschlag auf die Meinungsfreiheit, zeigt, wie schlecht es um die Presse- und Meinungsfreiheit auch heute noch bestellt ist, wenn drei erbärmlichen Mohammed Allahs zugestanden wird, Presse- und Meinungsfreiheit zu gefährden. Kein Mord kann Presse- und Meinungsfreiheit bedrohen, gefährden oder gar auslöschen, aber die Reaktion auf, wenn als Konsequenz auf derart motivierte Morde Gesetze verabschiedet werden, die zur massiven Einschränkung der Presse- und Meinungsfreiheit und weiterer Grundrechte führen, unter der falschen und untauglichen Annahme, diese könnten derartige Morde verhindern. Derartige Gesetze sind die Gefahr und müssen zugleich von solch motivierten Mördern und Mörderinnen als Loblied auf sie empfunden werden, sie auch noch anspornen, mit dem Morden weiterzumachen. Was derartige Mörder und Mörderinnen verdienen, ist ihre vollkommene Preisgabe als lächerliche und brutale Figuren, aber mit keiner Handlung und mit keinem Wort sind ihre abscheulichen Taten dadurch aufzuwerten, sie könnten irgend etwas bedrohen, sie wären für irgend etwas eine Gefahr. Sie sind nur Mordende. Und für Mordende gibt es entsprechende Gesetze. Das ist die einzige Antwort, die es geben darf, und nicht durch Anlaßgesetze, die unter dem Titel „Anti-Terror-Gesetze“ laufen, ihnen noch Beihilfe zu leisten, um das zu erreichen, was sie durch ihre Morde niemals erreichen könnten, beispielsweise die Vernichtung der Presse- und Meinungsfreiheit.

Wenn es also tatsächlich religiös motivierte Morde waren, sind die Mörder nicht nur äußerst brutal, sondern im gleichen Ausmaß lächerlich. Die verbreiteten Videos zeigen Mörder, die auf der Straße umherlaufen, als würden sie den Film „Heat“ nachspielen. Ist das nicht erbärmlich? Da kommen sie, wie die Mörder in einem „perfekten Französisch“ verkündet haben sollen, aus dem „Jemen“ und würden „al-Qaida“ angehören, und müssen doch einen westlichen Film nachspielen, um Morde begehen zu können.

La satire vit - Charlie Hebdo

La satire vit. Mahomet n’est qu’un cadavre.

Wenn es also tatsächlich religiös motivierte Morde waren, kann den Mördern nur zugerufen werden: Die Satire lebt! Die Satire lebt! Die Satire lebt! Und das beweisen die Mörder selbst. Denn das ist reinste Satire. Jemanden rächen zu wollen, von dem nicht einmal mehr Knochen über sind. In solchen Momenten wird es bemängelt, nicht zeichnen zu können, ach, was für herrliche Karikaturen könnten dann mit solchen Mördern gezeichnet werden, wie sie, zum Beispiel, alle maskiert als Robert de Niro, gen Mekka liegen und den Klumpen Erde, auf den gerade kurz davor noch ein Hund gepißt hat, als Mohammed anreden und anbeten und dem Mohammedhundverpißtenerdklumpen versichern, ihn gerächt zu haben …

Wer ebenso für das Zeichnen untalentiert ist, sollte das auch tun, nämlich Karikaturen von „Charlie Hebdo“ veröffentlichen. So viele als möglich. Unter der Schlagzeile:

La satire vit. Mahomet n’est qu’un cadavre.

Und damit er endlich das ist, was er ist, nämlich ein toter Toter, sollte er auch nicht mehr karikiert werden. Auch Karikaturen tragen dazu bei, ungewollt und unbeabsichtigt, daß er nicht endlich das ist, was er seit Jahrhunderten bereits wirklich ist, nämlich tot. Und seine Wiedergänger und Wiedergängerinnen, zu denen möglicherweise auch die Mörder von Paris gehören, geben genügend Stoff ab, auch für Karikaturen …

Ein Gedanke zu „La satire vit – Mahomet n’est qu’un cadavre

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