Ernst Jünger schreibt keine literarischen Kommentare für Hofer und Wiesinger auf FPÖ unzensuriert

Odin Wiesinger mit seinen Präsidenten im Parlament

Odin Wiesinger mit seinen NR Präsidenten III und der dritte ist im Geiste unter ihnen.

 

Es gibt eine sonderbare Rücksichtnahme auf Menschen, die sich vor allem durch ihre sogenannte „Hasspostings“ hervortun, dadurch, daß zwar in Berichten deren Inhalte weitergegeben, aber zugleich ihre Namen unkenntlich gemacht werden. Das ist allgemein weit verbreitet. Und das mußte nun konkret beim Lesen auf der Website „Stoppt die Rechten“ auch gedacht werden, auf der, wie in der Collage unten gelesen werden kann, ein Name unkenntlich gemacht wurde.

Das Sonderbare daran ist, daß einerseits beklagt wird, die Anonymität fördere das Verfassen und Verbreiten von „Hasspostings“, anderseits wird Menschen, die „Hasspostings“ verfassen und verbreiten, durch Unkenntlichmachung ihrer Namen sogar noch Anonymität verschafft.

Die Namen sind nicht unkenntlich zu machen.

Es geht dabei aber nicht darum, wie es in Diskussionen darüber heißt, Menschen an den „medialen Pranger“ zu stellen, sondern sie ordentlich, also wie es üblich ist, zu zitieren unter Bekanntgabe ihrer Namen, unabhängig davon, ob es sich dabei um eine negative oder positive Äußerung handelt, ob es „Hasspostings“ sind oder dem sogenannten Haß entgegensetzte Postings sind. Wer immer und wo immer welche Art von Postings veröffentlicht, und das nicht anonym, sondern unter seinem oder ihrem sogenannten Klarnamen, hat ein Recht darauf, als Verfasserin oder Verfasser namentlich genannt zu werden. Und im Grunde gibt ein jeder Mensch, der Postings gleich welcher Art unter seinem tatsächlichen Namen veröffentlicht, dazu auch seine Zustimmung.

Sogenannte Poster und Posterinnen gehören mit ihren Postings untrennbar zur Berichterstattung, und es fiele keinen Menschen ein, beispielsweise, weil es im Konkreten um Christian Rainer und Hans Rauscher geht, zwar etwas von diesen Herren zu zitieren, was sie geschrieben haben, aber gleichzeitig ihre Namen unkenntlich zu machen. Sogenannte Posterinnen und Poster schreiben mit und weiter an der Berichterstattung und haben daher wie etwa Rainer und Rauscher dasselbe Anrecht auf Nennung ihrer Namen.

Ernst Jünger schreibt auf FPÖ unzensuriert

PS Das Unkenntlichmachen auf der Website „Stoppt die Rechten“ war von daher nicht nur eine sonderbare Rücksichtnahme, sondern auch eine falsche. Denn bei dem unkenntlich gemachten Namen „Ernst Jünger“ handelt es sich offensichtlich um ein Pseudonym. Ernst Jünger, ein Schriftsteller, den in der von NR Wendelin Mölzer geführten ZZ wohl oder vielleicht sogar bereits eine Empfehlung zur Lektüre zuteil wurde; und wenn ja, darf einmal angenommen werden, nicht unbedingt mit seinem Roman „Auf den Marmorklippen“, der gelesen wurde als Beschreibung der „Schreckensherrschaft“, die „zerstörerische Macht des NS-Regimes in der Allegorie des ‚Oberförsters'“, der als Adolf Hitler identifiziert wurde, „und seines barbarischen Anhangs“.

Der Poster nennt sich zwar Ernst Jünger, aber bei Ernst Jünger in die Satz-Schule zu gehen, das will der Poster oder vielleicht doch eine Posterin nicht. Es wäre menschgemäß eine Anhebung des Niveaus der Postings, wäre etwa Ernst Jünger im Verfassen von Sätzen ein nachahmenswertes Vorbild. Was für Postings wären das, geschult etwa an den ersten Sätzen von „Auf den Marmorklippen“:

„Ihr alle kennt die wilde Schwermut, die uns bei der Erinnerung an Zeiten des Glückes ergreift. Wie unwiderruflich sind sie doch dahin, und unbarmherziger sind wir von ihnen getrennt als durch alle Entfernungen. Auch treten im Nachglanz die Bilder lockender hervor; wir denken an sie wie an den Körper einer toten Geliebten zurück, der tief in der Erde ruht und der uns nun gleich einer Wüstenspiegelung in einer höheren und geistigeren Pracht erschauern läßt. Und immer wieder tasten wir in unseren durstigen Träumen dem Vergangenen in jeder Einzelheit, in jeder Falte nach. Dann will es uns scheinen, als hätten wir das Maß des Lebens und der Liebe nicht bis zum Rande gefüllt gehabt, doch keine Reue bringt das Versäumte zurück. O möchte dieses Gefühl uns doch für jeden Augenblick des Glückes eine Lehre sein!“

Der Poster Ernst Jünger probiert sich zwar immer wieder an Sätzen, wie nachgelesen werden kann: Schreibt NR Präsident III Norbert Hofer als Unzensurix auf FPÖ unzensuriert …

PPS Wenn Sie wissen möchten, von welchem dritten dritten Nationalratspräsidenten in der obigen Bildunterunterschrift die Rede ist, der im Geiste mit Odin Wiesinger und dem zurzeitigen NR Präsidenten III und dem seinerzeitigen NR Präsidenten III ist, darf verwiesen werden auf einen Mann, der dieses Amt in der Ersten Republik ausübte und zur Zeit ebenfalls als Pseudonym dient, wo sonst als auf FPÖ unzensuriert …

3 Gedanken zu „Ernst Jünger schreibt keine literarischen Kommentare für Hofer und Wiesinger auf FPÖ unzensuriert

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