Schwarze Milch der Information

Mutter Teresa - Die verschüttete Milch der Nächstenliebe.jpgWährend des Wartens auf das Zubereiten des Kaffees beispielsweise in der Teeküche einer Firma kann es passieren, zur Untätigkeit verdammt, auch auf den Mülleimer zu blicken und im Abfall eine Information zu lesen, die nicht interessiert, weil sie nicht wirklich informiert, da es seit längerem schon gewußt wird, das ist keine Information, sondern Propaganda.

Die Propaganda eines Mannes des Organisierten Glaubens, dem auch das Fräulein Agnes angehörte. Und was kann ein solcher Mann anderes schreiben, über das Fräulein Agnes, als seine Wahrheit? Und Fräulein Agnes würde über diesen Mann wohl das Gleiche schreiben: „So schlicht, so menschlich, so kraftvoll. Alles an ihr war echt.“ Wie er es am 2. September 2016, schreibt, also heute, in dieser zweiten Umsonst in Österreich. Was dieser leitende Angestellte wirklich denkt, vielleicht wird es eines Tages zu erfahren sein, aus seinen Tagebüchern. Ob es in ihren Tagebüchern einen Eintrag zu ihm …

Eines kann aber jetzt schon gesagt werden, er lügt nicht. Er schreibt unmißverständlich: „Missionarinnen der Nächstenliebe“. Eingedenk der Rolle der Missionare durch die Jahrhunderte ist das ein Schuldeinbekenntnis unter Verwendung eines Oxymorons: Mission und Nächstenliebe sind mehr als ein Widerspruch, sie schließen einander aus. 

Von einer Tageszeitung – nicht wenige sehen auch in dieser Umsonst eine Zeitung – könnte aber erwartet werden, nicht mit Propaganda eines Organisierten Glaubens missioniert zu werden, sondern umfassende Informationen zu erhalten. Aber das ist von einer Umsonst, die alles auf den Punkt bringen will, nicht zu erwarten. So bleibt es nicht aus, die Propaganda dort zu belassen, wo sie gesehen wurde, während auf das Herablassen eines Kaffees … und sich auf die Suche nach tatsächlichen Informationen zu begeben: http://hpd.de/search/node/mutter%20teresa …

Gleich nach dem ersten Schluck vom Kaffee wird daran gedacht, das Buch „Der Hunger“ ist noch einmal zu lesen, von dem im Kapitel Der Hunger, Wirtschaftsflüchtlinge und Fräulein Agnes Westen, die 2016 heiliggesprochen werden soll …

PS Was diese Umsonst tatsächlich auf den Punkt bringt, sind nicht Informationen, aber ihr Sprachwissen und ihre Recherchekompetenz … die Männer und Frauen der Umsonst recherchieren nicht, denn „guter Journalismus“ recherchiert, damit kein einziger Satz mit Fehlern …

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