Kärntner Landesverfassung: „Fürsorge“ ist in Deutsch zu vollziehen

Nun gibt es, wie zu lesen ist, die Einigung auf eine neue Formulierung, die Josef Friedrich Perkonig in seinem Bollwerkgrab strammstehen lassen wird, für den ja aber nicht als einzigen die deutsche Sprache in Kärnten die „einzige rechtmäßige“ …

„Artikel 5: ‚Die deutsche Sprache ist die Landessprache sowie Sprache der Gesetzgebung und – unbeschadet der der Minderheit bundesgesetzlich eingeräumten Rechte – die Sprache der Vollziehung des Landes Kärnten.’“

Bestätigt soll aber mit dieser neuen Landesverfassung in Kärnten

„Artikel 7c: ‚Das Land Kärnten bekennt sich gemäß Artikel 8 Abs. 2 der Bundesverfassung zu seiner gewachsenen sprachlichen und kulturellen Vielfalt, wie sie in Kärnten in der slowenischen Volksgruppe zum Ausdruck kommt. Sprache und Kultur, Traditionen und kulturelles Erbe sind zu achten, zu sichern und zu fördern. Die Fürsorge des Landes gilt allen Landsleuten gleichermaßen.’“ 

auch werden, was stets vermutet wurde, der Kärntner und die Kärntnerin sind Fürsorgefälle.

„Die Fürsorge des Landes gilt allen Landsleuten gleichermaßen.“

Als welche Fürsorgefälle das Land Kärnten alle Landsleute hinkünftig führen wird – ach, Christl, laß mal, das ist ein weites Feld. Zu viele Arten der Fürsorge, wird beispielsweise die Bundesverfassung von Österreich zur Klärung herangezogen, kämen in Frage, in der „Fürsorge“ ebenfalls vorkommt, aber nicht allgemein, sondern sehr konkret.

Nach der österreichischen Bundesverfassung könnte gesagt werden, das Land Kärnten sieht den Kärntner und die Kärntnerin als „Kriegsgräber“ oder als „Säuglinge“ oder als eingeschränkt mündige „Jugendliche“  oder als „Kranke“ und als „Unfälle“. In anderen Zusammenhängen kommt die „Fürsorge“ in der Bundesverfassung nicht vor.

Vielleicht ist der Kärntner und die Kärntnerin für das Land Kärnten eine Mischung aus diesen allen Fürsorgefällen.

Abgesehen davon, wofür „Fürsorge“ in der Bundesverfassung verankert ist, gibt es für „Fürsorge“ Definitionen,

„Fürsorge (von mhd. vür-sorge, entlehnt aus dem lat. prōcūrātĭo zu lat. prō-cūrāre ‚für etw. Sorge tragen; pflegen; verwalten‘) bezeichnet die Sorge für andere Personen. Daraus abgeleitet bezeichnet Fürsorge die Sorge, auf die Menschen unter bestimmten Umständen ein Recht haben, und bezeichnet ebenfalls das aus der Ethik der Barmherzig bzw. der Almosenpraxis erwachsene System der Fürsorge, Obsorge, Sozialhilfe oder Sozialen Sicherheit.

System der Fürsorge, Obsorge oder Sozialhilfe. Sozialfürsorge. Wurde oft gleichbedeutend mit Armenfürsorge bzw. Armenpflege benutzt.“

die dem Land Kärnten ein recht gutes Zeugnis ausstellen, allen Landsleuten gleichermaßen Fürsorge angedeihen lassen zu wollen.

Schon heute beim Anzünden des Grablichts ist die Entscheidung gefallen, unbedingt in Kärnten einwandern zu wollen. Offen ist bloß noch, als wer oder was in Kärnten eingewandert will, als Säugling, als Unfall – sehr verlockend ist, gleich morgen in Kärnten einwandern zu wollen als Kriegsgrab.

Oder vielleicht doch als Bettlerin in Kärnten … Denn. Die Fürsorge wird nun in der Landesverfassung verankert, aber die totale Fürsorge ist in Kärnten lange schon gelebte Praxis, für einen Bettler ist Kärnten das Paradies der Paradiese: vor Jahren bereits wurde in Kärnten die gesetzliche Erlaubnis erteilt, nicht zu betteln.

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