Kärntner Trachten: Weltkulturerbe

ÖVP-Abgeordnete sind im Anzug, einen Antrag einzubringen, daß Kärntner Trachten zum Weltkulturerbe erhoben wird, und sie erhoffen sich, daß auch die anderen Parteien dem ÖVP-Antrag zustimmen.

Was für eine wunderbare Idee.

Es kann nur, wer Kärnten kennt, von allen dafür Zustimmung geben. Und dann sofort an die Unesco den Antrag schicken. Das kann noch am selben Tag passieren, gleich nach der Abstimmung. Denn. Die Begründung liegt ja schon vor. Seit vierzig Jahren liegt die Begründung vor, wartet seit vierzig Jahren darauf, an die Unesco geschickt zu werden.

Diese für den Kärntner Anzug so einnehmende Begründung hat vor vierzig Jahren ein Heimatdichter geschrieben. Und diese Begründung wird der Unesco vollauf genügen, sich dem Wunsche nie und nimmer verschließen zu können.

Die Begründung für den Kärntner Anzug kann für jede Tracht herangezogen werden, dieser ist sozusagen die Haupttracht kärntnerischer Trachten, das Evangelium kärntnerischen Trachtens.

Sollte die Unesco wider Erwarten eine zusätzliche Erklärung haben wollen, zur von den ÖVP-Abgeordneten angesprochenen „kulturellen Identität“, wird das eine leichte Übung sein, ihr dafür eine fundierte Erklärung nachzureichen, ein paar Absätze von François Jullien wird sie zufriedenstellen.

Kärnten. Reich an Schätzen, kurz: ein Schätzenreich, in dem gar vieles wert ist, als Weltkulturerbe geadelt zu werden, wie beispielsweise die Tafeln im Landhaus

Und wenn Kärntner Trachten Weltkulturerbe sein werden, was für ein Stolz wird auf dem ganzen Lande sein, und wie stolz wird diese auch getragen werden, wenn es weit über die Grenzen hinausgeht, und wenn es einmal weit über die Grenzen hinausgeht, wird dafür die Haupttracht angelegt, der Kärntner Anzug, wenn es einmal etwa ins Oberösterreichische geht, um dort den Lichtbratlmontag, der längst schon Kulturerbe ist, im ehrenreichen Kärntner Anzug zu begehen. Volksverbindend wird das sein, von Erbe zu Erbe …

Und wenn Kärntner Trachten Weltkulturerbe sein werden, wird kein Mensch einem anderen Menschen laut sagen müssen, welche Sprache er zu sprechen hat, im Schätzenreich; der weltkulturerbliche Anzug wird es für ihn sagen, es wird reichen, sich in Kärntner Tracht hinzustellen vor jeden, um zu wissen, wie die Red‘ im Lande zu sein hat.

Und wenn das Kärntner Trachten Weltkulturerbe sein wird, wird es eine Heimkehr sein, wie es einst die recht große Volksschauspielerin beschwor, daß es so kommen wird … „Heimkommen werden wir bestimmt.“

Kärntner Anzug

 

Kriterienkatalog auf Kärntnerrotrealismusart

SPÖ arbeitet Kritierienkatalog ab zum Erhörtwerden von FPÖ

Die einfachste Widerlegung wäre, das, was das Magazin „Profil“ unter der Überschrift „Widerstand gegen Rot-Blau in der Sozialdemokratie bröckelt“ berichtet, hier nur Wort für Wort abzuschreiben, mit dem freundlichen Ersuchen versehen, es mit der Realität abzugleichen.

Dennoch ein paar Sätze dazu.

Hans Sallmutter sei überrascht über so manche Position der FPÖ im Sozialbereich. Wer nicht, wer nicht. Wer kennt nicht die vielen Beiträge in den sogenannten sozialen Medien zu der Frage, wie sozial ist die FPÖ wirklich. Und dazu die vielen Auflistungen, die zeigen, wie es die FPÖ mit dem Sozialen real hält, sie hält es an der Leine zum Eigennutz.

Meint Hans Sallmutter mit dem Nachwuchs, der weniger radikal und ideologisch in seinem Auftreten sei, Andreas, nein, anderer Vorname, Norbert Hofer? Oder den gar so jungen Wendelin aus dem Bollwerkvaterhause … Oder den an jungen Jahren wohl wirklich noch Nachwuchs zu nennenden Ablehner

Die FPÖ spräche, so Hans Sallmutter, nicht mehr „nur die Rassisten und Ewig-Gestrigen“ an. Die Wahlerfolge von solchen Parteien, das zeigt auch die Geschichte, sind darin begründet, daß sie eben nicht nur „die Rassisten und Ewig-Gestrigen“ ansprechen, sondern alle, denen der Rassismus und das Ewig-Gestrige vollkommen gleichgültig sind, um noch die harmloseste, wenn auch nicht erfreuliche Begründung anzuführen.

Mit Robert Misik hat Hans Sallmutter gleich seinen Kronzeugen gefunden für die linkstendierten Menschen … Und mehr Kronzeugen braucht ein Hans Sallmutter auch nicht. Rot-Blau also wäre, so Robert Misik, „weniger unappetitlich“ als eine schwarz-blaue Koalition. Das ist ein schmackhaftes Gericht, das Robert Misik servieren will: „Sozial“ kommt im Parteinamen des Obmannes vor, der ihm einen Buchauftrag einbrachte, und „national“ steuert die Partei bei mit dem gar so recht Hans Sallmutter gefallenden Nachwuchs.

Ach, und zum Schluß, Peter Kaiser. Das von ihm Erwartbare wird geliefert. Das Erwartbare eben. Es war von Beginn an klar, Einen Kärntnerinnenrotrealisten einen Kriterienkatalog erstellen zu lassen, heißt, das Erwartbare erfüllt zu bekommen.

Das Erwartbare ist aber stets das Enttäuschende.

Bei Kärntnerrot kommt nur blau heraus.

Peter Kaiser ist aber auch zu verstehen, wer jahrelang an solchen Tafeln, die im Kärntner Landhaus hängen, vorbei muß, hat keine Bedenken, hat sich daran gewöhnt, fände es nur diesem Kärntnerrotrealismus entsprechend angepaßt, hingen Tafeln nicht nur an der Wand, sondern gingen auch demnächst am Ballhausplatz ein und aus.

Aber eines muß der Sozialdemokratie respektvoll gelassen werden. Sie arbeitet bereits nach dem Kriterienkatalog, der, schreibt die Tageszeitung „Kurier“ am 27. Mai 2017, im Sommer 2017 veröffentlicht werden dürfte. Der Kriterienkatalog, nach dem die Sozialdemokratie bereits arbeitet,

Plan F: Regierungsprogramm 1718 im Kulturland Österreich

ist nämlich der, den sie für die FPÖ erfüllen muß. Diesen Kriterienkatalog muß die SPÖ erfüllen, damit die identitäre Parlamentspartei mit ihr überhaupt eine Koalition eingeht. Und sie ist ordentlich fleißig dabei. Die SPÖ wird die Hoffnung der FPÖ nicht sterben lassen. Es wird schon gewußt, daß den Plan des Mannes, der sich bereits eine misiksche Biographie verdient hat, der erste Buchstabe des Alphabets ziert, aber nach dem Kärntnerrotrealismus kommt nur der sechste Buchstabe der Realität nahe.

Den Kriterienkatalog, den die SPÖ für die FPÖ abzuarbeiten hat und bereits abarbeitet, zu schreiben begonnen hat, diese Ehre darf ihm nicht vorenthalten werden, war … ach, Kärnten is lei ans, a Burgenlandle a klans …

Das Regierungsprogramm von Rot-Blau im Burgenland zu „Kultur und Kunst“ – Eine Aufgabe

Beizeiten darüber nachgedacht zu haben, nämlich über eine neue Realpolitik, wäre wohl sinnvoller gewesen,

Österreich. Die alte Realpolitik ist tot. Für eine neue Realpolitik.

Koalition mit der identitären freiheitlichen Gemein-Schaft – Erinnerung für die Zukunft

als jetzt mit dem beschämenden Schauspiel beginnen zu müssen, sich die identitäre Parlamentspartei regierungsschönzureden …

Kärntner Landesverfassung: „Fürsorge“ ist in Deutsch zu vollziehen

Nun gibt es, wie zu lesen ist, die Einigung auf eine neue Formulierung, die Josef Friedrich Perkonig in seinem Bollwerkgrab strammstehen lassen wird, für den ja aber nicht als einzigen die deutsche Sprache in Kärnten die „einzige rechtmäßige“ …

„Artikel 5: ‚Die deutsche Sprache ist die Landessprache sowie Sprache der Gesetzgebung und – unbeschadet der der Minderheit bundesgesetzlich eingeräumten Rechte – die Sprache der Vollziehung des Landes Kärnten.’“

Bestätigt soll aber mit dieser neuen Landesverfassung in Kärnten

„Artikel 7c: ‚Das Land Kärnten bekennt sich gemäß Artikel 8 Abs. 2 der Bundesverfassung zu seiner gewachsenen sprachlichen und kulturellen Vielfalt, wie sie in Kärnten in der slowenischen Volksgruppe zum Ausdruck kommt. Sprache und Kultur, Traditionen und kulturelles Erbe sind zu achten, zu sichern und zu fördern. Die Fürsorge des Landes gilt allen Landsleuten gleichermaßen.’“ 

auch werden, was stets vermutet wurde, der Kärntner und die Kärntnerin sind Fürsorgefälle.

„Die Fürsorge des Landes gilt allen Landsleuten gleichermaßen.“

Als welche Fürsorgefälle das Land Kärnten alle Landsleute hinkünftig führen wird – ach, Christl, laß mal, das ist ein weites Feld. Zu viele Arten der Fürsorge, wird beispielsweise die Bundesverfassung von Österreich zur Klärung herangezogen, kämen in Frage, in der „Fürsorge“ ebenfalls vorkommt, aber nicht allgemein, sondern sehr konkret.

Nach der österreichischen Bundesverfassung könnte gesagt werden, das Land Kärnten sieht den Kärntner und die Kärntnerin als „Kriegsgräber“ oder als „Säuglinge“ oder als eingeschränkt mündige „Jugendliche“  oder als „Kranke“ und als „Unfälle“. In anderen Zusammenhängen kommt die „Fürsorge“ in der Bundesverfassung nicht vor.

Vielleicht ist der Kärntner und die Kärntnerin für das Land Kärnten eine Mischung aus diesen allen Fürsorgefällen.

Abgesehen davon, wofür „Fürsorge“ in der Bundesverfassung verankert ist, gibt es für „Fürsorge“ Definitionen,

„Fürsorge (von mhd. vür-sorge, entlehnt aus dem lat. prōcūrātĭo zu lat. prō-cūrāre ‚für etw. Sorge tragen; pflegen; verwalten‘) bezeichnet die Sorge für andere Personen. Daraus abgeleitet bezeichnet Fürsorge die Sorge, auf die Menschen unter bestimmten Umständen ein Recht haben, und bezeichnet ebenfalls das aus der Ethik der Barmherzig bzw. der Almosenpraxis erwachsene System der Fürsorge, Obsorge, Sozialhilfe oder Sozialen Sicherheit.

System der Fürsorge, Obsorge oder Sozialhilfe. Sozialfürsorge. Wurde oft gleichbedeutend mit Armenfürsorge bzw. Armenpflege benutzt.“

die dem Land Kärnten ein recht gutes Zeugnis ausstellen, allen Landsleuten gleichermaßen Fürsorge angedeihen lassen zu wollen.

Schon heute beim Anzünden des Grablichts ist die Entscheidung gefallen, unbedingt in Kärnten einwandern zu wollen. Offen ist bloß noch, als wer oder was in Kärnten eingewandert will, als Säugling, als Unfall – sehr verlockend ist, gleich morgen in Kärnten einwandern zu wollen als Kriegsgrab.

Oder vielleicht doch als Bettlerin in Kärnten … Denn. Die Fürsorge wird nun in der Landesverfassung verankert, aber die totale Fürsorge ist in Kärnten lange schon gelebte Praxis, für einen Bettler ist Kärnten das Paradies der Paradiese: vor Jahren bereits wurde in Kärnten die gesetzliche Erlaubnis erteilt, nicht zu betteln.

karntner-landesverfassung-fursorgefalle

Von 2014 wünscht sich das Kärntner Landhaus: Befreit mich endlich von diesen unselig schweren Tafeln

Am 28. Dezember 2013 berichtet die „Kärntner Tageszeitung“ von Plänen, über die mit Landtagspräsident Reinhart Rohr gesprochen wurde. Zu diesen Vorsätzen gehört u.v.a.m. auch die barrierefreie Gestaltung des Landtages und die Sanierung des Landhaushofes …

Kärntner Landhaus - Befreiung von den TafelnVon einem Vorsatz aber, die Tafeln im Kärntner Landhaus in Klagenfurt endlich zu entfernen, wird nicht gesprochen. Dabei hat Landtagspräsident Reinhart Rohr seit Anfang November von Landeshauptmann Peter Kaiser eine entsprechende „Anfrage“ auf dem Tisch liegen …

Wie es bei der barrierefreien Gestaltung und der Sanierung des Landhaushofes aufgrund der finanziellen Lage bei einem Vorsatz wohl bleiben wird, scheint die Entfernung der Tafeln es nicht einmal zu einem Vorsatz zu bringen. Es wird wohl geprüft werden, oder bereits geprüft worden sein, und das wird es auch schon gewesen sein. Obgleich die Entfernung der Tafeln keinen finanziellen Aufwand erforderte, bloß ein entsprechendes Werkzeug, um die Tafeln abzuschlagen. Einen Vorschlaghammer wird der Bauhof Klagenfurt doch bereits besitzen, um …

Und wenn nicht, vielleicht findet sich in Kärnten ein freundlicher Mensch, der das entsprechende Werkzeug kostenlos leiht, vielleicht sogar in der Freizeit die schnell zu erledigende Arbeit selbst durchführt, ohne dem Land Kärnten dafür eine Rechnung zu legen, in Anbetracht der finanziellen Lage des Landes Kärntens ein kleiner Beitrag zur Zukunft des Landes …

PS Es war menschgemäß keine „Anfrage“, die an Landeshauptmann Peter Kaiser gestellt wurde, sondern die Feststellung, die Aufforderung, die Einmahnung eines überfälligen Handelns, endlich diese Tafeln der Geistesfesselung zu entfernen.

PPS Das Konzept einer Überhängung wurde mittlerweile verworfen. Die Tafeln, auch mit Versen aus einem Führerhuldingsbuch, gehören einfach ohne Umgestaltung abgeschlagen. Der Eimer Farbe, um die zwei Flecken auf der Wand, die die abgeschlagenen Tafeln hinterlassen, zu übermalen, wird dem Land Kärnten gerne gespendet. Und bestimmt findet sich auch ein Maler oder eine Anstreicherin, die die Stunde für das Ausmalen der zwei Wandflecken kostenlos für das Land Kärnten …

Eine letzte Pflichterfüllung im Untergang – Im Bombenhagel Karl Lueger sein Andenken zu retten

Im Oktober 1944 fielen schon Bomben auf die Alpen- und Donaugaue, wenige Monate also vor dem endgültigen Untergang der nationalistischen Massenmordtotaldiktatur des deutschen Reiches, die in zwölf Jahren den völligen ethischen und moralischen Niedergang herbeiführte, gab es in Wien nur noch eine Pflicht, die zu erfüllen war, eine einzige Aufgabe, die noch als machbare und durchführbare verblieb, das Andenken an Karl Lueger zu retten und zu verfestigen, durch eine weitere Gedenktafel …

In diesem Oktober 1944 wurde also noch schnell eine Gedenktafel am Geburtshaus von Karl Lueger im Resselpark angebracht, gerade so, als ob es bis zu diesem Zeitpunkt nicht ohnehin schon genügend Tafeln für Karl Lueger … Eine Gedenktafel verunziert auch bis heute den Karl-Borromäus-Brunnen im dritten Bezirk, der einst zum 60. Geburtstag von Karl Lueger im Nudelstil (in Österreich besser bekannt als Jugendstil“) …

Karl Lueger - Aufseher geboren werden

„Dr. Karl Lueger – Als Sohn eines Aufsehers am technologischen Kabinett geboren. – Wien, im Oktober 1944“

Die Gedenktafel für Karl Lueger zu seinem 100. Geburtstag im Resselpark verunziert nicht das Haus, in dem er als Sohn eines „Aufsehers“ geboren wurde, denn das Haus ist in einem Zustand, als wäre heute Oktober 1944 … Und sie stehen festlich gewandet, warten auf die Enthüllung der Gedenktafel, Blockwarte mahnen zur Eile – jederzeit könnte es wieder Bombenalarm geben -, still im Wissen um den nahenden Untergang sprechen alle für sich den Wunsch an die Zukunft, daß allen in diesem Land, das zu einer Heimat von Aufsehern und Aufseherinnen gewandelt wurde, vor allem solche Söhne und gesinnungsgemäß weniger solche Töchter wie dem Aufseher Lueger, dessen Sohn ihrem Heiland den Weg wies aus einer katastrophalen Jugendbiographie in eine …, geboren werden, um es wieder versuchen zu können, was ihnen nicht …

Aber welche Wünsche an die Zukunft haben jene, die heute, kann im Juni 2013 vor dem Oktober-1944-Haus überlegt werden, sich derart für Karl Lueger einsetzen, ihm alles unkommentiert erhalten, den Strom für den Heiligenschein weiter erzeugen wollen … Wünsche werden sie haben, aber in welcher Zeitform? Möglicherweise in keiner, es soll alles nur ewig – im oben erwähnten Niedergang …

Freiheitliche Wahrheitswankelmütigkeit am Beispiel Josef Stalin in Wien – Auch Unzensuriert

Am 12. August 2011 hat die Wahrheit „Unzensuriert.at“ zu Gast, am 28. Mai 2013 flieht „Unzensuriert.at“ die Wahrheit …

Josef Stalin und Freiheitliche - WahrheitswankelmütigkeitAm 31. Mai 2013 wurde die Reise nach Meidling mit dem Ziel Schönbrunner Schloßstraße 30 angetreten, um den Freiheitlichen das Geschenk eines Fotos zu machen, das die Zusatztafel zeigt, von der Freiheitliche am 28. Mai 2013 behaupten, es gebe diese nicht, und sie, die Freiheitlichen, einzuladen, nicht nur ab und an Gast der Wahrheit zu sein, sich nicht damit zu begnügen, die Verpflichtung zur Wahrheit bereits dadurch erfüllt zu glauben, den Kalenderspruch „Der Wahrheit verpflichtet“ im Impressum zu zitieren …

Wankelmütige werden oft auch von Traurigkeit heimgesucht, und eine gewisse Traurigkeit über einen unbelohnten Kampf ist aus den Zeilen vom 12. August 2011 herauszulesen,

[d]ass einzig und allein die Wiener und insbesondere Meidlinger FPÖ seit Jahrzehnten gegen diese linke Diktatorenverehrung schon immer konsequent und kompromisslos vorgegangen ist, wird vom Falter offensichtlich verschwiegen.

Niemand soll traurig sein, auch Freiheitliche nicht, niemand soll unbelohnt bleiben, auch Freiheitliche nicht, alle sollen getröstet werden, auch Freiheitliche. Wie sehr wird gewünscht, daß es Freiheitlichen ein Trost sein mag, wenigstens hier das seit Jahrzehnten konsequente und kompromißlose freiheitliche Vorgehen gewürdigt wird, immer wieder die freiheitlichen Zusatztafeln, die besonders die freiheitliche ZZ zur nationalistischen Massenmordtotaldiktatur des deutschen Reiches veröffentlicht, nicht zu verschweigen …

Freiheitlichen ist manch deutscher Vers wohl Anleitung

Mußte augenblicklich gedacht werden, als von der Einteilung des Landesrates Harald Dobernig von Kärntnerinnen und Kärntnern gehört wurde, nach seiner es „richtige“ und …

Vielleicht sind Harald Dobernig, auch Kurt Scheuch, und seine freiheitlichen Kameraden tatsächlich zu oft vor den Versen im Landhaus stehengeblieben, haben diese als weitere unveränderliche Kerne ihres unveränderlichen Wesens in sich aufgenommen, den Treueid heimlich für sich gesprochen gar bei jedem Stehenbleiben davor erneuert, nach diesen zu handeln …

Einer Lyrikerin könnte es schmeicheln, ihre Verse so ernstgenommen zu sehen, als Anleitung für politisches, genauer, parteipolitisches Handeln, aber ein derartiges Ernstnehmen seiner Verse kann ausschließlich einem Lyriker schmeicheln, der solche Verse schreibt, wie sie an einer Wand des Landhauses in Klagenfurt von Johannes Lindner auch heute noch zu lesen sind:

Für eine neue Zeit sind in Kärnten u.v.a.m. zwei Tafeln auch abzumontieren

Laßt sie zusammenstehn allein und ungewählt vor den Versen aus einem Führerhuldigungsbuch

NS Ob Freiheitliche in Kärnten, also Harald Dobernig, Kurt Scheuch und ihre Kameradinnen, ihre Lektüre nach den Empfehlungen der freiheitlichen ZZ wählen, ist nicht bekannt, aber durchaus vorstellbar, sehr vorstellbar, wird zusätzlich berücksichtigt, daß Andreas Mölzer aus Kärnten kommt, der ihnen möglicherweise persönlich das eine oder andere Buch empfiehlt, so recht auf kärntnerische Art, den ha muaßt lesn, der is kloass ha, da Verbelen, sponnend ha und deitschfreindlich … Das wird ein „richtiger“ also „deutscher“ Kärntner als unrichtiges also undeutschkärntnerisches Sprechen abtun, gar verteufeln, aber einem „unrichtigen“ Kärntner oder einer „unrichtigen“ Kärntnernin mag es nicht gefallen, wie Freiheitliche auf rechte Art zu reden, nicht einmal einen harmlosen Satz -, allerdings Verbelen zur Wiederlesung zu empfehlen, ist nicht so harmlos …

NS Wie gewußt wird, haben Freiheitliche trotz ihrer Neigung und ihrem Bekenntnis zum deutschen Kulturraum ihrer Väter es gerade mit der deutschen Sprache nicht leicht -, möglicherweise wollte Harald Dobernig statt „richtige“ eigntlich rechte sagen, in Kärnten also nach seinem Eindruck weniger rechte Kärntnerinnen und Kärntner leben als … In den nächsten Wahlen haben die Kärntner und Kärntnerinnen die Möglichkeit, diesen dobernigschen Eindruck eindrucksvoll zu bestätigen.