Die Gefährderinnen lauern im Wörthersee

Und das sind die Kriegsrelikte aus dem ersten und zweiten weltkrieg.

Seit einhundert Jahren lauern die Gefährderinnen, die Kriegsrelikte, nicht nur im Wörthersee, auch in anderen Seen, auf Äckern, in Bergregionen, auf Baustellen. Und es wird gedacht, wie gut, keinen Urlaub in Kärnten zu machen. Wenn gelesen wird, wie heute, auf der Suche nach einem Urlaubsort, pro Jahr werden einhundert Kriegsrelikte aus dem dem ersten und zweiten weltkrieg gefunden, müssen hochteuer entschärft, entsorgt werden. Keine ungefährliche Aufgabe für die Menschen, die das machen müssen, die Müllentsorgung der Kriege.

Wohin kann in den Urlaub gefahren werden, diese Todesgefahr lauert ja nicht nur im Wörthersee, ohne das eigene Leben zu gefährden. Einhundert Kriegsrelikte pro Jahr. Was vor einhundert Jahren tödlich gepflanzt wurde, kann einhundert Jahre später immer noch einen selbst, das eigene Kind zerreißen, töten, ermorden. Es war ein Pflanz der Menschen von Familien, die vor einhundert Jahren Europa diktatorisch regierten. Der Pflanz war, es wäre um sie, um die Menschen gegangen, aber es ging nur um die Unfähigkeit der Familien, miteinander auszukommen, schwächliche und inzestiöse Familienmitglieder, die nicht imstande waren, unter sich ihre Streitigkeiten selbst körperlich in ihren Gemächern auszutragen. Wohl auch zu verwöhnt, zu bequem, arbeitsscheu, faul und kampfesscheu. Und es war auch viel Überheblichkeit und Allmachtswahn dabei, das müssen andere, „ihre Völker“ austragen, dafür krepieren, hungern, leiden, morden, daß der Bruder mit dem Bruder nicht kann, die Schwester nicht mit der Schwester, die Nichten nicht mit den Tanten, die Onkels nicht mit den Neffen, die Cousinen nicht mit den Cousins und so weiter und so fort.

Der zweite weltkrieg war auch ein Pflanz, ein Pflanz anderer Gesinnung, aber Wahn, Lug und Trug waren auch maßgeblich dabei.

Es wird, um das Leben nicht zu gefährden, darauf verzichtet, auf Urlaub zu fahren, weder nach Kärnten noch sonstwohin. Die Gefährderinnen lauern überall. Seit einhundert Jahren. Zu schreiben, seit einhundert Jahren schlafen die Gefährderinnen in den Seen, auf Baustellen, in den Bergen, auf den Feldern und Wiesen, klänge zu poetisch, im Angesicht dieser Todesgefahr, dieser massiven Bedrohung, die jeden Menschen jederzeit … Einhundert Kriegsrelikte pro Jahr. Das ist eine Aufgabe für Menschen, die Statistik mögen, wie groß die Gefahr ist, durch diese Kriegsrelikte einhundert Jahre später noch ermordet, lebenslang massiv lebensbehindernd verletzt zu werden. Über den Daumen, rund jeden dritten Tag ein das Leben auf barbarische Art bedrohendes Kriegsrelikt.

Das Haus, weit von Kärnten entfernt, ist seit dem gestrigen Montag eine Baustelle. Wohin, nun. Die Arbeiten sind für einen Tag noch nicht weit fortgeschritten. Auf den Urlaub bereits verzichtet. Das Gebot der Stunde. Alles unternehmen, einen Baustopp zu erreichen. Heute soll der Bagger angeliefert werden. Nein. Es darf nicht gebaggert werden. Es könnte auch unter diesem Haus eine Schläferin liegen, seit gar einhundert Jahren oder erst seit fünfundsiebzig Jahren. Das Kind wird im Herbst vier Jahre. Die Gefahr ist zu groß, daß es durch eine einhundert Jahre alte Gefährderin sein Leben schon wieder verliert, barbarisch zerissen.

Und wer käme dann vor Gericht? Die Nachfahren der Pflanzfamilien? Nein.

Niemand. Deren Kriege sind denkmalgeschützt.

Und wer kommt je vor Gericht, wer wird je belangt, die enorm hohen Kosten der Bergung, der Entschärfung, der Entsorgung zu tragen? Die Nachfahren der Verursacher, die Nachkommen, die sich bei jeder Gelegenheit dafür feiern lassen, Nachfahren dieser Verursacher zu sein? Nein. Die enorm hohen Kosten haben die Nachkommen der Menschen durch ihre Abgaben und Steuerleistungen zu tragen, die Nachkommen also von jenen Menschen, die für diese Pflanzfamilien nicht nur Geld lassen mußten, sondern auch ihr Leben.

100 Kriegsrelikte aus dem ersten und zweiten Weltkrieg pro Jahr - Und die Kosten zahlt

 

2 Gedanken zu „Die Gefährderinnen lauern im Wörthersee

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