Offenbar ist da ein Pfarrer/Pater bei einer FPÖ Wahlveranstaltung aufgetreten. Wenn das so ist, wäre das eine ziemliche Grenzüberschreitung.
Schreibt Daniel Kosak („stv. Kabinettschef von Bundeskanzler @KarlNehammer | Vizebürgermeister in Altlengbach | Vater von 3“) am 9. September 2024 auf der Konzernplattform X …
Der stv. Kabinettschef vom christschwarzen Zurzeitigen schreibt nicht den Namen des Pfarrers, stellt sich unwissend, er will nicht einmal wissen, ob es ein Pfarrer oder ein Pater ist.
Dabei weiß sogar „Infodirekt“ den Namen und auch, daß er Pfarrer ist, das mit dem gleichen Bild wie Daniel Kosak darüber schreibt. Es ist „Justin Minkowitsch, Pfarrer von Annaberg“ …
Mitteilung des Abtes
Das Stift Lilienfeld distanziert sich von der Teilnahme eines Paters an einer Parteiveranstaltung. Es handelt sich dabei um eine nicht abgesprochene Privathandlung eines Paters, der weder Pfarrer noch Kaplan ist. Die Kirche gibt grundsätzlich keine Wahlempfehlung für irgendeine Partei ab. Das gilt natürlich auch für die Patres im Bereich des Stiftes Lilienfeld.
Diese Mitteilung ist nun, am 9. September 2024, auf der Website des Stiftes Lilienfeld zu lesen. Eine durchaus heitere Mitteilung, andere mögen diese Mitteilung anders benennen, als — Justin Minkowitsch sei also kein „Pfarrer“, läßt Abt Maurer, der sich erst vor kurzem über „Euer Wille geschehe“ erregte, mitteilen, und das ist doch heiter. Denn. Zugleich ist am 9. September 2024 auf verschiedenen Websites viel Pfarrliches zu Justin Minkowitsch zu finden: „Pfarrer in Annaberg, Mitterbach und Josefsberg“, „Pater Justin Minkowitsch, Pfarrkirche Annaberg“, „Priester-Elf mit Annaberger Pfarrer verlor gegen Italien“, „Ein dreifaches Halleluja auf den EM-Titel – Das österreichische Priesternationalteam bestreitet heute bei der Fußball-Halleneuropameisterschaft für Priester, die diese Woche in Temeswar (Rumänien) stattfindet, das Auftaktspiel gegen Topfavorit Polen. Mit dabei ist u.a. auch der Ordenspriester Justin Minkowitsch OCist aus dem Stift Lilienfeld“ —

So ein Abt, vertieft in die „schönsten islamischen Gebete“,
so tief im Austausch mit seinem HErrn,
der IHm vielleicht SEinen tiefen Willen verkündet, auch er habe „Abtreibungen“ als „Gesetze des Todes“ zu predigen,
so ein erregter Abt kann doch nicht sich auch noch darum kümmern, zu erfahren, welchen Beruf einer aus seinem Stifte … Der Tageszeitung „Kurier“ bleibt am 9. September 2024 nichts anderes übrig, als die Allwissenheit des Abtes von Lilienfeld den Menschen, sofern sie diese Tageszeitung lesen, kundzutun, in wörtlicher Wiedergabe.

Heiter ist doch auch, was Daniel Kosak schreibt. „Eine ziemliche Grenzüberschreitung“ wäre es, wenn ein „Pfarrer/Pater“ [Pfarrer Justin Minkowitsch] bei einer FPÖ-Wahlkampfveranstaltung“ —
„Eine ziemliche Grenzüberschreitung“ sei das also für des Zurzeitigen stellvertretenden Kabinettschef … Hingegen das Gebet den Regierenden Pflichterfüllung der Menschen —
Was für eine Segnung hingegen war es, als im Beisein des österreichischen Kardinals ein „Segensgebet“ für der Christschwarzen „Führung“ —
„Eine ziemliche Grenzüberschreitung“ sei das also für des Zurzeitigen stellvertrenden Kabinettschef, wie wahr er doch spricht, auch diesmal, wie kann eine Partei sich anmaßen, von seiner Partei, von der kosakschen Partei deren Leitglauben, deren Leittradition sich anzueignen, in den Spuren ihres „Volkskanzlers“ zu wandeln, an dessen Seite die Pfarrer, die Kaplane, die Priester,
die Mönche, die Bischöfe, der Kardinal, deren Schwestern schritten, alle Grenzen zu überrennen,

ihre Grenzen zu errichten, innerhalb deren die Demokratie ausgelöscht, innerhalb deren bloß ihr Wille ihres HErrn der Menschen Pflicht, deren Belohnung dafür im Leben nach dem Leben der Himmel und im Leben vor dem Tod auf Erden die Sicherheit vor der Demokratie …
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