Liebe Muslime, wieder hat ein Jude den Nobelpreis für Medizin erhalten, während ihr eure Kinder für Terror und Krieg vorbereitet, schicken wir sie in Schulen und Universitäten, aus dieser Verantwortung entsteht Überlegenheit, der ihr nie gewachsen sein werdet.
Dies schreibt Peter Sichrovsky am 14. Oktober 2024 auf der Konzernplattform X, und am 16. Oktober 2024 gibt Peter Sichrovsky selbst darauf die Antwort, die jede andere Antwort erspart —
Ein Idiot zeigt seinen Hass gegen Israel, gegenüber einem griechischen Restaurant, weil der die Flagge verwechselt, und zeigt damit das durchschnittliche Intelligenz-Niveau der Israel-Kritiker, ihre Lächerlichkeit und Primitivität.
Eine Antwort hat Peter Sichrovsky im Grunde schon am 12. Oktober 2024 zu dem, was er am 14. Oktober 2024 geschrieben haben wird, gegeben:
Wir brauchen einfach nur zuhören, diese Typen verbreiten einen krankhaft schwachsinnigen Hass wie andere den Wetterbericht, fett und ausgefressen schicken sie andere in […]

Bei solchen Antworten ist es wohl nicht verwunderlich, daß es von ihm keine Fragen gibt, er keine Fragen stellt, zum Beispiel Fragen danach, wer und warum Nobelpreise bekommt, und wer und warum nicht, oder, warum höchst selten, oder, warum, wenn doch, sehr, sehr spät zum ersten Mal … Auf den „Stammtisch“ seiner Antworten könnte etwa ein Artikel von Lamya Kaddor vom 6. Oktober 2017 gelegt werden, die danach fragt, deren Fragen zu nutzbringenden Antworten anregen könnte.
Diese Woche ist es wieder so weit. Die Show der Nobelpreis-Verkündungen geht über die Bühne. Wir wissen bereits, dass sich acht US-Forscher, ein Schweizer und zwei Briten neu in die Riege der Spitzenforscher der Menschheit und der Top-Literaten einreihen dürfen. Und wie jedes Jahr werfen am Rande der Prozedur wieder ein paar Neunmalkluge die Frage auf: Warum kriegt eigentlich keiner aus der islamischen Welt einen Nobelpreis? Natürlich nur, um die Antwort gleich hinterherzuschicken: „Weil der Islam bildungsfeindlich ist. Ist doch klar!“
Diese simple „Beweisführung“ eignet sich wunderbar, um eifriges Kopfnicken an Stammtischen zu bewirken und ganz viele Likes in Sozialen Medien zu sammeln. De facto stimmt die Beobachtung ja sogar. Ohne den Friedensnobelpreis sind es seit 1901 gerade mal eine Handvoll, von denen man die Religionszugehörigkeit kennt, was freilich nichts darüber aussagt, ob und wie gläubig diese Menschen sind.
Warum haben die USA einen Vorsprung?
Der wahre Grund für die Beobachtung dürfte derselbe sein, der erklärt, warum Hindus so wenige Nobelpreisträger hervorgebracht haben oder Afrikaner oder Südamerikaner. Mit Religion und Kultur hat das allerdings wenig zu tun, auch wenn es den einen oder anderen Zeitgenossen geben mag, der lieber den ganzen Tag lang im Koran liest oder sich in die Veden vertieft, statt Fachbücher zu studieren.
Man sollte eher fragen, warum die USA bei den Nobelpreisträgern so einen Riesenvorsprung haben? Vielleicht sind US-Amerikaner ja tatsächlich so viel intelligenter als Europäer, Asiaten und andere.
Ich glaub jedoch, es liegt weniger daran, dass eine Geburt in den USA mit der Weitergabe einer besonderen Intelligenz verbunden ist oder eine Einbürgerung den IQ heben würde. Ich glaube, es liegt vor allem daran, dass heute die Wissenschaftslandschaft in den USA so viel effizienter ist als anderswo, zum Beispiel weil die Forschungseinrichtungen finanziell viel besser ausgestattet sind. Das gilt schon im Vergleich zu Europa, und erst recht im Vergleich zur islamischen Welt, die in weiten Teilen in Kriegstrümmern liegt (z.B. Syrien, Irak, Jemen, Libyen, Afghanistan) oder durch politisch und wirtschaftlich schwere Zeiten geht (z.B. Türkei, Ägypten, Tunesien, Pakistan, Bangladesch)

Bisher wurde gedacht, so wurde es auch verbreitet, Peter Sichrovsky sei ein „österreichischer Journalist, Sachbuchautor, Schriftsteller und ehemaliger Politiker“, jetzt, aufgrund seiner Antworten, ist von ihm selbst zu erfahren, er ist ein „Schreibwarenhändler“, ein Schreibwarenhändler, bloß ein Schreibwarenhändler — Was kann ein „ehemaliger Politiker“ dieser Parlamentspartei auch anderes sein, als ein Schreibwarenhändler, bloß ein Schreibwarenhändler aus dieser Parlamentspartei, die jetzt sogar mit einem sie anführenden Jäger im Gebirge —
Der sie anführende Jäger im Gebirge wird viele Schreibwaren benötigen, sitzt er doch draußen vor dem Tore, und schreibt, und schreibt, und Peter Sichrovsky wird ihm ein recht gut versorgender Händler sein, mit seinen Antworten … Der kleine Mann im Gebirge, um genau zu sein, redet mehr als er schreibt, recht viel Schreibwaren wird seine K. benötigen, die selbst eine Händlerin
Eines aber wäre heute nicht anders zu schreiben als damals, das ginge auch nicht, ist es doch ein Zitat, heute so gültig wie damals:
Der Schreibwarenhändler hat auch einen Bruder, von dem ebenfalls schon so manches zu erzählen war, ohne jedoch zu wissen, ohne jedoch daran je gedacht zu haben, es könnte der Bruder des Schreibwarenhändlers sein. Nun, erhellt sich alles mit einem Male. Zwei Brüder, in Österreich, mit denen die Gepflogenheiten in Österreich exemplarisch erzählt werden könnten,

eine Geschichte davon, in der die zwei Brüder vorkommen, wird von der „Neuen Zürcher Zeitung“ erzählt, am 3. Mai 2016, mit dem Titel: „Österreichs Wendehälse in Umbruchzeiten“, ein Titel, acht Jahre später genauso weiter gültig, vielleicht mit einer Einschränkung. „Umbruch“ wäre etwas Positives, wenn der „Umbruch“ eine tatsächliche grundlegende Veränderung. Aber der „Umbruch“ in Österreich ist je keine grundlegende Veränderung, sondern ein Weiter wie bisher. So ist der Titel zutreffender: Österreichs Wendehälse in Bruchzeiten. Den Bruch damals wie heute will die Parlamentspartei begehen, und sie kann heute wie damals auf viele zählen, die ihr dabei mit ausgerenkten Hälsen Schmiere stehen …
Das Bekenntnis zu einem Künstler ist nun mal ein Risiko. Wer erinnert sich noch an den Schock des politisch korrekten Österreich, als Mitte der 1990er Jahre Peter Sichrovsky zum FPÖ-Generalsekretär und EU-Abgeordneten mutierte? Er war davor eher als Schriftsteller und Dramatiker bekannt, dem Claus Peymann nicht ohne Hintergedanken das Burgtheater geöffnet hatte, war doch Bruder Heinz Sichrovsky als Kulturchef von News der allergrößte Propagandist von Peymann. Weshalb es nicht überraschen konnte, dass trotz fliehender Burgtheater-Abonnenten Peymann Sichrovskys Nazikinder-Stück „Schuldig geboren“ durch „alle Abonnement-Kategorien“ spielen ließ. Ja – bis Peter Sichrovsky den Schwenk zur FPÖ tat. Dann war er für Peymann von einem Tag auf den anderen nicht nur Persona non grata, nein, er äußerte sich plötzlich auch nur noch höchst abfällig über die dramatische Kunst Sichrovskys.
Aber möglicherweise ist das immer noch besser, als die Eignung eines Kandidaten daran zu messen, welchen Lieblings-Sänger, -vogel oder -maler er hat. Wie etwa Profil (ebenfalls in einem Leitartikel) und der Standard (auf Seite 1) mit Schaum vor dem Mund die Nicht-Eignung des FPÖ-Kandidaten Hofer daran ermessen wollten, dass dessen Lieblingsmaler ein kaum bekannter oberösterreichischer Maler namens Manfred Wiesinger ist, der sich jedoch Odin nennt und großdeutsche Karten malt. Wenn das kein Disqualifikationsgrund ist. Aber nichts im Vergleich dazu, würde ein Kandidat den moralischen (nicht künstlerischen) Missgriff tun und Rudolf von Alt, den großen österreichischen Aquarellisten, als Lieblingsmaler nennen. Denn diesen hatte ja Adolf Hitler ob seiner Landschaften und getreuen Wien-Motive zum Lieblingsmaler erkoren.
Es ist sogar fraglich, ob es überhaupt „Wendehälse“ sind, vielleicht sind es einfach nach österreichischer Art ausgerichtete und zugerichtete Hälse, wird zum Beispiel an einen Händlerbaumeister gedacht, der in der Hofburg keine „Rechtsextremen“ sah, so wie
Norbert Hofer in der Stephanskirche seine Rede nicht an „Rechtsextreme“ richtete, sondern bloß an „echte Österreicher“ bloß an einen
Lugner, der wohl in einer der vordersten Reihen vor ihm saß —
Der Titel der Geschichte, in der auch die zwei Brüder vorkommen, wäre wohl passender, zutreffender gewesen: Österreichs Hälse in Bruchzeiten …
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