Wenn es wieder einmal zu einem Festakt am KL-Platz kommen wird,
und zu dem wird es wohl kommen, vielleicht noch vor Sommerbeginn 2026, aus Anlaß der Säuberung und des Herausputzens und der in der ersten Juni-Woche 2026 erfolgten Wiederhinstellung des kunschak-müllnerischen Mals,
dann darf es in diesem Festakt nicht verabsäumt werden, die wienerische Stadtplanung gerade am Beipiele des KL-Grätzels hervorzuheben.
Und wer könnte den Part zur lobenden Erklärung der Wiener Stadtplanung anhand des Beispiels KL-Grätzel übernehmen? Berufen wohl dafür wie keine zweite der beauftragte Künstler, der die jüngste Schiefe im KL-Grätzel geplant, die eben erst im KL-Grätzel umgesetzt, vollendet ward.
Seine erklärende Lobung könnte er beginnen mit der Tafel hinter oder — je nachdem, von welcher Seite das KL-Grätzel betreten wird — vor dem von ihm in die Schieflage gebrachten Mal, weshalb diese Tafel in keine Schräge gebracht wurde; vorstellbar dabei ist, daß er in seiner Erklärung darauf verweisen würde können, es handle sich dabei eben um eine Tafel der christlichen Toleranz zum Gedenken …
Da seine Ausführungen zu seiner Mal-Schiefe bereits allseits und zur Genüge bekannt sind, wird er diese nicht notwendigerweise im Festakt selbst zu wiederholen brauchen, sondern lediglich gebührend in einer Eröffnungsfestansprache von einer Vertreterin der Stadt Wien selbst noch einmal hören dürfen. So kann er gänzlich auf die Erklärungen der weiteren Schräge im KL-Grätzel sich konzentrieren und also gleich zur Ausführung der zweiten Schräge im KL-Grätzel für das werte Festpublikum voranschreiten — zum Zierbrunnen.
So darf diesem angenommenen vielleicht noch vor den großen Sommerferien 2026 stattfindenden festlichen Wiederenthüllungsakt auf dem KL-PLatz mit Lerngier entgegengesehen werden, also der Wissensvermittlung durch den Künstler für die bis heute fehlende historische Erläuterung der Schiefstellung des Zierbrunnens im KL-Grätzel, und ob dessen Schieflage ihn zu seiner Mal-Schiefe inspirierte,
ob es ihm ein vordringliches Anliegen war, endlich diese Asymmetrie zwischen Mal und Zierbrunnen im KL-Grätzel einer — wie er und mit ihm die Vertretung der Stadt Wien es wohl selbst beloben würden und vielleicht erneut im Festakt verstärkt werden — geglückten Gestaltung …

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