Porsche – Museum für NSDAP-Mitglied SS-Oberführer

Nach der Aussiedlung die Kriegswirren heil überdauern ist am 29. Juli 2026 auf der Website des Museums für Porsche zu lesen …

Zu Aussiedlung fällt, gerade in diesem historischen Kontext, nicht Unternehmensverlegung ein, sondern Zwangsumsiedlung, Deportation, Vertreibung. Im Fall von Ferdinand Porsche war es eine Firmenverlegung der Porsche-Konstruktions-Ges. m. b. H., wie zu lesen ist, Ferdinand Porsche habe im November 1944 den Sitz des Konstruktionsbüros von Stuttgart in das von Bombenangriffen weniger bedrohte Kärnten in Österreich verlegt, zwar auf Anordnung von NS-Regierungsstellen. Ferdinand Porsche, ein Aussiedler, ein Opfer der Kriegswirren, an denen er unbeteiligt, denen er ausgesetzt, die er nur überdauern, also erleiden konnte in Gmünd aber heil …

Wer das Museum jetzt im Juli 2026 besucht, bekommt einen Film vorgesetzt, der die Geschichte von Ferdinand Porsche erzählt, einen Film, in dem genau über seinen Aufenthalt in der Sowjetunion erzählt wird, wo er nicht geblieben ist, nicht aber wegen möglicher Bedenken bezüglich des ideologischen Regimes in der Sowjetunion, sondern allein nur wegen der Sprache, er, Ferdinand Porsche, befürchtete, in seinem Alter die russische Sprache nicht mehr derart ausreichend respektive perferkt erlernen zu können, um in der Sowjetunion zu wirken. Ein Bildhauer, das nur nebenher, fällt dazu sogleich ein, dem der Stalinismus gleichgültig, er wäre in die Sowjetunion, ihn hinderte jedoch nicht die Sprache, sondern sein Herzinfarkt.

Derart genau kommt in diesem Film seine NS-Zeit nicht vor. Um sich ein vollständiges Bild von Ferdinand Porsche machen zu können, ist zu empfehlen, nach dem Ansehen dieses Films zu recherchieren, besser, noch vor dem Besuch des Museums zu recherchieren. Ein Besuch des Museums ist nach einer Recherche zur Biographie von Ferdinand Porsche mit zu ihm umfangreich zu erhaltenen Informationen möglicherweise nicht mehr sehr wehit oben auf der Prioritätenliste der zu besuchenden Museen, außer vielleicht, Sie haben Kinder in der infantilen Phase der Autovernarrtheit, die irgendwie von diesem Museum erfahren haben, und sie auf einen Besuch bestehen …

Die Recherche wird Ihnen Informationen bringen, die im Museumsfilm nicht vorkommen. Sie werden durch Ihre Recherche es selbst erfahren, und deshalb braucht es hier nur stichwortartig wiedergegeben zu werden:

  • 1934 legte Ferdinand Porsche auf Drängen Hitlers die tschechoslowakische Staatsangehörigkeit ab und nahm die deutsche