Heute ist in Österreich alles noch viel erbärmlicher als 1938

Es gibt zwei Wege, die beschritten werden können, um auf das, was Efgani Dönmez und Peter Pilz als ihre Reaktion auf die Unruhen in der Türkei mit gerichtetem Blick hinunter auf die österreichische Scholle vorbrachten …

Auf dem einen Weg kann eine Thomas-Bernhard-Figur auf eine Parkbank gesetzt werden und sie darüber räsonieren lassen, daß heute in Österreich alles noch viel erbärmlicher ist als 1938. Ein Befund, der nicht von der Hand zu weisen ist. Wird nämlich berücksichtigt, was alles seit 1945 gedacht wurde, zu welchen Erkenntnissen seit 1945 Menschen fähig waren, welche visionären gesellschaftspolitischen Konzepte entwickelt wurden … In Österreich haben nun auch Grüne die Glocken entdeckt, mit denen Visionen das Totengeläut …

Dönmez - Pilz - Erbärmlich österreichischEs ist heute in Österreich tatsächlich alles noch viel erbärmlicher als 1938. Nach all dieser jahrzehntelangen Geistesarbeit reagiert sogar ein grüner Funktionär mit dem sogenannten Migrationshintergrund nicht anders als ein sogenannter österreichischer Funktionär mit keinem Hintergrund, und er reagiert in der schlimmsten österreichischen Ausformung: freiheitlich … Was für ein elende oder österreichische Integration. Wobei Elend und Österreich synonym …

Es ist heute in Österreich tatsächlich alles noch viel erbärmlicher als 1938. Nach all dieser jahrzehntelangen Geistesarbeit reagiert sogar ein grüner Funktionär, von dem bisher angenommen werden durfte, sein Hintergrund ist eben diese Geistesarbeit, nicht anders als ein sogenannter österreichischer Funktionär mit keinem Hintergrund, und er reagiert in der schlimmsten österreichischen Ausformung: christlich und freiheitlich … Millionen österreichische Staatsbürger und Staatsbürgerinnen, die Mitglied des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche sind, würden heute ein pilzliches Verhör nicht bestehen können … Was dann? Mit ihnen? Ausbürgerung? Nein, das sind ja die Menschen, für die beispielsweise der zurzeitige freiheitliche Obmann das Kreuz zieht, das Peter Pilz bisher in der Scheide gut verbarg … Denn diese Millionen sind nach ihrem gültigen Katechismus nicht dem verpflichtet, was Peter Pilz von Einbürgerungswilligen scharf verlangen will, sie sind nicht der Demokratie in Österreich verpflichtet, sondern dem Absolutismus des in einem römischen Grätzel gesiedelten Kleinststaates … Das muß nicht zitiert werden, es kann gelesen werden:

Evangelium – Weisung zur Nichtbefolgung staatlicher Vorschriften

Christen haben das eigene Vaterland aber wie Fremde zu bewohnen

Verbrennt solche Gestalten, wie …

Widerspricht nicht gerade der katholische Anführer in Österreich mit seinem Gehorsamkeitsgerede den demokratischen Grundwerten, nicht nur ständig fundamental, sondern stets prominent und breitest gebracht? Und gibt es nicht in Österreich eine kandidierende Partei, die die von Peter Pilz derart hochgehaltenen Staatswerte auf legalem Wege vernichten will? Auch das muß nicht zitiert werden, es kann gelesen werden:

Franziskus – Papst der Kadavergehorsamen

Auferstehung der gleichgeschalteten Presse für Christoph Schönborn

Der Sprengstoffgürtel des Staatsterroristen – ist das Recht

Christentuch

Auslöschung

Aber der Thomas-Bernhard-Figur will nicht weiter zugehört werden …

Es gibt noch den zweiten Weg, einfach zu fragen, wohin das führen wird, wohin das noch führen soll. Diesen Weg zu gehen, es wird gezögert, denn Furcht ist dabei. Vor den Antworten. Um diesen Weg einzuschlagen, auf diesem Weg einen ersten Schritt gehen zu können, muß abgeschwächt werden. Denn vielleicht sind auf diesem Weg doch Passanten und Passantinnen anzutreffen, mit nicht sorgenmehrenden Antworten auf die Fragen, wohin wird das noch führen, in Österreich, wenn jetzt schon Grüne beginnen, die visionären Konzepte zuzuschlagen und National-Christliches nachzubeten, vereinzelt noch, aber doch schon ein wenig taumelnd, zu wanken anfangen, von was für einer Strömung wollen sich so viele in Österreich, jetzt auch noch Grüne, mitreißen und den Kopf mit Geist und Buch ausreißen lassen …

Jorge Mario Bergoglio, der Stellvertreter – Ach, wäre er bloß nur ein Trottel …

… von ein paar Dutzend rentenreifen Männern zu ihrem Grätzelhäuptling Gewählter … Niemand außerhalb seines Grätzelstammes wüßte je etwas von ihm, niemanden von außerhalb würde je es kümmern und schon gar nicht je bekümmern, was für Predigten er seinen Wirklichkeitsverhöhnenden hält, nie würde die Welt erfahren, welche Trotteleien diesem Stamm mehrheitsfähig wählbar seit je erscheinen…

Bloß in seinem regierten Grätzel würde der eine oder andere darüber munkeln, jungfräulich empfangsbereit kichern, während einer oder mehrere aus dem Rentenanspruchsdutzend sie besuchten, sich kommen ließen …

Papst Franziskus - Moden alter MännerWas sind denn Gesetze je anderes, als geschaffen aus dem Augenblick für den Augenblick? Was sind denn Gesetze je anderes – als Moden? Wenn es unangenehm sein sollte, Gesetze als Moden bezeichnet zu lesen, kann es durchaus „erhabenen“ formuliert werden, damit der Mensch sich „geadelt“ empfinden kann: Was ist das Gesetz denn je anderes, als papiergewordene „Seele“ vergänglicher Weltanschauungen, in Paragraphen eingelegte Gesinnungen …

Jorge Mario Bergoglio, auch er, muß ohne Geruchssinn sein, wie sonst könnte der Gestank, den die Weltanschauungen von Organisierten Glauben und also auch die des Organisierten Glauben der römisch-katholischen Kirche nach wie vor geöffneten und immer noch nicht entsorgten Einmachgläsern ausgehalten werden … Oder es ist abgründiger …

Jedoch, die Wahrheit ist, Jorge Mario Bergoglio wurde tatsächlich nur von ein paar Dutzend Männern gewählt, aber närrisch glaubt eine Masse an Menschen, die diesem Organisierten Glauben angehören, daran, ihn selbst gewählt zu haben, und, die Wahrheit ist, diese Trotteleien hört sich eine Masse von Menschen an und trottelt dieser Trotteleien hinterher …

Jedoch, die Wahrheit ist, der Stellvertreter wurde tatsächlich nur von ein paar Dutzend Männern, die sich davor drücken, in Rente zu gehen, gewählt, dennoch meint er, auch er, sich weiter anmaßen zu können, in Gesetzgebungen anderer und vor allem demokratischer Staaten eingreifen zu können, ein Mitspracherecht zu besitzen, als wäre er je irgendwo anders als in dem Grätzelstaat dazu gewählt ermächtigt worden …

Die Tatsache ist, nur ein paar Dutzend im Grätzel Aufgestiegene, die seit ihrem Berufseinstieg im geistigen Ruhestand das Abgreifen der Rosenkranzperlen mechanisch vollführen, haben ihn für ihren Grätzelstaat mit einem absoluten Mitspracherecht ausgestattet …

Wenn Sie nach dem Inhalt dieser Narretei des aktuellen Stellvertreters, um mit diesem geborgten Titel die Kontinuität auch dieses Organisierten Glaubens auszudrücken, fragen, auf den will gar nicht eingegangen werden. Denn der Inhalt ist bloß der Mode auch dieses Organisierten Glaubens geschuldet, die jetzt bevorzugt getragen wird. Andere Moden dieses Organisierten Glaubens wurden in den Tabernakel gehängt, werden aber in Ordnung gehalten, immer wieder hervorgeholt zum Säubern, für den Fall des Falles, es könnte wieder … Denn es kann ja sein, daß auch diese wieder in Mode kommen. Dann haben auch diese Moden wieder Hochamt, mit dem eingebrannten Label: Hexe, Ketzer …

Und darüber hinaus, der Inhalt, das ist die Wahrheit, ist nicht wichtig, denn heute sind es die Trotteleien zu diesen Gesetzen, gestern waren es die Trotteleien zu anderen Gesetzen, morgen werden es die Trotteleien zu anderen Gesetzen sein …

Religion kann nicht zeitgemäß interpretiert, endlich nur noch begraben werden – III

… Aber es darf nicht aufgegeben werden, weitermachen, auch zur fatalen Schreibe des Josef Kirchengast … Mit welchem Absatz weiter …

Nicht mit einem Absatz, mit der Überschrift, die im Grunde bereits vollständig enthält, was in diesem Kommentar alles falsch … Damit die Serie, wenigstens heute, enden kann … Es falsch gemacht, mit der Überschrift wäre zu beginnen gewesen, soher wäre keine weitere Folge notwendig geworden, bereits geendet mit dem ersten Text zum Kirchengastlichen, mehr als ausreichend …

Das Ohrenproblem des Josef Kirchengast

„Nick Raynsford, Abgeordneter für die Stadtteile Greenwich und Woolwich ist besonders darüber erfreut, dass alle großen muslimischen Organisationen sowie muslimische Persönlichkeiten die Tat in den vergangenen 24 Stunden ‚unmissverständlich verurteil’“ haben.“

Menschgemäß blieben die Worte, mit denen Angehörige dieses Organisierten Glaubens in England dieses Verbrechen innerhalb von vierundzwanzig Stunden verurteilten, bei den Mitgliedern der rechtsradikalen „English Defence League“ aufgrund ihrer Gesinnung ungehört … Möglicherweise hat Josef Kirchengast ein Ohrenproblem, vielleicht schreien Mitglieder dieses Organisierten Glaubens nicht laut genug, um von Josef Kirchengast auf dem Kontinent auch gehört zu werden, vielleicht hätten sie schon vierundzwanzig Stunden vor der Tat dieses Verbrechen für Josef Kirchengast exklusiv verurteilen müssen, dann hätte er seinen innerhalb von vierundzwanzig Stunden nach dem Verbrechen geschriebenen Kommentar anders schreiben können, oder er hätte seinen Kommentar achtundvierzig Stunden davor schreiben müssen, damit Angehörige dieses Organisierten Glaubens ihn rechtzeitig gehört hätten, um befolgen zu können, vierundzwanzig Stunden vor dem Verbrechen das Verbrechen aber für Josef Kirchengast extra und ordentlich laut …

Und der kirchengastliche Untertitel, also diese Ansicht, die größte Beleidigung des dieses Organisierten Glaubens sei die Gewalt in seinem Namen … Nun, für diesen nocht nicht rechtskräftig veruteilten und soher als mutmaßlichen zu bezeichnenden Mörder mag Gott den Vulgo-Namen Allah tragen, aber die Anleitung für dieses Verbrechen entnahm er dem Buch, das über den „Schmied“ (aus der kirchengastlichen Schreibe kann durchaus entnommen werden, daß für Josef Kirchengast mit einem gewissen Stolz der christliche Gott der „Schmied“ ist) und nicht den „Schmiedl“ geschrieben wurde. Das ist das eine. Das andere ist, daß mit der aktuellen blutigen Befolgung dieser Auge-um-Auge-Anleitung eine Ökumene nie notwendig war, auch dieser aktuelle Fall zeigt die Einheit blutig auf … Das weitere ist, wie kann die größte Erfüllung der Worte der Bedienungsanleitungen die größte Beleidigung einer Religion sein … Wohl nur durch das Ausblenden, nur dadurch, daß heutzutage ausschließlich die Liebesworte der Religionsbücher gelesen werden wollen, die Lüge zur Wahrheit gewandelt werden will, daß es sich bei diesen Büchern um Bücher ausschließlich der Menschenliebe und des Friedens … Die größte Beleidigung in Wahrheit aber ist schon das Leugnen eines einziges Wortes in diesen Büchern, deren Anspruch es ist, jedwedes Wort zählt gleichviel, jedwedes Wort gilt, soher das Herauslesen des gerade Passenden und das Verschweigen des gerade Nichtpassenden nach deren Ursprung und deren Intention, um es mit einem Wort aus dieser Buchwelt zu sagen, eine Todsünde

Im zweiten Teil wurde über Aufklärung gesprochen, das Christentum in England steht auch Jahrhunderte vor der Aufklärung, haben nicht einmal noch das Gesetz von Mose gelesen, daß die Vergeltung eingrenzt, besagt, es dürfe beispielsweise nicht die gesamte „Sippe“ für einen Mörder aus ihrem Kreis bestraft werden, zumindest jene in England haben es nicht gelesen, sind Prä-Mosianer und Prä-Mosianerinnen, die nun gegen …

Es verleidet auch diesen Tag, darüber zu schreiben, es ermüdet, immer wieder darüber zu schreiben, was derart offensichtlich ist, das heute augenblicklich dazu zwingt, nicht weiter zu schreiben, aufzugeben  … Aber es darf nicht aufgegeben werden, deshalb morgen, vielleicht morgen wieder schon, weiter, konkret auch weiter dazu, welche nicht haltbaren Positionen Josef Kirchengast beispielhaft in seine fatale …

Religion kann nicht zeitgemäß interpretiert, endlich nur begraben werden – II

Religion kann nicht zeitgemäß interpretiert, endlich nur begraben werden – I

Religion kann nicht zeitgemäß interpretiert, endlich nur begraben werden – II

… Aber es darf nicht aufgegeben werden, weitermachen, auch zur fatalen Schreibe des Josef Kirchengast … Mit welchem kirchengastlichen Satz beginnen, wie vorgenommen, um konkret auf die fatale … Vielleicht mit einem, der im kirchengastlichen Kommentar geographisch beinahe auf der Höhe von Rom …

Christentum Aufklärung

„Die Lehrpläne enthielten ‚absolut unannehmbare Positionen zur Sexualität und zur Ehe im Gegensatz zur christlichen Anthropologie und zum Wesen des kroatischen Volkes‘. Der Weihbischof von Zagreb, Valentin Pozaić, verglich die Regierung sogar mit Nazis und rief dazu auf, sie aus dem Amt zu jagen.“

Nicht eine Endlosfolge daraus machen, gleich ganze Absätze in einem behandeln … Mit welchem beginnen? Mit dem, der entgegen der kirchengastlichen Intention auf jedwede Religion zutrifft, es muß dafür aus diesem kirchengastlichen Absatz lediglich ein Lückenabsatz …

Nicht wegzudiskutieren ist, dass sich Gewalt – nicht nur ­- gegen Andersgläubige mit zahlreichen Stellen […] rechtfertigen lässt. Worum es geht, ist eine zeitgemäße Interpretation […]. Die friedliebenden […] – und das ist wohl die überwiegende Mehrheit – haben es zugelassen, dass die militanten […] die Deutungshoheit über ihre Religion erringen, zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung. Das hat viel mit sozialer Ungerechtigkeit, Armut, mangelnder Bildung zu tun – siehe […] und die Folgen. Trotzdem muss [..] mit der modernen Welt zurechtkommen. Das ist […] zentrales Problem.

Darin der Lobgesang, die Allüberstellung des Christentums,

Und etwas der Aufklärung im Christentum Vergleichbares hat der um ein halbes Jahrtausend jüngere Islam nicht erlebt.

mit dem vermeintlichen Beweis Aufklärung, aber ein auch zu hinterfragender, um nicht zu sagen, fragwürdiger Beweis. Und wird für eine Sekunde angenommen, die Aufklärung sei durchweg positiv, ohne negative Folgen, kann die Frage gestellt werden, wo im Christentum hat die Aufklärung gegriffen, wie hat die Aufklärung das Christentum unwiderruflich verändert … Beantwortet nicht gerade die aktuelle Aufregung um den Exorzismus die zwei Fragen erschreckend klar und eindeutig? Wobei es unerheblich ist, ob der nun unter dem Pseudonym bekannte Jorge Mario Bergoglio selbst einen Exorzismus durchführte, als er einem Mann beide Hände auflegte und sich gegen ihn stemmte … Der Exorzismus selbst ist es, der bestätigt, daß eine Aufklärung in diesem Organisierten Glauben je nicht angekommen und vor allem nicht angenommen ist … Der Exorzismus eine wieder boomende Schreckenstechnik des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche … Es ist bedeutungslos, was Papst Franziskus mit seiner Handauflegerei und Stemmerei wollte, von höchster Bedeutung ist die Erklärung des obersten Exorzisten Gabriele Amorth, der Mann sei von vier Dämonen besessen, als

Rache dafür, dass die Bischöfe des Landes nicht ausreichend gegen das dortige Abtreibungsgesetz protestiert hätten. „Diese Person wird nur befreit werden, wenn die mexikanischen Bischöfe Buße dafür tun, dass sie nicht interveniert haben.“

Bei den Päpsten ist die Aufklärung gänzlich gescheitert … Etwa, um einen aus der jüngsten Vergangenheit zu nennen, bei:

„I can quote three cases of John Paul II performing exorcisms without an exorcism book.”

Weiter mit der von Josef Kirchengast vielgerühmte Aufklärung im Christentum, geographisch auf gleicher Höhe bleiben, also von Italien nach Kroatien … Noch ein aktuelles Beispiel: Ein christlich gemeingefährlicher Umgang mit der konkreten, mit der lebenssichernden Aufklärung

Und gleich weiter, wohin? Nach Polen? Nicht schon wieder Polen … An dem heutigen Tag doch, der wieder kein Sonntag für die Aufklärung ist, eher nach Frankreich …

Es verleidet auch diesen Tag, darüber zu schreiben, es ermüdet, immer wieder darüber zu schreiben, was derart offensichtlich ist, das heute augenblicklich dazu zwingt, nicht weiter zu schreiben, aufzugeben  … Aber es darf nicht aufgegeben werden, deshalb morgen, vielleicht morgen wieder schon, weiter, konkret auch weiter dazu, welche nicht haltbaren Positionen Josef Kirchengast beispielhaft in seine fatale …

Religion kann nicht zeitgemäß interpretiert, endlich nur begraben werden – I

Religion kann nicht zeitgemäß interpretiert, endlich nur begraben werden

In Anlehnung an die Überschrift in der Tageszeitung „Der Standard“ vom 23. Mai 2013 könnte über den Kommentar von Josef Kirchengast  auch getitelt werden:

Die fatale Schreibe eines …

Denn es ist tatsächlich fatal, wohl auch fatalistisch, weiter an der Religion zu hängen, Religion trotz der historischen und gegenwärtigen Fakten, die ganz und gar nicht für die Religion sprechen, der Gegenwart und vor allem der Zukunft weiter bewahren zu wollen …

Werkzeug und Hautfarbe von Allah Jahwe Gott - Schlachterbeil und Blutrot

Werkzeug und Hautfarbe von Allah Jahwe Gott: Schlachtbeil und Blut. Die drei Namen aber geschrieben für alle Namen, die der Mensch seinem erschaffenen Monstrum je gegeben hat …

Der Mensch hat derart viele Weltanschauungen bereits hinter sich gelassen. Auf eine weitere kommt es nicht mehr an. Und. Dem Menschen wird die Kreativät ohnehin sich nicht erschöpfen, auch dafür, neue Weltanschauungen zu erfinden. Soher ist es kein Verlust, auch die Weltanschauung Religion endlich sterben zu lassen, auf dem Friedhof zu Gescheiterte Versuche, das Leben zu verstehen, zu begraben. Wer aber Sorge hat um eine vollständige Abbildung der Menschheitsgeschichte, diese Sorge kann zerstreut werden. Denn es werden sich auch für die Religion Grabpfleger und Grabpflegerinnen von selbst finden. Auch die Religion kann also den Sonderlingen überlassen werden, auch die Religion wird wie alle breitest vergessenen Weltanschauungen ihre Sonderlinge finden,  die sie still liebevoll pflegen werden, als Reliquie aufbewahren werden für die Historienschau menschlicher Skurilitäten, freilich die Religion ist in der Kammer Blutigste Monströsität auszustellen …

Es verleidet den Tag, darüber zu schreiben, es ermüdet, immer wieder darüber zu schreiben, was derart offensichtlich ist, das heute augenblicklich dazu zwingt, nicht weiter zu schreiben, aufzugeben  … Aber es darf nicht aufgegeben werden, deshalb morgen, vielleicht morgen schon, weiter, konkret auch dazu, welche nicht haltbaren Positionen Josef Kirchengast beispielhaft in seine fatale …

Freiheitlichen sind Gesetze „unerheblich“

Sie werden sich gut erinnern, wie oft und wie lange schon Freiheitliche mit Gesetzen, vor allem mit bestimmten Paragraphen hadern, Sie sollten sich vor allem vor jedweder kommender Wahl daran erinnern, und auch besser daran erinnern, wie lange Freiheitliche sich schon äußerst schwertun, über sie rechtsstaatlich gefällte Urteile anzuerkennen und daraus angemessene Konsequenzen …

Diese Tradition pflegt auch der zurzeitige Obmann der Freiheitlichen, ganz aktuell ein für Wahlen erinnerungswertes Beispiel, mit seiner von der „Kärntner Tageszeitung“ zitierten Aussage, Gesetze seien unerheblich … Wobei es aber vollkommen gleichgültig ist, welches Gesetz er für unerheblich hält, wesentlich ist, daß er ein gültiges Gesetz für unerheblich hält, und damit auch dazu anstiftet, ein bestehendes Gesetz zu brechen …

Und an noch etwas erinnert der zurzeitige freiheitliche Obmann, nämlich daran, daß das ganze freiheitliche Gerede von der „direkten Demokratie“ nichts anderes ist als eben Gerede, Gerede, das von Freiheitlichen nicht wirklich in Taten umgesetzt werden will … Eine Bürgerin engagiert sich, eine Bürgerin setzt sich also dafür ein, daß bestehendes österreichisches Gesetz auch tatsächlich angewandt wird. Und die Antwort vom zurzeitigen freiheitlichen Obmann darauf ist, daß er sagt, das sei ein Unding, die Einflußnahme von Einzelnen sei ein Unding … Daran sollten Sie auch vor jedweder Wahl denken, besser denken, welchen Wert ein Freiheitlicher Ihrem Engagement zumißt: den Wert eines Undings, also keinen Wert … Das Wählen ist die Einflußnahme des Einzelnen, nehmen Sie den zurzeitigen freiheitlichen Obmann beim Wort, die Einflußnahme in jedweder Wahl von Einzelnen für Freiheitliche ist ein …

Und damit so ein „Unding“ nicht mehr passieren kann, damit „direkte Demokratie“ nicht in eine Richtung sich entwickeln kann, die von Freiheitlichen nicht geliebt wird, fordern Freiheitliche Verbotsgesetze, die freilich so gar nichts mit dem bestehenden Verbotsgesetz zu tun haben, sondern …

Heinz-Christian Strache - Gesetze unerheblichNS Wenn sich der zurzeitige freiheitliche Obmann die von ihm selbst letzten Donnerstag veröffentlichte Umfrage auf seiner Seite des Unternehmens Facebook genau ansehen würde, was er da veröffentlicht hat, eine Umfrage, in der nichts stimmt, weder die ausgewiesenen Prozentzahlen noch die dazugehörige graphische Darstellung durch Balken, könnte er sich selbst die Antwort geben, für welche Position … Nachdem ihm aber jedwede Einschätzung der eigenen Fähigkeiten fehlt, das übrigens Freiheitliche insgesamt kennzeichnet, werden Sie ihm als Wähler und Wählerin beistehen müssen, damit er, auch er, endlich einen seinen – also seinen Fähigkeiten entsprechenden – Platz findet, außerhalb des Parlamentes, fern von jedwedem politischen Amt …. Es sollen Freiheitliche nicht ungerecht behandelt werden. Deshalb darf darauf verwiesen werden, daß Freiheitliche sehr wohl imstande sind,  ihre Fähigkeiten recht genau einzuschätzen, wie aktuell zu erfahren ist, ist dem ehemaligen freiheitlichen Landeshauptmann-Stellvertreter und Finanzminister nun die Bestimmung seiner Fähigkeiten möglich, er sei steuerlich ungebildet … Zu solchen Eigenwahrnehmungen aber sind Freiheitliche zu spät, erst viel zu spät fähig, und bloß dann, wenn sie alles, was sie ihnen möglich ist, einsetzen müssen, um einer Verurteilung zu …

NNS Welchen Wert die Aussagen von einem Freiheitlichen besitzen, können Sie ebenfalls der Collage auf der carte postale entnehmen … An einem Tag der letzten Woche wolle der zurzeitige freiheitliche Obmann auf „positive Themen“ setzen, an einem anderen Tag der letzten Woche auf … Ein verantwortungsvoll ausgeübtes öffentliches Amt verlangt nicht nur rechnerische Kompetenzen, sondern auch Sprachkompetenz, die Fähigkeit beispielsweise unterscheiden zu können, was ist positiv, was ist negativ … Aber auch dabei können Sie dem Freiheitlichen helfen, sich nie mehr in einem politischen Amt etwa mit sprachlichen Schwierigkeiten plagen zu müssen …

Zum Menscherbarmen, was für ein erbärmlicher Gott auch Allah ist

Den Menschen sich ausdachten – aus welchen Ängsten heraus auch immer, aufgrund welcher Mängel auch immer –, wenn seine Anhänger und Anhängerinnen ihm nicht einmal glauben, einer Beleidigung selbst souverän entgegentreten zu können, schlimmer noch, wenn sie ihm derart klein glauben, er könne beleidigt werden …

Allah -  how great are you - We dust - We nothing - Oh MAn

God, how great are you wih your clones Allah and Jesus? We Powder! We Naught! O MAn!

Wie anmaßend groß gegen ihn kommen sich seine Erfinder und Erfinderinnen von welchem Allah auch immer vor, wenn sie nach wie vor glauben, einen Gott verteidigen zu müssen, schlimmer, einen Gott verteidigen zu können, schlimmer noch, für einen Gott Morde als verschleierte rechtsstaatlich legitimierte Todesstrafen zu begehen, der doch die Welt, das Universum und also auch sie selbst, wie ihm von ihnen unterstellt, geschaffen …

Sie kommen sich derart groß vor, beispielsweise islamische Prediger, die heute noch gerne auf ein Bild zurückgreifen, um mit diesem den Menschen, von dem sie sich selbst ausnehmen, kleinzumachen, in Hinkunft aber um der Wahrheit willen, es nur wenig anders beschreiben sollten: Nicht mehr sollten sie ihre Demütigungsrede beginnen mit vor dem Thron Gottes … Sondern: Vor des Menschen Thron ist der siebente Himmmel nicht größer als ein Sandkorn, der sechste Himmel hingegen ist im Verhältnis zum siebenten nur so groß wie ein Ring in der Wüste, der fünfte Himmel im Verhältnis zum vorhergehenden wiederum nicht größer als ein Ring in der Wüste, und so weiter herab bis zum ersten Himmel, den Allah, wenn er zu diesem hinaufschaut, für etwas Allumfassendes hält. Darauf soll er dann stets gefragt werden: Wie groß bist du noch vor alledem? Die richtige Antwort kann nur beinahe wie der Ausruf von Lessings Saladin lauten: Ich Staub! Ich Nichts! O Mensch!

PS Wie blutrünstig war der Organisierte Glaube durch die Jahrtausende, wie blutrünstig ist der Organisierte Glaube weiterhin, und wie blutrünstig will der Organisierte Glaube weiter bleiben, wie oft noch will der Organisierte Glaube seine Blutrünstigeit erneuern, falsch gesagt, veraltern …

Jedwede Werbung braucht stets Beipack-Informationen

Barbara Coudenhove-Kalergi wird wohl schon gespannt auf die Antwort eines Schuhgeschäftes warten, ob sie nun den Zuschlag erhält,  neue Werbetexterin für Franz zu sein … Sie kann sich berechtigte Hoffnungen machen, mit ihrem Probewerbetext in der Tageszeitung „Der Standard“ vom 24. April 2013 -, irgendwer wird sie, sollte es nicht dieses Schuhgeschäft sein, schon als Werbetexterin anstellen, es braucht ihr nicht bange zu sein, denn Werbepersonal suchen viele und ständig, nicht nur dieses Schuhgeschäft, das seinerzeit, als es auf Franz als Werbeträger setzte, als modern, fortschrittlich angesehen wurde … Allerdings, wenn sie auf eine Zusage auf einen Arbeitsplatz etwa in einem Grätzel von Rom wartet, wird sie sich noch gedulden müssen, sehr gedulden müssen, möglicherweise wird die Erfüllung ihrer Bewerbung überhaupt darin bestehen, sich beworben zu haben, eine sogenannte Motivationsbewerbung abgeschickt zu haben …

Coudenhove-Calergi - Werbung braucht Information

Lesen Sie zu jedweder Werbung stets Beipack-Informationen.

Welchen Karriereplan Barbara Coudenhove-Kalergi für sich entworfen hat, ist nicht bekannt … Sollte dieser vorsehen, über Werbetexte den Einstieg in den Journalismus zu schaffen, sollte Barbara Coudenhove-Kalergi auf die Frage, was sie in fünf Jahren sein möchte, selbst die Antwort Journalistin gegeben haben, dann ist das durchaus ein zu erreichendes Berufsziel … Es bleibt dann noch die Frage offen, wo … Wird  von ihrem Werbetext ausgegangen, könnte vermutet werden, sie möchte in einem Medium des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche selbst unterkommen, vielleicht genügt es ihr auch, beispielsweise in der Umsonst „Heute“ oder in der Umsonst „Österreich“ oder in der „Kronen-Zeitung“ oder in der „Zur Zeit“ exklusiv über kirchliche … Allerdings, die Kirchenmänner lesen sich gerne selbst, auch in Österreich, mit Schönborn und Laun beispielsweise sind die Posten … Es bliebe noch das Schreiben von Büchern -, aber das sogar besorgt sich beispielsweise ihr Bruder Franz selbst …

_________________________

Zur Nachlese, eine Auswahl:

Franziskus – Papst der Kadavergehorsamen

Helmut Qualtinger liest Jorge Mario Bergoglio

Léon Bloy, Jorge Mario Bergoglio, Andreas Laun und die freiheitliche ZZ

Robert Mugabe empfängt den Diener des Herrn

Täglicher Heldenplatz ist heute aber noch immer der Petersplatz

Quellen für die Montage auf der carte postale:

Papst Franziskus: Radikaler in Sandalen, Matthias Mattusek, Spiegel Online

Gotteskrieg, Süddeutsche

Wir werden noch allerhand hören vom Papst Franz, Der Standard

Eine Meinung beleidigt niemanden

Das darf einer Initiative, die die Diskussion forciert über Organisierte Glauben und deren nach wie vor existierenden gesellschaftlichen und politischen Überstellungen mit verbrieften Sonderrechten, nicht passieren, selber wie ein Organisierter Glaube zu reagieren – auf die Meinung eines einzelnen … Also gleich davon zu schreiben, der Kommentar eines einzelnen beleidige 17.000 Wienerinnen … Weshalb aber dieser Kommentar in der Wochenzeitung „Falter“ für die Initiative gegen Kirchenprivilegien lediglich die beleidigt, die in Wien das Volksbegehren unterschrieben, mag einer noch sympathischen Bescheidenheit geschuldet sein, oder, was wahrscheinlicher ist, der ihrer Sichtweise, daß ein regionales Medium nur regional beleidigen kann …

Und noch etwas darf einer solchen Initiative nicht passieren, gleich der unseligen Art der Organisierten Glauben wegen der Meinung eines einzelnen sofort alle in Sippenhaftung zu nehmen, im konkreten Fall also die gesamte Zeitung für die Meinung eines einzelnen …

Damit ist auch schon das Wichtigste zu diesem Kommentar im „Falter“ geschrieben, genauer, zur Reaktion auf diesen Kommentar, der selber aber nicht …

Oder nur mit äußersten Vorbehalten ringt der Kommentar von Joseph Gepp selbst eine Notiz …

Ein Gepp macht noch keine BeleidigungAuffällig ist auch an der Meinung von Joseph Gepp, daß die Beiknieer (da es mehrheitlich Männer sind, kann auf das Anführen der weiblichen Form verzichtet werden) der Organisierten Glauben stets auf Formuliertes zurückgreifen müssen, das vor einer Ewigkeit geschrieben wurde, um heutzutage noch Prediger der Organisierten Glauben sein zu können … In dieser Hinsicht ist Joseph Gepp, beispielsweise im Vergleich zu Rudolf Langthaler, nahezu ein Moderner, denn er braucht nur einhundert Jahre in die Vergangenheit zurückzugehen, um den Organisierten Glauben das Brot zu brechen …

Wenn es eine „verdiente Niederlage“ war, ist Joseph Gepp zu fragen, wer hat dann einen Sieg errungen? Wer nach wie vor bei Max Weber nachschlägt (welche Seiten und vor allem wie werden diese gelesen?), ist nicht nur demokratiepolitisch nicht unbedingt ganz im Heute, auch wenn er meint, vom Heute aus sich zu äußern … Was ist aber tatsächlich passiert? Es konnten 100.000 Menschen nicht überzeugt werden, dieses Volksbegehren zu unterschreiben … Was wäre aber geschehen, hätten tatsächlich 100.000 Menschen es unterschrieben? Nichts, oder das Übliche in Österreich: das Ignorieren eines demokratischen Instruments, also eine neuerliche Niederlage der Demokratie ….

Genug, oder zusammenfassend: Würde Joseph Gepp diesen seinen Kommentar in einem Wirtshaus mündlich von sich geben, wäre die Reaktion wohl, schon noch den ersten paar seiner Sätze, sich zu einem anderen Stammtisch zu setzen, um nicht unhöflich aber unvermeidbar zu gähnen …

Statt zu schreiben, Joseph Gepp habe mit seinem Kommentar 17.000 Wiener beleidigt, hätte es gereicht, diesen Kommentar für das Wirtshaus unerwähnt zu lassen, oder, eine andere Möglichkeit, schlicht anzumerken, wer beleidigen will, muß dafür auch etwas Profundes vorbringen …

Thomas Chorherr kandidiert nicht auch noch – Ein Glück

Ein zweiter ehemaliger Chefredakteur und Herausgeber der Tageszeitung „Die Presse“ meint auch noch einen wesentlichen Beitrag liefern zu können und schreibt ebenfalls schnell noch etwas zum Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien aber auch zu Frank Stronach, zum Lateinunterricht, zu Aufführungen auf dem Domplatz in Salzburg, zu Sokrates …  Thomas Chorherr mischt also Themen, die nicht zueinander gehören, das heißt, Thomas Chorherr schreibt so, wie am Stammtisch geredet wird, an dem zwischen den Bestellungen von zumeist alkoholischen Getränken von einem Thema zum anderen willkürlich gesprungen wird, Themen oft genug sogar innerhalb eines einziges Satzes abenteuerlich, um nicht unfreiwillig kabarettistisch zu schreiben, vermischt werden – und dabei aber von keinem Thema so genau etwas recht gewußt …

Thomas Chorherr kandidiert nicht auch noch - Ein GlückDer gesamte Artikel von Thomas Chorherr ist um die zentrale Frage des politischen Zufalls gebaut. Aber es ist eine völlig falsche Frage. Denn die festgesetzten Termine von Volksbegehren haben absolut nichts mit Politik zu tun. Es gibt für Volksbegehren einfach gesetzlich vorgeschriebene Fristenläufe. Thomas Chorherr weiß also nicht zu unterscheiden zwischen Politik und gesetzliche Fristen …

Es stellt sich daher die Frage, ob Thomas Chorherr überhaupt weiß, was Politik ist, wird hierzu zusätzlich bedacht, daß der Minister für Inneres nach den Fristen im Volksbegehrensgesetz darüber zu entscheiden hat, und im konkreten Fall hat Sicherheitsministerin Johanna Mikl-Leitner über den Termin zu entscheiden gehabt, womit eigentlich auch die Frage beantwortet ist, was Thomas Chorherr von Politik versteht … Ebendieser Thomas Chorherr, der in diesem Land allenthalben als großer Publizist … Einer mit Auszeichnungen, beispielsweise mit dem Leopold-Kunschak-Preis …Es ist aber nicht nur eine Qualität der Tageszeitung „Die Presse“, derartige Geistesgrößen als … Über eine zweite durfte vorgestern -, Andreas Unterberger, ob er den Leopold-Kunschak-Preis für das sein bürgerliches Gewissen

Eines der von Thomas Chorherr zu einer Mischung versprudelten Themen sollte doch, gerade vor all den heuer fixierten Wahlen auf Landes- und Bundesebene, separiert und besonders hervorgehoben werden … Es ist ein Unglück, daß nicht wenigen in diesem Land Frank Stronach als wählbare Alternative gilt, allerdings es ist ein Glück, daß nicht auch noch Thomas Chorherr kandidiert …