Rom: Morde in der ORF-Berichterstattung

Es war zu erwarten, daß in der sogenannten Hauptnachrichtenfernsehsendung des österreichischen Rundfunks um 19.30 Uhr die Morde an drei Menschen nicht erwähnt werden.

Und das Erwartete traf ein. Es wurde nicht berichtet. Warum auch? Es waren drei Menschen, die heutzutage – worauf alle wohl sehr stolz sind – doch von vielen schon „Roma“ genannt werden, und nicht mehr … Aber darüber zu berichten, in der Hauptnachrichtenfernsehsendung des österreichischen Rundfunks, das ginge doch zu weit.

Vielleicht war es nur ein zeitliches Problem, schließlich mußte ausführlich über den Liedlwettbewerb berichtet werden, da doch heute der Sänger für Österreich … und was für Freundschaften er schon dort geschlossen hat, wo er heute auftritt, welche Liedchen noch eine Chance hätten, ein zweites Mal … Vielleicht hätten die drei Menschen – ein vierjähriges und ein achtjähriges Mädchen und eine Frau von zwanzig Jahren – in einem Hubschrauber in Tirol statt in einem Wohnwagen in Rom … ja, dann hätte es ZIB-1-Zeit gegeben, vielleicht, wie am 10. Mai 2017, oder wären sie nur irgendwie mit der „Islamistenszene“, ja, dann hätte es ZIB-1-Zeit gegeben, wie am 10. Mai 2017 über ein oder zwei Razzien in Deutschland ohne Verhaftungen … aber nur tote, umgebrachte Menschen aus einer „Roma-Familie“ zu sein, die noch dazu nur in einem Wohnwagen …

Und das gerade in dieser Woche. Was für ein „Fest der Freude“ am Heldenplatz, am 8. Mai 2017. Wie viele Beiträge dazu hat der österreichische Rundfunk dazu noch auf seiner Website abrufbar … es scheint für diese Menschen das Motto zu gelten: wer über diese Mordopfer schweigt in Gegenwart und Vergangenheit, gedenkt ihrer am tiefsten …

Und gerade in dieser Woche. Was für ein „Fest der Freude

„Ich weiß, ich gehöre nicht dazu.“

am Heldenplatz, am 8. Mai 2017. Und wie stolz wird die Redaktion der Umsonst heute auf sich sein, geschrieben zu haben: „Roma-Schwestern“ und nicht … Wohl auch stolz darauf, es zum Anlaß zu nehmen, Aufklärung zu betreiben, indem sie schreibt:

„Roma und Sinti in Italien
In Italien leben etwa 170.000 Roma und Sinti. Der Großteil hat keinen festen Wohnsitz oder Arbeitsplatz. Gewalttätige Übergriffe auf sie gab es in der Vergangenheit immer wieder.“

In der Umsonst wird wohl gütig gemeint werden, und auch darauf werden sie vielleicht noch mehr stolz sein, das helfe ihnen mehr, wenn geschrieben wird, der Großteil habe weder einen festen Wohnsitz noch einen Arbeitsplatz, als wenn geschrieben wird, wie von anderen Medien, sogar von einer österreichischen Zeitung wie der „Kleinen Zeitung“:

„In Italien leben rund 170.000 Roma und Sinti, von denen die Mehrzahl einen festen Wohnsitz und einen regulären Arbeitsplatz hat. Immer wieder kommt es zu gewalttätigen Übergriffen gegen Angehörige der Minderheiten.“

Das könne doch für „Roma und Sinti“ nie eine Hilfe sein, zu schreiben, die Mehrzahl habe einen festen Wohnsitz und einen regulären Arbeitsplatz.

Aber vielleicht ist das alles nur, also höchst banal und gar nicht böse, alles nur ein Lese-und-Abschreibe-Problem in der Umsonst und der Medienminister sollte weniger über Presseförderung als über Lese-und-Schreibe-Förderung für jene, die alle Bildung …

Morde in Rom - ORf und Umsonst heute 11-05-2017.jpg

Ausverkauft ist die Wahrheit.

Die Wahrheit ist den Menschen lächerlichWie wird doch bei jeder Gelegenheit noch immer der Satz von Ingeborg Bachmann gespielt, daß die Wahrheit den Menschen zumutbar sei, während in Wahrheit die Wahrheit den Menschen lächerlich ist.

Dieser Satz von Herman Melville über die Wahrheit, die den Menschen lächerlich ist, ist einer, der in allen Zeiten ein wahrer ist. So absolut erfahrbar wahr ist der Satz von der Wahrheit, die den Menschen lächerlich ist, aber jetzt, in dieser Zeit des SM-Hochrausches, der alle nur noch lallen läßt: Lüge, Lüge, Lüge — — als ob die Wahrheit allen ein Anliegen wäre, als ob die Wahrheit von allen wahrgenommen werden wollte, als ob alle die große Sehnsucht nach der Wahrheit hätten, während sie doch von allen nur noch als Widerpart der Lüge bekämpft wird.

Vor allem von allen jenen, die den Bachmannsatz von der Wahrheitszumutbarkeit bei jeder unpassenden (und andere als unpassende haben sie nicht〉 Gelegenheit herunterbeten, und doch nur selber unzumutbar.

Herman Melville schrieb diesen Satz von der Wahrheit, die den Menschen lächerlich ist, in einem Brief an Nathaniel Hawthorne. Von Thomas Bernhard gibt es auch einen immer noch vielzitierten Lächerlichkeitssatz, nämlich den, daß im Angesicht des Todes alles lächerlich sei. Während der Melvillesatz nach wie vor wahr und gültig ist, ist der Bernhardsatz richtigzustellen: Im Angesicht des Menschen ist alles lächerlich. Und dieser Satz von der Lächerlichkeit des Menschen war vielleicht noch nie so absolut erfahrbar als im zurzeitigen SM-Hochrausch.

Die Wahrheit ist verkaufbarPS Wie töricht und wie töricht hoffnungsvoll war es vor langer, langer Zeit, einen Fernsehdirektor sagen zu lassen, die Wahrheit sei verkaufbar. Diesen von ihm zynisch und zugleich ehrlich gemeinten Satz zum Vorspruch einer Filmvorlage mit dem Handlungs- und Tatort Internet zu machen. Heute wird es gewußt, es war nur zynisch, auch wenn er selbst vielleicht noch ehrlich daran glaubte, die Wahrheit den Menschen verkaufen zu können und vor allem zu wollen. Die Wahrheit ist nicht mehr verkaufbar, die Wahrheit ist verkauft. Die Menschen sehen sie nicht mehr als kaufbar, nur noch ihren Widerpart kaufen und verkaufen sie. Wie auch anders. Ausverkauft ist die Wahrheit. Es hätte damals schon, statt sich selbst am Bachmannsatz zu versuchen, den Fernsehdirektor den Melvillesatz sagen lassen müssen. Aber im Angesicht des Menschen ist eben alles lächerlich.

„Journalistenwatch“: rechtspopulistischer respektive österreichischer Block „für Deutschland“

Journalistenwatch - Österreich-Blog - Autoren für Deutschland.jpg

Es gibt nun die Aufregung, daß He.-Chr. Strache einen Text klammheimlich abgeschrieben hat, der zuvor bereits auf Journalistenwatch veröffentlicht wurde.

Das ist uninteressant, also was Strache tut. Was sollte er sonst tun? Er tut das, was in seinen Kreisen er gelernt hat. Das zum Beispiel schon Mauswiesel getan hat, also etwas von Journalistenwatch abschreiben – er ist halt, könnte gesagt werden, ein Mauswieselschüler. Und wo hat es Lehrmauswiesel veröffentlicht?

In der Abschreibefabriksbude seines Kreises, geschaffen einzig zum Fließbandkopieren und Fließbandabschreiben.

Interessant aber ist, wer für Journalistenwatch schreibt.

Wie in der Collage gelesen werden kann, wird eifrig über die Abschreibeübung des Mauswieselschülers berichtet. Es wird auch mitgeteilt, um was für einen Blog es sich bei Journalistenwatch handelt: es ist, wird geschrieben, ein „rechtspopulistischer Blog“.

Journalistenwatch  kann auch als österreichischer Blog bezeichnet werden. Journalistenwatch mit seinen „Autoren für Deutschland“ … Und woher kommen die „Autoren für Deutschland“? Aus Österreich.

Es sind, um aus einem Kapitel zu ziteren:

Thomas Böhm wird als „mehrmaliger Gastautor“ angeführt. Thomas Böhm ist Chefredakteur von „Journalistenwatch“ … für diese Seite schreiben, wie sie sich wohl selber in rechter Bescheidenheit verstehen, die besten Journalisten Österreichs, also u.a. Andreas Unterberger, Christian Ortner, Werner Reichel, wie hier nachgelesen werden kann: „Autoren für Deutschland“

Die Kronenzeitung schafft es nicht, wen will das wundern, „rechtspopulistischer Blog Journalistenwatch“ zu schreiben, für sie ist es einfach „aus dem Internet“, aber auch, und darum ist es erwähnenswert, dem ORF ist es nicht – aus welchen Gründen auch immer – genehm, die Mauswieselquelle Journalistenwach zu nennen, für den österreichischen Rundfunk hat der Mauswieselschüler halt einen Text von Frau Brinkmann von irgendwo … Wie sich die identitäre Parlamentspartei stets über den ORF beklagt … kann ein Mauswieselschüler denn noch besser behandelt werden? Was für ein Mauswieselvorzugschüler: er habe, erzählt der ORF, den Text einer Autorin „geglättet und ergänzt“, war dieser doch „etwas holprig“ … ja, das Deutsch des österreichischen Mannes ein Ewigvorbild für Menschen in Deutschland, sogar für jene, die die deutsche Sprache beruflich einsetzen, wie aktuell Gabriele Brinkmann, die für Metapedia einen Eintrag wert ist, von der schon einmal ein Buch einschlägig mißverstanden wurde, wie jetzt ihre Satire … Metapedia ist übrigens die Wissensquelle für … nach dem recht ungeheuren Wissen von Metapdia hätte Österreich jetzt, wäre er gewählt worden, einen „deutschen Politiker“ als Bundespräsidenten …

Zum nicht gewählten Bundespräsidenten fällt die nicht gewählte Bundespräsidentin ein, die bald „Im Namen des Volkes“ richten wird

Journalistenwatch - ÖsterreichblockBegnadet zu richten – wer Volk und wer nicht Volk – ist auch Herr Franz, nein, er ist nicht, wie sein Name vermuten lassen könnte, Kellner im Parlamentsbuffet, er ist ein Abgeordneter im österreichischen Parlament …

Dr. Marcus Franz, Volksvertreter: „Sie sind nicht das Volk.“

Seine Erwähnung hier ist geschuldet, wie in der Collage gelesen werden kann, dem recht ungeheuren Wissen von Metapedia: von der Verbindung von Journalistenwatch und Politically Incorrect: also einer Plattform,

Für PI österreichischer Nationalratsabgeordneter Dr. Marcus Franz ein Autor von recht hoher Qualität

auf der Herr Franz recht gern seinen kalten Geisteskaffee … Metapedia verbreitet also das recht ungeheure Wissen über Journalistenwatch, und das geht nicht ohne Nennung des Namens Michael Stürzenberger … zu diesem reichen die Hinweise auf Kapiteln, in denen er vorkommt:

Immerhin, ein „Nürnberg 2.0“ gegen die Regierung fordert He.-Chr. Strache nicht – Politik ist das trotzdem keine

Die „konservative Alternative“ der freiheitlichen Gemein-Schaft: „Zur Ausreise zwingen oder dem Glauben abschwören“

Wie lange es wohl noch dauern wird, daß von Österreich von einem, um es ebenso harmlos zu formulieren, wie es auch die Qualitätsmedien österreichischen Zuschnitts tun, nur noch von einem „rechtspopulistischen Land“ gesprochen werden wird?

Ortner Unterberger Reichel Autoren für Deutschland

Thomas Drozda will Facebook und Twitter drodzen

Thomas Drozda - Facebook Twitter Strafen.jpg

Es ist nicht despektierlich gemeint: drodzen … Aber Sie werden das kennen, das Mündliche der Sprache der Gegend, in die Sie hineingeworfen wurden, lange lebten oder immer noch leben, schleicht unvermeidlich in das Schriftliche, und wenn es bemerkt ist, ist es zu spät, wie eben das aus dieser Gegend, in der das T seltsamerweise als D gesprochen wird, denn so weich sind die Menschen dort gar nicht, es sind durchaus hart verhandelnde Geschäftsleute. Freilich, das könnte im Nachhinein stets korrigiert werden, und das wird es auch. Es soll diesmal aber belassen werden, um zu zeigen, wie mühsam das Schriftliche ist, wie das Schriftliche die ganze Aufmerksamkeit und die höchste Achtsamkeit fordert. Jetzt wird es, vor Augen das Drodzen, leichter werden, wird gehofft, gelingen, das Einschleichen des unseligen Ds aus der Geburtsgegend sofort zu verhindern, ohne also nachträglich korrigieren zu müssen.

Thomas Drozda will, war heute am Radio zu hören, im österreichischen um sieben …, Strafen will er gegen „Hasspostings“. Er ist, wer ihn nicht kennt, Minister in Österreich, für Medien und, wie gelesen wurde, auch Kunst und Kultur … jedenfalls ein Minister mit einer langer Bezeichnung, die nicht erinnerlich bleiben will, vielleicht Medienamts- oder Kunstamts- oder vielleicht doch kürzer: nur Amtsminister …

Es geht halt um das Strafen. Es gibt viele Bedenken dagegen, viele sehen es äußerst kritisch, und sie führen dagegen vor allem und ausschließlich das Argument der Gefährdung der „Meinungsfreiheit“ an. Es ist nicht despektierlich gemeint, wenn auf das nicht eingegangen wird, was heute in der Frühe der Amtsminister dazu sagte. Jedoch, was von diesem Strafreflex zu halten ist, wurde bereits dargelegt:

Österreich 2017: Strafen, Kerker, Verbote

So sind nur noch ein paar Sätze hinzufügen.

Der Amtsminister sprach von „Facebook“ und von „Twitter“. Wären das Unternehmen, die der identitären Parlamentspartei gehörten, er spräche sie wohl so wenig direkt und deutlich an wie die identitäre Wirtin Unzensurierta.

Es wird von so vielen Dissonanzen zwischen den Regierungsparteien gehört und gelesen, aber was die Copysite der identitären Parlamentspartei betrifft, ist es, als schwiegen Amtsminister und Justizminister mit einer Zunge.

„Social Media“ soll nicht mehr ausgeschrieben werden, nur noch abgekürzt: „SM“. SM ist aber keine Übersetzung für „soziale Medien“, das wäre eine gänzlich falsche, wie ebenfalls schon ausgeführt.

Statt mit dem Ausdenken von Strafen die Zeit ungenützt verstreichen zu lassen, ist dringend darüber nachzudenken, vor allem von Regierungsverantwortlichen, weshalb so viele Menschen derart blutrünstige Phantasien schreiben und verbreiten und liken. Aus Furcht vor Strafen könnte es weniger werden, das Gedachte ungeschrieben werden, aber es bleibt, in den Köpfen und mehr noch in den Händen, mit denen die Kreuze in den Wahlzellen geschlagen werden.

Im Morgeninterview wurde als blutrünstiges Beispiel eines gegen Juden gebracht. Kein blutrünstiges aber gegen Roma und Sinti. Auf die Opfer, die einst ebenso wie die Juden Opfer waren, aber es heute weiter sind, wird eben vergessen. Wenn allein an das gedacht wird, was bei der identitären Wirtin Unzensurierta zu hören ist, wer wohin gehört und wie zu krepieren hat, wird der Gegenwart in diesem Land kein positives Zeugnis der Zivilisation ausstellen können. Ganz im Gegenteil. Günther Anders müßte heutzutage seinen Titel „Wir Eichmannsöhne“ umschreiben, auf „Wir SM-Eichmanns“. Und auch „Bruder Hitler“ ist ein überholter Titel, zu dem ein Thomas Mann noch greifen konnte. Eines werden die Menschen aber, und das kann nicht als Vorteil vom Internet angeführt werden, nicht mehr tun können: sich herausreden zu können, sie hätten nichts gewußt, sie werden die über Jahrzehnte von sich gewiesene „Kollektivschuld“ nicht von sich weisen können, wenn einst all die heute beschriebene Blutrünstigkeit, an der so viele mitschreiben, die so viele verbreiten, die so vielen gefällt, wieder grausamste Tat fußend auf gleich welcher Weltanschauung wird. Erst mit dem Internet kann der Begriff  „Schreibtischtäter“ in seiner grausamen Dimension erfaßt werden, und auch die Dynamik des vergangenen und des kommenden Barbarischen. Und für das kommende Barbarische wird es so viele SM-Eichmanns – Männer und Frauen – geben wie noch nie, ganz gleich im Namen welcher Ideologie.

Sind heute nicht so viele in dem von Thomas Mann beschriebenen „Bruder“ zu erkennen, mit dieser Verfaßtheit, ohne die Weltanschauung von Adolf Hitler zu teilen, ja überhaupt die Gegenwart:

„Der Bursche ist eine Katastrophe; das ist kein Grund, ihn als Charakter und Schicksal nicht interessant zu finden. Wie die Umstände es fügen, daß das unergründliche Ressentiment, die tief schwärende Rachsucht des Untauglichen, Unmöglichen, zehnfach Gescheiterten, des extrem faulen, zu keiner Arbeit fähigen Dauer-Asylisten und abgewiesenen Viertelskünstlers, des ganz und gar Schlechtweggekommenen sich mit den (viel weniger berechtigten) Minderwertigkeitsgefühlen eines geschlagenen Volkes verbindet, welches mit seiner Niederlage das Rechte nicht anzufangen weiß und nur auf die Wiederherstellung seiner ‚Ehre‘ sinnt; wie er, der nichts gelernt hat, aus vagem und störrischem Hochmut nie etwas hat lernen wollen, der auch rein technisch und physisch nichts kann, was Männer können, kein Pferd reiten, kein Automobil oder Flugzeug lenken, nicht einmal ein Kind zeugen, das eine ausbildet, was not tut, um jene Verbindung herzustellen: eine unsäglich inferiore, aber massenwirksame Beredsamkeit, dies platt hysterisch und komödiantisch geartete Werkzeug, womit er in der Wunde des Volkes wühlt, es durch die Verkündigung seiner beleidigten Größe rührt, es mit Verheißungen betäubt und aus dem nationalen Gemütsleiden das Vehikel seiner Größe, seines Aufstiegs zu traumhaften Höhen, zu unumschränkter Macht, zu ungeheueren Genugtuungen und Über-Genugtuungen macht, – zu solcher Glorie und schrecklichen Heiligkeit, daß jeder, der sich früher einmal an dem Geringen, dem Unscheinbaren, dem Unerkannten versündigt, ein Kind des Todes, und zwar eines möglichst scheußlichen, erniedrigenden Todes, ein Kind der Hölle ist … Wie er aus dem nationalen Maß ins europäische wächst, dieselben Fiktionen, hysterischen Lügen und lähmenden Seelengriffe, die ihm zur internen Größe verhalfen, im weiteren Rahmen zu üben lernt; wie er im Ausbeuten der Mattigkeiten und kritischen Ängste des Erdteils, im Erpressen seiner Kriegsfurcht sich als Meister erweist, über die Köpfe der Regierungen hinweg die Völker zu agacieren und große Teile davon zu gewinnen, zu sich hinüberzuziehen weiß; wie das Glück sich ihm fügt, Mauern lautlos vor ihm niedersinken und der trübselige Nichtsnutz von einst, weil er – aus Vaterlandsliebe, soviel er weiß – die Politik erlernte, nun im Begriffe scheint, sich Europa, Gott weiß es, vielleicht die Welt zu unterwerfen: das alles ist durchaus einmalig, dem Maßstabe nach neu und eindrucksvoll; man kann unmöglich umhin, der Erscheinung eine gewisse angewiderte Bewunderung entgegenzubringen.“

„Hitler als Vorläufer“ ist ein Titel von Carl Amery. „Internet als Vorläufer“ wäre ein zu schreibendes Buch, wenn an alle im Internet verbreiteten Heilsversprechen und Blutrünstigkeiten gedacht wird. Amery stellt ein Hamlet-Zitat voran. „Come on: you hear this fellow in the cellarage.“ Ein gültiges Wort, wo solche zu hören sind: im Keller sind die Eingekellerten … mit einer winzigen Abänderung: in the internet.

Aber Thomas Drozda will Facebook und Twitter trotzen, während …

Thomas Drozda und He.-Chr. Strache sind sich, was „Facebook & Co.“ betrifft, einig

Österreich heute: Krone der Kultur

„Plan A für Kunst und Kultur, wenn ein nächster Termin dazu ansteht.“

Duzdar zu Österreich: „Frauenrechte stehen über der Religion“.

Staatssekretärin lehnt Priesterinnen-Verbot ab.

SPÖ-Staatssekretärin Muna Duzdar im Interview zum heutigen Frauentag.

Wien. Duzdar ist selbst Christin – trotzdem sieht sie das Priesterinnen-Verbot der römisch-katholischen Glaubensgemeinschaft als Eingriff in die Freiheit von Frauen.

Knopf: Die katholische Glaubensgemeinschaft bekräftigte das Priesterinnen-Verbot. Was bedeutet das für Christinnen?

Muna Duzdar: Das ist eine Einschränkung der Freiheit der Frau. Wenn eine Frau Priesterin werden will, soll sie das werden können. Aber genauso muß es die Freiheit geben, keine Priesterin zu werden.

Knopf: Der Kardinal der Glaubensgemeinschaft kritisiert genau diese Einmischung der Politik in Religionsangelegenheiten …

Duzdar: Die Politik muß sich immer einmischen, wenn Frauenrechte beschnitten werden. Als Sozialdemokratin ist für mich klar: Frauenrechte stehen über Religionen.

Knopf: Heute ist Frauentag. Wie kann man Frauen in der Öffentlichkeit besser sichtbar machen?

Duzdar: Ich bin eine Befürworterin der Quoten.

Knopf: Die Regierung will 30% Frauen in Pfarren als Priesterinnen und 30% als Bischöfinnen in der Bischofskonferenz. Warum nicht 50%?

Duzdar: Wir sind jetzt bei 0%, also wären 30% ein großer Fortschritt. Aber natürlich müssen wir noch ambitionierter sein.

Die Umsonst hat nicht diese Fragen gestellt. Muna Duzdar hat nicht diese Antworten gegeben. Welche Fragen und welche Antworten es tatsächlich waren, können Sie in der Collage lesen. Und auch das Gutachten der islamischen Glaubensgemeinschaft, dem wohl auch das Interview der Umsonst mit Munar Duzdar geschuldet ist. Es geht um das „Kopftuch-Gebot“ – „Foulard commandement“. Weshalb statt Kopftuch das französische Wort Foulard verwendet werden soll, das nur nebenher, wurde bereits ausgeführt in Coran et Foulard: Code de Sexe …

Kopftuch-Gebot - Foulard commandement.jpgBeachtlich ist daran eines, und darin sind sich österreichische Medien, von der gutter press bis zu den sogenannten Qualitätszeitungen, einig in Gemeinschaft mit den Politikerinnen und Politikern, es ist nur und ausschließlich über Foulards zu berichten, zu diskutieren, sich zu erregen. Wie in dem Gutachten gelesen werden kann, gibt es auch Gebote für den Mann. Die sind aber kein Thema. Es geht hierbei um die „aufdringlichen und anzüglichen Blicke“ des Mannes. Und das könnte der Grund sein, weshalb es nicht zum Thema werden darf. Es könnte peinlich aufmerksam machen, wie sabbernd der Mann des Westens seine Blicke auf den Busen der Frau heftet, beispielsweise die Kameramänner von Frontalblickesendungen aus der Glitzerwelt, die sofort jedes Stückchen blanken Busens in Großaufnahme ihren Geisteskameraden vor den Bildschirmen …, die Werbefritzen, die wohl paralysiert wären, könnten sie nicht mehr Produkte, ganz gleich welche Art und fern jedweden Zusammenhangs mit Frauen, mit nackten Frauenkörpern in schmierigen und so weiter und so fort.

Darüber hinaus steht im Gutachten, es ist die Entscheidung, es ist die Freiheit der Frau, wie sie damit umgeht. Im Gegensatz dazu, ist es nicht die Freiheit, nicht die Entscheidung der Frau, ob sie katholische Priesterin werden will oder nicht. Und im Gegensatz dazu ist es der Frau möglich, Imamin zu werden.

Es heißt nun sehr oft, und es wird auch von Politikerinnen und Politikern in Regierungsverantwortung in Österreich vorgebracht, es sei ein Islam europäischer Prägung notwendig. Im Sinne des österreichischen Gleichbehandlungsgesetzes ist es nicht verfehlt zu sagen, das katholische Christentum bräuchte in dieser Hinsicht eine islamische Prägung, damit Frauen auch den Beruf als Priesterinnen ausüben können, endlich. Und den Männern im Westen, nicht nur den Kameramännern und den Werbefritzen, schadete ein Blicke-Gebot islamischer Prägung ganz und gar nicht.

Duzdar zu Österreich - Frauenrechte stehen über Religionen

Cabinet: „Strangers at Our Door“

Ist es zu viel verlangt, wenn eine österreichische Bundesregierung auf der Höhe des heutigen Wissens zu sprechen hat?

Es ist nicht zu viel verlangt.

Aber bloß, zu bekommen ist das von ihr nicht. Nicht von dieser österreichischen Bundesregierung, die hier nur exemplarisch für so viele Regierungen in Europa genannt wird. Und von der nächsten, wenn in dieser die Hütchenspielpartei mit von der Partie ist, noch recht viel weniger, gar nicht.

„Strangers at Our Door“ ist ein Essay von Zygmunt Bauman aus 2016.

Das Einzige aber, mit dem die österreichische Bundesregierung mit Bauman in Verbindung zu bringen ist, ist ein Wort aus seinem Titel: „Strangers“ – Fremde. Jedoch nicht mit dem Inhalt seines Essays. Und alles, was sie öffentlich breit zu sagen hat, ist nur „strange“: komisch, sonderbar, merkwürdig, absonderlich.

Wie anders würde sich wohl alles gestalten und entwickeln, spräche die österreichische Bundesregierung etwa wie Bauman. Was für einen Einfluß könnte das auch auf die Massenmedien haben, wie anders fiele wohl die breiteste Berichterstattung etwa über Migration, Asyl, Flucht aus. Und nicht nur über diese Themen. Denn der Essay von Bauman geht weit darüber hinaus, versucht eine Weltzusammenhangssicht, die der Migration einen Platz zuweist – nicht einmal einen in der ersten Reihe.

Wenn Sie diesen Essay gelesen haben werden, aus dem nicht zu zitieren ist, weil dieser in seiner Gesamtheit zu lesen ist, und Sie sich unmittelbar im Anschluß an Ihre Lektüre oder bereits während der Lektüre in Erinnerung rufen, was die österreichische Bundesregierung zu diesen Themen sagt, etwa ein Sebastian Kurz oder ein Wolfgang Sobotka oder ein Hans Peter Doskozil oder ein Reinhold Mitterlehner oder ein Hans Niessl oder ein Christian Kern oder viele andere mehr, die sogenannte gewichtige politische Ämter in diesem Land innehaben, wenn Sie sich im Vergleich zum Essay in Erinnerung rufen, was und wie vor allem die Herren – und es sind in der überwiegenden Mehrzahl Männer – darüber sprechen, kann Ihre Erkenntnis nur sein, wie unheutig alles ist, was sie zu sagen haben, und dieses öffentlich vorgetragene unheutige Wissen gebiert das ethische Elend ihres Tuns.

Aber Zygmunt Bauman ist nicht der einzige Beispielgeber dafür, was für ein unheutiges Wissen öffentlich breit von Regierungen und von Massenmedien breitest gestreut wird. Und vieles, das heute breitest öffentlich zu diskutieren notwendig wäre, zitiert und verweist darauf Bauman  selbst.

strangers-at-out-door-osterreichWie anders also könnte die öffentliche Diskussion verlaufen, was für andere Ergebnisse zeitigen, würden sich Regierungen nicht öffentlich breit als unheutig darstellen zu müssen meinen, würden sie auf der Höhe des heutigen Wissens breit öffentlich argumentieren, diskutieren, Konzepte entwickeln, die nicht einen Haltbarkeitswert von zwei Stunden haben. Wie sehr könnten Medien dem nicht entkommen – und es wird hier ausschließlich von Massenmedien gesprochen -, breitest darüber zu berichten. Und vielleicht, mit der Zeit, sogar einen eigenen Beitrag auf der Höhe heutigen Wissens dazu leisten.

Was wäre das für ein Gewinn für alle Seiten, sprächen Sobotka, Doskozil, kurz alle anderen öfffentlich breit so wie beispielsweise Bauman und schrieben Massenmedien, um eine  Umsonst ob ihres Namens exemplarisch zu nennen, beispielsweise so wie Bauman. Platz hätten die Massenmedien dafür genug; sie bräuchten etwa bloß das Gerümpel vom Dschungelcamp zu entsorgen.

PS Ein Wort soll aus dem Essay doch zitiert werden: „Taschenspielertricks“.

Hütchenspiel scheint zutreffender. Beim Hütchenspiel gewinnt kein Mensch. Und noch etwas: Die Hütchenspieler – es sind zumeist Männer die Spielenden – aber tun so, als hätten sie Gewinne zu verteilen, als hätten sie wenigstens in einem ihrer Hütchen einen Würfel oder gar den Stein der Weisheit.

Die Hütchenspielpartei in Österreich ist schlechterdings die identitäre Parlamentspartei. Diese wird von Bauman ob ihrer Unbedeutsamkeit  nicht erwähnt, aber viele Hütchenspieler und Hütchenspielerinnen aus anderen Ländern, zu denen sie aufschauen. Was ihnen jedoch allen gemein ist: alle ihre Hütchen sind leer, in keinem ein Würfel, schon gar kein Stein der Weisheit. Aber ihre Hosensäcke sind voller Steine, die sie gegen alle werfen, kaum daß sie gewählt sind.

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Die österreichische Lebenslüge – Udo Jürgens war einer ihrer Schlager und Sänger

Es wurde gestern doch etwas harsch über einen Artikel in der Tagezeitung „Die Presse“ geschrieben, der von Udo Jürgens und dem Tanzcafé Lerch handelt. Das war berechtigt, aber es muß diesem Artikel doch positiv angerechnet werden, die Geschichte mit den Auftritten von Udo Jürgens im Tanzcafé Lerch nicht unter der Tuchent gelassen zu haben, weil es, wie nun manche meinen, pietätlos sei, einem Toten die Geschichte mit den Massenmördern

Es ist diesem Artikel das einerseits also positiv anzurechnen, weil ohne diesen Artikel nichts je zu Udo Jürgens hier geschrieben worden wäre, wobei allerdings weder Udo Jürgens noch Ernst Lerch noch das Café der Nazis und Nazissen Mittelpunkt der Überlegungen waren, sondern „Die Presse“ selbst. Andererseits wird es – ausgelöst durch diesen Artikel – für den letzten Tag des Jahres 2014 als unangenehm empfunden, sich mit der österreichischen Lebenslüge zu befassen, feststellen zu müssen, daß diese nach wie vor prächtig gedeiht und verbreitet wird …

Udo Jürgens und die österreichische GeschichtslügeWie in der Collage gesehen werden kann, haben sehr viele Medien in Österreich – „Profil“, „ORF“, „Vorarlberger Nachrichten“, „Wiener Zeitung“, „Heute“, „Kurier“, „Die Presse“ in ihrer ersten Reaktion auf den Tod, „Tiroler Tageszeitung“ – die biographischen Angaben bereitwillig aufgenommen und verbreitet, die auf der Website des Managements von Udo Jürgens veröffentlicht sind. Wer noch alles diesen schmeichelnden „Steckbrief“ veröffentlicht hat, wurde nicht weiter recherchiert, aber, das kann gesagt werden, es haben diesen auch Medien beispielsweise in Deutschland übernommen.

Und es ist ein zurechtgerückter und schmeichelnder Steckbrief. Denn keine Rede davon, daß sein Vater ein NS-Bürgermeister war, keine Rede von den Auftritten im Tanzcafé Lerch. Dafür aber findet der Gasthof Valzachi für den ersten Auftritt Erwähnung; ist doch schmeichelhafter als das Café der Nazis und Nazissen. Dafür aber auch die Angabe, daß der Onkel Bürgermeister war, selbstverständlich nach 1945, höchstwahrscheinlich deshalb, weil es nach 1945 war. Der Vater also plötzlich so unwichtig, daß sein Beruf nicht erwähnenswert ist. Nicht einmal, daß er auch nach 1945 noch einmal Bürgermeister war … Es ist ja die große Tradition, die Berufe der Onkels anzugeben, aber nicht die der Väter. Dafür aber die Angabe, daß Hans Arp, ein berühmter Dadaist, ein Onkel ist, auch der Beruf des Großvaters darf nicht verschwiegen werden … Wenigstens die „Neue Kronen Zeitung“ vergißt nicht auf den Beruf des Vaters: „25 Jahre Bürgermeister“ – auch Medien differenzieren nicht, es wird zusammengezählt, was zusammengehört, aber gesagt soll es nicht werden. Wie allerdings die Kronen-Zeitung auf 25 Jahre kommt, ist ihr Rätsel. Das erste Mal war Rudolf Bockelmann Bürgermeister von 1938 bis 1945 in der nationalistischen Massenmorddiktatur des deutschen reiches … Und das zweite Mal von 1954 bis 1958. Es waren doch schwere Jahre, jene von 1938 bis 1945; vielleicht zählen diese für die Kronen-Zeitung doppelt oder gar dreifach … Oder war Rudolf Bockelmann als Großgrundbesitzer für viele Jahre der heimliche Bürgermeister, weil eben Gutbesitzer die wahren Herren im Land sind?

Das wäre alles nicht erwähnenswert, würde Udo Jürgens nicht ein Buch vorgelegt haben, das von nicht wenigen als ein Buch der „NS-Bewältigung“ … Damit hat Udo Jürgens selbst vorgegeben, wie er zu messen ist. Ein derartiger „Steckbrief“ ist dann nicht mehr zu akzeptieren. Wie viele Medien aber in diesem Land nach wie vor eine derart geschönte Biographie bereitwillig verbreiten, ist wohl dem Umstand geschuldet, daß in Österreich nach wie vor die Lebenslüge bevorzugt wird, es sei niemand dabei gewesen, niemand aus der Familie hätte irgend etwas damit zu tun gehabt, und auch nach 1945 hätte nie einer aus der Familie weiter mit denen etwas zu tun gehabt, oder ihnen gar geholfen, sich ihrer Verantwortung und ihrer Verurteilung entziehen zu können … Eine Empfehlung: „Schlagersänger differenzieren nicht“ von Berndt Rieger …

Aber genug, das ist genug. Positiv daran ist, einen Vorsatz für das neue Jahr doch noch zu haben, nämlich nichts mehr zu Udo Jürgens zu schreiben. Dabei fiele jetzt schon viel ein, worüber geschrieben werden könnte. Beispielsweise über die Standesdünkel eines Schloßbesitzersohnes, wird etwa an die Verfilmung von „Der Mann mit dem Fagott“ gedacht. Wie in diesem Film ein sogenannter kleiner Mann aus dem Volk ohne Großgrundbesitz als bösartiger und gehässiger Nazi dargestellt wird, während der Schloßgroßgrundbesitzervater als feinnerviger und edler Mann portraitiert wird, der auch als Bürgermeister anständig bleibt … Jedoch, auch für Heinrich Himmler war Anständigkeit höchster Wert – beim Morden anständig geblieben zu sein

PS Zum 80. Geburtstag von Udo Jürgens im September 2014 wurde ein Atlantikbuch herausgebracht: „Udo Jürgens – Sein Leben, Seine Erfolge“, im Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg. Auf Seite 19 beginnt die „Chronologie eines Lebens“ … Was Sie hier an Angaben lesen könnten, würden Sie dieses Buch eines doch sehr angesehenen Verlages kaufen, ist, deshalb müssen Sie es gar nicht mehr kaufen, nämlich genau das, was im oben genannten Steckbrief …

Sebastian Fasthuber singt für Udo Jürgens das Lied vom makellosen Steckbrief

Sebastian Fasthuber singt für Udo Jürgens das Lied von der makellosen Falterweste.

PPS Und auch die Wochenzeitung „Falter“ brachte bereits in ihrer Ausgabe 39/2014 eine Huldigung an die österreichische Lebenslüge durch Herrn Fasthuber ein … Vater Bockelmann wird als Bürgermeister erwähnt, aber ohne Hinweis in welchen Jahren, Onkel Bockelmann wird als Bürgermeister erwähnt, jedoch mit Angabe der Jahre, die sind schließlich unverdächtig und gereichen der Familie Bockelmann zur Ehre, da nach 1945 … Und selbstverständlich darf Onkel Hans Arp nicht fehlen, um Udo Jürgens auch in einem intellektuell derart über den Nebeln schwebenden Magazin, wie der „Falter“ eines ist, höchste Würdigung mit einer makellosen österreichischen Weste der Marke Falter … Dabei weist schon der „Falter“-Titel „Unterm Bademantel Gänsehaut“ auf „Unterm Smoking Gänsehaut“ hin, aber vielleicht kannte Sebastian Fasthuber bloß den Titel, oder, er las bloß sabbernd die geilen Stellen über den „Lumpenhund“ … Gerade diese erste Biographie war in bezug auf seinen Vater ein forcierter Versuch der besonderen Geschichtsdarstellung, damit auch Vater wohl gut zu dieser Familie paßt mit dem weltberühmten Hans Arp, und damit auch zum „Falter“, die später von Udo Jürgens doch etwas korrigiert wurde – war doch zu viel Schminke aufgetragen: Vater sogar …