Robert Jan Verbelen – Freiheitliche verschwenden Steuergeld für einen ihrer geliebten Schriftsteller und Mörder aus den Reihen der SS

Es wurde zwar gestern über die Wiederlesung von Robert Jan Verbelen bereits geschrieben, aber ein Teil daraus ist besonders herauszustellen, nämlich der, daß Freiheitliche nicht nur vielleicht bei Kerzenlicht und einem Glas Wein von dem Weißen ihrer Leidenschaft für ganz besondere Schriftsteller nachgehen, sondern sich auch auf parlamenarischer Ebene und auf Steuergeldkosten für ganz bestimmte Schriftsteller einsetzen.

Vielleicht ist es auch oder zusätzlich freiheitliche Dankbarkeit gegen Robert Verbelen, dem doch zu verdanken sei, wie der freiheitliche Abgeordnete Herbert Haupt und seine Kollegen in einer parlamentarischen Anfrage in 1998 schrieben, daß der “von Kommunisten geplante Putsch rechtzeitig bekannt wurde” … Mag. Herbert Haupt, wenn Sie sich nicht mehr erinnern sollten, war auch einmal dritter Nationalratspräsident, war Vizekanzler, war Obmann der Freiheitlichen … Die Antwort des Innenministers war, es habe sich kein Beitrag von Robert Verbelen zur Niederschlagung des Putsches finden lassen … Es kann auch und zusätzlich der Versuch einer Wiederherstellung der Ehre, nun wenigstens im Literarischen, sein, einen Versuch hat bereits Herbert Haupt und seine Kameraden für Robert Verbelen unternommen, der nicht seine Schriftstellerei betraf, in einer parlamentarischen Anfrage an den Justizminister, ob denn das Urteil in Belgien überhaupt rechtmäßig sei … Die Antwort des Justizministers kann ebenfalls mit einem Klick hier aufgerufen werden

Dafür verschwenden Freiheitliche Steuergeld durch Verschwenden von Arbeitszeit von Abgeordneten, von einem Innenminister, von einem Justizminister, für deren Gehälter der Steuergeldzahler und die Steuergeldzahlerin aufkommen müssen. Die Verschwendung von Steuergeld für Robert Jan Verbelen war 1998, soher müßte geschrieben werden, Freiheitliche versschwendeten Steuergeld. Aber Freiheitliche verschwenden immer wieder Geld für ganz bestimmte Personen, so daß dafür das generelle Präsens nicht falsch gewählt ist. Wessen Geld? Freiheitliche dichten viel, aber beantworten nichts …

NS Es wurde gestern geschrieben, es wäre beinahe verlockend, die Ausgabe 40/2012 der freiheitlichen ZZ zu kaufen. Jedoch das ist nicht notwendig, denn der freundliche Trafikantin erlaubte das Lesen der Empfehung von Robert Jan Verbelen durch Helge Morgengrauen, ohne das Magazin erwerben zu müssen. Und wie gestern erwartet, schreibt Helge Morgengrauen über den verbelenschen Roman „Mister Inkognito“ tatsächlich: „spannend“ … Und womit Herbert Haupt und seine parlamentarischen Kameraden nicht durchgekommen sind, nimmt Helge Morgengrauen auf, um einen mordenden SS-Obersturmführer Verdienste zu erschreiben … Robert Jan Verbelen habe, so in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ, gekämpft im Krieg von 1939 bis 1945 an der Seite von -, ach wie harmlos die Pflicht bloß erfüllt, und danach habe sich Robert Jan Verbelen den Amerikanern zur Verfügung gestellt … Und Robert Jan Verbelen habe sich „Verdienste um die Freiheit von Österreich“ erworben, beim Niederschlagen des kommunistischen Putsches …

Wer all die Wiederlesungen der freiheitlichen ZZ vor sich ausbreitet, wird spätestens jetzt mit der Belobigung von Robert Jan Verbelen sich des Eindrucks nicht erwehren können, die freiheitliche ZZ ist die Dichterin, die an einem Fortsetzungsroman „Dichtung und Wirklichkeit“ schreibt …

NS In der „Zeit“ vom 9. September 1966 konnte unter „Warnung an Österreich“ nicht nur etwas über Robert Verbelen gelesen werden, sondern auch über die Milde der österreichischen Gerichte, über den „provinziellen Eigendünkel“ und auch darüber, daß wieder Antisemitismus getragen werde … Sollte „Die Zeit“ sparen müssen, bei ihren Berichten über Österreich ein leichtes Unterfangen, sie bräuchte für ihre aktuelle Berichterstattung über Österreich bloß ihre vor Jahrzehnten schon bezahlten und jetzt kostenneutralen Artikel aus dem Archiv wieder veröffentlichen …

 

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