Freiheitliche ZZ betätigt sich als eifrige Wiederleserin von Robert Jan Verbelen, einem SS-Mörder und Revisionisten

Nach der Empfehlung von „Mister Inkognito“ in der Ausgabe 40/2012 der freiheitlichen ZZ nun in der aktuellen Ausgabe 41/2012 „Der Affe auf dem Galgen“ von Robert Jan Verbelen …

Es wird heute der Trafikant nicht gefragt werden, ob wieder in der freiheitlichen ZZ,  ohne diese zu erwerben zu müssen, geblättert werden darf, denn bereits bei „Mister Inkognito“ hat sich die Vermutung allein aufgrund des Inhaltsverzeichnisses bestätigt, Helge Morgengrauen werde den Spionageroman  u.a. als „spannend“ anpreisen, soher darf angenommen werden, daß auch „Der Affe auf dem Galgen“ nicht negativ besprochen werden wird, möglicherweise wieder von Helge Morgengrauen …

In den letzten zwei Ausgaben der freiheitlichen ZZ wird Robert Jan Verbelen als Autor von Spionageromanen also gleich zweimal hintereinander empfohlen -, ob in der nächsten Ausgabe schon seine revisionistischen Schriften empfohlen werden? Das ist nicht zu erwarten. Es soll wohl die positive Besprechung seiner Spionageromane die Leser und Leserinnen der freiheitlichen ZZ selber darauf bringen, sich mit allen Schriften des SS-Mörders und Revisionisten Robert Jan Verbelen zu befassen …

Die Betonung, warum hier ein drittes Mal auf die freiheitliche Wiederlesung von Robert Jan Verbelen reagiert wird, liegt nicht darauf, daß Robert Jan Verbelen ein SS-Mörder war, sondern darauf, daß er nach dem Untergang der nationalistischen Totaldiktatur des deutschen Reiches der Massenmorde und Massenverbrechen als Revisionist weitermachte -, und Revisionismus ist in dem Lager, in dem sich Robert Jan Verbelen nach 1945 bewegte, ein anderes Wort für Leugnung der Massenmorde und Massenverbrechen … Das ist der eigentliche und vordringliche Grund, weshalb auf seine Wiederlesung durch die freiheitlichen ZZ noch einmal eingegangen werden muß …

Für dieses Lager, in dem sich Robert Jan Verbelen bewegte, ist u.a.m. kennzeichnend zu behaupten, es stimme nicht, was über dieses Lager geschrieben werde, dieses Lager werde nur verleugnet und diffamiert, das Lager werde falsch interpretiert. Aus diesem Grund wurde auf die carte postale ein Zitat, wenn auch mit Widerwillen, geklebt, das belegt, nicht zum Beispiel das Dokumentationsarchiv des östereichischen Widerstandes sagt, Robert Jan Verbelen habe zahlreiche Bücher revisionistischen Inhalts verfaßt, sondern eine Gruppe, die für die Wiederherstellung des deutschen Reiches …

Für dieses Lager, in dem sich Robert Jan Verbelen bewegte, ist u.a.m. ebenfalls kennzeichnend zu behaupten, es müsse für „Meinungs– und Pressefreiheit“ gefochten werden … Allerdings mißbraucht dieses Lager die Meinungs- und Pressefreiheit, für die menschgemäß stets einzutreten ist, für das Leugnen von Massenmorden und Massenverbrechen, und dieses Lager verbreitet bewußt und vorsätzlich die Gleichsetzung von „Leugnung“ mit „Meinung“. Nebenher bemerkt, dieses Lager widerlegt sich selbst am besten, denn es gibt eine überbordende Nationalismus- und Revisionismus-Industrie, die gar nicht existieren dürfte, wäre es um die Meinungs- und Pressefreiheit derart schlecht bestellt, wie dieses Lager für seinen nationalistischen und revisionistischen Einsatz zu behaupten getrieben ist …

Und der vordringliche und eigentliche Grund, weshalb die freiheitliche ZZ nicht unbeachtet bleiben kann, ist, weil es die Plattform der freiheitlichen Spitzenmandatare ist, auf der sich die freiheitlichen Spitzenmandatarinnnen wohl zu fühlen scheinen, etwa Landesrätin und ehemalige Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin Barbara Rosenkranz in der Ausgabe 40/2012, zu der auch „Ostmärker“ Richard Melisch einen Artikel beisteuerte, oder Herbert Kickl, stellvertretender Klubobmann des freiheitlichen Parlamentsklubs, in der aktuellen Ausgabe 41/2012 gleich mit zwei Beiträgen …

NS Ob zu Robert Jan Verbelen in der freiheitlichen ZZ noch einmal zu schreiben sein wird, hängt von den nächsten Ausgaben der ZZ ab:

Robert Jan Verbelen – Freiheitliche verschwenden Steuergeld

Die freiheitliche ZZ liest wieder den zum Tode verurteilten SS-Obersturmführer

NNS Wer wohl wen inspiriert, mußte beim Lesen des Inhaltsverzeichnisses der aktuellen Ausgabe 41/2012 gedacht werden: „AKW Gurkfeld (Krsko)“ -, Harald Dobernig die freiheitliche ZZ oder die ZZ Harald Dobernig oder ist es eine gegenseitige Befruchtung im Bemühen um die deutsche Sprache über die engen Grenzen Kärntens hinaus?

Freiheitlichen ist mancher deutscher Vers wohl Anleitung

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