Es wurde, auch hier, bereits vieles angesprochen, von vielen Seiten aus versucht, sowohl der „Volksbefragung“ als auch dem Militär sich anzunähern, aber bisher geriet es nie zu einer positiven Beschreibung der Proporzbefragung noch des Militärs …
In einer Hinsicht könnte diese Proporzbefragung einen positiven Effekt haben, aber nur dann, wenn in Österreich über das Militär Klartext gesprochen werden würde, auf breitester Ebene, auch auf breitester medialer Ebene, fern ab von der nebensächlichen Frage – nebensächlich, weil diese Frage ÖVP und SPÖ bereits zusammen allein hätten lösen können – nach Wehrpflicht und Berufsheer, nämlich was Militär für die Gesellschaft einzelner Länder, für die gedeihliche Entwicklung der Weltgesellschaft tatsächlich bedeutet …
Und das wird in Österreich mit diesem harmlosen Bundesheer, das für niemanden gefährlich zu werden können scheint, außer für sich selbst, durch tolpatschige Handlungen sowohl von Wehrpflichtigen als auch von Berufssoldaten, die zu Unfällen (leider auch mit Todesfolgen) führen, nicht besprochen, weil eben dieses österreichische Bundesheer die Gefährlichkeit jedweden Militärs vernebelt, die Erfahrungen in Österreich seit 1945 mit dem Militär keine Erzählungen des Grauens generieren, sondern höchstens Schnurren …
Es heißt, wo Schatten ist, ist auch Licht -, aber in bezug auf das Militär muß es heißen: Wo Militär ist, ist nur Schatten …
Ein erster Bericht des militärischen Grauens soll als Anregung für eine breite Diskussion im österreichischen Zinnsoldatenland getragen werden …
Die Armee stürmte Marange und bis zu 300 Arbeiter kamen beim Beschuss durch Soldaten und Kampfhubschrauber ums Leben. Verschiedene NGOs und die politische Opposition Simbabwes warfen der Armee Folter und Vertreibung vieler hundert Diamantensucher vor. Auch die Kommandeure von Heer und Luftwaffe von Simbabwe sollen enorm finanziell von dem Handel mit illegalen Diamanten profitiert haben. Diese Einnahmen stünden normalerweise der simbabwischen Staatskasse zu. So arbeitet das Geld aber vor allem gegen das Land.
Mugabes Militär zwingt das Volk an die Wahlurnen
Simbabwes Diktator Robert Mugabe hat die Kontrolle über die Diamantenfelder mit Gewalt an sich gerissen und verwendet die Gewinne, um seine brutale Miliz zu finanzieren.
In bezug auf das Militär ist Österreich ein Zinnpuppenhaus, nicht nur wegen der Niedlichkeit des gemischten Heeres aus Berufssoldatinnen und Wehrpflichtigen, sondern weil es sich auch bei diesem zur Proporzbefragung anstehenden Thema einpuppt, als wäre über das Militär nur innerösterreichisch zu sprechen, als gäbe es außerhalb von Österreich keine Welt, schon gar nicht eine globalisierte … Freilich, es werden schon mal sogenannte internationale Verweise vorgebracht, um etwa die volkswirtschaftlichen Vorteile eines Berufsheers zu schätzen -, als ob es noch um Volkswirtschaft ginge, in einer globalisierten Welt, in der es längst um weltwirtschaftliche Vorteile und Nachteile gehen müßte, ein Bruttoweltprodukt gerechnet werden …

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