FPÖ-Beobachtungsstelle stellt besonders verabscheuungswürdigen Fall von Inländerindiskriminierung vor

Über einen besonders verabscheuungswürdigen Fall von Inländerindiskriminierung berichtet aktuell die Beobachtungsstelle der FPÖ in Wien, den sie deshalb gesondert der Öffentlichkeit vorstellt, weil er für sie exemplarisch ist, wie schlecht es um dieses Land bereits bestellt ist, und sie gibt ihrer Hoffnung Ausdruck, daß Wähler eine Partei, die die Verbreitung von solchen Ungeheuerlichkeiten nicht unterbindet, nicht mehr wählen.

FPÖ-Beobachtungsstelle Inländerdiskriminierung - Solarius 22-02-2015

Beobachtungsstelle besorgt über weitere Zunahme der Zustimmung. Tröstlich aber, auch die Ablehnung nimmt zu – Screenprint 22. Februar 2015

Über die „verbalen Herabsetzungen“ und die „unverhohlenen Bedrohungen“, die nicht nur Herwig Seidelmann und Solarius auf einer Website einer Partei schrieben, hat sich, wie schon berichtet wurde, die FPÖ bereits ausführlich empörend geäußert. Auch dem freiheitlichen NR Wendelin Mölzer war es ein Herzensanliegen, sich klar und unmißverständlich zu diesem Fall einer Inländerindiskriminierung zu äußern.

Inländerdiskriminierung - Herwig Seidelmann - Screenprint 22-02-2015

Beobachtungsstelle für Inländerindiskriminierung besorgt über weitere Zunahme der Zustimmung, aber wenigstens auch der Ablehnung – Screenprint 22. Februar 2015

Es ist, schließt die FPÖ, leider ein Fall unter vielen, aber sie vertraut auf die Urteilskraft der Wählerinnen, hinkünftig keine Partei mehr zu wählen, die sich von solchen Entgleisungen nicht nur nicht angemessen und unmißverständlich abgrenzt, sondern vor allem solche auch nicht befördert. Und sie, die FPÖ, würde sich wünschen, daß allen Parteien das Leitbild ihrer „Beobachtungsstelle für Inländerdiskriminierung“ auch eine Richtlinie ihrer Handlungen und Reden werden würde, das u.a. besagt:

Die Zahl steigt rasant an. Um dieser alarmierenden Entwicklung entgegen zu treten, hat die FPÖ die Beobachtungsstelle eingerichtet, die derartige Vorfälle dokumentiert. Feindlichkeit äußert sich zu meist durch verbale Herabsetzungen, feindliche Beleidigungen, unverhohlene Bedrohungen. Diese inakzeptablen Tendenzen erklären sukzessive zu Menschen zweiter Klasse im eigenen Land. Diese Einrichtung dient ausschließlich der Dokumentation und Sichtbarmachung der eklatanten Schieflage im Bereich der Gleichbehandlung.

2 Gedanken zu „FPÖ-Beobachtungsstelle stellt besonders verabscheuungswürdigen Fall von Inländerindiskriminierung vor

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