Sebastian Kurz sponsert Facebook, Plattform des Hasses und der Hetze

Das heißt, es darf angenommen werden, Steuerzahler und Steuerzahlerinnen in Österreich sponsern Sebastian Kurz, damit er sich auf der Plattform des Konzerns Facebook bewerben kann. Eine kreative Form von Regierungsinseraten mit Nullinformationswert, die es darüber hinaus so nicht mehr geben darf?

Sebastian Kurz - Facebook Werbung

Es würde doch sehr überraschen, zahlte er das aus eigener Tasche. Um sich auf der Plattform des Konzerns Facebook mit Bild ins rechte Bild setzen kann. Er wird das aufklären können, wie viel er von seinem steuergeldfinanzierten Geld dafür Monat für Monat ausgibt.

Werbung für die eigene Person ist ihm schon recht wichtig. Und da ist er durchaus kreativ, wie schon einmal berichtet wurde: Sebastian Kurz und Johanna Mikl-Leitner mißbrauchen Behördenschreiben an Zivildienstleistende für Eigenwerbung …

Abgesehen von der Frage, wer das nun bezahlt, stellt sich doch auch die Frage, ob es für einen österreichischen Minister angebracht ist, Werbung auf einer Plattform zu schalten, die für seinen christschwarzen Ministerkollegen so etwas wie die Plattform des Hasses und der Hetze sein muß, wird an seine aufgewendete Energie gedacht, sich mit Facebook zu beschäftigen.

Aber auch Sebastian Kurz selbst hat hierfür bzw. dagegen schon Gespräche geführt: Gipfel der Kurzsichtigkeit – Mikl-Leitner und Kurz werden reden mit Google, Youtube … und FPÖ …

Der Erfolg der christschwarzen Minister und Ministerinnen dabei? Es müssen mehr und mehr Initiativen von regierungsfernen Menschen gegen Hetzpostings gestartet werden, Sebastian Kurz kann sich aber wenigstens über viele „Gefällt mir“ freuen und der Konzern über Einnahmen, die doch auch ein wenig zum Gewinn auch durch das steuerschonende Versteuern beitragen … 

Hierzu stellt sich noch eine weitere und nicht uninteressante Frage, nämlich die nach dem Zusammenhang von derartigen Postings und den Auswirkungen von derartigen Postings, auf deren Radar besonders die Migrationspolitik ist, auf die derzeitige österreichische Regierung im allgemeinen und im besonderen auf Sebastian Kurz.

Poster und Posterinnen des Hasses und der Hetzes werden es sich wohl recht als ihren Erfolg anrechnen, wenn sie beispielsweise von den Vorschlägen des Sebastian Kurz zur sogenannten Flüchtlingspolitik lesen – Vorschläge also als Schubkraft, mit ihren Postings weiterzumachen, weiter an der Schraube des Hassses und der Hetze zu drehen …

Sebastian Kurz zwischen Saudi-Arabien und Australien der Kerker von Raif Badawi – Ein Amtszeitresümee

… während er, der Minister, seine ganze kreative Energie dafür einsetzt, sich ins rechte Bild zu setzen, ohne dafür, er wird das aufklären können, seine eigene Brieftasche …

Ein Gedanke zu „Sebastian Kurz sponsert Facebook, Plattform des Hasses und der Hetze

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