Auch Kardinal Christoph Schönborn wird „einmal mehr das Kreuz zum Ärgernis“

kardinal-christoph-schonborn-einmal-mehr-wird-das-kreuz-zum-argernisAls gesinnungsgemäßer Eigentümer kann Kardinal Christoph Schönborn in der heutigen Umsonst nur über ein Thema schreiben, daß nämlich drei Markierungspfosten seines Organisierten Glaubens gefällt wurden. Eine derartige Eigentumsverletzung kann er nicht schweigend hinnehmen. Das kann verstanden werden. Wer will schon sein Eigentum verletzt, bestreitet, gar beansprucht sehen.

Aber sind die Berge sein Eigentum? Haben die Berge tatsächlich sein Chef der Schöpfer geschaffen? Vielleicht war es der Chef einer anderen? Ein weiterer Schöpfer. Es gibt so viele Schöpfer auf Erden, wie es Menschen gab und gibt. Und dann  gibt es beispielsweise auch noch die Suppenschöpfer … Was für eine Vorstellung, ein Schöpfer schöpft aus einem Topf Brocken für Brocken zu Haufen über Haufen bis aus diesen Berge …

Da könnten also viele Untertanen, viele Schönborns für ihre Chefinnen die Schöpferinnen gegen Schönborn vor Gericht ziehen, um die Bergeigentumsverhältnisse …

Kardinal Christoph Schönborn, ein schlauer Mann, denkt die Strategie zur Verteidigung der Eigentumsrechte ist eine klug gewählte, gleich einmal Haß zu unterstellen. Und es ist zugleich eine generelle Anlastung, die stets gut kommt. Die Anderen hassen. Aber zeigen nicht die Armeen eines anderen Schöpfers gegenwärtig schwerter- und federführend, wer tatsächlich haßt? Und was sind drei gefällte Markierungspfosten gegen all die mörderischen Verbrechen im Namen eines Schöpfers, der, Allah gerufen, wohl auch ein später Sohn des schönbornschen Chefs zu sein scheint, also noch jung, als Nachzügler verhätschelt, verzogen, präpotent, egoistisch, und dabei auf das Hirn ganz vergessend, dafür alles aus dem Schwanz holend …

Da die Eigentumsverhältnisse je nicht geklärt werden können, es aber auf den Gipfeln zu nicht auch noch zu einer Unruh‘ kommen soll, zu noch zu einer Unruh‘, wären tatsächlich markierungspfostenfreie Berge die bestmögliche Lösung. So könnten weitere Streitereien oder gar blutige Schlägereien zwischen Schöpfern vermieden werden. Religionsschöpfer und Religionsschöpferinnen könnten ihren federtragenden Gespielen und schwerterbehängten Gepielinnen eine Buchstabensuppe bereiten, in der geschrieben steht: Macht es wie andere Lebewesen auch, markiert das euch vermeintlich gehörende Territorium mit euren Duftstoffen, macht es den Hunden nach, riecht ihr am Gipfel einen anderen Glauben, uriniert euren darüber …

Es mögen dann zwar die Gipfel streng riechen, aber allemal noch besser, als die Gipfel versinken in Blutmeeren. Und außerdem, mit der Zeit wird der Geruch gar nicht mehr wahrgenommen … wer nimmt – vor allem in den uringetränkten Städten – die Gerüche der Hunde noch …

Ein Gedanke zu „Auch Kardinal Christoph Schönborn wird „einmal mehr das Kreuz zum Ärgernis“

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