Wunder der Wandlung: Aus Haß wird Kontroverse.

 

Schluss mit Populistenfreundlichkeit und Populistinnenfreundlichkeit.jpg

Während es also die „Populistenpause“ gibt, geht es mit der breiten medialen Populistinnenfreundlichkeit unvermindert weiter. Es berichtete etwa die eine Umsonst und auch der „Standard“, daß sich die identitäre Parlamentspartei von einem Mitarbeiter „einvernehmlich trennt“, nachdem dieser „Hasspostings“ …

Das ist für österreichische Massenmedien also berichtenswert, wenn Angestellte wegen „Hasspostings“ ihre Arbeit verlieren, von einer Partei wie der identitären Parlamentspartei gekündigt werden;

Bei Freiheitlichen als Arbeitnehmer aber ein armes Schwein

es ist also doch eine recht normale Partei, wenn sie so etwas nicht duldet, Konsequenzen zieht. Und wer etwas dagegen sagt, kann jetzt beispielweise als Beweis den Artikel vom „Standard“ vorgelegt bekommen.

Wie in der Collage gelesen werden kann, ist Doris Bures in dieser Hinsicht eine mehr als würdige Nachfolgerin von Barbara Prammer. Auch Prammer kannte in dieser Hinsicht kein Erbarmen – mit …

Barbara Prammer fordert Entfernung des Angestellten, der für Martin Graf politisch verantwortlich ist

Wie in der Collage gelesen werden kann, wird NR Christian Höbart vor den Vorhang zur Entlastung der identitären Parlamentspartei geholt, der einen solchen Mitarbeiter nicht mehr … Zart wird in diesem Qualitätsartikel in der Qualitätszeitung darauf hingewiesen, er, Höbart, sei durch „kontroversielle Postings aufgefallen“ … Was bei einem Mitarbeiter „Hasspostings“ sind, sind bei einem Abgeordneten „kontroversielle Postings“ … oh, glückliches Österreich, wo Standesunterschiede noch etwas gelten …

Wie in der Collage gelesen werden kann, wollte gewußt werden, ob dieser Mitarbeiter Verbindungen zur „rechtsextremen ‚Identitären Bewegungen'“ hat. Welche Verbindungen sollte er sonst haben? Als Noch-Mitarbeiter in einer identitären Parlamentspartei. Wofür auch Christan Höbart, wie nachgelesen werden kann,

Identitäre Kolonne hat eine Nähe zur FPÖ, weil die FPÖ „eine identitäre Partei“ ist

als Zeuge aufgerufen werden kann.

Es will gar nicht nachgesehen werden, weil es ja eine „Populistenpause“ gibt, ob etwa Hannes Stiehl noch Vizebürgermeister ist, was er jetzt so von sich gibt, den einiges mit Christian Höbart verbindet, wie nachgelesen werden kann:

FPÖ-Vizebürgermeister Stiehl, Informationsschänder, beurteilt einen Propheten auf winterische Art als „Kinderschänder“

Auch NR Christian Höbart gefällt Politspiel „Stiehl die Zukunft! – Stopp, es reicht!“

Vizebürgermeister Hannes Stiehl teilt Michael-„Linke-sind-die-heutigen-Nazis“-Mannheimer

Bestimmt ist er noch Vizebürgermeister. Was er mit solchen Postings nicht mehr wäre, ist aber sein Mitarbeiter.

Angestellte verschicken „Hasspostings“, Mandatarinnen „kontroversielle Postings“.

Darum merke: Bleibe nicht Dienstnehmer, werde Mandatar, Funktionärin, wenn du weiter posten möchtest, was du immer schon postest. Und das Wunder der Wandlung wird dir als Nichtmehrdienstnehmerin zuteil: aus Haß wird Kontroverse …

Während es also die „Populistenpause“ gibt, wird weiter populistinnenfreundlich breit medial geschrieben. Es bräuchte also weniger eine Populistinnenpause, sondern endlich ein Ende der Populistinnenfreundlichkeit, die einerseits vor allem von österreichischen Massenmedien, andererseits von Politikern und Politikerinnen anderer Parteien, vornehmlich der Regierungsparteien.

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