Gesellschaft für Export von Gewalt und Mord ohne Haftung (GEGMoH): Österreich, ein Beispiel.

Es ist nicht auf Österreich allein beschränkt.

Die österreichische Gesellschaft ist nur eine in dem Syndikat der Gesellschaften für Export von Gewalt und Mord ohne Haftung, kurz gesagt, auf dem europäischen Kontinent.

Exemplarisch aber für das Syndikat der GEGMoHs kann durchaus die österreichische herangezogen werden.

Es ist zwar ständig in Diskussion und steht seit einer Ewigkeit in den Forderungskatalogen, aber nach jedem Gewaltdelikt, nach jedem Tötungsdelikt flammt die Diskussion besonders auf, werden Forderungskataloge augenblicklich adaptiert und massiv verbreitet; feststellbar dabei: durch die Jahre werden die Forderungen härter und härter.

Der Einleitungssatz hierfür ist stets der gleiche: „Gewalt und Mord hätten verhindert werden können, wenn …“

Wenn was?

Wenn die Gewalttätigen, wenn die Mordenden rechtzeitig des Landes verwiesen worden wären. Vor allem jene, deren Gewaltpotential bereits bekannt und oft auch amtsbekannt.

Menschgemäß ist diese Auffassung nicht einmal in Österreich, kurz gesagt, einer Naivität oder Einfältigkeit geschuldet, Gewalttätige, Mordende würden, sobald sie nicht mehr in Österreich sind, aufhören Gewalttätige zu sein, sich, sobald sie nicht mehr in Österreich sind, in Friedliche, in Gewaltlose verwandeln, auf ewig davon geheilt sein, sobald sie nicht mehr in Österreich sind, je noch ein Gewaltdelikt oder gar ein Tötungsdelikt zu begehen.

Es ist die Gleichgültigkeit gegen Menschen. Es ist die unbeschränkte Zustimmung zu Gewalt und Mord, aber anderswo, nur nicht in Österreich. Schlimmer noch. Es ist der bewußt gewollte Export von Gewalt und Mord. Es ist Beihilfe zu Gewalt und Mord.

Denn eines kommt in diesen Diskussionen nicht vor, dafür werden keine Forderungen erhoben. Was hat mit den Menschen, die in Österreich als „Gefährder“ katalogisiert werden, in den Ländern zu geschehen, in die sie von Österreich abgeschoben werden?

Werden sogenannte Präventivmaßnahmen von diesen Ländern eingefordert, beispielsweise gewaltabbauendes Arbeiten mit den „Gefährdern“ – „zum Schutz der Bevölkerung“ in diesen Ländern?

Nein. Nichts. Das Wichtigste ist. Die „Gefährder“ sind nicht mehr in Österreich. Und wo immer dann sie sich auf dieser Welt befinden, können sie, wem in Österreich ist dann der „Schutz der Bevölkerung“ noch ein Anliegen, gewalttätig, tötend, mordend durch die Lande, das nicht den Namen Österreich trägt, ziehen. Das ist übertrieben. Zumeist geht es nur um die Familie, um die Beziehung. Dort draußen, außerhalb von Österreich, irgendwo auf der Welt, können sie dann Beziehungen eingehen, Familien gründen, um diese mit Gewalt und Mord in das tiefste Unglück zu stürzen, den Beweis erneuern, daß es die Hölle gibt, die einzig aber als Familienhölle, als Beziehungshölle existiert.

Was zu einer GEGMoH existenznotwendig gehört, ist die Lebenslüge, wie sie beim einzelnen Menschen genannt wird, die in bezug auf eine Gesellschaft Gesellschaftslüge zu nennen ist.

Die Gesellschaftslüge basiert auf Export und Import. Ach, es werde nur das Gute exportiert und, oh, wie arm, was erhält die österreichische GEGMoH denn dafür an Importwaren? Gewalt, Mord …

Eine Gesellschaft, die keine Gesellschaft für Export von Gewalt und Mord ohne Haftung sein will, wird dieses Kurzdenken, also dieses Drei-Kilometer-Denken von der Hauptstadt bis zur Staatsgrenze, aufgeben müssen, gerade in einer, wie es modern heißen will, globalisierten Welt, von der auch Österreich von seiner Hauptstadt bis zur von dieser drei Kilometer entfernten Landesgrenze auf seinem ganzen Staatsgebiet enorm profitiert.

PS Der Kommentar von Andreas Koller vom 11. Februar 2019 erzählt viel, freilich ohne es von Andreas Koller so beabsichtigt, über die österreichische GEGMoH und menschgemäß auch viel über sein Kurzdenken, freilich von ihm ebenfalls nicht so beabsichtigt. Andreas Koller erweist sich dabei auch, ebenfalls von ihm nicht so beabsichtigt, als guter Bediener der Gesellschaftslüge, zu der auch untrennbar gehört: der Mordende ist von ausländischer Herkunft, auch wenn er im Inland geboren, im Inland zum Erwachsenen wurde, im Inland sozialisiert wurde, aber wenn er im Inland tötet, dann ist er freilich aus dem Ausland …

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