„Der Kanzler arbeitet für Österreich – Du bist blockiert.“

Kinder haben, trotz der Digitalisierungen, nach wie vor eine Freude am gerätelosen Spiel:

„Ich mach‘ meine Augen zu, Du siehst mich nicht.“

Kinder können

„Ich mach‘ meine Augen zu. Ätsch bätsch, Jetzt siehst Du mich nicht!“

ganze Nachmittage spielen, und das überall, auf den Spielplätzen, in den Wäldern, auf den Rücksitzen im Auto …

Du bist blockiert
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Es ist ein Spiel, das auf den digitalen Spielplätzen, in den digitalen Wäldern ebenfalls großer Beliebtheit sich erfreut, mit ebenso großer Leidenschaft gespielt wird, in dem „Autoland“ ganz natürlich im Auto zuallererst, aber, es hat sich weiter entwickelt, das menschgemäß verständlich ist, kommt nun doch hinzu die Technik, so etwas Erwachsenes

„Ich blockier‘ Dich. Ätsch bätsch …“

Einfallsreich, wie sonst nur das Kind sein kann, gibt es Varianten von diesem digitalen Spiel:

„Ich blockier‘ Dich. Ich blockier‘ Dich nicht. Mußt erst sagen: …“

Darauf darf aber beispielsweise nicht „fpoe_nein_weil“ gesagt, sondern muß gerufen werden:

„FPÖ-JA.“

Das genügt ihm dann, auch ganz ohne einem „Weil“, vollauf, um zu entblocken.

Das ist die, einfach wie kurz gesagt, demokratische Variante dieses technofizierten Kinderspiels, gewinnen bei dieser, was das Wesen der Demokratie ist, doch alle, die Kinder, die wieder ihm sehend folgen dürfen, und das Kind, das meint, mit geschlossenen Augen je ungesehen, unverfolgt wieder mit aufgekrempelten Ärmeln wie bei der Arbeit —