Das Versagen der Integration in die moderne Gesellschaft

Krone des Durchblicks Kurt Seinitz - Das Versagen der Integration - 02-11-2017Der Raum ist begrenzt, vor allem in der Kleinstformatigen der Kleinformatigen. So darf Kurt Seinitz – der Krone des gesellschaftlichen, überhaupt jedweden Durchblicks – sein „Versagen der Integration“ um einige Fälle bereichert werden, ohne dabei sein stringentes und gar so konkret Österreich angezogenes Korsett der Marke Kurzschlüsse ausziehen zu müssen, in seinen Worten also das zu sagen, was zu sagen ist. 

Fall Nr. 3: Ein volksbewegt österreichischer Einheimischer verläßt nie Österreich. Jetzt wird er als zweifacher Mörder gesucht.

Fall Nr. 4: Ein reichsbürgerlich deutscher Einheimischer verläßt nie Deutschland. Jetzt ist er als Mörder von einem Polizisten verurteilt.

Fall Nr. 5: Ein an Hitler und Nazideutschland stark interessierter domestic verläßt nie sein Land, die USA. Er fährt mit seinem Auto gegen Menschen, tötet eine Frau.

Fall Nr 6: Ein bezirksrätlicher Einheimischer ruft zu Gewalt auf. Ein paar Monate später wird seine Partei in die Regierung getragen.

Was haben die Fälle gemein? Statt Integration das Gegenteil davon: Radikalisierung bis zum Terror durch Kontakte mit dem Digitalnetzwerk …

Abwehrreflexe gegen eine Integration in unsere moderne Gesellschaft

Es nutzt nicht mehr, sich Illusionen über Integration hinzugeben. Das sind alles keine Einzelfälle mehr. Das ist schon ein nationales Phänomen von internationalem Ausmaß: Viel zu viele zeigen, gelinde gesagt, Abwehrreflexe gegen eine Integration in unsere moderne Gesellschaft. Sie hätten lieber eine Integration in die umgekehrte Richtung, und wenn diese nicht zu haben ist, phantasieren sie sich in eine Opferrolle hinein.

So ein Typ heißt „einsamer Wolf“. Zu dem Fall des Deutschen in Deutschland twittert Klaus: Wenn nur 1 Promille der Einheimischen so gesonnen sind, hat D ca. 83.000 und A 8.700 davon.

Was kann man dagegen tun? Keinem Menschen kann man in seinen Kopf hineinschauen.

Es bleibt nur, Radikalisierungsprozesse zeitgerecht zu erkennen und den hoffentlich wachsamen Behörden endlich das Recht einzuräumen, solche Typen auch schon bei nicht mehr als Verdacht rasch von einflußreichen Positionen  in der Gesellschaft zu trennen.

Das Versagen der Integration in die moderne Gesellschaft

Verbote und Zensur nach Kurt Seinitz der beste und größte Schutz vor Mord und Gewalt

Ach, hätten die gesetzgebenden Kräfte in Frankreich bloß auf Kurt Seinitz gehört, die ermordeten Menschen von dem Satiremagazin „Charlie Hebdo“ könnten heute noch am Leben sein. Ihre Mörder, die ein „gottgefälliges Leben“ führten, hätten keinen Grund gehabt, sie zu ermorden …

„Frankreich hat also sehr wohl Meinungsdelikte, wenn es will. Es hätte ‚Charlie Hebdo‘ (vor sich selbst) schützen können, schützen sollen.“

Kurt Seinitz - Schutz des Lebens durch Verbote und ZensurDas schreibt Kurt Seinitz heute in der „Kronen-Zeitung“. Er wird dabei vielleicht an die entsprechenden Gesetze in Österreich gedacht haben, bei diesen Anleihe genommen haben. Was für ein guter und gottgefälliger Staat Österreich doch ist, schützt seine Journalisten und Journalistinnen davor, „Charlie“ zu werden, sich umbringen lassen zu wollen. Nur Törichte können Verbote und Zensur als Knebelung des freien Menschen verstehen, es sind bloß die größten und besten Schutzmaßnahmen des besorgten und guten Väterchen Staat um das Wohlergehen seiner Menschen, er möchte bloß vermeiden, daß seine Menschen sich umbringen lassen wollen.

Wenn die Veranstaltung am gestrigen Sonntag am Ballhausplatz im Namen von Pressefreiheit, Demokratie und Weltoffenheit für etwas gut war, dann doch vor allem dafür, heute bereits durch Kurt Seinitz bestätigt zu bekommen, wie in Österreich Weltoffenheit, Demokratie und Pressefreiheit verstanden wird. Aber nicht durch ihn allein, auch Wolfgang Fellner von der Umsonst schreibt bereits heute: Und jetzt schärfere Gesetze