Ein gekreuzigtes Huhn ist das falsche Symbol zur Darstellung von Tierleid

Deborah Sengl wählt für ihre Darstellung des Tierleids das falsche Symbol, denn das christliche Kreuz ist nicht das Symbol des passiven und unfreiwilligen Leidens, das christliche Kreuz steht für aktive Leiderzeugung …

Es ist schwer zu entscheiden und möglicherweise wird es nie entschieden werden, welche der christlichen Lügen die größte Lüge ist, denn ihrer gibt es zu viele. Aber es kann mit Gewißheit gesagt werden, das christliche Kreuz als Symbol für das Leiden ist eine der Hauptlügen dieses Organisierten Glaubens, die Existenzlüge schlechthin, denn ohne diese Existenzlüge hätte es dieser Organisierte Glaube nicht so weit gebracht, wäre diese Organisation eine auf eine sehr kleine Region beschränkte Sekte geblieben, mit wenigen Mitgliedern, vielleicht mit nicht mehr Mitgliedern als Wiener Neustadt Einwohner und Einwohnerinnen hat … Und wäre als Wiener Neustädter Sekte möglicherweise schon ein paar Jahre nach der Gründung selbst in Wiener Neustadt wegen Mitgliederschwund wieder aufgelassen worden, hätte der Sektenvorstand selbst diese wegen Erfolglosigkeit wieder aufgegeben, ihrer überdrüssig, erschöpft von den vergeblichen Bemühungen, aus dieser eine florierende Organisation zu machen, enttäuscht, keine materiellen Gewinne erzielt zu haben, ohne Hoffnung, mit ihr je noch Reichtümer …

Diese durch die Jahrhunderte ausgeweitete und ausgeschmückte Existenzlüge geht von dem Gekreuzigten selbst aus, Jesus Christus hat also diese Lüge in die Welt gesetzt, die dann willfährig aufgenommen und zur Wahrheit gewandelt wurde. Für einen Absatz soll die Propaganda dieses Organisierten Glaubens ernstgenommen und also angenommen werden, Jesus Christus sei nicht nur Gottes Sohn, sondern auch, daß es einen Gott gibt und Jesus Christus der dritte Teil dieses Gottes ist. Bereits an dieser Propaganda ist ablesbar, daß das Kreuz das falsche Symbol ist, um Tierleid darzustellen, auf Tierleid aufmerksam zu machen. Denn das Tier wählt nicht freiwillig und aktiv das Leid, das Tier sucht nicht aktiv sein Leid und seine Ermordung, das Tier wird vom Menschen ohne Zustimmung des Tieres aktiv geschlachtet, das Tier verfolgt mit seiner von ihm nicht gewollten Ermordung kein Ziel, insbesondere nicht die Gründung eines Organisierten Glaubens. Hingegen hatte Jesus Christus Absichten, verfolgte Jesus Christus ganz bestimmte Ziele, um die zu erreichen, ihm der Tod auf dem Kreuz als erfolgversprechendster und aussichtsreichster Weg zu seinen Zielen erschien. Jesus Christus kalkulierte also eiskalt und risikolos, denn wie jeder Sohn eines höhergestellten Vaters konnte er sich darauf verlassen, der Papa werde es schon richten, und wie aus der Propaganda dieses Organisierten Glaubens gewußt wird, hat der Papa nicht auf seine Pflichten vergessen, und hat es seinem Sohn gerichtet, nun sitzt der Sohn zur Rechten … Wie von Göttern generell gewußt wird, spielen sie gerne, auch die monotheistischen Götter, verkleiden sie sich gerne, verwandeln sie sich gerne in das eine oder andere Wesen, und wer unsterblich ist, plagt die Unsterblichkeit möglicherweise auch ab und an mit Langeweile, läßt sich aus Kurzweil schon auch einmal in der Verkleidung eines Menschen töten, kreuzigen, nimmt eine Auszeit durch einen Abenteuerurlaub – Abenteuerurlaube sind also keine Erfindung der Neuzeit, aber es sind keine, die Tiere freiwillig und aktiv buchen können …

Wird der Propaganda dieses Organisierten Glaubens das Gerede von Gott und Gottes Sohn entzogen, bleibt Jesus Christus als Mensch über, der gekreuzigt wurde, starb und tot blieb, der, wie jeder Mensch, geboren wurde, eines Tages wieder starb, und es könnte gesagt werden, Jesus Christus starb leidvoll, starb unfreiwillig, wurde gewaltsam aus dem Leben gerissen, ermordet … Aber ebenso kann gesagt werden, der sterbliche Mensch mit Namen Jesus Christus fand in diesem gewaltsamen Tod seine höchste Erfüllung, arbeitete er mit dem Eifer und dem Geifer eines Religionsgründers auf diesen Tod hin, in seiner Vorstellung, nicht anders als so seine Ziele zu erreichen, im Wissen, es bedarf einer großen Erzählung, vor allem um eine neue Religion zu gründen, zu etablieren, sich unauslöschlich in das kollektive Menschengedächtnis zu brennen … Es waren menschgemäß abenteuerliche und aberwitzige Vorstellungen, die Jesus Christus antrieben, vor allem, weil er nicht wissen konnte, ob ihm das gelingen wird … heute wird gewußt, es ist ihm gelungen, seine Ziele zu erreichen. Jesus Christus konnte damals aber nur davon träumen, den Menschen ein unsterblicher Mensch zu werden und zu bleiben, bis heute, er konnte nicht wissen, wie viele talentiert blutrünstige Propagandisten  und Propagandistinnen kommen werden, um sein Leben in der nur für ihn angenehmsten Art zu erzählen, zu inszenieren, und dazu gehört als eine Meisterperformance wohl die Wandlungsszene in jeder Messvorstellung, in der Brot zu seinem Leib, in der Wein zu seinem BlutTatsächlich handelt sich bei dieser Wandlung auch um die tägliche Wandlung von Lüge in Wahrheit

Jesus Christus also hatte als Mensch die Möglichkeit, einen anderen Weg zu wählen, er hätte seine Ziele anders verfolgen können, klüger, raffinierter, er hätte sich mit den damaligen Machthabern arrangieren können, er hätte eine Bewegung anführen können, die die Mächtigen stürzen hätten können, aber für die überwiegende Mehrheit der Menschen damals schien Jesus Christus dafür nicht die notwendigen Qualifikationen mitzubringen, er war damals einfach nicht der Mensch, zu dem er dann gemacht wurde und weiter gemacht wird. Möglicherweise hatte Jesus Christus keine andere Wahl, weil er aus sich heraus nicht anders konnte, war es von ihm nicht freiwillig und aktiv gewählt, aus sich heraus nicht freiwillig und aktiv gewählt, denn, wie gesagt wird, der Mensch ist nicht Herr in seinem Haus … Vielleicht wird noch eines Tages eine Schrift gefunden werden, die als Krankheitsakte von Jesus Christus zu lesen ist …

Aus all diesen Gründen ist die Darstellung von Tierleid durch ein gekreuzigtes Huhn falsch, denn das Tier erleidet stets passiv und unfreiwillig seine Folter und seine Ermordung, das Tier hat nicht die Wahl, einen anderen Weg zu wählen, das Tier hat nicht die Möglichkeit, sich arrangieren zu können, das Tier liefert keinen Grund, Machthabern gefährlich werden zu können, oder vermeintlich gefährlich werden zu können, wie Jesus Christus den damaligen Machthabern, die die Gefährlichkeit von Jesus Christus falsch und also zu hoch einschätzten, und erst mit ihrem Entschluß, ihn zum Tode zu verurteilen, ihn für das damalige Reich zum gefährlichen Toten, zur tatsächlichen Bedrohung … Das Tier hat nicht den Eifer und den Geifer, einen Organisierten Glauben zu gründen, nicht den Wahn, dafür noch für etwas anderes sich selbst zu opfern …

Das gekreuzigte Huhn ist soher im Grunde eine Verharmlosung von Tierleid … darüber hinaus, ein Gekreuzigter hat schon genug Unheil – das muß nicht durch einen zweiten Gekreuzigten noch weiter legitimiert werden, die Legende vom Leiden am Kreuze weitergetragen …

Wie aber Tierleid darstellen? … Jedenfalls nicht mit Symbolen von Organisierten Glauben.

Für einen Moment wurde der Gedanke nicht abwegig befunden, es durch das Leid von Menschen darzustellen, die unter dem christlichen Kreuz litten, aus mannigfachen Gründen, die der willkürlichen Folter und Ermordung im Namen des Kreuzes ausgesetzt waren, die im Namen von Jesus Christus das erlitten, wofür sich dieser selbst … Das Huhn auf dem Scheiterhaufen, das Huhn als Jan Hus, das Huhn als Giordano Bruno, das Huhn als Hieronymus von Prag … Doch auch das wäre eine falsche Darstellung, denn diese Menschen hatten ebenfalls eine Wahl, sie wurden verhört, sie wurden angehört, sie standen vor Gericht, sie hätten sich anders entscheiden können, ihnen wurde eine Alternative angeboten, glaubensgemäß unter Zwang und Gewalt, aber eine Alternative, die sie annehmen hätten können, menschgemäß keine ehrbare, keine würdige, sie hätten sich unterwerfen müssen … Dem Tier aber wird keine Alternative angeboten, das Tier wird nicht verhört, nicht angehört, kommt vor kein Gericht, das Tier wird gefoltert und geschlachtet, weil es ein Tier ist, und nicht, weil es eine Weltanschauung hat und vertritt, die nicht gewollt wird … Das Tier auf dem Scheiterhaufen ist also ebenfalls eine nicht brauchbare Darstellung von Tierleid, außer es will dargestellt werden, was das Tier unter christlicher Vorherrschaft zu leiden hatte und hat, gefoltert, geschlachtet und davor noch sexuell mißbraucht, vor der Geilheit von Kreuzpriestern mußten, wie beispielsweise bei Karlheinz Deschner gelesen werden kann, Tiere in Sicherheit gebracht werden, auch Hühner …

Kreuz  - Unbrauchbar zur Darstellung von TierleidDas Kreuz ist kein Symbol für passives und unfreiwilliges Leiden, sondern für aktives Zufügen von Leid, und auch heute versammeln sich weiter Menschen unter dem Kreuz, um ihre Mordphantasien mit dem Kreuz im Rücken zu verbreiten, wie erst im Juli 2013 hier zu berichten war …

Das Kreuz ist kein Symbol für passives und unfreiwiliges Leiden, sondern die Scheide für die Mordwaffe Lanze, wie im März 2013 schon geschrieben …

Das Kreuz ist kein Symbol für passives und unfreiwilliges Leiden, sondern eine Waffe, auch für Jorge Mario Bergoglio, nun besser bekannt unter seinem Pseudonym Papst Franziskus – Helmut Qualtinger liest die entsprechenden Passagen

Ein Gedanke zu „Ein gekreuzigtes Huhn ist das falsche Symbol zur Darstellung von Tierleid

  1. Pingback: Zu Pfingsten drängt sich die Frage auf: Das Ziegenficken, auch eine christlich abendländische Kulturtechnik? | Prono ever

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