Der Wähler legt das Ei, nicht das Ei die Wählerin

In politischer Hinsicht ist die Frage schon längst geklärt, wer also zuerst da war, die Henne oder das Ei. Es ist der Wähler, der das Ei legt, und nicht das Ei, das die Wählerin legt. Unter so vielen gelegten Eiern sind zu oft, wie auch aus Vergangenheit und leider weiter aus Gegenwart nur allzu bekannt ist, ungenießbare dabei, deren Ungenießbarkeit bereits mit dem einfachsten Geruchstest leicht festgestellt werden kann. Und ein solches ist die FPÖ.

Dieter Egger - Wähler und EiEs ist nachvollziehbar, daß solche Parteien immer wieder – vor allem vor Wahlen verstärkt – mit einschlägig amtsbekannten Sprüchen auffallen zu versuchen, um wiedergewählt, überhaupt gewählt, noch mehr gewählt zu werden, gar zu stimmenstärksten Parteien gewählt zu werden. In Erinnerung an die Belohnung durch Wähler und Wählerinnen in Hohenems für den damaligen eggerischen einschlägigen Spruch, der gar nicht schadete, ganz im Gegenteil. 2009 brachte das beinahe den ersten Platz in Hohenems, wie nachgelesen werden kann. Das Ei weiß, was für Eier für viele, viel zu viele Wähler und Wählerinnen keine ungenießbaren sind, ihr Geruchssinn versagt. Wobei. Es dürfte weniger das Versagen des Geruchssinn sein, als das Riechen des eigenen Geruchs am Ei, und der Eigengeruch wird nie als unangenehm wahrgenommen …

Ohne die vielen, viel zu vielen Wählerinnen und noch mehr und also viel zu vielen Wähler hätten solche Sprüche, wie beispielsweise jene von Dieter Egger, nicht den medialen und öffentlichen Aufmerksamkeitsgrad, den sie haben, ohne Sie müßte es nicht zu den immer gleichen und also unnützen und entwicklungsresistenten Aufregungen und Empörungen kommen …

NS Bei dieser Gelegenheit und dazu recht passend. Erst vor wenigen Tagen, wie hier ebenfalls nachgelesen werden kann, ließ NR Wendelin Mölzer seinen nun lange schon mandatslosen Vater fragen, wo den die „antisemitischen Ausfälle in der …“  Zu den gegebenen Antworten fügt Dieter Egger aktuell eine weitere hinzu …

NNS Und auch dazu passend. Was Wähler für Eier legen und noch legen wollen, hat ebenfalls erst vor kurzem ein Wähler anschaulich geschildert: Was ein Wähler will: NDP, FPÖ und Front National

NNNS Es ist also hoch an der Zeit, die eierlegenden Wähler und Wählerinnen in die Pflicht zu nehmen, sie nicht aus ihrer Verantwortung zu entlassen, sie nicht weiter als die unschuldige Masse hinzustellen, über die höchstens mit Standes- und Bildungsdünkel die Nase mitleidig gerümpft wird, die bloß gebildet zu werden bräuchte, damit sie richtig wählen … Sie wissen, was sie wollen, und sie wählen, was sie wollen. Und noch eines wissen sie ganz genau, wenn das von ihnen gelegte Ei nur groß genug ist, wird es auch für die, die heute darüber noch die Nase rümpfen, Wohlgerüche entwickeln … Und wie leicht ein Gestank plötzlich ein begehrtes Parfum werden kann, davon erzählt ganz aktuell der Universitätsroman von Michel Houellebecq … Bei dieser Gelegenheit und dazu auch passend, weil in Österreich es von keiner Seite her ohne Vergangenheit geht. Und vor allem die von NR Wendelin Mölzer geführte ZZ ehrenreichtreu zur Vergangenheit … Am Heldenplatz irrte sich Robert Schuster, sie rufen nicht alleingelassen und debil nach einem Führer, sie machen sich je einen, und dann legen sie je in den Wahlen das Ei, mit dem Sie sich auch je selbst ein Ei legen …

2 Gedanken zu „Der Wähler legt das Ei, nicht das Ei die Wählerin

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