Antifaschismus und Antirassismus in Österreich nur noch ein gewohnheitsmäßig zu lassendes Windchen und nicht mehr?

Identitäre Partei FPÖ mit ihren identitären Buben

Es muß nicht ein weiteres Mal die formale Unterscheidung zwischen einer parlamentarischen identitären Partei, also der FPÖ, und den außerparlamentarischen identitären Gruppen, die sich selbst – wer träumt, träumt irreal – als Bewegung träumen, ausgeführt werden.

Über den gesinnungsgemäßen Rechtklang muß auch kein Wort mehr verloren werden; die identitären Gruppenbuben (es werden mehrheitlich wohl dem Testosteron hilflos ausgelieferte Buben sein und Mädchen wie für solche Parteien und Gruppen kennzeichnend die Minderheit stellen in diesen identitären Gruppen mit ihren Minderheitenprogrammen) sprechen bloß nach, was aus der identitären FPÖ seit … In dieser Hinsicht ist die Frage nach Henne und Ei gelöst. Die Henne ist vor dem Ei, also die identitäre Henne FPÖ legte das identitäre Gruppenei.

Und noch eine gemeinsame Flagge zeigen FPÖ und identitäre Gruppen, die Flagge des sprachlichen Unvermögens. Die Rechtschreibung der FPÖ ist lange schon legendär.

Wie nun zu hören und zu lesen ist, wird die identitäre Gruppe, die eine Theateraufführung uneingeladen und also ungebeten unterbrach, von He.-Chr. Strache aufwärts verteidigt. Das ist für eine identitäre Partei eine Frage der Treue und der Ehrenpflicht, aber auch der Fürsorge gegen ihre Buben. Es ist auch eine Frage der Treue und der Ehrenpflicht, aber auch der Dankbarkeit der Buben gegen ihre Großväter, die FPÖ zu verteidigen. Beispielsweise Martin Sellner, wie in der Collage gelesen werden kann. Sein „Winderstand“ will noch gar nicht als Rechtschreibfehler gewertet werden, in der Aufregung, mit überhitztem Testosteron, da kann ein Tippfehler … Es ist jedoch zu ernst, um sich darüber nur lustig zu machen. Denn. Martin Sellner schreibt: „Antifaschistischer Winderstand“. Unweigerlich fallen bei „Winder“ „Winde“ ein.

Antifaschismus und Antirassismus in Österreich nur noch ein Furz – ein gerade noch pflichtgemäß zu lassender Furz, aber nicht mehr? Zu beunruhigen ist nicht, was solche Großväter mit ihren Buben verbreiten, sondern für sie bereits breit verbreitet wird, nicht aber ohne dabei ein „Wehret den Anfängen“-Windchen für den eigenen Wohlgeruch … Und wie gelesen werden kann, darüber kann sich Martin Sellner recht freuen … Freuen kann das aber besonders jene nicht, für die Antifaschismus und Antirassismus noch nicht zur gewohnheitsmäßigen Bekundung verkommen sind. Ein weiteres Beispiel: es gibt einen hofierten Lobbyisten für Waffen, der nicht nur Interviewpartner eines Präsidenten ist, dem bestimmte Wörter recht …

Und der je erste geworfene Blick auf eine Website einer identitären Gruppe bringt gleich, wie ebenfalls in der Collage zu lesen ist, einen Rechtschreibfehler: „aufwachen lies“ … als Tippfehler kann das nicht großzügig durchgelassen werden. Der Fehler kann aber positiv gewendet werden. Wenn das, was die Buben ihren Großvätern nachschreiben, wach, also aufmerksam, bewußt und kritisch gelesen wird, kann es nur ein Minderheitenprogramm sein, muß es eines bleiben, das die Buben selbst, wenn sie einst mit ihrem Testosteron umzugehen wissen werden, einschlafen lassen werden. Zu hoffen ist es. Und es nie wieder aufwachen lassen, wie ihre Großväter. Denn. Diese Gefahr besteht immer, wenn Männer vom Testosteron endlich befreit, wieder hilflos geworden, nach einem Ersatzstoff verzweifelt …

NS So nebenher konnte auf der Eibubenwebsite noch gelesen werden, sie möchten das „Wählerverhalten beeinflussen“ … Rührend die recht großen Träume der Buben. Jedoch, eines ist festzustellen, wer sich nicht selbst vor jedweder Wahl prüft, ist beeinflußbar, sogar von solchen Buben und Großvätern und Ururgroßvätern. Deshalb hier der Vorschlag einer Selbstprüfung mit ersten Fragen, zu denen Ihnen mit Gewißheit noch viele weitere Fragen von ganz alleine und wie selbstverständlich einfallen werden, und Antworten, die in der Summe, so ist zu hoffen, keine Stimme für Großväter mit ihren Buben …Deshalb hier ein Selbsttest mit ersten Fragen, zu denen Ihnen selbst mit Gewißheit noch viele weitere Fragen einfallen werden, und Antworten, die in der Summe, so ist zu hoffen, keine Stimme für Großväter mit ihren Buben …

NNS Darauf wurde jetzt fast vergessen, was in der Collage auch gelesen werden kann. Was der identitäre Bub Sellner schreibt, gefällt einem Großvater aus Deutschland, der für eine Partei kandidiert, die …

NNNS Es ist eine schaffenslose Bubengeneration. Sie schafft nichts Neues. Die Gesinnung von den Großvätern, die sie schlicht nachplappert. Ihre Aktionen abgeschaut, aber falsch abgeschaut, die Geschichte der Kunstaktionen also vollkommen falsch verstanden, wehr- und hilflos dem Testosteron ausgeliefert, das ihr Ungeheuer zeugt, vor denen sie sich ängstigt …

2 Gedanken zu „Antifaschismus und Antirassismus in Österreich nur noch ein gewohnheitsmäßig zu lassendes Windchen und nicht mehr?

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