Was in Österreich alles möglich ist, wenn es gegen Menschen aus der Türkei geht.

Mußte augenblicklich gedacht werden, bei diesen Meldungen, da wird ein Auftritt untersagt, dort storniert ein Verein eine Reservierung, da storniert ein Hotel eine Buchung …

Politisch Verantwortliche werden aktiv, Private werden aktiv. Auch die Polizei. Es geht halt gegen Schergen von einer Partei aus der Türkei. Da gibt es keine Aktivitätshemmung. Anders verhält es sich bei Schergen vor allem von einer Partei, deren Funktionärinnen und Mandatarinnen alles unterstellt werden kann, was ihnen berechtigterweise unterstellt werden kann, eines aber nicht, Türkinnen und Türken zu sein, obgleich gefragt werden kann, was unterscheidet sie von den Scherginnen, gegen die sie gesinnungsgemäß ebenfalls auftreten?

Aktuell verbindet sie recht stark die Liebe zu Verdächtigungen, wer alle Nationalsozialistinnen und Faschisten sind: die anderen, selbstverständlich.

Es darf nur erinnert werden, wie sonst in Österreich Aktivität definiert wird, als eine in die entgegengesetzte Richtung. Ein Gewährenlassen: etwa in Linz … oder in, einfach in Österreich.

Wie die Schergen dieser Partei zu Reservierungen von Veranstaltungsräumen kommen, also durch Vortäuschungen, auch das verbindet sie mit …, wie gelesen werden kann. Freilich werden Stornierungen in Österreich von einer gewissen Partei nur beklagt, wenn diese keine Organisationen aus der Türkei betreffen. Gegen Österreich muß von ihnen, wie gelesen werden kann, die Klage nicht geführt werden, weil in Österreich reist ohnehin die feine Gesellschaft …

Und jetzt, wo es weiter gegen Menschen aus der Türkei geht, wird auch die Regierung hyperaktiv, sie will sogar das Versammlungsrecht ändern. Alle legen Vorschläge vor. Sobotka. Drozda. Doskozil ist dabei auch ein strammfleißiges Soldatenkerlchen; kurz und sobotka gesagt: es läuft auf eine Einschränkung der politischen Tätigkeit von sogenannten ausländischen Menschen hinaus. Das gab es schon einmal, wie erst vor kurzem zitiert werden mußte; dabei ging es nicht um sogenannte Ausländer und Ausländerinnen, sondern um Frauen, wie gelesen werden kann. Das 1893 gültige Vereinsgesetz verbot Frauen, Minderjährigen und eben Ausländern und Ausländerinen die politische Betätigung.

Wenn es so weitergeht, ist die Frage nicht unberechtigt, was für abgenagte und ausgetrocknete Knochen aus dem neunzehnten Jahrhundert werden noch als Antworten auf die Herausforderungen des einundzwanzigsten Jahrhunderts ausgegraben werden? Frauen und Minderjährige sind möglicherweise nicht schlecht beraten, schon einmal mit Demonstrationsübungen zu beginnen. Keine Angst. Das ist nur Panikmache. Das kommt nicht wieder. Nur gegen Ausländer und Ausländerinnen vermeint die Regierung, es reicht das Ausgraben der vergilbten und zerfressenen Gesetzesblätter von vor über einhundert Jahren.

Und wenn einst eine Partei mit Funktionärinnen und Mitgliedern mit österreichischer Staatsbürgerschaft sich den erdoğanischen Knochen eines Präsidialsystems kläffend schnappt und für diesen im ganz Land werben wird, gesinnungsgemäß für eine Einführung nach einer sogenannten Volksabstimmung, dann werden die Hotels für sie weit ihre geschmückten Tore aufmachen, die Besitzer und Besitzerinnen von Veranstaltungssälen kreischen, es sollen doch ihre genommen werden, wäre ihnen Ehre, Freude, Stolz ….

Das also mußte gedacht werden, bei diesen Meldungen, wie hyperaktiv plötzlich in diesem Land gegen eine Partei vorgegangen werden kann, deren Manko in Österreich es ist, eben aus der Türkei zu sein Denn. Sonst, sonst stünde ihr in diesem Land alles offen, was einer solchen Partei nur offenstehen kann.

Die Stimmung in diesem Land ist eben keine für Menschen aus der Türkei, wie es etwa erlebt werden mußte, auf dem Viktor-Adler-Markt, als plötzlich das Schreien losging: „Türken raus“. Aber es sind nicht bloß die sogenannten einfachen Menschen, die das skandieren, oder es sind doch bloß die einfachen Menschen … Als Türken hätten Assad und Putin in Sebastian Kurz den schärfsten Gegner – –

Oh, es kann schon gehört werden, wie einige sagen werden, da werde für den Häufchenmachenden und für seine Partei in der Türkei, nein, wie gelesen werden kann, es gibt zu viele Kapitel, die gegen dieses Männchen …

Auf in die TürkeiAKP Küme Erdoğan

Männchen als

Putschisten der Demokatie

… es wollte nur festgehalten werden, wie schade, daß es in Österreich doch so leicht geht gegen eine solche Partei zu sein, und wie leicht es in Österreich geht, solch eine Partei zu wählen, die in ihrem Gehabe und ihren Vorwürfen eine Bruderpartei der AKP, tatsächlich Bruderpartei, denn es sind vor allem Männer, die sich hervortun, sich aufplustern und aufplustern und aufplustern, das ohne Bange gefragt werden könnte, wann kollabieren sie …

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