Kurz gesagt, das Ibiza-Video in seiner Essenz schon als SMS im November 18

Es gab eine Aufregung, doch ja, aber kurz nur. So ist es in Österreich.

Um den Versender zum Verschicken dieser SMS zu bewegen, mußte nichts getan werden. Es mußte keine Frau engagiert werden, es mußte keine Villa angemietet werden, es brauchte keinen Übersetzer, und schon gar nicht mußte das trachtenschöne Land verlassen werden. Kurz: „Fallen“ mußten nicht gestellt werden. Denn. Der Mann verschickte die SMS ganz alleine, nichts lenkte ihn ab, nichts und niemand mußte ihn dazu bewegen, die Essenz des Ibiza-Videos in eine SMS …

Dennoch enthält allein diese SMS bereits die Essenz des gesamten Ibiza-Videos, das nun zum Ende der schwarzidentitären Regierung führte.

Aber es gibt keine Konsequenzen. Im November 18. Nichts passiert. Kurz: Stillstand. Keine Forderungen nach Ablösung. Keine Entlassung. So ist es in Österreich. Die Menschen freuen sich, fühlen sich sicher, wenn es nur eine Regierung gibt, egal was diese tut, wenn sie nur nicht streitet wie eine österreichische Familie. Alles stabil ist. Der Macht Stabilität, das ist das höchste Gut in Österreich. Die Proporzmacht. Um die ist zu feilen. Sonst gibt es in Österreich nichts zu tun. Alles funktioniert. Auch ohne Regierung. Was soll da eine Regierung tun? Etwas muß die Regierung aber tun, sonst bekommt sie eine Krise. Was für ein Glück, Posten sind zu verteilen. Sie hat doch etwas zu tun. So ist es in Österreich. Ohne Regierung fühlten sich die Menschen ausgesetzt, führungslos, verlassen, für eine Führung ist kein Preis zu hoch. So ist es in Österreich. Eine Führung zu haben, dafür ist alles in Kauf zu nehmen, alles zu schlucken, das sind die höchsten Werte in Österreich: Schlucken, Schlucken, Schlucken …

Und es wäre auch nach dem 17. Mai 19 nichts geschehen, wenn die identitäre Partei sich verhalten hätte, wie die schwarze Partei ihr vorschrieb, sich verhalten zu müssen. Die schwarze Partei mit ihrem Sebastian Kurz hätte mit dieser identitären Partei weitergemacht, wäre der eine Minister, der der schwarzen Partei plötzlich als Minister untragbar sein wollte, aus der Regierung, nein, nicht aus der Regierung ausgeschieden, wäre dieser Minister bloß von einem Ministerstuhl, für den er für Sebastian Kurz nicht mehr akzeptabel, auf einen anderen Ministerstuhl, für den er dann für Sebastian Kurz doch akzeptabel wieder ist, gewechselt. So ist Kurz. Und so ist es in Österreich, das wäre wieder hingenommen worden. Eine weitere Aufregung nur, zum Platzenlassen wie einen Luftballon. Wie von der SMS bekannt, um nur diese beispielhaft zu nennen, die bereits das gesamte Ibiza-Video …

Sie fragen sich jetzt vielleicht, was stand in diesem Video als SMS …

„Unsere Macht zuerst“ – Schäden und Schulden allen sofort

Darum ging es. Kurz zusammengefaßt: „Unsere Macht“.

Damit das nicht vergessen wird, gerade im Hinblick auf die vielen kommenden Wahlen, ist es keine unerfüllbare, weil technisch leicht umzusetzende Idee, diese SMS „Unsere Macht“ beim Ansehen von Auftritten der schwarzen Partei mit ihrem Sebastian Kurz immer als Video einzublenden …

Ein Gedanke zu „Kurz gesagt, das Ibiza-Video in seiner Essenz schon als SMS im November 18

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