„Bevölkerungsaustausch“, ein österreichisches Bundesheeroberstbuch

Von einem „Parodie-Account“ auf der Konzernplattform X zum österreichischen Bundesheer erscheint als natürlicher Gang, auf welchem Wege sonst sollte zum Bundesheer Österreichs auch gelangt werden, als über die Parodie?

Offen dabei bleibt nur die Frage, ist die Empfehlung für das Buch eines Bundesheermannes selbst als Parodie gemeint oder wird hier doch mit einem sehr bekannten Menschen, dessen Name für diesen „Parodie-Account“ herhalten muß, gesinnungsgemäße Empfehlung für „Bevölkerungsaustausch in Europa: Wie eine globale Elite die Massenmigration nutzt, um die einheimische Bevölkerung zu ersetzen“ von dem Bundesheeroberst Hermann H. Mitterer betrieben.

Gesinnungsgemäß kommt für ein derartiges Bundesheeroberstbuch nur ein Verlag in Frage, der ein derartiges Bundesheeroberstbuch zu verlegen bereit ist: Kopp.

Und gekauft kann es auch werden im Konzernramschladen, der alles verkauft …

Allein der Verlagsname des verlegenden Bundesheeroberstbuches reicht bereits völlig, um in der Sekunde zu wissen, um was für ein gesinnungsgemäßes Buch es sich dabei handelt. Es ist ein Buch, das

laut Bundesheer-Pressesprecher Bauer damals „überprüft und nicht beanstandet.“

Der Verteidigungsministeriumsmann ist auf der Konzernplattform X auch recht aktiv, ein „Parodie-Account“ aber soll es nicht sein, und so manches von ihm ist bereits in das eine und andere Kapitel aufgenommen worden, der für sich einen sehr schlagenden Namen auf der Konzernplattform fand …

Das Bundesheeroberstbuch sei also vom Bundesheer „überprüft und nicht beanstandet“ worden.

Es reicht aus dem Bundesheeroberstbuch ein Zitat, um zu wissen, was die geistige Grundlage dieses Bundesheeroberstbuches ist:

Auch der akademisch-wissenschaftlichen Welt war, bevor sie sich durch die Political Correctness in ihrer Zuverlässigkeit selbst relativierte, die Tatsache eines Bevölkerungsaustausches sehr wohl bewusst. So hat die deutsche Anthropologin und Hochschullehrerin Ilse Schwidetzky den Begriff „Einvolkung“ und damit „Bevölkerungsaustausch“ (Ethnomorphose“, wie er hier verstanden wird, folgendermaßenm auf den Punkt gebracht:
“Mit der Einschmelzung Fremder ändern die Völker Gestalt und Wesen. Das Erbgut der einst Fremden, das im neuen Volkskörper kreis, wirkt nunmehr mit an der Variabilät der körperlichen sowohl wie der seelischen Merkmale der Gruppe, von den groben Kennzeichen des äußeren Erscheinungsbildes bis zu den feinsten Charakterzügen und Hochleistungen. […] Dieser Wandel durch Einvolkung Fremder kann so weit gehen, dass im Laufe der Geschichte der biologische Inhalt, der einem Volksnamen mit aller damit verbundenen Tradition entspricht, ein völlig anderer wird.“
Im nächsten Kapitel werden wir uns nun den Fragen zu: Gibt es den Bevölkerungsaustausch, die Ethnomorphose, in Europas Mitte in der Realität wirklich? Kann man dies anhand von Fakten nachweisen?

Das Zitat allein reicht aus, um in der Sekunde zu wissen, daß hier nationalsozialistische Gesinnung verbreitet wird, es muß also nicht einmal gewußt werden, daß Ilse Schwidetzky …

Seit Anfang April 1935 war sie in Breslau Assistentin des Anthropologen Egon von Eickstedt, mit dem sie schon seit 1934 zusammenarbeitete. Es folgte die Mitarbeit an der anthropologischen Landesaufnahme Schlesiens. Sie vertrat diesen während dessen zweiter Indien-Expedition. Ab 1939 wirkte sie an der Universität Breslau als Dozentin und führte Vorlesungen beim sogenannten „Oststudium“ durch. Sie war Mitherausgeberin der von Eickstedt gegründeten „Zeitschrift für Rassenkunde“ und „Rasse, Volk und Erbgut in Schlesien“.

Dieser Enzyklo… ist es Ehre und Stolz, auch Ilse Schwidetzky zu zitieren:

„Unter planmäßiger Förderung des Führers und seiner Mitarbeiter tritt die Rassenwissenschaft ihren Siegeszug in die schon verfallende Welt des Liberalismus an und versetzt ihr durch ihre Durchschlagskraft den Todesstoß. Wegen ihrer weltanschaulichen Bedeutung kann man der Rassenkunde nicht nur den Wert eines beliebigen neuen Wissensgebiet zumessen, man muß sie vielmehr als eine Wissenschaft größter politischer und pädagogischer Ausdehnung betrachten.“ (1933)[2]

„Dem Nationalsozialismus ist wiederholt der Vorwurf der Demagogie in seiner Rassenlehre, vor allem in der Judenfrage, gemacht worden. Und doch kommt man bei einer gründlichen und tiefen Beschäftigung mit dieser Frage zu einem Ergebnis, das den offiziellen Standpunkt der NSDAP vollkommen verständlich macht.“ (1933)[3]

Unnütz zu schreiben, daß ihre Karriere nach dem Untergang des nationalsozialistischen Reiches eine Fortsetzung und sie weiter ihre Schülerinnen fand, beispielsweise Andreas Vonderach, und in welchen Verlagen kann ein Schüler von Ilse Schwidetzky Aufnahme finden, gesinnungsgemäß beispielsweise im recht hoch ausgezeichneten steiermärkischen Verlag, kann ein Schüler von

Ilse Schwidetzky nur recht willkommen sein: gesinnungsgemäß im schnellrodaischen Verlag … und Mannen aus diesem Dorf sind recht

willkommen, bei ihren Mannen und Frauen im österreichischen Parlament.

Die mittererischen Wörter, wer hat diese nicht schon gehört, recht getrommelt von den Mannen und Frauen dieser Parlamentspartei seit einer Ewigkeit, nicht seit einer Ewigkeit, sondern seit —

„Bevölkerungsaustausch“

„Ethnomorphose“

„Völkerwanderung“

„Umvolkung“

Was für einen langen Weg mußte gerade „Umvolkung“ auf sich nehmen, um jetzt, wie gelesen werden kann, im Konzernramschladen Wort der Reklame zu werden, für dieses Bundesheeroberstbuch

Noch vor seiner Einleitung hebt Hermann H. Mitterer einen Spruch hervor: E

Nicht Reichtum, nicht soziale Stellung, nicht akademische Bildung unterscheidet den Edlen vom Gemeinen. Es ist die Fähigkeit, die Bedeutung überzeitlicher Werte zu erkennen, und der Wille, zu ihrer Erhaltung persönliche Opfer und, falls erforderlich, das eigene Leben zu geben.

Auch er muß ganz beseelt sein, als Militär wie auch anders, vom

„Neustädter Geist“ der Treue zum Tod, der Untreue zum Leben.

Wie lang das Kapitel nun schon geworden, für Hermann H. Mitterer ein viel zu langes Kapitel, und doch kann es noch nicht enden, es könnte wegen Hermann H. Mitterer jetzt einfach enden, das ihm angemessen wäre, aber es kann noch nicht enden, weil auch Hermann H. Mitterer zu weiteren Personen führt, die den recht hohen Vernetzungsgrad in Österreich bis an die sogenannte Staatsspitze hinauf wieder einmal so deutlich vor Augen führen. Es will gar nicht allem nachgegangen werden, erfahren werden, zu wem aller Hermann H. Mitterer, es reichen schon beispielhaft die wenigen …

Es führt zu dem am österreichischen Waffengesetz Mitschreibenden, und mit ihm wieder und zu einem weiteren Militiär, ein weiterer Militär auch in der parlamentarischen Anfrage … Es könnte diese Anfrage und auch die Antwort der Verteidigungsministerin hier zitiert werden, aber wozu das Kapitel noch weiter verlängern, es reichen auch ein paar Collagen …

Auf welchen Journalisten könnte Hermann H. Mitterer sonst hinweisen, als auf diesen U. U. —

Welche Website sonst als diese könnte das Bundesheeroberstbuch derart anpreisen: Es ist höchste Zeit, Mitterers Buch zu lesen und zu verbreiten. Europas Uhr tickt so laut, dass die Grenzpfosten Griechenlands bald fallen könnten.“ Welches Buch sonst als das Bundesheeroberstbuch kann auf einem „Marsch der Patrioten empfohlen werden, von Inge Rauscher, „Obfrau der unabhängigen ‚Initiative Heimat & Umwelt‘ und Sprecherin der ‚ÖXIT-Plattform‘.“

Welches Magazin sonst als dieses könnte in seinem Bericht über den Patriotenmarsch die Empfehlung für das Bundesheeroberstbuch betonen … Ein Magazin, das überrascht, hat es doch das Bundesheeroberstbuch nicht in seinem Shop, aber sonst Bücher, ja recht viele Bücher, die es selbst verlegt, die es von anderen Verlagen anbietet, Bücher von

Sellner,

Raspail,

Dávila,

Klonovsky,

Kubitschek,

Tullio,

Jennewein,

Weißmann,

Hartlage,

Freilich Sickl,

Ares Vonderach,

zu Dinghofer

im Zusammenhang mit der Verfassung,

Lichtmesz mit Ley mit Mannheimer mit Unterberger,

Sommerfeld

und und und

so fort

und mit welch einem anderen Historiker als mit diesem könnte solch ein Magazin im Gespräch sein — —

Ein Magazin, das freilich einhundertprozentige Akademikerverbände als Gesellschafterinnen hat, zwei freiliche Akademikerverbände nämlich, laut seinem Impressum, die einhundert Prozent …

Diesem Kapitel scheint jetzt seine Länge selbst schon zu lang zu sein, es will nicht mehr erzählen, von einem weiteren Magazin, in dem „Bevölkerungsaustausch“ vor etlichen Jahren schon ein gängiges Wort war, lange vor dem Bundesheeroberstbuch, vielleicht las der Bundesheeroberst in diesem Magazin zu zum ersten Mal das Wort „Bevökerungsaustausch“ und war sogleich und recht erweckt

und das Kapitel scheint der Ansicht zu sein, daß dieses besondere Magazin ein eigenes Kapitel sich erschrieben hat, so soll diesem Kapitel sein Ende erfüllt