FPÖ-NR Gerhard Deimek: „Wenn Gesamtschule“, dann „Militärgymnasium“

Einem NR der identitären Gemein-Schaft scheint die Idee zu gefallen, wenn es denn eine Gesamtschule unbedingt geben müsse, dann solle es ein Militärgymnasium sein. Weshalb sonst verbreitet er es weiter auf der Plattform des Unternehmens Twitter? Weil es eine Gaudi ist? Aber auch eine Gaudi läßt tief blicken. Und bei einem Mandatar der identitären Gemein-Schaft immer in einen Abgrund.

Wenn es also, wird nicht nur von dem NR weiterverbreitet, eine Gesamtschule denn unbedingt geben soll, wenn es für alle gleich gute Voraussetzungen in Sachen Bildung geben soll, dann soll es eine Militärschule sein. Also die Bildung einer durch und durch militarisierten Gesellschaft. Um es auf den Punkt zu bringen, heißt das nichts anderes als: Disziplinierung. Heranzüchtung einer gehorsamst befehlsausführenden Masse. Ein Volk, das folgt in den …

FPÖ NR Gerhard Deimek Gesamtschule ein Militärgymnasium

„Wehrdienst statt Turnstunde.“

Es ist auch nicht uninteressant, wessen Idee das ist, die ein NR der identitären Gemein-Schaft verbreitet, es ist die Idee von einem schlagenden Burschenschafter. Von einem, über dessen Leistungen für die Gesellschaft bereits ein Urteil gesprochen ist, von der einzigen Instanz, die in Österreich zuständig ist, um über Leistungen von Angehörigen dieses Lagers zu befinden. Eine Militarisierung der Gesellschaft kostet auch sehr viel Geld. Ob bei dieser Idee auch schon das viele Geld im Geiste gezählt wurde, die eine Militarisierung der Gesellschaft bringen könnte, gesinnungsgemäß selbstverständlich nicht den Menschen im Land, sondern beispielsweise für einen Wahlkampf … Ach, wie viele Rechnungen könnten dann wieder … Rechnungen, die zu Papierfliegern gefaltet, garantiert fliegen können, und sicher besser und beständiger als jene Fighter, die einmal angeschafft wurden, als die identitäre Gemein-Schaft in der Bundesregierung saß, und über deren Anschaffung noch lange nicht das Urteil gesprochen ist …

PS Überraschend aber ist doch, daß diese Idee der Gesamtschule als Militärgymnasium auch dem Pressesprecher des derzeitigen Verteidigungsministers Gerald Klug eine Weiterverbreitung wert ist, daß im Umfeld eines sozialdemokratischen Ministers …

Abermillionen für eine „Volksbefragung“ zur Wehrpflicht – Für No-Na-Ergebnisse und No-Na-Erkenntnisse

Abermillionen für No-NaIn den letzten Tagen wurden über die ersten Zwischenergebnisse der Wehrdienstreform berichtet, die Gerald Klug und Johanna Mikl-Leitner präsentierten … Was aber die christschwarze Ministerin und der sozialdemokratische Minister im Berglerischen vorstellten, sind No-Na-Erkenntnisse und No-Na-Ergebnisse, für die es, daran muß erinnert werden, keine „Volksbefragung“ bedurft hätte …

Eine „Volksbefragung“, deren Durchführung allein schon Abermillionen an Steuergeld verschlang …

Wie viel Geld zusätzlich noch verschleudert wurde, um die Bürger  und Bürgerinnen von der Wichtigkeit und Notwendigkeit einer Teilnahme an einer derartigen „Volksbefragung“ zu überzeugen, wurde nicht recherchiert …

Wie viel steuergeldfinanzierte Arbeitszeit von nicht nur christschwarzen und sozialdemokratischen Mandataren und Mandatarinnen zusätzlich auch noch für deren Einsatz für diese „Volksbefragung“ verplempert wurde, mag gar nicht …

Das Versetzen eines Koches jetzt als Reform aufwendig zu inszenieren, für das Versetzen eines Kellners ein ganzes Land mittels einer „Volksbefragung“ einen ganzen letzten Winter zu beschäftigen … Für einen Bruchteil dieses Aufwandes, hätte diese rein innerorganisatorische Aufgabe des Bundesheeres bereits vor Jahren oder gar vor Jahrzehnten oder wenigstens im letzten Herbst und im letzten Winter …

Jedenfalls, mit dieser zusätzlich unnötigen Präsentation bestätigen SPÖ und ÖVP noch einmal, auch nachträglich noch einmal eindrücklich, wie unnötig tatsächlich diese „Volksbefragung“ war, wie bedenkenlos sie bereit waren und sind, Steuergeldabermillionen zu verbrennen – für ihre nur in finanzieller Hinsicht nicht billigen parteipolitischen Motive …

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Zur Nachlese:

„Volksbefragung“ 20. Jänner 2013