Öxit: Verantwortungslosigkeit hat einen Namen: Wolfgang N. Fellner-Hofer

Wolfang N Fellner-Hofer Promotview in der Umsonst

Die Umsonst, aber die für Steuerzahlerinnen und Steuerzahler keineswegs kostenlose Tageszeitung in Österreich gibt Norbert Hofer viel Raum, um … ja, wofür eigentlich?

Müßte Verantwortungslosigkeit ständig einen Paß bei sich haben, mit dem sie sich auszuweisen hätte, ihr Name im Paß könnte nur lauten Wolfgang N. Fellner-Hofer.

Dieser Name ist aber nur exemplarisch für viel zu viele Medienmenschen in diesen Land. Wolfgang Fellner braucht sich also auf die Namensnennung hier nichts einzubilden, er bildet sich ohnehin schon zu viel ein, was er nicht alles sei, sogar ein ganzes Land; wählte er doch für seine Umsonst den über ihn selbst alles aussagenden Landesnamen …

Aber auch Norbert Hofer braucht sich auf seine Nennung hier nichts einzubilden; es hätte auch ein anderer Name einer Funktionärin oder eines Funktionärs aus seiner identitären Parlamentspartei genommen werden können.

Exemplarisch also, mehr nicht. Exemplarisch für zu viele Medien in diesem Land und nicht nur vom Schlage einer Umsonst. Und exemplarisch für, im Grunde stellvertretend ein Name für die gesamte identitäre Parlamentspartei.

Was hier zu dieser Berichterstattung und zu diesem Interview der Umsonst geschrieben wird, ist nur noch eine Hinzufügung, eine Verstärkung von dem, was bereits geschrieben wurde:

Patriotisches Gaunerinnentum.

Die Umsonst zitiert Nigel Farage. Was von dessen Aussagen gehalten werden kann, kann bereits unter patriotisches Gaunerinnentum gelesen werden. Aber für die fellnerische Umsonst …

Die Umsonst schreibt:

„Klar haben sich die Briten am Donnerstag für den Austritt aus der Europäischen Union entschieden und längst ist fix: Diese Abstimmung über die Mitgliedschaft in der EU wird nicht die letzte bleiben. Europa sieht längst auch Österreich unter den Austrittskandidaten.“

Fix ist nix.

Bereits über drei Millionen Menschen in Großbritannien haben eine Petition unterschrieben für einen, wie es nun genannt wird: „Breturn“. Und das innerhalb von drei Tagen:

„‚Wir, die Unterzeichner, rufen die Regierung ihrer Majestät an, eine Regel anzuwenden, wonach es ein weiteres Referendum geben sollte, wenn das Remain- oder Leave-Votum unter 60 Prozent bei einer Beteiligung von unter 75 Prozent liegt‘, heißt es in der Petition.

Bei dem Referendum hatte sich eine Mehrheit von 51,9 Prozent der Wähler für den Austritt Großbritanniens aus der EU ausgesprochen, 48,1 Prozent stimmten für den Verbleib. Die Wahlbeteiligung lag bei 72,2 Prozent.“

Das zur klaren Entscheidung, wie es die Umsonst für die identitäre Parlamentspartei promotet. Es könnte auch noch viel darüber geschrieben werden, wie jetzt Menschen, die für einen Austritt stimmten, reagieren, was sie sagen, etwa, sie hätten damit nur protestieren wollen, aber sie wären nicht für einen Austritt, sie hätten nicht geglaubt, es würde die Volksabstimmung für einen Austritt ausgehen. Es ist auch nicht sicher, ob das Parlament sich nach der Abstimmung richten wird; verbindlich ist das nicht vorgesehen. Es ist also alles ganz und gar nicht fix. Das kann aber alles gelesen werden. Und es ist zu empfehlen, dafür keine österreichischen Zeitungen aufzuschlagen, schon gar nicht die Umsonst. Es scheinen jetzt in Großbritannien die Menschen rasch zu begreifen, daß sie patriotischen Gaunerinnen aufgesessen sind, zu begreifen, daß die Versprechen der patriotischen Gaunerinnen nur Köder waren.

Und die Köder der patriotischen Gaunerinnen liegen den Menschen, auch den Menschen die für einen Austritt stimmten, in Großbritannien steineschwer im Magen … und doch kein Geld für das Gesundheitssystem, wie versprochen von  … auch das muß nicht wiederholt werden, wie schnell patriotische Gaunerinnen ihre Versprechen brechen. Auch das kann unter patriotisches Gaunerinnentum gelesen werden, und wie ebenfalls bereits geschrieben, aber zur Verstärkung eindringlich zu wiederholen: mit patriotischen Gaunerinnen ist nichts Inhaltliches zu diskutieren. Aber immer darzustellen, was der Beitrag von patriotischen Gaunerinnen ist: es ist ein Null-Beitrag. Richtiger. Wird bedacht, was sie wollen, ist es noch schlimmer: es ist ein Minus-Beitrag. Minus-Beiträge hemmen positive Entwicklungen. Minus-Beiträge halten auf. Durch Minus-Beiträge kommt es stets nur zur Vergeudung und Verschwendung von Ressourcen in jedweder Form: Zeit, Geld und so weiter und so fort.

Die Umsonst läßt Norbert Hofer Bedingungen an die Europäische Union stellen. Wenn nicht passiert, was sich der kleine Präsident vorstellt, innerhalb eines Jahres, dann „Öxit“. Norbert Hofer redet von „Weichenstellungen“, die hoferische Partei verkündet recht häufig: „Reformen“. Verlangt Reformen – von anderen ….

Und das also wagt ein Mann, der zu einer Partei gehört, die nicht eine einzige Weiche hat, sondern nur ein Geleis, das beschriftet ist mit: Zurück. Und Reformen? Für welche Reformen steht seine identitäre Parlamentspartei? Vielleicht gibt es doch einmal in Österreich eine Zeitung, die, und das wäre dringender denn je, eine Serie bringt über den Beitrag der FPÖ an Reformen in Österreich seit, um eine Zahl zu nennen, seit 1970. Das würde derart ernüchternd ausfallen, daß nicht einmal die hoferische Partei es je noch wagte, das Wort Reform zu verwenden. Denn. Alle Fortschritte im positiven Sinn und zum Wohl der Menschen in diesem Land haben immer andere … Und was die hoferische Partei in diesen Jahrzehnten getan hat … nun, das ist bekannt: nur allzu hypogut bekannt.

Und weil Norbert Hofer in diesem Promotview, also in diesem ihn bewerbenden Interview, das hoferische Programm der hoferischen Partei anspricht und stolz meint, „das habe ich auso in unserem Parteiprogramm definiert“, ist gerade den Wählerinnen und Wählern in Österreich wieder einmal zu empfehlen, sich zu informieren, was in diesem hoferischen Programm steht, ehe Sie

Hoferisches Programm der identitären Parlamentspartei - Geleis Zurück ohne Weiche

 

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