Social Media: Parasit der klassischen Medien

Beim Schreiben von

Unzensuriert.at ist nicht aus dem FPÖ Umfeld, sondern ist FPÖ unzenuriert

drängte sich wieder die Frage auf, weshalb die sogenannten klassischen Medien derart defensiv agieren.

Obgleich in dieser Hinsicht die Antwort auf die Frage nach dem Huhn und dem Ei nach wie vor zugunsten der sogenannten klassischen Medien ausfällt: ohne die klassischen Medien könnte Social Media keine Eier legen. Ohne die klassischen Medien gäbe es kein Social Media.

Klassische Medien sollten einmal in Auftrag geben eine Überprüfung, worin besteht die Eigenleistung von Social Media, wie hoch ist von Social Media die Fremdleistung, also der Rückgriff auf die Berichterstattung der klassischen Medien.

Und wer nur ein wenig Social Media verfolgt, weiß bereits, daß Social Media zu einem enorm hohen Prozentsatz Fremdleistungen in Anspruch nimmt, also die Leistungen in jedweder Form der klassischen Medien.

Social Media ist nichts anderes als ein Parasit der klassischen Medien.

Und was den Charakter von einem Parasiten ausmacht, ist u.a. die Überheblichkeit, die Undankbarkeit, die Frechheit. Im Fall von Social Media die Herabwürdigung, die Diffamierung der klassischen Medien, beispielsweise als „Lügenpresse“, bei gleichzeitiger höchster Nutznießung der klassischen Medien.

Was wird beispielsweise auf Facebook von den Menschen hauptsächlich verbreitet? Es sind die Erzeugnisse der klassischen Medien. Ihnen von den klassischen Medien duch ihre Internet-Auftritte, Online-Ausgaben bequem zur Verfügung gestellt. Es ist eine ziemlich verquere Sicht auf die Wirklichkeit. Kopierer und Kopiererinnen in Social Media empfinden sich als Produzenten und Produzentinnen, obgleich sie selbst nichts erzeugen, bloß kopieren, also das von anderen Erzeugte weiterverbreiten. Und weil in dem oben verlinkten Kapitel die Rede von Facebook ist, paßt es als Beispiel gut dazu:

„Wenn Strache einen normalen Bericht von uns auf Facebook teilt, dann merken wir, das haut die Quote auf das 1,5-Fache hoch.“

Das sagte Richard Schmitt. Zitiert von Nina Horaczek.

Was würden all die Menschen machen, hätten sie nicht die Presse, aus der sie ihre Informationen beziehen? Die Antwort darauf wurde schon gegeben in: Wann die „Lügenpresse“ doch zur Presse der Wahrheit wird, z.B. für FPÖ unzensuriert.

Sie wären schreibstad.

Und weil FPÖ unzensuriert angesprochen ist. Eine Überprüfung der Kommentare auf FPÖ unzensuriert brächte wohl zum Vorschein, wie gering der Anteil der Eigenleistung ist, wie hoch im Gegensatz dazu der Rückgriff auf Fremdleistung ist, Kommentare auf FPÖ unzensuriert nur geschrieben werden können, weil eben auf die Berichterstattung von klassischen Medien zugegriffen wird, bei gleichzeitiger Verächtlichmachung der Presse. FPÖ unzensuriert lieferte in einer solchen Untersuchung wohl ein exemplarisches Ergebnis zugunsten klassischer Medien, zu denen auch Medien zu zählen sind, die es nur noch als Online-Ausgaben gibt.

Soher ist es, um ihn als exemplarischen Medienmenschen dafür anzuführen, von Richard Schmitt eine nicht nachvollziehbare Sichtweise, eine Website wie FPÖ unzensuriert als Konkurrentin für seine Zeitung zu sehen, statt offensiv darzustellen, eine Kopistin kann für ein klassisches Medien mit Online-Ausgabe keine Konkurrentin sein, eine Kopistin kann ohne klassische Medien nicht existieren.

PS Weshalb auch diesmal nicht Social Media mit „soziale Medien“ übersetzt wird, darauf wurde in einem anderen Kapitel näher eingegangen. Und in einem Abschnitt ist von dem Hohn die Rede, daß derartige Plattformen unter Social Media …

3 Gedanken zu „Social Media: Parasit der klassischen Medien

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