Christian Ortner entleert seine Sprechblasen in die zu einer Website verkommenen Tageszeitung der Republik Österreich

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Es ist keine Übertreibung, mit Männern wie Christian Ortner ist die Zeitung der Republik Österreich nicht mehr als eine Website, die es – einziger Unterschied – halt auch ausgedruckt gibt, vergleichbar etwa mit der Website der zurzeitigen identitären Regierungspartei. Oder mit der Website des im Februar 2018 verstorbenen Ernst Köwing,

Ein Gesinnungsbild: Das Umfeld des zurzeitigen österreichischen Vizekanzlers

dessen Sprechblasen ebenso unerheblich, aber tauglich zum Zeichnen des Österreichbildes, auf das nur Menschen mit Stolz blicken können, denen Ehre ihre Gehirne bis auf einen verbleibenden Rest zum vegetativen Funktionieren ihrer Körper bereits aufgefressen haben.

Blasenentleerung - Österreich

Am 8. März 2018 hat Christian Ortner in die Wiener Zeitung seine Blasen entleert: „Mit Sprechblasen gegen Vergewaltiger“. Mit einem Nichtinhalt kann es keine Beschäftigung geben. Kein Mensch, außer er hat gewisse Vorlieben, beschäftigt sich mit Blasenentleerungen, außer er ist von seinem Beruf her dazu angehalten, aber es ist durchaus vorstellbar, daß eine Ärztin alles versucht, sich nicht mit den ortnerischen Blasenentleerung beschäftigen zu müssen, und ein armer Praktikant zum Handkuß kommt, die ortnerische Blasenentleerung zu untersuchen …

Eine Praktikantin würde wohl die Diagnose stellen: Der Inhalt der ortnerischen Blasenentleerung zeigt deutlich auf, daß nichts bis zum Ende durchdacht ist, und das ist für Christian Ortner selbst kein bedenkliches Symptom, weil seine Blasenentleerung auch keinen einzigen Hinweis liefert, es würde einen Beginn des Denkens geben. So kann er mit diesem Befund beruhigt weiterleben, es verursacht ihm keine Schmerzen, seine Lebensqualität leidet darunter in keiner Weise.

Für die Zeitung der Republik Österreich allerdings ist es, sofern sie mehr sein will als eine ausgedruckte Website, existenzbedrohlich, Menschen mit dem Ortnerischen Syndrom weiter zu beschäftigen. Es kann über das Thema, das am 8. März 2018 wieder einmal exemplarisch aus den ortnerischen Blasen tröpfelte, mit einem anderen Niveau – nein, das ist gänzlich falsch: mit einem anderen Niveau –, es kann tatsächlich mit Niveau und also mit Gedanken auf der Höhe der Zeit darüber gesprochen und geschrieben werden. Das muß das erste und höchste Bestreben einer Zeitung sein, vor allem einer Zeitung der Republik Österreich. Ein Einwand kann schon gehört werden. Wie kann die Zeitung der Republik mehr als eine Website sein mit einer zurzeitigen Regierung, die selbst nicht mehr als eine Website …

Um Christian Ortner sich zu sorgen, dürfte er nicht mehr für die Wiener Zeitung schreiben, gibt es aber keinen Grund. Für seine Blasenentleerungen gibt es heutzutage genügend Plattformen, die er ohnehin recht ausgiebig nutzt. Und es ist nicht nur er allein, dem in diesem Österreich mehr und mehr großzügig gewährt wird, ihre mobilen Plattformen zur Blasenentleerung aufzustellen, wo immer er und sie – beispielsweise seine Blasenentleerungskolleginnen von Journalistenwatch – notdurftig …

PS Der Einwand, es werde hier zu streng gewertet, nur weil einmal, also am 8. März 2018, Christian Ortner etwas, also alles danebenging, hat keine Berechtigung. Denn. Es geht Christian Ortner und nicht nur ihm stets alles daneben, daneben von Niveau und Denken … und wie das aussieht, wenn alles daneben entleert wird, weiß ein jeder Mensch, der schon einmal und gerade in letzter Zeit auf dem Ballhausplatz am …

Und wenn Sie gewisse Vorlieben für Blasenentleerungen haben, dann darf Ihnen viel Vergnügen mit den Blasenentleerungskapiteln …

Das ultimative Argument gegen Rundfunkgebühren von Michael Fleischhacker, dem Kopf der Abschaffungsgilde: „Grüne Socken“.

„Journalistenwatch“: rechtspopulistischer respektive österreichischer Block „für Deutschland“

„Wehret den Anfängen“ – Ganz und gar erfüllt von der Wiener Zeitung

In der Wiener Zeitung Harald W. Kotschy und wie die Republik Österreich den Ehrenreichen zu Ansehen verhilft

Wiener Zeitung wird gebeten, Christian Ortner nicht mehr zu beschäftigen

Christian Ortner – Banner vor’m Kopf: „Euer Kinder werden Allah beten oder sterben“

„Jessica und Kevin“ – Eine Autobiographie von Christian Ortner

„Lies Ortner“ – Anleitung zu Haß und Hetze

Die Qualität von Ortner-Online lukriert mit Recht Qualitäts-Kommentare: „Hooton-Plan“

 

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