I. Nagel gegen Regierung in Kurzens Land eingeschlagen: „Der blaue Fetzen muss verschwinden“

Gestern, am 09.09.18, übermittelte Lilith Kurz wieder eine Collage mit einer knappen Nachricht aus ihrem Land:

Am gestrigen Samstag kam ich in unserer Hauptstadt und Bezirkshauptmannschaft des niederträchtigen Gehorsams, die wieder zur Weltstadt der Tracht sich ausruft, am Denkmal für die Opfer der Massenmordmilitärjustiz vorbei und, es zittern mir jetzt noch die Hände, wenn ich davon berichten soll, davon schreiben soll, was ich dort sah. Menschen, die sich herauswagen aus ihren Wohnungen, aus ihren Häusern, um ein Zeichen gegen die zurzeitige Regierung zu setzen. Es waren, es sind noch nicht viele. Vielleicht waren es vierzig, fünfzig Menschen. Nun weiß ich aber, es gibt sie doch, auch in meinem Land, die nicht mehr einverstanden sind mit dieser zurzeitigen Regierung, und es auch wagen, das öffentlich zu bekennen. Wie waren Sie mir im zu meinem Land so fernen Österreich einzige Ansprechperson, von der ich meinte, Sie seien die einzige Person, zu der ich von der mißlichen Lage in meinem Land sprechen könne, ohne in Gefahr zu raten …

Nun aber, seit dem gestrigen Samstag weiß ich Menschen in meinem Land, die ebenso wie ich denken, die ebenso ein Machtende dieser Regierung wünschen, mehr noch, unmißverständlich fordern:

„Der blaue Fetzen muss verschwinden“

So sprach ein Redner kraftvoll, mutig ein neuer Zeit entgegen.

Ein erster Nagel gegen diese Regierung ist damit eingeschlagen!

Und dabei er stand auf dem Denkmal. Von ihm und von den Menschen, zu denen er sprach, die mit ihm gemeinsam eines Sinnes sind, gegen diese Regierung aufzustehen, nicht mehr zu schweigen, so wie jene, die von ihren Fenstern aus direkt auf das Denkmal hinuntersehen können, dieses Denkmal als Symbol ihres Widerspruchs, als Zeichen ihres Eintretens für ein endlich erneuertes Land sehen.

Das ist keine Deutung von mir. Sie sprechen es selbst aus:

‚Deserteursdenkmal‘ als passender Ort

Als Redebühne der Kundgebung diente das Denkmal für die Verfolgten der NS-Militärjustiz, das sogenannte ‚Deserteursdenkmal‘. Das Bauwerk wurde vom Künstler ausdrücklich als begehbares Denkmal konzipiert. Doch noch aus einem anderen Grund war gerade diese Bühne gut gewählt für diese Demonstration. Auf einer Informationstafel neben dem Denkmal heißt es nämlich:

Die Skulptur erweist denjenigen Respekt, die eine eigene Entscheidung treffen, sich der Fremdbestimmung widersetzen und sich durch ihr eigenständiges Handeln gegen das geltende System stellen.“

Wie hoffe ich darauf, es mögen schon in kürzester Zeit mehr Nägel in den Mikrophonstumpenständer als in den „Wehrmann aus Eisen“ eingeschlagen sein und dadurch mehr Spenden zusammenkommen als in der Vergangenheit für den  Krieg und die Ertränkung der Menschen in heimatlicher Gewalt, um mit den Spenden friedlich das Arbeiten an dem Machtende dieser zurzeitigen Regierung zu ermöglichen, das Geld zu verwenden, vielleicht für die Gründung einer Wahlplattform mit einem besseren Angebot an die Menschen als dieses von diesen zwei Parteien, die zur Regierung gemacht wurden, ohne zu berücksichtigen, welche Angebote vor allem die Wählerinnen und weniger die Wähler für eine Koalition machten.

Wenn Sie von mir nichts mehr hören sollten, seien Sie mir bitte nicht gram, schelten Sie mich nicht. Sondern freuen Sie sich mit mir. Denn, dann habe ich mich den Menschen in meinem Land angeschlossen, um mit ihnen für ein Machtende der zurzeitigen Regierung zu arbeiten.

I Nagel gegen Regierung eingeschlagen - Österreich

5 Gedanken zu „I. Nagel gegen Regierung in Kurzens Land eingeschlagen: „Der blaue Fetzen muss verschwinden“

  1. Pingback: Bis jetzt keine Gasse, keine Straße, kein Platz benannt zur ewigen Erinnerung an die gottbegnadete Trude Marzik: klagt die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Regierungspartei. Darum: für einen Trude-Marzik-Baum auf dem Leopold-Kunsch

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