„Die Identitären“ sind nicht „die neuen …“, sondern die alten …

Seit dem Tag 18 dieses Monats steht diese Frage, ob „die Identitären die neuen …“ seien, auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der freiheitlichen Regierungspartei in Österreich zur Bewertung. Und die Zustimmung zu diesem Kommentar fällt auch diesmal recht hoch aus.

Sechsundneunzig Prozent stimmen diesem Kommentar positiv zu, vier Prozent werten diesen Kommentar als einen negativen. So der Zwischenstand einen Tag später. Es werden wohl noch welche hinzukommen, zu den einundfünfzig bisherigen Wertern und Werterinnen. Das gewohnte Ergebnis auf dieser Website, nicht nur bei antisemitischen Kommentaren, die vor allem seit der Weihnacht 18 eine enorme Wachstumsrate auf dem österreichischen Binnenmarkt …

Gerade bei dieser Partei stellt sich doch immer eine Frage, es ist überhaupt immer die allererste Frage, die stets gestellt werden muß, wenn von dieser Seite etwas, was auch immer, kommt: Welche Quellen werden von ihr verwendet? Eben erst, an diesem Samstag, hat der Klubobmann wieder Anlaß gegeben, mit dessen und seiner Partei „Quellen“ sich auseinanderzusetzen …

Auch zu

„Sind die Identitären die neuen Juden? Die man meiden muss? Die sich verstecken müssen? Mit denen man nicht reden sollte?
PS.:
Wehret den Anfängen!“

von Peter789 ist die Frage nach der Quelle zu stellen, die Peter789 veranlassen, eine solche Frage zu stellen mit der Hohnwarnung und Hohnmahnung „Wehret den Anfängen!“ Wie dieser Kommentar über seinen antisemitischen Aspekt hinaus nach geltender österreichischer Rechtslage einzuschätzen ist, will gar nicht beurteilt werden.

Vorstellbar, daß ein solcher Kommentar auf das Wohlwollen eines freiheitlichen Landesrats stoßen könnte, bei dem bei Kritik sofort der Rechtsstaatlichkeitszertrümmerungsreflex ausgelöst wird. Durchaus denkbar, daß für diesen und nicht nur für diesen Landesrat aus dieser Partei Peter789 ein idealer Volksanwalt wäre, eine idealistische Volksanwältin wäre, um die zu ersetzen, die es wagen und sich die Frechheit herausnehmen, ihrer gesetzlichen und also rechtsstaatlichen Aufgabe nachzukommen und diese also zu erfüllen.

In welche Quelle also könnte Peter789 hineingegriffen und herausgeholt haben für eine weitere Variante „neue Juden“? Peter789 wird sich möglicherweise an die Hofburgballquelle des zurzeitigen Mit-etwas-davor-Kanzlers erinnert haben

Es ist nicht sehr wahrscheinlich, daß Peter789 und seine Werter und Werterinnen eine Antwort erhalten wollen, die nicht die ihre schon selbst gegebene ist, aber dennoch:

Die Frage von Peter789 kann leicht wie kurz beantwortet werden.

„Die Identitären“ sind nicht die „neuen Juden“, sondern die alten Freiheitlichen …


Stottermeisters „Quellen“

Wer Johann Gudenus gestrig am 18. gehört hat, in der Frühe am Radio, hat wieder einmal bestätigt bekommen, in welchem Alp Wien erwachen würde, auch Wien (wie jetzt schon ganz bundesgebietlich Österreich täglich zum Alptraum erwacht), sollten der Klubobmann der identitären Regierungspartei und die identitäre Regierungspartei je in Wien zu einem identitären Bürgermeister und je zu einer identitären Landesregierungspartei gemacht werden. Das wäre das nächste Montagsprodukt in Österreich, ganz gleich an welchem Wochentag die Angelobung gemacht werden würde, und ein Montagsprodukt steht seit jeher für ein schlechtes Produkt, für das gemachte fehlerreich

Der Inhalt des Gesagten von Johann Gudenus ist dabei aber ganz und gar nicht zu beachten. Auch das Thema, um das es in diesem Interview geht, ist nicht zu beachten. Wesentlich sind nur die „Quellen“, die Johann Gudenus vorbringt. Und mit solchen „Quellen“ kann zu keinem Thema etwas Entscheidendes gesagt werden. Mit solchen „Quellen“ kann auch je nie etwas Inhaltliches gesagt werden, das je verdiente Inhalt genannt zu werden.

Es wäre ein Lob, zu schreiben, Johann Gudenus hat etwas gesagt. Johann Gudenus hat am 18. nichts gesagt, sondern er hat zu den mehrmaligen Fragen von Peter Daser, woher er die „Zahlen“ habe, bloß gestottert. Und das ist kein Wunder, bei solch profunden „Quellen“, die Johann Gudenus heranzieht. Solche „Quellen“ machen zwangsläufig einen jeden Menschen zu einem Stotterer.

Johann Gudenus hat sich also seinen Traum längst erfüllt, von sich sagen zu können, er ist „…meister“, aber nicht mit einem „Bürger“ davor, sondern mit „Stotter“.

Stottermeister zu Wien.

Wer je noch unsicher ist, ob ein solcher Mann und eine solche Partei nicht doch in Landesregierungsverantwortung in Wien gebracht werden sollten, sollte sich diese Stotterminuten von Johann Gudenus bis zur nächsten Wahl in Wien immer wieder anhören. Es sind beispielhafte Stotterminuten, die erahnen lassen, was für ein „Regieren“, das auf solchen „Quellen“ fußt, von einer Partei, die ihre Hand in solche „Quellen“ taucht, zu erwarten ist.

Kurz, ein Montagsregieren.

Die Stotterminuten des Johann Gudenus gestrig, 18.:

„ja die mindestsicherung neu äh das was die bundesregierung jetzt auch umsetzt und wir im nationalrat beschließen werden heuer ist ein großer wurf und wien das rotgrüne äh wien will sich hier dagegen wehren wir wissen daß in wien äh mehr als fünfzig prozent der mindestsicherungsbezieher nicht österreicher sind und äh rund siebzig prozent dieser bezieher migrationshintergrund haben“

Peter Daser: „Also diese 70 % sind eine Schätzung.“

Und Stottermeister darauf und weiter:

„äh das sind zahlen die sich ergeben haben aus äh mehreren äh recherchen das ist eine ungefähre zahl der migrationshintergrund ist auch wichtig weil wir auch jetzt bei der neuen regelung auch enthalten haben daß die herkunft auch der eltern bekanntgegeben werden sollte“

„das ist eine äh ja nicht so eine schätzung das ergibt sich aus mehreren quellen eine schätzung die sicherlich hand und fuß hat äh schauen sie tschetschenen gibt es in österreich offiziell an die äh 32 bis 35 tausend in wien werden es um die 20 tausend sein es gibt auch andere quellen äh aus dem ausland daß es weitaus mehr sein soll insgesamt wie viel in der mindestsicherung sind ist hier nicht ganz ausgewiesen das soll ja in zukunft gemessen werden der norbert hofer hat nicht gesagt daß diese 30 bis 35 tausend alle mindestsicherung beziehen äh es wird in zukunft auch zu messen sein wer von den diesen äh tschetschenen von der herkunft her tschetschenen also russische staatsbürger mittlerweile schon österreicher sind oder wer eben noch russe ist genaueres soll in zukunft gemessen werden“

„Quellen aus dem Ausland“ … Wie dieses „Quellenausland“ wohl heißt, aus dem Johann Gudenus und seine identitäre Partei seine und ihre „Zahlen“ beziehen?

Youtube dürfte es heißen.

Von seinen Aufenthalten in Youtube bringt doch des Klubobmannes Führer auch recht oft Brauchbares mit zur Verteilung …

Und von diesen „Quellen“ aus Youtube zehren viele, auch, kurz gesagt, der Führer des Führers

Auffällig dabei ist eine Zahl, die der Stottermeister nennt: „Siebzig“. Aber die „siebzig Prozent“ beziehen sich nicht auf die Menschen in Österreich, die arbeiten, aber eine Aufstockung zu ihrem vorhandenen Einkommen durch die Mindestsicherung dringend benötigen, um ihre Lebenshaltungskosten trotz Arbeit bestreiten zu können. Seine „Auslandsquellen“ werden ihm diese nicht liefern, und daß es inländische Quellen gibt, woher sollte das ein Stottermeister denn …

Das soll also weggeredet werden, daß rund siebzig Prozent trotz eines vorhandenen Einkommens, trotz Arbeit, eine Aufstockung durch Mindestsicherung bitter nötig haben, wird allen voran vom Führer des Führers massiv betrieben.

Dies macht allzu kenntlich und zeigt allzu deutlich auf, wer dieser zurzeitigen feudalschwarzidentitären Regierung in Österreich vollkommen egal ist, für wen sie ist und wen sie vertritt. Für die arbeitenden Menschen in Österreich jedenfalls ist sie auch nicht.

Österreichisches Binnenmarktwachstum

Kurz nur zum Wachstum des österreichischen Binnenmarktes.

Es ist bekannt, wie recht bemüht die zurzeitige Regierung in Österreich um den Antisemitismus … allen voran der zurzeitige Bundeskanzler, der sich in dieser Hinsicht als ein wahrer Importexperte zu erkennen gibt …

Besonders seit der Weihnacht 18 ist auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitär patriotischen Regierungspartei feststellbar, wie recht die Bemühungen der Regierung um den Antisemitismus fruchten.

Das wird die Regierung freuen. Ist ihr doch generell das Wachstum der Märkte ein Anliegen. Ein Markt wächst, zumindest.

Auch der gestrige Sonntag trägt wieder und weiter zum Wachstum des Binnenmarktes bei mit antisemitischen Kommentaren, die wiederum absolut mehrheitliche Zustimmungswerte aufweisen …

Welche Quellen ge- oder mißbraucht der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich?

Eine eben in Deutschland sich in Gründung befindliche Partei aus der Kornblumenachse hat in bezug auf die Kornblume und den Nationalsozialismus in Österreich eine Formulierung verwendet: „ge- oder missbraucht“ …

Diese Formulierung erscheint durchaus passend, mehr noch, zutreffend zu sein, für die Frage:

Welche Quellen ge- oder mißbraucht der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich?

In der Pressestunde des österreichischen Rundfunks von diesem Sonntag, dem 13.1.19, ging es um Wien, ging es um Mindestsicherung …

Der zurzeitige Bundeskanzler beschwört, es gehe ihm um Fakten. Ein Faktum aber, um nur ein Beispiel exemplarisch anzuführen, bringt er je nicht vor. Rund 70 Prozent …

Siebzig Prozent der Menschen, die Mindestsicherung beziehen, erhalten eine „Aufstockung eines vorhandenen Einkommens“. Das heißt, diese Menschen arbeiten, aber ihnen werden keine Gehälter gezahlt, von denen sie allein ihre Lebenshaltungskosten bestreiten können. Vielleicht stehen diese arbeitenden Menschen nicht in der Früh auf, weil sie erst viel später am Tag zu arbeiten beginnen, vielleicht legen sie sich in der Früh nieder, weil sie gerade von der Arbeit kommen.

Es ist dem zurzeitigen Bundeskanzler wohl nicht bekannt, wie sehr sich die Arbeitswelt gewandelt hat, daß sich in der Moderne, oder wenn Sie wollen, in der Postmoderne es auch arbeitszeitmäßig schon lange nicht mehr so zugeht wie, um eine Zahl zu nennen, vor noch sechs Jahrzehnten oder vor einhundert und mehr Jahren, als Menschen in der Dunkelheit aufbrachen, um in die Fabriken zu kommen. Oder, wenn es ihm doch bekannt ist, der zurzeitige Bundeskanzler möchte, daß diese arbeitenden Menschen noch eine minderbezahlte Arbeit in der Früh annehmen, damit sie sich dann mit zwei, drei oder vier minderbezahlten Arbeiten die Lebenshaltungskosten selbst …

Welche Quelle ge- oder mißbraucht der zurzeitige Bundeskanzler für seine Frühaussagen?

Hat er beispielsweise die Statistik der Wiener Mindestsicherung vom 26.09.18 sich angesehen und dafür herangezogen, um sie zu — was?

„Paarhufer“ würgen ihren Nahrungsbrei immer wieder hoch zum n-fachen Zerkauen, sie werden deshalb „Wiederkäuer“ genannt. Der zurzeitige Bundeskanzler ist kein Paarhufer. Eines aber dürfte er sich doch von diesen abgeschaut haben, als Landkind oder, seine Biographie wird nicht gekannt, als Kind, das zu viel auf dem Land war, das Wiederkäuen, also das Wiederholen. Und auch in dieser Pressestunde das von ihm vorgebrachte und also wiederholte Beispiel der Familie in der Mindestsicherung und der Familie ohne Mindestsicherung, von dem für ihn wohl tapferen „Verkäufer“, der mit 1600,00 Euro Frau und drei Kinder – das von ihm schon im letzten Jahr auch

Ein Paarhufer. Nein, das ist der zurzeitige Bundeskanzler nicht, aber ein Paarläufer, mit seinem Kanzler, der sich nicht bescheiden gibt, aber noch selbst eingestehen muß, er sei ja, aber halt davor mit einem …

Von seinen Mit-etwas-davor-Kanzler wird gewußt, auf welch profunde Quellen er sein Regieren

Vielleicht ist aber die Frage eine vollkommen falsche, also die Frage: Welche Quellen der zurzeitige Bundeskanzler ge- oder mißbraucht?

Und es ist eher die Frage angebracht.

Bleibt ihm, dem zurzeitigen Bundeskanzler, einfach keine Zeit mehr für andere Quellen, keine Zeit mehr für das gründliche Studieren und vor allem für das Verstehen, weil ihm sein Mit-etwas-davor-Kanzler ohnehin ständig seine recht brauchbaren Quellen zeigt und ständig überhäuft mit seinen profunden Quellen, die er, nicht der zurzeitige Bundeskanzler, irgendwo in seinem „Netz“ gefunden hat?

Ein Netz, eine Schreibgemeinschaft, eine Schreibe

Die Verantwortlichen der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich haben nun, wie es aussieht, einen Weg gefunden, um möglichen Alpträumen, die das vergebliche Löschen von antisemitischen Kommentaren ihnen verursachen könnten, zu entgehen: antisemitische Kommentare einfach nicht mehr zu löschen.

Sie wollen sich wohl auch nicht mehr, kurz gesagt, gegen den Willen ihrer Schreibgemeinschaft stellen. Waren es gestern, am 12.1.19, noch rund neunundfünfzig Prozent, so sind es am 13.1.19 bereits rund siebenundsechzig Prozent, die einem antisemitischen Kommentar zustimmen. Zwei Drittel. In Österreich nicht nur eine absolute Mehrheit, sondern eine, um die Verfassung zu ändern.

Sie wollen durch das Nichtlöschen darüber hinaus wohl auch bekunden, sie sind mit ihrer Schreibgemeinschaft eins, nichts Trennendes ist zwischen ihnen und ihrer Schreibgemeinschaft, sie sind eine Schreibe, eine Schreibgemeinschaft, ein Netz, oder anders formuliert, wie es früher gesinnungsgemäß hieß, ein Volk, eine Gesinnung, eine Volksgemeinschaft, die ein Mann aus Deutschland zur Zeit wieder so beschwört, dem ein Patriot aus Österreich ein Sehnsuchtsführer …

Wer meinen möchte, ach, das sei doch ein harmloser und gar nicht so sehr antisemitischer Kommentar, der auf dieser Website mit bereits einer Zwei-Drittel-Mehrheit an Zustimmung auf weitere Zustimmung wartend veröffentlicht ist, ist zu sagen, die Intention dieses Kommentars ist eine antisemitische. Dieser antisemitische Kommentar von Biersauer fügt sich auch ein in das gesinnungsgemäße Weltbild von Biersauer, das ein rassistisches und frauenfeindliches ist.

Und stets erhält Biersauer für seine aus Antisemitismus, Frauenfeindlichkeit und Rassismus gespeisten Kommentare, die seine gesinnungsgemäße Weltanschauung recht genau wiedergeben, höchste Zustimmungen, wie in den Kapiteln zu lesen ist, die zu schreiben waren, auch wenn diese mit Widerwillen geschrieben wurden. Aber Biersauer ist, und im Fall von Biersauer darf angenommen werden, Biersauer ist ein Mann, ein älterer Mann, ein wohl auch finanziell recht gut abgesicherter alter Mann, bei weitem nicht der einzige, der sich einem solchen Weltbild mit Leidenschaft hingibt. Und das ist nicht verwunderlich. Denn. Kurz zusammengefaßt — —

Nein, noch nicht, davor noch etwas. Auf welche profunde Quellen sich Biersauer bezieht und zu diesen gleich verlinkt, das sind wahrlich handfeste Quellen, auf die er stolz sein kann, werden diese in Österreich nicht von irgendwelchen Dahergelaufenen, sondern von Männern, die einmal auch im Parlament

Profunder sind nur von einem Mann in Österreich die Quellen noch, die ihm zu verbreitende Wissensbasis sind, aber das ist verständlich, daß seine Quellen noch profunder als die von Biersauer sind, er, nicht Biersauer, regiert zur Zeit, als Kanzler in Österreich, auch wenn er, nicht Biersauer, einschränken muß, es steht noch etwas davor …

— — Ein Netz, eine Schreibgemeinschaft, eine Schreibe.

Von antisemitischen Kommentaren und deren Zustimmungsmehrheiten

Wenn es mit einer Wahl verglichen werden würde, zum Beispiel mit einer Nationalratswahl in Österreich, käme als Ergebnis eine absolute Mehrheit mit rund 59 Prozent für die Zustimmung zum Antisemitismus heraus, und für die Ablehnung von Antisemitismus rund 41 Prozent.

Es kann, wie beruhigend, aber mit keiner Wahl verglichen werden. Nicht einmal mit einer Umfrage.

Für die Umtriebe auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich repräsentativ aber ist je eine absolute Mehrheit für antisemitische Kommentare, kurz gesagt, für Antisemitismus.

Durchgängig erfahren antisemitische Kommentare auf dieser Website Zustimmung im Ausmaß von absoluten Mehrheiten. So auch dieser antisemitische Kommentar mit rund neunundfünfzigprozentiger Zustimmung. Vor einem Tag noch gab es einen Gleichstand zwischen Zustimmung und Ablehnung. Jetzt aber in den Morgenstunden überwiegt wieder recht deutlich die Zustimmung. Eine absolute Mehrheit für die Ablehnung von antisemitischen Kommentaren (einfach wie kurz für einen unholprigen Lesefluß: Antisemitismus) wäre im Fall dieser Website auch nicht, wie es heutzutage modern gesagt wird, authentisch, es paßte einfach nicht zur ewigen Feier der Ikone, sozusagen aus ihrer Sicht positiven Ikone, dieser Website mit ihren ständigen Lobpreisungen dieser Ikone in ihren Kommentaren, wie eben erst wieder am 11.1.19, und der ihr angehängten Regierungspartei …

Vielleicht geben es die Verantwortlichen nun auf, solche Kommentare weiter zu löschen, noch dazu solche, die durchgängig absolute Mehrheiten an Zustimmung einbringen, zumal das Löschen von solchen Kommentaren im Grunde für diese Website mit ihrer angehängten Regierungspartei, um noch einmal das Wort zu verwenden, ganz und gar unauthentisch ist, einen Bruch darstellen zwischen solchen Kommentaren und den Kommentaren der Verantwortlichen, die für die Bedienung des Antisemitismus eine weitere Ikone, sozusagen eine aus ihrer Sicht negative Ikone, gefunden haben, um nicht die für Antisemitismus zu offensichtlichen und also zu angreifbaren Wörter verwenden zu müssen.

Jeder gelöschte antisemitische Kommentar gebiert sofort wieder einen ganz ausgewachsenen antisemitischen Kommentar.

Die Verantwortlichen der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich sind, kurz gesagt, nicht zu beneiden.

Es erscheint nicht unwahrscheinlich, daß das vergebliche Löschen von antisemitischen Kommentaren sie in ihren Träumen heimsuchen … Wie es in einem solchen Alp zugehen könnte, wenn wieder einmal nach dem Löschen von einem antisemitischen Kommentar augenblicklich wieder ein solcher ausgeschrieben zur nächsten Löschung veröffentlicht dasteht, wieder mit zustimmender Bewertung, kann nur vermutet werden, um dennoch eine Vorstellung davon zu bekommen, kann auf einen Alp, von dem gehört wurde, verwiesen werden.

Seit der Weihnacht 18 muß es sie ob der Häufung noch mehr als sonst in ihrem Schlaf darob beuteln. Und wieder. Kaum wieder gelöscht, schon wieder der nächste …

„Judensektion inder AfD als Spltpilz
..war es mit einer solchen Pointe der AfD zu erwarten, dass damit mehr dahinter steckt, als nur eine Nuance, es ist Strategie, eine solche Beweung durch Spaltung zu lähmen,
Aber besser früh als gar nicht, ist eine Neugründung die Wahrscheinlichkeit […] Bereits bei Gedeon waren solche Spaltkräfte aktiv unter dem
Vorwand von Parteischädigung, aber die wahren Parteischädiger sind diese Spalter […]“

Treue, in dieser Gesinnungsgemeinschaft eine wesentliche Kategorie der Ehre, kann auch zu Alpträumen führen. Die Treue etwa zu einem oder einer aus der Schreibstaffel, Biersauer weiter in den Reihen zu halten, auch wenn von Biersauer gelöscht werden muß …

Für diesen ausgeschriebenen Kommentar über die „Judensektion gibt es erstmals keine mehrheitliche Zustimmung. Zustimmung und Ablehnung teilen sich diesmal den antisemitischen Binnenmarkt zu je fünfzig Prozent.

Hingegen darf zungl888 sich wieder an verfassungsmehrheitlicher Zustimmung für seinen Kommentar erfreuen. zungl888 kommentiert nicht antisemitisch, sondern ruft auf, ein Schiff zu versenken. Und solche Kommentare verursachen den Verantwortlichen dieser Website keine Alpträume, wenn sie je von Alpträumen heimgesucht werden sollten, wie alle anderen, die nicht zur Schreibstaffel, die nicht zu den Zustimmenden, die nicht zu den Verantwortlichen … Bei solchen Kommentaren, wie exemplarisch von zungl888, wird keine Sekunde dafür aufgebracht, ob zu löschen oder nicht zu löschen, sondern nur Ehre vermehrende Treue … Und schließlich, zu was zungl888 auch aufruft, ist doch höchste christliche Abendlandtradition: für Torpedos zu spenden. Und sind Torpedos ihrer Form nach nicht die größten und herrlichsten Kerzen, die je nur zu zünden sind zur angemessenen Lobpreisung ihres Herrn …

Jene aus der Schreibstaffel dieser Website und alle auf dieser Website, die den antisemitischen Kommentaren ihre Zustimmung in so recht hohem Ausmaß erteilen, sind ebenfalls nicht zu beneiden. Wie recht schwer muß es für sie zu verstehen sein, wenn ihre antisemitischen Kommentare und damit auch ihre Segnungen der antisemitischen Kommentare gelöscht werden, sind sie doch nur eins mit dieser Partei, deren Ikone ein … Gedenken sie doch nur mit ihren Kommentaren und Zustimmungen der Ikone auf ihre prunklose Art auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website. Vielleicht sollten sie es ebenso prunkvoll gestalten, ihr Gedenken, wie es die identitäre Regierungspartei in Österreich macht, im Parlament, das für sie geistig in der Steingasse beheimatet, oder, wie am 9.1.19 in der Hofburg …

Hofburg, unterm Dach der Hofburg am 9.1.19, wohin wieder die Ehrenreichsten eilten, ausgezeichnete Männer, berufen von der Partei für die höchsten Ämter im Staat, wie beispielsweise jener für die Nationalbank, legitimiert durch seine Auszeichnung mit der Odin-Wiesinger-Medaille …

Vielleicht sollten sie, um sich vor Löschungen zu schützen, ihre Kommentare in Büchern bei dem der identitären Regierungspartei treuesten und höchst ausgezeichneten Verlag unterbringen, sich an Neschwara und Rainer ein Beispiel nehmen, die ihr Buch über 100 Jahre … eben in diesem Verlag herausbrachten und vorgestellt unterm Hofburgdach, wie die gesinnungsgemäß zensurierte Website kommentiert und darauf hinweist, in welch gesinnungsgemäß untadeliger Buchhandlung es zu beziehen … vielleicht sind sie dann schon mit dabei, wenn der zurzeitige Vizekanzler mit dem ehrentreuen Verleger wieder irgendwo aufmarschiert …