Nationalnebel

Die sofortige Ablehnung einer Vermögenssteuer, die sofortige Ablehnung einer Erbschaftssteuer durch die ÖVP mit ihrer Beschwörung eines „nationalen Kraftaktes“ …

„Für das wirtschaftliche Comeback Österreichs nach der Krise benötigt es einen noch nie dagewesenen nationalen Kraftakt und nicht irgendeine Einzelmaßnahme.“

Eine „Einzelmaßnahme“ des „nationalen Kraftaktes“, in dem die ÖVP ihr Heil zu suchen gewillt ist, könnte eine „Erbschaftssteuer“ sein, könnte eine „Vermögenssteuer“ sein.

Die Vermögenssteuer als eine „Einzelmaßnahme, die Erbschaftssteuer als eine „Einzelmaßnahme unter den vielen Maßnahmen, die nun zu setzen sind, lehnt die ÖVP rigoros ab. Stets, wenn ein Land dem Dekret eines „nationaler Kraftakt“ unterworfen werden will, muß sofort jedem Menschen klar sein, für wen die Bewältigung der Krise ein enormer „Kraftakt“ zu sein haben wird.

Mit „nationalem Kraftakt“ sind die Erlässe immer dann überschrieben, wie nun von der türkis getupften schwarzen Partei in Vorbereitung, wenn von allen Menschen in einem Land ein außerordentliche Leistungen verlangt, gefordert, aufgezwungen werden.

Kurz ist es her, als von der ÖVP nicht der Nationalnebel versprüht wurde, um gegen eine Vermögenssteuer, gegen eine Erbschaftssteuer zu sein, sondern ihr Benebeltsein von der Null, um den „Wohlstand“ …

Wessen „Wohlstand“ die ÖVP „sichert“, nun, zu dem gehört nicht der Wohlstand der Menschen auf Zimmer-Küche-Kabinett …

In einem Palais war es vor wenigen Monaten, daß ihr Obmann, benebelt von der Null, gegen Vermögenssteuer und gegen Erbschaftssteuer und für den „Wohlstand“ der … Vor 71 Jahren bereits wurde in einem Land die Erbschaftssteuer eingeführt, und es muß hier nicht wiederholt werden, welche großartigen Maßnahmen damit gesetzt werden konnten.

Einig Nationalnebel von ÖVP und FPÖ

Daß auch die FPÖ wie die ÖVP sofort gegen eine Erbschaftssteuer, gegen eine Vermögenssteuer reitet, nun, das kann nicht überraschen, ist sie doch die Partei des kleinen Mannes mit Millionen in den Taschen

Kurz ist es her, als ein für kurz gewesener Finanzstaatssekretär aus der FPÖ den Steuersatz für den kleinen Mann mit Millionen in den Taschen senken wollte, dafür aber für die große Frau mit den Löchern in den Taschen die hohen Steuersätze beibehalten …

Und nun spricht der für kurz gewesene Innenminister von der Partei des arbeitenden Geldes von einer „Todessteuer“ und verbreitet seine „Grauslichkeiten“ gegen Vermögenssteuer und gegen Erbschaftssteuer, wenn er seine Wahrheit verkündet, wer von einer Erbschaftssteuer oder von einer Vermögenssteuer …