Am 13. Juli 2026 ist die Wiederbetätigung der Beteuerung von Walter Rosenkranz zu den Identitärinnen zu lesen, er kenne keine „persönlich“, diesmal in der Variation, er habe „noch nie jemanden bewusst getroffen“, und das in der Krone des österreichischen Qualitätsjournalismus.
Es kann Walter Rosenkranz geglaubt werden, er würde, ist am 13. Juli 2026 zu lesen, identitarian chief Martin Sellner „nicht einmal auf der Straße erkennen“; es ist schwer, wen auf der Straße zu erkennen, wenn auf der Straße nicht die identitäre Arbeitskleidung, also der Smoking, getragen wird. Aber Eva Vlaardingerbroek, die würde Walter Rosenkranz auf der Straße wohl sofort erkennen, hat er diese doch erst im Februar 2026 durch das österreichische Parlament geführt, und „the schildmaiden of the far rights“ würde wohl sofort, wenn sie in Begleitung von identitarian „my friends“, Martin Sellner Walter Rosenkranz bewußt persönlich vorstellen. Und dann könnte es Walter Rosenkranz vielleicht dämmern, ihn mindestens schon einmal gesehen zu haben, etwa in der Hofburg, als er in seiner identitarian workwear —
The identarian tuxedo kommt zum recht besonderen Einsatz, wenn es auf Bälle geht, etwa in das Rathaus,
in die Hofburg …
The identitarian boss soll, schreibt die Krone des österreichischen Qualitätsjournalismus, Martin Sellner sein, der aber selbst um seine ihm zugewiesene Rolle zu genau weiß, die nämlich einer Strippe … Ab und an ist der „Chef“ selbst in Wien. Wie recht doch Walter Rosenkranz hat, daß the identarians eine „Jugendbewegung“ sei, allein das Alter der Strippe zeiht Walter Rosenkranz der Wahrheit; seinem Chef wird es möglicherweise nicht gefallen, daß er the identarians als Jugendbewegung abtut, scheinen diese ihm doch bedeutungsreicher zu sein: eine NGO — Andererseits kann auch eine Jugendbewegung eine gesinnungsschwere Bedeutung einnehmen, wenn etwa an die einstige im Deutschen zumeist mit PJ abgekürzte Jugendbewegung gedacht wird, an die „Naši“ …
Wie recht auf Walter Rosenkranz Verlaß ist, bestätigt er auch damit, wen er für das österreichische Parlament nimmt, denn er nimmt keinen Non-Identarian: „Wenn sich einer bei mir bewirbt, der glaubt, er muss mit Gewalt im Staat etwas ändern, dann wird auch ein Nicht-Identitärer von mir nicht genommen. Jüngst erst hat er, Rosenkranz, das mit der Bestellung des Parlamentsdirektors gesinnungsstark bekräftigt …
Wie recht gesinnungsgemäß Walter Rosenkranz „Remigration“, auch diese wird am13. Juli 2026 angesprochen, erklären kann, „ein Begriff, der aus der Wissenschaft kommt, der seit 1960er-Jahren verwendet wird.“ Es wird, einfach wie kurz gesagt, genommen, was gesinnungsgemäß verwendbar erscheint, alles von allen zur gesinnungsgemäßen Umdeutung, zur gesinnungsreichen Verkehrung, und der „Begriff Remigration“ ist dafür lediglich ein Beispiel …
Was das für eine Ehre für ihn wäre, auf die er, Walter Rosenkranz stolz sein könnte, würde er Anlaß für eine Gesetzesänderung werden, die Nationalratspräsidentin abwählen zu können … Was für ein Aufwand wegen eines Mannes Mache, der je nicht notwendig, wäre er, einfach wie kurz gesagt, nicht zum Nationalratspräsidenten gemacht worden …
Eine am 13. Juli 2026 zitierte Aussage von Walter Rosenkranz — Wenn es eine Mehrheit gebe, sei er „für alles zu haben“ — läßt an eine Aussage von einem ebenfalls in einer Wahl Gescheiterten denken, der vor zehn Jahren davon sprach: Sie werden sich noch wundern, was alles gehen wird … Über die gemeinsame Gesinnung hinaus verbindet diese zwei Männer das für sie vorteilhafte Schicksal, nicht zum Präsidenten gewählt worden zu sein,
dafür aber im Parlament wenigstens zum Präsidenten gemacht —
Und gerade in bezug auf Wahlen soll ein kluger Satz von einem Mann stets Grundlage der Stimmabgabe sein: „Dieses Gedankengut hat bei uns nichts verloren — Werbung dafür ist nicht tragbar!“
Der Mann, der so klug sprach, war vor zehn Jahren Gastgeber in Wiener Neustadt,
als identitarian flags den zu ihnen Sprechenden gewedelt —



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