Identitäre Arbeitskleidung – der Anzug, das Kostüm, der Frack, der Hosenanzug, die Tracht, der Smoking, das Abendkleid

Es ist nicht von Belang und ungenügend für eine Empörung, was Heimo Lepuschitz auf dieser Konzernplattform schreibt, sondern das Bild, mit dem Heimo Lepuschitz diesmal sein Geschwefel schmückt,

es zeigt die Strippe

vor dem Mal des Josef Müllner im KL-Grätzel in Wien, und das erinnert an das gesinnungsgemäße Brauchtum des Klauens und Kopierens, denn schon die zur Zeit des Josef Müllner identitär Zugerichteten kannten und konnten nichts anderes als Stehlen

„Extrem parasitär“. Die Dauerempörten über die Sprache der Identitären? Der Standard wird auch immer mehr zum linken Hufeisenmagazin. Mit Systemmillionen künstlich am Leben gehalten.

Heimo Lepuschitz. X. 3. August 2026.

Woher die seinerzeitigen Identitarian den Begriff „System“ haben, von wem sie diesen geklaut haben, wen sie kopierten, vermag nicht gesagt werden, ist es doch ein uralter und vor allem allgemeiner Begriff, vielleicht aber haben sie es von Ernst Thälmann,

den die damaligen Identitarian wohl ebenso aufmerksam lasen wie die zurzeitigen Identitarian alles lesen, was ihnen nutzbar, verwendbar, klauenswert scheint

„Schluß mit dem System“ ist zum Beispiel in „Reden und Aufsätze zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung – Band 1 – Auswahl aus den Jahren Juni 1919 bis November 1928“ zu lesen, in denen bereits auch viele mit „System“ zusammengesetzte Wörter — „Ausbeutungssystem, Antreibersystem, Ausbeutersystem, Weltsystem, Terrorsystem“ und so weiter und so fort — vorkommen,

geschrieben und gesprochen von Ernst Thälmann, und nun von Heimo Lepuschitz mit „Systemmillionen“ ein weiteres zusammengesetztes Wort gefunden …

Im Artikel, der Heimo Lepuschitz zu einem persönlichen Kompositum mit „System“ animiert, wird eine nicht unwesentliche und wohl die wichtigste Kleidung der Identitarian nicht erwähnt, sozusagen die Arbeitskleidung der Identitarian: der Smoking, der Frack, das Abendkleid, der Anzug, für Frauen das Kostüm, der Hosenanzug —

Im Heimo Lepuschitz zur Empörung reizenden Artikel wird „Phalanx Europe“ erwähnt, das nicht überraschend ist, vergessen werden darf dabei auch beispielsweise nicht auf den „Shop der Patrioten“ …

Derartige Geschäfte bieten nicht nur Stoff zur Körperbedeckung an, sondern auch zur Geistesbedeckung, und die Geistshirts stellen Anzugtragende her

Das Hipsterische wird im Artikel angesprochen, unerwähnt jedoch bleibt ihr nach wie vor kleidungstechnische Untergrund: die Heimatmode

Trachthipsterig ist ihr Code —

ihre gesinnungsgemäße Phalanx

Von „Zeichen“ und „Symbol“ ist im Artikel zu lesen, und an Zeichen und Symbolen sind sie auch zu erkennen, wenn sie in Anzug, im Smoking …

beispielhaft wenn einer white power sign

Die Zeit dieses mit dem Handzeichen Posierenden dürfte jedoch vorbei sein, denn von ihm wurde schon lange Zeit nichts mehr breit berichtet,

hingegen von weiteren, deren Finger sich gesinnungsgemäß selbst zu diesem Handzeichen formen, ist allenthalben was zu vernehmen

Und das kann nicht überraschen, sind sie doch reichlich mit Expertise versorgt, etwa auf dem Gebiet der Kunstbestrachtung

ja, so recht auf dem Gebiete der Kunstbetrachtung

Ebenso reichlich sind sie geschichtlich versorgt, sie wissen auch Geschichte recht zu deuten, und träten sie nackt auf, an ihrer Geisteskleidung sind sie stets zu erkennen, ähneln in ihrem Gesinnungsstile keiner zweiten Seite im politischen Spektrum.

Ebenso reichlich sind sie sprachlich versorgt, sie wissen um die Herkunft von Wörtern …