Die Gottideologie ist dämonisch – Ein zum Klartext gewandelter Beitrag von Andreas Laun

Die Gottideologie ist heute gegenwärtig, weltweit vor allem in der sogenannten hochentwickelten Welt, was offenbar nicht ihre Vernunft einschließt.

Die Kernthese dieses kranken Produktes ist das Endergebnis eines radikalen Machismos, den die Glaubenslobby weiterhin betreibt. Behauptet wird: Es gibt nicht nur Drei in Einem, sondern auch eine gebärende Jungfrau.

Und noch mehr: Tote können auffahren zum Gericht in den Wolken zur eigenen Hinrichtung. Würde dies jemand morgen auch noch behaupten wollen, heute schon lachte die Umwelt und vermutete, die Idee stamme aus einem surrealistischen Kabarettprogramm.

Heute, es ist schwer zu glauben, wird sie von Regierungen und Promis vertreten und mit viel Geld verbreitet, sogar in den Lehrplänen der Kindergärten und Schulen. Es ist ein Teil der Frühverstümmelung der Kinder, und das ausgerechnet in einer Zeit, in der die Empörung über den Menschenmissbrauch durch kirchliche Kreise noch nicht abgeklungen ist.

Als ob das Bibel-Regime nicht genau dazu hinführte und selbst eine psychische Form  Missbrauchs des Menschen wäre! Wer das nicht glaubt, lese den Katechismus, und wenn er es dann immer noch nicht glaubt, begebe er sich in psychiatrische Behandlung oder belege einen Kurs: Hausverstand leicht gemacht, wie lerne ich denken?

Aber die Sache ist alles andere als nur zum Lachen. Denn die Ideologen Gottes verletzen Grundlegendes und, da sie von vielen Regierungen unterstützt werden, sind sie wirklich eine Bedrohung: Erstens missachten sie die Gesetze der Staaten, zweitens die Rechte jeder Bürgerin, drittens die jedes Bürgers, die die Gottesprogramme mit ihren Steuern mitzahlen müssen, und viertens auch insofern die Menschenrechte, weil die Gottideologen vorschreiben wollen, wie man reden, wie man schreiben muss, wenn man nicht der totalen Ächtung anheimfallen will.

Als ob die Erfahrung gerade die Völker Europas nicht gelehrt hätte, wie kostbar die Freiheit des Denkens und Redens ist! Sie ist weiter akut in Gefahr!

Die Gottideologie ist schwer widerlegbar, weil sie so offenkundig gegen den elementaren Verstand gerichtet ist! Wie beweist man, dass auf dem Mond nicht unsichtbare Menschen leben? Man halte sich vor Augen: Jeder Mensch soll die Freiheit haben zu entscheiden, ob er Christ oder Moslem oder Zeuge Jehova oder Evangelikaner oder Wohlstandstelevisionär oder Gläubiger der Vorhaut Christi oder was sonst sein will, was man immer noch nicht für eine psychische Störung hält, die zu therapieren ist!

Was man aber doch sagen kann, ist dies: Es gibt nichts, was der Mensch, wenn er es konnte, nicht auch gemacht oder wenigstens probiert hätte, auch wenn es ihm seine Natur keineswegs nahelegte: Fliegen, Klettern, Seiltanzen. Aber nie hat man gehört, dass jemand in den Kreis seiner Bekannten oder Freunde trat und verkündete: Heute früh habe ich versucht, Brot und Wein sein zu wollen – und seht, ich habe es zusammengebracht, jetzt bin ich Brot und Wein! Wenn das möglich wäre, hätten es die Menschen längst entdeckt und praktiziert. Irgendwelche Verwandlungen eines Menschen gab es bisher nur in Märchen: Im Bösen, wenn ein Priester jemanden bannte, im Guten, wenn eine Frau einen Priester küsste und aus ihm den Mann herausholte, der er eigentlich war und den sie dann verließ. Und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute: Die Frau und der Mann, der einmal ein Priester war.

Das Schlimme ist: Heute will man uns alle zwingen, das abstruse Gott-Märchen ohne Sinn buchstäblich für wahr zu halten! Die Erfahrung sagt ein klares Nein! Natürlich gab es immer schon Männer, die ein Gott sein wollten. Sie tragen sogar Röcke! Aber niemand denkt wirklich, dass der Betreffende jetzt wirklich ein Gott ist und nicht nur ein verkleideter beziehungsweise ein verstümmelter Mann!

Und wenn es noch so oft behauptet wird: Jeder Mensch weiß im Grunde sehr wohl, dass weder der Mensch selbst noch ein Arzt oder die Gesellschaft ein solch absonderliches Wunder vollbringen kann: aus einem Leib ein Brot oder aus einem Brot einen Leib zu machen. Man hat es versucht, aber das Brot, das eigentlich ein Junge war, hat zuerst verzweifelt um ein Zurück gekämpft und dann, verstümmelt wie er war, hat er sich selbst erschossen!

Übrigens widerlegt die Verwandlung eines Leibes in ein Brot oder umgekehrt eines Brotes in einen Leib die ganze Gottideologie: Wozu eine kostspielige und schmerzhafte Messe, wenn jeder Mensch sein Brot selbst backen kann? Offenbar kann er das eben nicht, sondern braucht eine Messe, die verstümmelt, aber nicht verwandelt. Es ist, wie wenn man behaupten wollte, man könne eine Glatze durch eine Perücke heilen!

Was immer in Zukunft noch gelingen mag, auch die beste Messe bleibt ein Trick wie im Zirkus: Der Priester steckt seinen Hund von hinten in eine Kiste, macht Hokuspokus, kündigt eine Verwandlung an, dann macht er sein Hokuspokus und siehe, die vordere Tür öffnet sich, man hört ein Miau! und heraus kommt eine Katze! Vielleicht klettert er dann auch selbst in seine Wunderkiste und kommt, unter dem betenden Gemurmel des Publikums, wieder heraus mit einer weißen Bartperücke und roten Schuhen! Er verbeugt sich, dankt für das Amen und versucht einigermaßen geschickt hinauszutrippeln. Aber auch im Zirkus: Niemand denkt, der Hund sei wirklich ein Gott geworden oder der Artist eine gebärende Jungfrau! Beim Nachhause gehen werden die Leute nur darüber rätseln, wie der Trick gegangen sein könnte, wo jetzt der Gott ist und ob der Priester jetzt wieder bei seinem Jüngling liegt!

Wenn man unbedingt solche Verwandlungen will, dann im Zirkus oder auf einem Kostümfest, aber sonst hat die Gottideologie unter vernünftigen Menschen nichts verloren. Das zu erkennen genügt der Hausverstand, dazu braucht es keinen Titel! Aber wie sehr sie eine geradezu magische Macht hat, beweist der Umstand. Auch viele Gebildete fallen darauf herein, während normale Menschen fast immer vernünftig reagieren wie das Kind im Märchen von des Papstes neuen Kleidern: Mama, schau, der Papst ist ja nackt!

Papst Franziskus hat auf meine Frage hin gesagt: Die Gottideologie ist dämonisch! Übertrieben? Nein, weil sie weiter und wieder massiv auf dem Weg in staatliche Gesetze mit ihrer Unterdrückungsgewalt, die Natur der Menschen vergewaltigt, den Menschen umformen will und damit zeigt: Ihre Vertreter wollen weiter Gott sein, indem sie ihren selbst-erfundenen Menschen machen wollen. Inzwischen haben die slowakischen Männer, die polnischen, die kroatischen, die portugiesischen und einige Männer in Italien und auch Männer aus noch anderen Ländern beschwörend ihre warnende Stimme erhoben! Alle sind sich einig: Gott ist eine ernste Gefahr für die Zivilisation überhaupt. Drastisch ausgedrückt: Die Gottideologen sind sozusagen geistige Talibans, auch wenn sie da und dort noch bürgerlich agierende Schläfer sind, die aber auf ihren Einsatz warten!

Übrigens scheint die Gottideologie die erste Ideologie zu sein, zu deren Überwindung der Hausverstand, sobald der Rausch verflogen ist, wirklich ausreichen sollte! In seiner Enzyklika über die Hoffnung schrieb Papst Benedikt: Der Sieg der Vernunft über die Unvernunft ist das Gebot der Stunde. Und genau dieser Sieg ist es, den wir dringend brauchen.

Direkt zu Gott hat derselbe Papst gesagt: Wo die Freiheit des Selbst-Machens zur Freiheit des Gottmachens wird, wird notwendigerweise der Mensch selbst geleugnet und damit am Ende auch Gott als menschliche Schöpfung, als Ebenbild des Menschen der Mensch im Eigentlichen seines Seins entwürdigt. Und es wird sichtbar, dass dort, wo der Mensch geleugnet wird, auch die Würde des Menschen sich auflöst. Wer Gott aufgibt, verteidigt den Menschen.

Ja, Gott ist Zerstörung des Menschen, darum hat es Papst Franziskus zu recht dämonisch genannt, also ein Werk des Menschen-Mörders von Anbeginn und Vater der Lüge. Alles übertrieben und zu emotional? Das hat man auch den Warnern und Warnerinnen vor den Organisierten Glauben auch schon gesagt, bis es dann immer je zu spät ist, um die Feuer der Scheiterhaufen nicht brennen zu lassen!

Andreas Laun - Papst Franziskus - Paul M Zulehner

Andreas Laun erscheint sein Geschriebenes zum Klartext Gewandeltes und verdächtigt sogleich Allah, seine mohammedanischen Hände dabei im Spiel gehabt zu haben. Aber Paul M. Zulehner kann ihn beruhigen. Es war Gott auf der Suche nach einem neuen Image.

Als Andreas Laun aber die „Katholischen Nachrichten“ aufrief, um zufrieden seinen veröffentlichten Beitrag über die „Genderideologie“ zu lesen, mußte er zu seinem Schrecken feststellen, daß dieser sein Beitrag korrigiert, gekürzt, verändert wurde. Nachdem die Betreiber von den „Katholischen Nachrichten“ ihm versicherten, seinen Text auf keinen Fall so geändert zu haben, wie er das behaupte, sein Beitrag also gänzlich unverändert veröffentlicht wurde, erklärte sich Andreas Laun diese ungehörige Verwandlung seines Textes damit, das könne nur der ihm feindliche Korrektor Allah gewesen sein. Paul M. Zulehner, bekannt für seine Redlichkeit und seine höchste wissenschaftliche und reformfreudige Art, gibt aber ihm zu bedenken, es könne durchaus Gott selbst gewesen sein, der in den launischen Text derart drastisch eingriff, unzufrieden ob seines Images als Reformverweigerer. Diese Erklärung scheint Paul M. Zulehner sehr plausibel, hat er, auch für seine wasserdichten Beweise bekannt, doch dafür einen unwiderlegbaren Beleg, nämlich seinen ebenfalls erst vor kurzem in der Tagszeitung „Die Presse“ veröffentlichten Beitrag, an dem kein Wort geändert wurde, in den Gott nicht eingriff. Und zur Beruhigung von Andreas Laun, daß Gott sie, die zwei ach so unterschiedlichen Christen, nicht verlassen habe, sondern bloß Andreas Laun zur zulehnerischen Formulierharmloserei animieren möchte, zwar auf drastische Weise, zitiert Paul M. Zulehner getragen sich selbst, was von Gott so stehengelassen wurde:

„Zu klären ist vor allem, was wirkliche ‚Liebe‘ für das Kind bedeutet. Diese lebt von Verlässlichkeit, Förderung, Schutz, Ermutigung, Auseinandersetzung. Aber gehört zu dieser Liebe nicht auch dazu, dass gute Bedingungen für die Ausbildung der sexuellen Identität des Kindes gewährleistet sind, die bei Homopaaren nicht gerade herausragend sind? Dass allein bei solchen Fragen von Homosexuellen sogleich die rote Karte der Diskriminierung gezückt wird, zeigt, wie sehr es primär um Interessen von Erwachsenen geht und wie schwer es ist, das Kindeswohl in der Mitte der Überlegungen zu halten.“

Let there be Yacht. And there is Jet.

Ganz sicher ist sich Christoph Schönborn nicht, ob das eine Revolution ist. Von dieser Unsicherheit kann Christoph Schönborn aber befreit werden. Es ist die nackte Fortschreibung des seit Jahrhunderten äußerst lukrativen Geschäftes mit dem Produkt Gott, das unter vielen Namen bekannt ist. Und Papst Franziskus versucht nicht die Revolution, sondern bloß die Heimholung der erfolgreichsten Verkäufer des Produktes Gott, das auch unter dem Namen Kenneth Copeland bekannt ist, der sagt, jeder Gläubige und jede Gläubige sei ein Gott, allerdings mit einem kleinen „g“ geschrieben. Gott ist nach Copeland zwei Meter groß, bleibt die Frage, ob jetzt jeder Menschen, der zwei Meter groß ist, ein Gott, also einer mit einem großen „G“ …

Papst Franziskus Kenneth CopelandJorge Mario Bergoglio hat an Kenneth Copeland eine Grußbotschaft gesandt, in der er von Einigkeit spricht, davon, daß sie Brüder im Geiste sind, und im Anschluß daran ist zu sehen, wie Kenneth Copeland ebenfalls eine Handy-Botschaft an Papst Franziskus schickt, von gott zu gott and back to god. Wie groß ist Jorge Mario Bergoglio? Hoffentlich nicht zwei Meter und kein Gewicht von „90 kg“, denn die Kleinschreibung wäre dann falsch und auch unhöflich …

Papst Franziskus schickt eine Grußbotschaft an Kenneth Copeland und Christoph Schönborn verbreitet diese allerbravst und gehorsamst und Kenneth Copeland zählt die eingehenden Schecks und rechnet wohl schon fleißig, auf wie viele Schecks muß er noch warten, um das nächste Flugzeug kaufen zu können. Zum Reisen braucht das Ehepaar Copelands doch Privatjets, sonst aber brauchen sie nicht viel, denn allein durch die Kraft des Wortes können Gläubige, sagt Kenneth Copeland, befehlen – und er ist wahrlich ein Gläubiger -, daß eine „fast 30 m Yacht Wirklichkeit wird“ … Sonst sind die Copelands so bescheiden, wie es ihnen ihr Bruder im Geist im fernen Grätzel von Rom vorlebt. Den Kenneth Copeland im Vatikan gerne besuchen wird. Im Privatjet? Oder wird er sich dafür eine Yacht … Ob es dafür eine besondere Befehlsformel gibt? So nach der Art: Es werde Yacht. Und es ward Yacht …

gott spricht es werde yacht und es ward yachtDas hier darüber geschrieben wird, darf nicht als Kritik verstanden werden, nicht an Kenneth Copeland, denn er und die gesamte Bewegung des Wohlstandsevangeliums wird ohnehin zu Genüge kritisiert, und zwar von Gläubigen. Und was Gläubige untereinander für theologische Probleme und Debatten haben, ist für Außenstehende ohne Belang.

Das hier darüber geschrieben wird, darf nicht als Kritik verstanden werden, auch nicht an Jorge Mario Bergoglio und Christoph Schönborn. Aber nachdem beiden außerhalb ihrer Organisation nach wie vor derart große Bedeutung zugestanden wird, ist es nicht uninteressant zu erfahren, wie wenig sattelfest sie in ihrem eigenen Metier, also in der Theologie, zu schein scheinen, wenn sie derartige Gebrauchtwagenverkäuferinnen und Ersatzteilverscherbler hofieren … Wie sattelfest können sie also in Bereichen sein, die sie gar nicht gelernt oder studiert haben? Etwa in Politik oder Wirtschaft oder Wissenschaft oder Kunst oder … Was können sie zu gesellschaftspolitisch relevanten Themen beitragen, das essentiell und fundiert ist? Etwa zur Frauengleichberechtigung oder zu … oder zu … oder …

Kenneth Copeland Money Pope FrancisSelbstverständlich sitzen Papst Franziskus und Christoph Schönborn fest im Sattel des Glaubens, in einer weder zu verifizierenden noch zu falszifierenden Disziplin sind alle, die für den Glauben reiten, sattelfest, weil im Grunde jedweder Glaube keine Disziplin ist, sondern eine Menschendisziplinierung. Wie Märchen entziehen sich auch Glauben der Überprüfbarkeit. Im Theoreich des Irrationalen ist jeder Mensch ein Gott , mit einem großen „G“ geschrieben, unabhängig von Körpergröße und Gewicht Wenig sattelfest sind sie in der Vermarktung und so ist es ihnen ein Gebot, daß sie einem Vermarktungsgott huldigen, ihn an ihrer Seite haben möchten, um ebenso erfolgreich in der Vermarktung zu sein, die sie Evangelisierung und Missionierung nennen. Vor allem Papst Franziskus ist davon derart besessen, daß es kein Wunder wäre, wenn bald von einer neuen sexuellen Spielart gesprochen werden würde, von einer Franziskus-Befriedigung … Mit „Evangelii Gaudium“ liegt von Jorge Mario Bergoglio ein erster deutlicher schriftlicher Beleg für diese Franziskus-Befriedigung vor …

PS Werden die Auftritte von Papst Franziskus bedacht, ist es nicht unrichtig zu sagen, er ist ein gelehriger Schüler der gods of the gogglebox … die wohl auch von den Jesuiten gelernt haben, das Jesuitentheater der heutigen Technik angepaßt zur Fernsehshow

Bloß eine Stimme aber gab Gott Papst Franziskus und Diktator Mugabe zum Sprechen, auch in Uganda

Die Figur Gott fand Eingang in die Weltliteratur. Das ist nicht zu bestreiten. Gestritten aber kann nach wie vor darüber werden, weshalb, und ob zurecht. Vielleicht ja, weil es die abstruseste Figur ist, an der zusätzlich auch und dennoch weiter herumgeschrieben wird. Vielleicht auch, weil an keiner anderen Figur sich so viele Autorinnen noch immer zu schaffen machen. Ein Grund dafür könnte sein, weil keine andere Figur derart viele Mängel aufweist, derart gewaltig fehlerhaft entworfen ist, soher zu ständigen Korrekturen nötigt, dabei aber auch anspornt, sie endlich zur Vollkommenheit zu schreiben, Autoren zum Wettbewerb anstachelt, durch Vorlegen einer vollkommenen Figur endlich als absoluter Sieger – nach Stand der Dinge, ein erster Platz in diesem Wettbewerb wird nicht mehr zu erringen sein. Vielleicht auch, weil keine andere Figur derart dazu reizt, Abstrusität auf Abstrusität zu häufen. Vielleicht auch, weil aus keiner anderen Figur mehr Sicherheit ausströmt, Sicherheit durch die Einfalt der Abstrusität, aber eine, die dreifaltig abgesichert ist, soher Vielfalt gaukelt. Vielleicht auch, weil es die Autorinnen davor bewahrt, zu verstummen. Denn Abstrusität gebiert Abstrusität. Nichts schreibt sich leichter als das Abstruse. Das Abstruse schreibt sich automatisch, ganz von alleine, von abwesenden Autoren, die Hand schreibt, was der Kopf davor nicht zu denken braucht. Vielleicht auch, weil keine andere Figur besser den Stillstand der Menschheit verkörpert, während die Menschheit hingegen meint, sich entwickelt zu haben, meint, die Zeit, in der diese Figur geschaffen wurde, längst hinter sich gelassen zu haben. Seit dem papierenen Wurf dieser Figur ist aber bloße Kalenderzeit vergangen. Die Menschheit zählt die Jahre und meint, das Zählen von Jahren ist schon Bewegung, schon Entwicklung, während sie aber tatsächlich noch immer dabeisteht und über die Schulter schaut, wie der erste Satz, sie zusieht, wie der allererste Satz über diese Figur geschrieben wird, ihr Kalender aber Hoffnung behauptet, seit dem ersten Satz zu dieser Figur seien bereits Tausende von Jahren …

Vielleicht nein, weil …

Papst Franziskus spricht durch Diktator MugabeKaum ein Kapitel mit dieser Figur ohne Abstrusität. Und dazu. Kaum eine Szene mit dieser Figur ohne totale Wirrnis. Wessen Stimme spricht so und nennt sich Mario Jorge Bergoglio, wessen Stimme spricht so und nennt sich Robert Mugabe, es sind zwei Menschen mit einer Stimme. So hartkarg ist Gottes Roman. In einem der Kapitel über diese Figur werden zwar viele Stimmen behauptet, tatsächlich aber gibt es nur eine einzige Stimme, die ihnen gegeben ist. Seltsam daran ist bloß, daß diese eine einzige Stimme, da eine einzige Stimme kein Stimmgewirr verursachen kann, dennoch nicht deutlich und unmißverständlich gehört werden will, es immer noch Zweifel daran gibt, aus welchen Tiefen diese eine einzige Stimme, die sich Franziskus nennt, aus welcher Finsternis heraus diese eine einzige päpstliche Stimme, die sich Mugabe nennt, spricht

Es wird nicht gehört, was diese mugabische Stimme spricht, aber mehr und mehr weggehört, wie eben erst Stimmenteiler Franziskus zur Kenntnis nehmen mußte, daß seine Fragen ohne nennenswerte Resonanz blieben. Um diese Gefahr wissen die angestellten Autoren und Autorinnen der Organisierten Glauben schon lange, ungelesene Literatur zu produzieren. Deshalb der angestrengt massive Versuch der Organisierten Glauben in die Gattung der Gesetze zu wechseln. Gesetze zu schreiben, die nicht gelesen, aber befolgt werden müssen. Sie versuchen zwar die Textsorte zu wechseln, aber eines bleibt trotz versuchten Wechsels: das tyrannische Erzeugen von Abstrusitäten. Bitter aber ist, daß es ihnen nach wie vor gelingt, damit durchzukommen, wie beispielsweise eben erst in Uganda, in Kroatien, sie es seit langem massiv versuchen in Spanien

99,40 Prozent Nichtbeteiligung der eigenen Mitglieder bestätigen der römisch-katholischen Kirche Obsoletheit

Auch wenn der Organisierte Glaube der römisch-katholischen Kirche selbst versucht, die Fragebogen-Aktion des jetzigen Papstes Franziskus als großen Erfolg hinzustellen, auch wenn der Österreichische Rundfunk versucht, bei dieser Propaganda hilfreich beizuspringen, die Fragebogen-Aktion des Papstes Franziskus bestätigt die Bedeutungslosigkeit der Kirche.

Fragebogen Papst Franziskus zu Ehe Familie - Absolute Bedeutungslosigkeit

5,276 Millionen sehen keinen Grund, auf obsoletes Abfragen zu reagieren, bloße 34 Tausend können noch etwas mit Vatikanischem anfangen.

Es mag viel klingen, daß in Österreich 34.000 Fragebögen ausgefüllt und retourniert wurden. Und die römisch-katholische Kirche samt ihren medialen Helfern und Helferinnen beten diese Zahl an, als ob es ein Pseudonym von Jesus Christus wäre. Aber es ist nicht viel, es ist gar nichts. Eine „hohe Beteiligung“, wie in der Sendung „Orientierung“ beispielsweise verkündet, ist das nicht, wenn es prozentmäßig umgelegt wird: von 5,310.000 Mitgliedern des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche haben sich gerade einmal rund 0,6 Prozent beteiligt, und wie egal die Fragen dieser Kirche sind, zeigt sich prozentmäßig noch deutlicher, wenn die Gesamtzahl der Einwohnerinnen und Einwohner von Österreich herangezogen wird: von rund 8,500.000 haben sich gerade einmal rund 0,4 Prozent an der Papstumfrage beteiligt. Trotz des Umstandes, wie es heißt, daß diese Aktion sehr stark beworben worden ist.

Dieser Bedeutungslosigkeit der Kirche wird aber durch die Medien in keiner Weise Rechnung getragen, immer noch gibt es eine überbordende, eine aufgeblähte Berichterstattung auch über diesen Organisierten Glauben, die in keinem Verhältnis zu tatsächlichen Bedeutung steht. Ein Anteil von 0,6 Prozent für Berichte über die Kirche an der gesamten Berichterstattung wäre also ein angemessener, ein der Wirklichkeit entsprechender …

PS Über das Ergebnis muß gar nicht gesprochen werden, oder genauer, es kann gar nicht über das Ergebnis gesprochen werden, weil es nicht nur nicht repräsentativ ist, sondern es unter die Wahrnehmungsgrenze fällt. Daran ändern auch nichts die Versuche dieses Organisierten Glaubens, das Ergebnis hochzuschreiben, als wäre es eine tatsächlich aussagekräftige, eine tatsächlich repräsentative Umfrage …

„Die überwiegende Mehrheit der Katholiken spricht sich dafür aus, das …“

Die überwiegende Mehrheit von 0,6 Prozent spricht sich also dafür aus, daß …

Repräsentativ an dieser Umfrage des Kleinststaates in einem Grätzel von Rom ist nur eines: die überwiegende Mehrheit der Katholiken hat sich dafür entschieden, sich an dieser nicht zu beteiligen. Und das sind 5.276.000 (in Worten: Fünf Millionen und Zweihundertsechsundsiebzigtausend)

PPS 5,276 Millionen oder 99,40 Prozent haben die Fragen des Papstes richtig eingeschätzt: veraltet, aus der Wirklichkeit gefallen, unbrauchbar und überflüssig für Gegenwart und Zukunft, gestellt von einer Organisation, die ihre Sagen und Legenden immer noch als Lehre einstuft und machtberauscht – unverständlicherweise nach wie vor von zu vielen Medien darin massiv und breit unterstützt – davon träumt, über Menschen absolut zu bestimmen …

Wie Zuchthengste die Erbsünde zeugten und Augustinus von Papst Franziskus gefeiert wird

Friedrich Christian Delius erzählt in „Die linke Hand des Papstes“ von einer Geburt, zu der es ohne die Geburt von Jesus Christus nicht gekommen wäre … zwei Geburten also untrennbar miteinander verbunden. Dieser zweiten Geburt mit weitreichend verheerenden und im Grunde nur tragischen und zerstörischen Folgen durch sechzehn Jahrhunderte hindurch, ging kein Geschlechtsverkehr voraus, und doch kann ein weiteres Mal nicht von einer unbefleckten Empfängnis gesprochen werden. Denn die Geburt der Erbsünde ist eine durch Bestechung befleckte.

Papst Franziskus - ein Zeitgenosse von AugustinusDas ist lange her, wird gesagt werden, die Kirche hat sich seitdem geändert, wird behauptet werden, es ist nicht die erste Bestechung, wird auch gesagt werden, es ist nicht die erste Fälschung, wird ebenfalls gesagt werden, und auch, weshalb noch darüber reden, oder gar schreiben … es wird ohnehin gewußt und es steht geschrieben: Im Anfang waren Fälschung und Bestechung, und Bestechung und Fälschung waren bei der Kirche, und die Kirche war Fälschung und Bestechung.

Aber diese Geschichte aus der überreichen Kirchengeschichte der Fälschungen und Bestechungen mit den numidischen Zuchthengsten, die Augustinus einsetzte, um die Erbsünde durchzusetzen, führt direkt in die Gegenwart dieses Organisierten Glaubens. Jorge Mario Bergoglio, nun besser bekannt unter dem Pseudonym Papst Franziskus, feiert Augustinus, um über Nächstenliebe nachzudenken, es fällt Papst Franziskus also kein anderer ein, als ebendieser Augustinus, und das sagt alles über Papst Franziskus, von dem nun so viele Reformen erwarten und sich erhoffen, von einem Zeitgenossen des Augustinus also Reformen für die heutige Gegenwart und Zukunft … Von Augustinus, der beispielsweise Pelagius bekämpfte und sich gegen ihn, eben durch Bestechung, durchsetzte. Pelagius ist kein Lehrer für Papst Franziskus, Pelagius wird von Papst Franziskus nicht gefeiert, Pelagius wird von Papst Franziskus höchstens erwähnt, um seinen Augustinus zu feiern, dessen Lehren dem Evangelium, wie es Papst Franziskus versteht, entsprechen. Papst Franziskus wäre wohl an der Seite Augustinus gegen Pelagius marschiert, wie er heute noch an der Seite Augustinus steht und …

Was wäre wohl aus diesem Organisierten Glauben beispielsweise mit der Lehre von Pelagius geworden, also ohne Erbsünde? Müßig darüber nachdenken zu wollen. Was wird aus diesem Organisierten Glauben mit einem Papst Franziskus werden? Er wird geblieben worden sein, der er ist, mit Augustinus und und und

Georg Hoffmann-Ostenhof ist bescheidener als Papst Franziskus

Es stellt sich doch immer wieder die Frage, wie es dazu kommen kann, daß Menschen, die durchaus als sogenannte kritische Menschen bekannt sind, so bereitwillig das Geschäft der Falschmünze Organisierte Glauben betreiben …

Und Jorge Mario Bergoglio, nun besser bekannt unter seinem Pseudonym Franziskus, ist ein Falschmünzer, dessen Geschäft jetzt auch Georg Hoffmann-Ostenhof freiwillig und ohne Bezahlung betreiben will, wie im „Profil“ gelesen werden kann …

Was hat Jorge Mario Bergoglio nun gesagt, um Georg Hoffman-Ostenhof derart verzücken zu können, daß dieser einen Artikel abliefert, als wäre er von dem absoluten Herrscher des Kleinststaates in einem Grätzel von Rom direkt befohlen worden?

Er, Jorge Mario Bergoglio, sagte, zitiert Georg Hoffmann-Ostenhof:

Und doch hat Papst Franziskus mit seinen jüngsten Äußerungen Furore gemacht: „Wenn eine Person schwul ist und guten Glaubens den Herrn sucht – wer bin ich, ihn zu verurteilen?“, sagte der Pontifex auf dem Rückflug vom Weltjugendtag in Brasilien.

Georg Hoffmann Ostenhof ist bescheidener als Papst FranziskusEin Satz. Ein rhetorischer Satz. Ein Satz von einem Jesuiten. Also von einem Mitglied eines Ordens, der für seine Hinterhältigkeit, für seine Raffinessen bekannt, dessen Tracht die intellektuelle Hinterfotzigkeit ist.

Es genügt aber Georg Hoffmann-Ostenhof nicht, einen Jubelartikel über Jorge Mario Bergoglio zu schreiben, diesen für seine „lockere Art, Homosexualität anzusprechen“, zu feiern, es muß zusätzlich auf- und gegengerechnet werden, es müssen die Römisch-Katholischen in den Himmel gehoben werden, und das geht nur, wenn andere schlechtgemacht werden. In diesem konkreten Fall, die Orthodoxen in Rußland … Ach, gutes altes christliches Feindbild: Rußland …

Es kann aber und will nicht ein Wort für die Orthodoxen in Rußland geschrieben werden, denn Patriach Kyrill, den Georg Hoffmann-Ostenhof zitieren muß, um Jorge Mario Bergoglio zu erhöhen, ist ein „Führer“, zu dem nichts Positives formuliert werden kann, und darin ist er ein Doppelgänger von Führer Franziskus, der ein Doppelgänger von Kyrill ist … Genauer: Dreigänger, denn in dieser Angelegenheit darf nicht vergessen werden, was Josef Ratzinger, besser bekannt unter dem Pseudonym Benedikt XVI., alles sagte … Der Name Kyrill, um einen Einschub zu machen, der daran erinnert, wie sehr Organisierte Glauben einander gleichen, ist auch der Name eines römisch-katholischen Heiligen, über den beispielsweise in „The Swerve. How the World Became Modern“ zu lesen ist, von seinem Verlangen, die jüdische Gemeinde aus Alexandria zu vertreiben, von der Ermordung der Philosophin Hypatia:

[S]chritt die Menge zur Tat, aufgestachelt von einem der militanten Gefolgsmänner Kyrills. Der fanatisierte Pöbel riss den Leichnam in Stücke, schleppte diese vor die Stadt und verbrannte sie. Irgendwann später sprach die Kirche Kyrill, den Helden des christlichen Mobs, heilig.

Und wie vor nahezu eintausendsechshundert Jahren wird auch heute noch agiert, wird aufgestachelt, bis die Menge schreit, „Bringt sie alle um“

Die Antwort, die Georg Hoffmann-Ostenhof nicht gibt, auf die Frage von Jorge Mario Bergoglio, wer er denn sei, kann hier gegeben werden, er ist einer, der Gesetze in demokratischen Staaten, die ihm unerträglich zu sein scheinen, rückgängig machen will, einer, der Gesetze, die ihm unerträglich zu sein scheinen, zu verhindern versucht, einer, der seinen Allmachtswahn in der Kutte Bescheidenheit zu verbergen sucht, und es ist purer Allmachtswahn, zu meinen, Gesetze außerhalb des Grätzelstaates diktieren zu können …

Jorge Mario Bergoglio ist nicht bescheiden, bescheiden hingegen ist Georg Hoffmann-Ostenhof, dem es nun schon reicht, um einen Führer anzuhimmeln, daß dieser nicht verurteilen will, aber Rechte den Menschen zugestehen, ja, Georg Hoffmann-Ostenhof, das wäre wohl gar zu unbescheiden …

Jorge Mario Bergoglio ist nicht bescheiden, nicht einmal dann, wenn er gar so aufdringlich bescheiden fragt, wer er denn sei, einen Menschen verurteilen zu können, denn dieser Mensch muß, um einer Verurteilung entgehen zu dürfen, Bedingungen erfüllen, er muß „guten Glaubens den Herrn suchen“ …  Eine verdammt „lockere Art“ findet das Georg Hoffmann-Ostenhof …

Es wurde oben von den aktuellen Dreigängern gesprochen, von den zwei katholischen Führern und dem einen orthodoxen Führer. Es sind Dreigänger und mehr, schlimmer noch, nämlich auch Wiedergänger, woran sich eine Frage knüpft, die nicht beantwortet werden kann, und zwar die Frage, wer ist der Mensch? Daß er immer noch die Falschmünze Organisierte Glauben als gültige Währung verwendet, während es seit über zweitausend Jahren klar ist, was von diesen Organisierten Glauben zu halten ist …

Wie anders hätte die Menschheitsgeschichte verlaufen können, wären diese absonderlichen Bücher, genannt Bibel, Koran und so weiter, keine ideologischen Bestseller geworden, sondern ihrem Wert gemäß Ladenhüter, dafür aber „De rerum natura“ von Lukrez als entscheidende Ausgangschrift zur menschlichen Gesellschaftsentwicklung … Zerpflückt hat Lukrez vor über zweitausend Jahren bereits, was heute noch beispielsweise ein Jorge Mario Bergoglio von sich gibt …“Die gestohlene Moderne“ wäre ein zutreffender Titel für ein Buch über zweitausend Jahre Organisierte Glauben …

Was das mit Georg Hoffmann-Ostenhof zu tun hat, fragen Sie? Nun, wer über Organisierte Glauben schreibt, hat die Jahrtausende mitzudenken, die von diesen Organisierten Glauben versaut, vergeudet, mit Massenverbrechen, Massenmorden … Und es ist noch immer kein Ende absehbar, immer noch quält das Regime der Organisierten Glauben – „Diesseits verwirklichte Ewigkeit der Organisierten Glauben“: ein anderer zutreffender Titel eines Buches über Religionen … Und es sollte sich endlich, wenigstens, von ganz alleine verbieten, Propagandist eines Wiedergängers, eines Führers zu sein …

Jorge Mario Bergoglio, der Stellvertreter – Ach, wäre er bloß nur ein Trottel …

… von ein paar Dutzend rentenreifen Männern zu ihrem Grätzelhäuptling Gewählter … Niemand außerhalb seines Grätzelstammes wüßte je etwas von ihm, niemanden von außerhalb würde je es kümmern und schon gar nicht je bekümmern, was für Predigten er seinen Wirklichkeitsverhöhnenden hält, nie würde die Welt erfahren, welche Trotteleien diesem Stamm mehrheitsfähig wählbar seit je erscheinen…

Bloß in seinem regierten Grätzel würde der eine oder andere darüber munkeln, jungfräulich empfangsbereit kichern, während einer oder mehrere aus dem Rentenanspruchsdutzend sie besuchten, sich kommen ließen …

Papst Franziskus - Moden alter MännerWas sind denn Gesetze je anderes, als geschaffen aus dem Augenblick für den Augenblick? Was sind denn Gesetze je anderes – als Moden? Wenn es unangenehm sein sollte, Gesetze als Moden bezeichnet zu lesen, kann es durchaus „erhabenen“ formuliert werden, damit der Mensch sich „geadelt“ empfinden kann: Was ist das Gesetz denn je anderes, als papiergewordene „Seele“ vergänglicher Weltanschauungen, in Paragraphen eingelegte Gesinnungen …

Jorge Mario Bergoglio, auch er, muß ohne Geruchssinn sein, wie sonst könnte der Gestank, den die Weltanschauungen von Organisierten Glauben und also auch die des Organisierten Glauben der römisch-katholischen Kirche nach wie vor geöffneten und immer noch nicht entsorgten Einmachgläsern ausgehalten werden … Oder es ist abgründiger …

Jedoch, die Wahrheit ist, Jorge Mario Bergoglio wurde tatsächlich nur von ein paar Dutzend Männern gewählt, aber närrisch glaubt eine Masse an Menschen, die diesem Organisierten Glauben angehören, daran, ihn selbst gewählt zu haben, und, die Wahrheit ist, diese Trotteleien hört sich eine Masse von Menschen an und trottelt dieser Trotteleien hinterher …

Jedoch, die Wahrheit ist, der Stellvertreter wurde tatsächlich nur von ein paar Dutzend Männern, die sich davor drücken, in Rente zu gehen, gewählt, dennoch meint er, auch er, sich weiter anmaßen zu können, in Gesetzgebungen anderer und vor allem demokratischer Staaten eingreifen zu können, ein Mitspracherecht zu besitzen, als wäre er je irgendwo anders als in dem Grätzelstaat dazu gewählt ermächtigt worden …

Die Tatsache ist, nur ein paar Dutzend im Grätzel Aufgestiegene, die seit ihrem Berufseinstieg im geistigen Ruhestand das Abgreifen der Rosenkranzperlen mechanisch vollführen, haben ihn für ihren Grätzelstaat mit einem absoluten Mitspracherecht ausgestattet …

Wenn Sie nach dem Inhalt dieser Narretei des aktuellen Stellvertreters, um mit diesem geborgten Titel die Kontinuität auch dieses Organisierten Glaubens auszudrücken, fragen, auf den will gar nicht eingegangen werden. Denn der Inhalt ist bloß der Mode auch dieses Organisierten Glaubens geschuldet, die jetzt bevorzugt getragen wird. Andere Moden dieses Organisierten Glaubens wurden in den Tabernakel gehängt, werden aber in Ordnung gehalten, immer wieder hervorgeholt zum Säubern, für den Fall des Falles, es könnte wieder … Denn es kann ja sein, daß auch diese wieder in Mode kommen. Dann haben auch diese Moden wieder Hochamt, mit dem eingebrannten Label: Hexe, Ketzer …

Und darüber hinaus, der Inhalt, das ist die Wahrheit, ist nicht wichtig, denn heute sind es die Trotteleien zu diesen Gesetzen, gestern waren es die Trotteleien zu anderen Gesetzen, morgen werden es die Trotteleien zu anderen Gesetzen sein …

Helmut Qualtinger liest Jorge Mario Bergoglio: „Das Kreuz läßt nicht mit sich reden.“

In der Sendung „Orientierung“ des österreichischen Rundfunks wurde, wie nachgelesen werden kann, die Frage gestellt, was eine kluge Religionskritik denn sein könneHelmut Qualtinger liest Papst FranziskusUnd Helmut Qualtinger setzt sich einfach, unaufgeregt und bescheiden zur besten Antwort hin, die auf diese aus allzu durchschaubaren Motiven gestellte Frage gegeben werden kann … Er nimmt die Tageszeitung „Die Welt“ vom 16. April 2013 zur Hand, um den von diesem Medium veröffentllichten Auszug aus dem Buch von Jorge Mario Bergoglio vorzulesen … Ohne Einleitungsworte der dazu ohnehin nicht notwendigen Erläuterung beginnt Helmut Qualtinger mit seiner Lesung in seiner alles zur Kenntlichkeit bringenden Art, die er vor langer Zeit bereits einmal mit einem Buch eines anderen Heilsverkünder unter Beweis stellte … Damals allerdings mußte Helmut Qualtinger zum Buch greifen, weil die Zeit vorüber war, daß Zeitungen aus diesem Auszüge veröffentlichten …

Unsere Zugehörigkeit zur Kirche gründet wesentlich genau dort, wo die Kirche entsteht: am Kreuz. Dort wurde das definitive „Ja“ des Gehorsams gesprochen, das den anfänglichen Ungehorsam besiegt, dort wurde die „alte Schlange“ des sündigen Aufbegehrens ein für alle Mal in den Abgrund gestürzt. Dort ist unsere Zugehörigkeit zugleich Kindschaft, weil wir im Sohn Kinder werden.

Und dort steht, aufrecht im Verlust, die Mutter, die uns in diese Kindschaft gebiert. Dasselbe geschieht, wenn wir unser Herz in einer erneuerten Zugehörigkeit zur Kirche verankern wollen. Und weil die Kirche am Kreuz entsteht und im Kreuz gründet, ist auch unser Ankergrund die Teilhabe am Kreuz. In jeder kirchlichen Grundlegung gibt es ein Kreuz. „Die Geburtsstunde der Kirche fällt zusammen mit der Stunde der Totenwache.“

Die Schlacht ist kein Schaukampf

Das Kreuz ist Jesu „letzte Schlacht“: Dort erringt er seinen endgültigen Sieg. Im Licht dieses Gotteskrieges, der am Kreuz entschieden wird, wollen wir uns in die Lehre vom Kampf als dem eigentlichen Sinn unseres dem Herrn hingegebenen Lebens vertiefen. Ohne diese Dimension des Kampfes ist das „Mark“ unseres Christusdienstes nicht zu verstehen. Wir werden in unserer Arbeit als Seelsorger immer versucht sein, den Kampf nicht aufzunehmen oder ihn nur vorzutäuschen oder das „Warum“ oder „Wozu“ wir kämpfen müssen durcheinanderzubringen, das „Wann“ oder das „Wie“.

Wie viele Männer und Frauen sind in ihrem pastoralen Wirken in die Irre gegangen, weil sie nicht „nach der Art Gottes“ zu kämpfen verstanden! Wie viele haben die Schlacht mit einem Schaukampf verwechselt! Und wie viele haben im Staub des Alltags den Feind nicht erkannt und sich am Ende gegenseitig verletzt! Andere haben aus Angst vor dem Kampf einen falschen Frieden gesucht und ihr Leben mit einer ebenso unfruchtbaren wie wirkungslosen Harmoniesucht vergeudet.

Die kämpferische Dimension unseres Lebens

Bitten wir den Herrn heute um die Gnade, zu verinnerlichen, dass der Sinn unseres apostolischen Lebens im Kampf besteht; eine Gnade, die uns davor bewahren möge, wie törichte Kinder „Frieden zu spielen“ und „mit dem Krieg zu spielen“.

Um die kämpferische Dimension unseres apostolischen Lebens zu begreifen, müssen wir zunächst anerkennen, dass, wenn wir Gott dienen wollen, in unserem Herzen zwangsläufig ein Kampf stattfinden wird: das Ringen um das Kreuz als die einzige theologische Siegesstätte. Dieser Kampf setzt Urteilsvermögen und die großzügige Bereitschaft voraus, die schwerste und unangenehmste Arbeit auf sich zu nehmen.

Wer diesen Weg geht, den führt er wie unseren Herrn nach Jerusalem. Jesus selbst weist uns darauf hin, dass der christliche Modus Vivendi eine gewisse Feindseligkeit erntet (zumal für einen Mann oder eine Frau, die dem Herrn aus noch größerer Nähe nachfolgen will): Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht wert.

Kein idyllisches Hirtenleben

Wer sein Leben gefunden hat, der wird es verlieren, und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden (Mt 10,37–39). Hinter der Nachfolge Jesu steht die Entscheidung, seinen Weg zu gehen, der unweigerlich ans Kreuz führt. Das ist etwas völlig anderes als die Zugeständnisse eines geteilten Herzens, das von einer friedlichen Koexistenz zwischen dem Herrn der Herrlichkeit und dem Geist dieser Welt träumt!

Die Feindseligkeit, unter der jeder zu leiden hat, der sich entschließt, den Weg Christi, unseres Herrn, zu gehen, bricht sich in den verschiedenen Arten der Verfolgung Bahn, die wir erleben werden. Der christliche Dienst fegt, wenn er authentisch ist, sämtliche nostalgischen Vorstellungen von einem idyllischen Hirtenleben zur Seite. Ich erlaube mir, den heiligen Ignatius zu zitieren: „Dass man Schwierigkeiten hat, ist nichts Neues, sondern im Gegenteil in den Dingen, die für Gottes Dienst und Ehre von großer Wichtigkeit sind, etwas ganz Alltägliches …“

„Die Widersprüche, die es gegeben hat und noch immer gibt, sind für uns nichts Neues; im Gegenteil, unsere andernorts gemachten Erfahrungen lehren uns, dass, je mehr wir darauf hoffen, dass Christus unserem Herrn in dieser Stadt besser gedient werde, der Feind, der seinen Dienst immer zu behindern sucht, uns desto mehr Hindernisse in den Weg stellen wird, und zu diesem Zweck bewegt er die einen und die anderen, nämlich dazu, in gutem Glauben, aber schlecht informiert das zu verwerfen, was sie, weil sie es nicht verstehen, für verwerflich halten.“

Verfolgung als Normalzustand

Zuweilen gehen solche Schwierigkeiten über ein bloßes „Hindernis“ hinaus und wachsen sich zu einer echten Verfolgung aus: Die Verfolgung ist ein Normalzustand im Leben eines Christen; er muss sie mit der Demut des unnützen Dieners leben und darf sie sich nicht als Verdienst anrechnen, denn das wäre vermessen.

Die frühen Christen haben, was ihre Interpretation der Verfolgung betrifft, eine Läuterung durchgemacht. In einer ersten Phase stellten sie die Verfolgungen, die sie mit dem Ausschluss aus den jüdischen Synagogen trafen, in eine Reihe mit den Sanktionen, die die Boten des Herrn auch in früheren Zeiten erfahren mussten (Mt 23,29–36; Apg 7,51f).

Später verortete man die Christenverfolgung dann in einem eschatologischen Kontext und gab ihr damit eine Bedeutung, die sie zuvor nicht besessen hatte: Sie macht das Maß voll (1 Thess 2,15f), und das just in dem Augenblick, da der Menschensohn als Richter kommt, um die Guten von den Ruchlosen zu scheiden (vgl. Mt 5,10–12). Die Verfolger richten sich mit ihren Werken selbst.

Der Tod hat nicht das letzte Wort

In einer dritten Phase entwickelte sich das Denken weiter: Die Verfolgten werden dazu aufgerufen, „um des Menschensohnes willen“ (Lk 6,22; vgl. Mk 8,35; 13,8–13; Mt 10,39) zu leiden und zu sterben und, mehr noch, ihm auf seinem Leidensweg nachzufolgen (vgl. Mt 10,22–23; Mk 10,38). Dieser letztgenannten Vorstellung entspricht das Martyrium des Stephanus, das wir heute im Laufe des Tages in einem ruhigen Moment noch einmal lesen sollten (Apg 6,8–7,60).

Stephanus stirbt nicht nur für Christus, sondern wie Christus und mit Christus, und diese Teilhabe am Mysterium des Leidens Jesu Christi trägt den Glauben des Märtyrers: Mit einem solchen Tod verkündet er auf seine Weise, dass der Tod im Leben Jesu nicht das letzte Wort gehabt hat. Auch wir lernen im Lauf unseres Erdenlebens diese drei Arten kennen, mit Schwierigkeit und Verfolgung umzugehen.

Wenn wir die dritte Stufe erreicht haben, sind wir Christus am nächsten. Deshalb ist der Tod Christi gleichsam das grundlegende „A priori“ jeder christlichen Einstellung: Denn die Liebe Christi drängt uns, wenn wir dies bedenken: Einer ist für alle gestorben, also sind alle gestorben. Und zwar ist er für alle gestorben, damit die Lebenden nicht mehr für sich selbst leben, sondern für den, der für sie gestorben und auferweckt worden ist (2 Kor 5,14–15).

Danksagung mit dem eigenen Leben

Wenn wir Christus am Kreuz betrachten, wird uns bewusst, dass wir ihm unser Leben verdanken, weil – und nur deshalb! – er das seine für das unsere hingegeben hat. Und die Dankbarkeit wird uns, wenn sie echt ist, ebendort verorten: in der Hingabe des Lebens nach dem Beispiel unseres Herrn. Genau an diesem Punkt lösen sich alle „behavioristischen“ Erklärungsversuche der christlichen Haltung und Lebensweise in nichts auf.

Auf die Großzügigkeit Christi kann man nicht mit einem konventionellen und wohlerzogenen „Vielen Dank!“ antworten: Die einzige Antwort, die man geben kann, ist das eigene Leben, und diese Antwort wird gegeben, seit der Herr uns in seiner Einsamkeit am Kreuz den Weg gezeigt hat. Bei dieser Antwort müssen wir, muss unser ganzes Wesen Dankbarkeit sein.

Diese „Danksagung“ mit dem eigenen Leben wird Tag für Tag Gegenwart in der „Danksagung“ schlechthin: der Eucharistie, die zugleich Gedächtnis des Herrnleidens ist. Die Eucharistie legt den Grund der Kirche, nährt sie und erhält sie am Leben. Denn sooft wir von diesem Brot essen und aus dem Becher trinken, verkünden wir den Tod des Herrn, bis er kommt (vgl. 1 Kor 11,26). In der Feier der Eucharistie wird die Geburtsstunde der Kirche gegenwärtig, die mit der Todesstunde des Herrn zusammenfällt. Und unsere Art, Dank zu sagen, besteht darin, diesen Tod anzunehmen, uns ihm anzugleichen. Hier wurzelt die tiefste Wesensform unserer Zugehörigkeit zur Kirche.

Wenn das Weizenkorn nicht stirbt, bleibt es allein

Andererseits ist der Tod Christi der Beginn der wahren Herrlichkeit. Musste nicht der Messias alles dies erleiden und so in seine Herrlichkeit gelangen (Lk 24,26)? Die Herrlichkeit, die Stephanus vor seinem Tod erblickte (Apg 7,55), die uns verheißen ist und mit der verglichen das, was wir in diesem Leben erleiden, jede Bedeutung verliert (vgl. Röm 8,18). Es ist die Herrlichkeit, die Jesus ersehnte und um die er den Vater mit diesen Worten bat: Jetzt verherrliche du mich, Vater, bei dir selbst (Joh 17,5).

Die Herrlichkeit Jesu ist die Stunde seines Kreuzes: Die Stunde ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht wird … Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein. Wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht (Joh 12,23–24); und damit wirklich niemand mehr daran zweifeln kann, dass zwischen dieser Herrlichkeit und dem Verlust des Lebens ein Zusammenhang besteht, fährt der Herr fort: Wer sein Leben liebt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt hasst, wird es für das ewige Leben bewahren.

Das Kreuz war die Herrlichkeit Jesu

Die Apostel begriffen, dass die Herrlichkeit Jesu sein Kreuz war … allerdings erst später …, deshalb schreibt Johannes über die Jünger: Als Jesus verherrlicht war, erinnerten sie sich, dass dies über ihn geschrieben war und man es so für ihn ausgeführt hatte (Joh 12,16). Der heilige Paulus wird diese Herrlichkeit des Kreuzes ohne Umschweife zum Ruhm seines Lebens machen: Ich aber will mich nicht rühmen, außer im Kreuz unseres Herrn Jesus Christus, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt (Gal 6,14).

Sich im Kreuz Jesu Christi rühmen, sich des Herrn rühmen (2 Kor 10,17) ist Lobpreis und zugleich die beste Verteidigung gegen die Feinde des Kreuzes Christi, gegen die Klugheit dieser Welt, gegen die, die in eigener Verantwortung sprechen und ihre eigene Ehre suchen (Joh 7,18), die Ehre voneinander annehmen (Joh 5,44) und das Ansehen bei den Menschen mehr lieben als das Ansehen bei Gott (Joh 12,43). Der Herr sagt selbst, dass ihm an dieser menschlichen Ehre nichts liegt: Ehre von Menschen nehme ich nicht an (Joh 5,41).

Diese so unendlich wichtige Zustimmung zum Kreuz wird in letzter Instanz das Kriterium sein, das darüber entscheidet, ob wir unserem Meister wirklich treu nachgefolgt sind. Die christliche kaúchesis, das „Sich-Rühmen“ im Herrn, wird, gerade weil sie über das Kreuz führt und sich ganz an diesem ausrichtet, von jeglicher Eitelkeit geläutert – denn sie ist keine eitle Ruhmsucht – und findet ihre Mitte im allerreinsten Ursprung ihres Urhebers, den sie gerne den Herrn der Herrlichkeit nennt (1 Kor 2,8).

Das Gedenken an das Kreuz kann trösten

Sich im Kreuz des Herrn zu rühmen setzt ein lebendiges und immerwährendes Gedenken an das Kreuz voraus. Denk an unseren Herrn Jesus Christus (vgl. 2 Tim 2,8), diesen Rat werden die Jünger lieb gewinnen, und der Herr selbst sagt ihnen, nachdem er ihnen sein Kreuz angekündigt hat: Schon jetzt habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, glaubt (Joh 14,29). Das Gedenken an das Kreuz des Herrn tröstet und bestärkt uns im Frieden und im Dienst an Gott.

Dieser Herrlichkeit des Herrn zu gedenken und sich darin zu rühmen setzt nicht nur voraus, dass wir alle eitlen und nichtigen Herrlichkeiten vergessen, sondern auch, dass wir aus dieser tröstenden Erinnerung Kraft schöpfen für den Augenblick, da meine grundsätzliche Zustimmung zum Kreuz sich in der Prüfung bewähren muss …

Das Gedenken an das Kreuz ist sozusagen der Schauplatz des christlichen Daseins. Abseits dieses Schauplatzes werden wir weder was die Ausübung unseres Dienstes noch was unsere pastoralen Methoden betrifft, die richtigen Entscheidungen treffen: Wir laufen Gefahr, Lösungswege zu suchen, auf denen wir das Kreuz umgehen können. Dann führen wir eines dieser lauen Leben (sind „nicht Fisch und nicht Fleisch“) oder werden einer dieser Seelsorger, deren Tun weder menschlich noch göttlich grundgelegt ist.

Bereit sein, verlassen zu werden

Wenn wir uns dagegen für den Weg Jesu entscheiden, müssen wir uns ganz auf den Vater verlassen und bereit sein, vom Vater verlassen zu werden. Das Bewusstsein der rückhaltlosen Hingabe an den Vater und das Gefühl, vom Vater verlassen zu sein, das jedes Kreuz mit sich bringt, verweisen auf den eschatologischen Charakter dieses „Ecksteins“ unseres christlichen Lebens.

Wir müssen am Kreuz alles verlieren, um alles zu gewinnen. Wer das Kreuz nimmt, verkauft alles, um die eine kostbare Perle oder den Acker zu kaufen, in dem der Schatz vergraben ist. Alles verlieren: Wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden (Mt 16,25; Mk 8,34f; Lk 17,33). Wir verlieren alles, um das neue Leben zu suchen; ein neues Dasein wird uns geschenkt werden, doch zuvor müssen wir alles verlieren.

Das Kreuz lässt nicht mit sich reden

Hier gelten keine Klauseln oder Rückversicherungen wie die, zu denen Hananias und Saphira ihre Zuflucht nahmen (Apg 5,1–11): Niemand zwingt uns. Wir sind eingeladen. Doch bei dieser Einladung geht es um „alles oder nichts“: keinen Schlafplatz sein Eigen zu nennen, obwohl selbst die Füchse ihre Höhlen haben; die Toten ihre Toten begraben zu lassen; und sich tagtäglich neu bewusst zu machen, dass es nicht der Herrlichkeit des Herrn entspricht, wenn wir die Hand an den Pflug legen und zurückblicken (vgl. Lk 9,57–62).

Das Kreuz ist das Zeichen für den Kampf, der der Sinn unseres Daseins ist. Mit dem Kreuz verhandelt man nicht, das Kreuz lässt nicht mit sich reden: Man umarmt es oder man weist es zurück. Wenn wir es zurückweisen, dann haben wir unser Leben selbst in der Hand, dann bleibt es eingezwängt in die Enge unseres kleinlichen Horizonts.

Wenn wir uns aber entscheiden, das Kreuz zu umarmen, verlieren wir noch im selben Moment unser Leben, wir lassen es los und geben es hinein in die Hände Gottes, in die Zeit Gottes, und wir werden es zurückerhalten, aber auf andere Weise.

Der steueretatbelastete Klassentagesausflug zu Robert Mugabe nach Rom, Grätzel Vatikan

Einem Staat darf das Bilden seiner Bürger und Bürgerinnen nie zu teuer kommen und nie zu spät sein –, und der österreichische Staat verhält sich hierbei mittelbar vorbildhaft, er schickt seine verheirateten Schüler bis nach Rom, für einen Tag, um ihnen zu ermöglichen, im praktischen Anschauungsunterricht wieder einmal einen Diktator ganz aus der Nähe zu sehen, einen Diktator, der nicht nach Österreich eingeladen wird werden dürfen, um beispielsweise vor dieser Klasse von seinem Rom-Erlebnis als Zeitzeuge erzählen zu können, wie alle von dem Wort der Barmherzigkeit beeindruckt waren …

Österreichische Klassenreise nach Rom - Grätzel VatikanDer Diktator hat, wie bekannt ist, Einreiseverbot in die Europäische Union. Vielleicht ergeben sich aber nun Möglichkeiten, nach diesem braven gemeinsamen Sitzen in einem Grätzel von Rom, Robert Mugabe nach Österreich einzuladen, eine Aufgabe für den in diesem Organisierten Glauben eine leitende Funktion ausübenden Christoph Schönborn, der dafür das Rad nicht einmal neu erfinden würde müssen, denn er könnte bei einem anderen leitenden Angestellten aus dem Steiermärkischen, der bereits vor Jahrzehnten vorzeigte, wie römisch-katholische Barmherzigkeit Männern von Rom aus das Einreisen auf den südamerikanischen Kontinent, das Einreisen auch in Argentinien …

Bis es aber soweit kommen kann, wird sich Robert Mugabe damit begnügen müssen, allein in Zimbabwe den Menschen zu erzählen, wie barmherzlich er in Rom behandelt worden sei, und die Menschen in Zimbabwe werden sagen, seht, wie kann einer ein schlechter Mann sein, der von so einem guten Mann empfangen, begrüßt und dessen Segen auch er …

Bis es aber soweit kommen kann, werden Schülerinnen und Schüler in Österreich ohne praktischen Anschauungsunterricht ihre Zentralmaturaaufsatzthemen etwa zu Demokratie und Diktatur zu schreiben haben, vielleicht aber besucht sie Bundespräsident Heinz Fischer und drückt ihnen ebenfalls schweigend und herzend beide Daumen, die sich für ein Zentralmaturaaufsatzthema übrigens vorzüglich eigneten: Wozu drückte Heinz Fischer dem als Jesuiten zu Hochgestiegenen … 

Oben wurde nicht hinzugeschrieben, in welcher Angelegenheit der österreichische Staat sich mittelbar vorbildhaft verhält, was abschließend nachgeholt werden soll: Der österreichische Staat verhält sich vorbildhaft für den Organisierten Glauben der römisch-katholischen Kirche, für diese ist ihm nichts zu teuer und kein Steuergeld beim Fenster hinaus….

Organisierte Glauben – Mannigfaltiger Kindesmißbrauch

Letzte Woche wurde von einhundertfünfzehn leitenden Angestellten ein Mann zu ihrem obersten Chef gewählt, dessen Passion im 21. Jahrhundert es zu sein scheint, vom Teufel zu reden -, theologisch wird das seine Richtigkeit haben, denn ohne Teufel konnte kein Gott gezeugt werden und, vor allem, so lange am Leben erhalten …

Das könnte als Gewäsch abgetan und übergangen werden, wäre es zum einem nicht das altersvergilbte Leitbild dieses Organisierten Glaubens und hätte es zum anderen nicht konkrete Auswirkungen … Eine konkrete Auswirkung dieses biblischen Gewäschs – Theroie oder gar ein philosphisches System kann es nicht genannt werden, weil das Wesen einer Theorie oder eines philosophischen Systems ist die permanente Erneuerung – zeigt der Dokumentarfilm „Jesus Camp“, nämlich die Indoktrination von Kindern, also den Mißbrauch von Kindern

Devil at the Jesus camp - recruiting of children for warIn diesem Film wird ebenfalls passioniert von dem Teufel gesprochen, soher war es zwangsläufig, daß dieser Dokumentarfilm sofort einfallen mußte, als der neue Oberchef des abolutistisch regierten Staates in einem Grätzel von Rom lieb lächelnd und sich ach so bescheiden gebend den Bruder von Jesus, Satan, die beide Gott selbst sind, schlecht machte, wie es eben in einer christlichen Familie üblich ist, schlägt sich Papst Franziskus auf die Seite eines Teils der Familie, um ein Familienmitglied auszustoßen …

Wer also das Reden dieses Papstes über den Teufel, begleitet von freundlichen Gesten und gewinnendem Lächeln, hört, sollte an den, auch, ideologischen Mißbrauch von Kindern denken, die in dieser christlichen Familie zwischen den beiden Brüdern, die einer sind, aufgerieben und zerstört werden …

Aus dem Artikel „Der Welt“:

Die Chöre erinnern an Pink Floyds Verweigerungskids und ihre 80er-Jahre-Hymne „We Don’t Need No Education“. Die religiöse Ekstase gemahnt eher an Jugendfreizeiten von fanatischen Islamisten. Doch hier tanzt nicht der Nachwuchs der Hisbollah, sondern der Kindergottesdienst der „Christ Triumphant Church“ im amerikanischen Mittelwesten. Und wenn Pastor Becky Fisher ihren Lämmchen zuruft „Das ist Krieg! Seid ihr Teil davon oder nicht?“ und ein jauchzendes „Yeah!“ anstößt, können nur böse Menschen Schlechtes denken. Nicht wahr?

Und auf Youtube ist unter dem Trailer zu diesem Dokumentarfilm zu lesen:

In Nazi Germany, they had Hitler Youth camps to indoctrinate kids to fascism and to worship Hitler. In the Middle East, they have Al-Quaeda training camps where they train people to blow themselves up in the name of „Allah“. In conservative, red state America, they have Jesus Camp which serves almost the same purpose as the last two, except to indoctrinate kids into blind fundamentalist conservatism and in the name of „God“. See the similarities?