Andreas Laun ist einmal zu danken für seine Psalter und Gleichnisse der Erheiterung

Es ist zwar dazu nichts mehr zu schreiben, was Hans Rauscher im Halbdunkel Österreichs vor kurzem schrieb, aber es scheint doch angebracht, etwas noch hinzufügen.

Wurde in Österreich je verlangt, die Aussagen von dem Prediger Andreas Laun zu verurteilen, sich von ihm zu distanzieren, von den Mitgliedern seines Organisierten Glauben? Hat sich etwa der leitende Angestellte dieser Organisation in Österreich je von ihm distanziert, ihn verurteilt?

Andreas Laun fällt ein, weil die Copysite der identitären Parlamentspartei am 15. Juni 2017 ein Interview mit ihm veröffentlichte. Seine Aussagen, nun, eben seine Aussagen, ohne Wert für die geringste Aufregung. Sein Aberwitz eben. Er redet eben den Aberwitz seines Korans nach, beeinflußt eben von seinem biblischen Märchenbuch, und das wird er wohl bleiben bis über das Ende seiner Berufstage hinaus.

Aber heute, am 17. Juni 2017, am Tag der „Regenbogenparade“, soll es um das Heitere gehen, und gibt es einen besseren Psalmisten im Halbdunkel Österreichs, der für eine ausgelassene Stimmung, für Heiterkeit und Lustigkeit sorgen kann, als ebendieser bärtige Prediger oder, mit Hans Rauscher zu sprechen, dieser „geistliche und geistige Führer von“ fünf Millionen Christen und Christinnen?

Wahrlich, schwerlich.

Auf die Frage, ob seine Aussage, Homosexuelle seien „gestörte Männer und Frauen“, mißverstanden worden sei, antwortet der Prediger des dreifaltigen Aberwitzes:

„Ein wenig schon, weil es natürlich nicht meine Absicht ist und war, jemand zu beleidigen. Aber ich erlaube mir anzumerken: Mir scheint, die Betroffenen reagieren etwas zu empfindlich, zumal wenn man bedenkt, dass viele Menschen mit solchen Neigungen das selbst auch so sehen, darunter leiden und aussteigen wollen. Auch rein biologisch gesehen, gibt es Argumente, die man nüchtern auf die Waagschale legen sollte.“

Ob denn die „Menschen heutzutage verweichlicht“ seien, weiß der „geistliche und geistige Führer“ eines genau:

„Ja! Zum Menschsein gehört es, auch Schwierigkeiten durchzutragen. Im Christentum heißt das: Nimm Dein Kreuz an!“

Es ist, muß zugegeben werden, kein heiterer Gedanke, gibt es in seinem Organisierten Glauben Variationen von „Nimm Dein Kreuz an!“, wenn etwa Pfarrer und Priester in für sie besonderen Stunden im Dunkeln Mädchen und vor allem Buben die „Schwierigkeiten“ des Lebens nahebringen – nimm das Kreuz in Dich auf?

Die Frage nach der „klassischen Familie in all dem Geschlechterwirrwarr“ ist für den bärtigen Prediger für immer beantwortet:

„Gott hat den Menschen als Mann und Frau und für die Liebe geschaffen. Das ändert sich nicht und ist, gelebt, Quelle größten Glücks auf Erden.“

Aus dieser „Quelle des größten Glücks auf Erden“ trinkt nur der Mensch, ohne sich zu vergiften, der ohne „klassische Familie“ ist.

Und mit dem Trinken der letzte und schönste Psalm des Bärtigen noch. Auf die Frage nach der Gefahr durch „Frühsexualisierung“, wohlgemerkt, es wird von „Frühsexualisierung“ gesprochen und nicht von „sexueller Aufklärung“, weiß der Fraulose und soher auch ohne „klassische Familie“ Seiende sein hohes Wissen anschaulich mit einem Gleichnis zu verkünden, ja, Jesus Christus ist ohne Zweifel sein erster und einziger Lehrer:

„Die Gefahr ist, dass die Kinder nicht lernen, was es heißt, zu lieben und der Sex in ihrem Leben einen falschen Stellenwert erhält und nicht das wird, was er sein sollte: Körpersprache der Liebe. Man erzieht auch nicht Alkoholiker, damit sie später lernen, ein Glas Wein zu genießen.“

Bei aller Heiterkeit, die launsche Gleichnisse hervorrufen, könnte dennoch das Grübeln einsetzen. Etwa darüber, weshalb verweigern sich Prediger seiner Organisation der Liebe von Mann und Frau, wenn doch diese „Quelle“ das „größte Glück auf Erden“ … halten sie doch nichts von der Liebe, oder haben sie eine andere Quelle noch größeren Glücks gefunden, ganz irdisch?

Und wer jetzt noch nicht genug hat von Heiterkeitsknödeln, die im Hals steckenbleiben, es gibt weitere Kapitel, wie in der Collage Kreuz der Heiterkeit gesehen werden kann, zu denen Sie hier mit einem Klick …

Es muß an diesem Tag der „Regenbogenparade“ und des „Marsches für die Familie“ einmal, und damit soll geendet werden, Andreas Laun gedankt werden, gedankt für die vielen heiteren Sekunden, und das über Jahre, wie oft konnte herzhaft gelacht werden. Die ersten Lacher rief er vor etlichen Jahren hervor, mit seinem Spruch: „Gott straft aus Liebe.“

Was für eine Bürde, aus Liebe strafen zu müssen. Vielleicht ist Gott einer Selbsthilfegruppe inzwischen beigetreten, in der er sich mit seinen Kameraden austauschen kann, wie schmerzlich es ist, Frau und Kind strafen, schlagen zu müssen, das sind Schmerzen, die sie ihren Frauen und Kindern, weil sie so lieben, niemals im Leben wünschen, erfahren zu müssen. Ob Männer der „klassischen Familien“ in solch eine Gruppe je …, na ja, warum nicht, wenn die Bedingung erfüllt ist, Andreas Laun moderiere sie …

Andreas Laun - Heiterkeitsauslösender Prediger

Nagel-Blatt der FPÖ zur Zeit im „Homo-Wahn“

Mit der Nummer 5 vom 30. Jänner bis 5. Februar 2015, in der G. Schneeweiss-Arnoldstein über das Adoptionsrecht

„Politgerichtshof im Homo-Wahn
Verfassungsgerichtshof oktroyiert Möglichkeit der Kindesadoption durch Schwule und Lesben –
Kindeswohl für oberste Politjuristen offenbar unbeachtlich“

FPÖ-ZZ 5-2015 - Arnoldstein-Schneeweiss und Wahnschreibt … und mit dem dazu veröffentlichten Bild ist es ohnehin recht klar, wohin in diesem Artikel die Richtung geht. Die Gesinnung ist der Inhalt. Und bereits das Schreiben über diese Gesinnung heißt, sich selbst zu beschmutzen. Im Grunde reicht bereits der Name des Verfassers, um zu wissen, was das für ein Artikel nur sein kann.

Kräftebalance - deaktiviert - 04-02-2015

Es ist nicht ungewöhnlich, daß die Website, auf der zu Festen mit „Stil, Eleganz, Kultur“ geladen wird, heute am 4. Februrar 2015 deaktiviert ist. Wartungsarbeiten müssen schließlich stets zur rechten Zeit durchgeführt werden.

Gesinnungsgemäß würde es G. Schneeweiss-Arnoldstein wohl mehr gefallen, wenn es in der wirklichen Welt auch noch so zuginge, wie auf den Festen, wohin Georg Immanuel Nagel vielleicht jetzt zurückkehren wird, nach seinem in Armseligkeit gescheiterten Marsch mit Graf, also, wie in der Collage gesehen werden kann, die Frau nackt auf dem Boden, vor ihrem gestiefelten Herrn, eine weißliche Flüssigkeit aufleckend – keine vorbildhafteren Eltern es je noch gab … Es gab auch noch nie eine vorbildhaftere Kultur, wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann, werden diese Kraftfeste als Treffen mit „Stil und Eleganz angeprießen, bei denen „Kultur kein Fremdwort“ … Das erinnert daran, wie Tanja Liebig einmal von dem akademisierten FPÖ-Ball in der Hofburg schwärmte: „Stil, Tradition, Kultur“ …

Und diesen vorbildhaften Eltern und dieser vorbildhaften Kultur gibt allenthalben Andreas Laun schreibend und sprechend den Segen weiter von seinem vorbildhaften Herrn … 

Was ist der Unterschied zwischen Firas Houidi und Andreas Laun? – Firas Houidi ist jünger

Die Nummer 51-52 vom 19. Dezember bis 8. Jänner 2015 der ZZ der identitären Gemein-Schaft bringt zur Weihnachtszeit ein Interview mit einem leitenden Angestellten der römisch-katholischen Kirche mit dem in einem Grätzel von Rom verorteten Kleinstaat und auf diese wieder einmal aberwitzigen Aussagen von Andreas Laun fiel sofort eine Witzfrage ein, die mit Auflösung gleich als Titel genommen wurde.

Was ist der Unterschied zwischen Firas Houidi und Andreas LaunEs kann doch nicht einfach bei diesem Witz es belassen werden, es muß doch ein wenig mehr dazu geschrieben werden; denn das ist auch der bevorstehenden Verabschiedung des Islam-Gesetzes geschuldet, das eines säkularen und demokratischen Staates unwürdig ist, weil es einen Unterschied zwischen den Organisierten Glauben rechtlich verfestigen wird, und das ein Unrecht sein wird. Während es in diesem Land bereits einhellig die Meinung vorzuherrschen scheint, es müsse gegen die sogenannten Haßprediger des Islam vorgegangen werden, kann einer des Christentums ungehindert, hochangesehen und hofiert … Es gibt aber in Wahrheit keine Haßprediger, es gibt nur schlicht und einfach Glaubensprediger, die aus ihren Glaubenschriften nehmen, was ihre Glaubensschriften ihnen hergeben …

Und in diesem Interview predigt Andreas Laun ebendas wieder einmal, was er aus seinen Glaubensschriften herausholt.

Und weil es auch heißt, fröhliche Weihnachtszeit, soll ein weiterer Witz folgen, den Andreas Laun selbst beisteuert, wenn auch unbeabsichtigt.

„Gott sah, daß es für den Menschen nicht gut ist, allein zu sein, weil er für die Gemeinschaft mit Frau und Mann geschaffen ist. Und erst recht für die Gemeinschaft mit Gott!“

Wer das von Andreas Laun Gesagte Wort für Wort durchdenkt, bricht in schallendes Gelächter aus. Es bleibt gesinnungsgemäß nicht bei dem zum Auflachen auslösenden Sagern nach den Lehrbilderbuch Glaubenslogik. Es gibt auch das nicht mit Reue, sondern mit Stolz vorgetragene Eingeständnis:

„Die Volkskultur antwortet auf urmenschliche Bedürfnisse – und das Christentum hat sich mit ihr mehr oder weniger verschmolzen oder sie ausgemerzt und gereinigt[.] Das ist nicht verwunderlich, sondern sehr menschlich und gut, solange die Christen nicht Kompromisse mit schlechten Elementen eingehen.“

Terminator and cleaner Laun sieht die

„Gefahr. Aber daß sie besteht, ist nicht nur irgendeine zufällige Entwicklung, sondern sie ist auch von der mächtigen Feindschaft bestimmter Kreise gefördert, mit allen Mitteln der Verführung. Ich denke dabei an den Kampf gegen das Leben, gegen die Familie und gegen alles Heilige. Kommunismus, ausgehend von Marx, Lenin, und von allen wirklich linken Parteien mehr oder weniger offen bekämpft wurden und heute besonders raffiniert zerstört werden sollen. Man denke vor allem an die Gender-Lobby und die mit ihr verbündeten Gruppen!!!“

Andreas Laun weiß aber auch, was zu tun ist.

„Reformen in der Kirche kamen nie von Sitzungen und Studien, sondern immer durch Heilige und Verkündigung der Botschaft ohne zeitgeistige Zugeständnisse und Veränderungen!

Aber jede Familie und jeder Mensch muß sehen, was er in seinem Umfeld tun kann, wie er sich verteidigen sollte gegen den gottfeindlichen Zeitgeist[.]

Bernhard Tomaschitz faßte sein Gespräch mit diesem Prediger in seiner Überschrift zusammen: „Linke wollen unsere Werte zerstören – Weihbischof Andreas Laun über die Bedeutung des Glaubens und die Pflicht jedes einzelnen, dem gottlosen Zeitgeist entgegenzutreten“.

Keine Veränderungen. Keine Studien. Bloße Verkündigung der Botschaft. Mit Heiligen gegen das Gottfeindliche … Und welche Werte sieht Andreas Laun mit blinden Augen in Gefahr? Welche Werte möchte er bewahrt wissen? Welche Botschaften verkündet wissen? Die von Savonarola? Dieser Prediger als nur ein Beispielgeber paßt hier recht besonders, weil er es auch verstand, Jugendliche für sich einzuspannen, für … Das muß gar nicht ausgeführt werden, um sich das vorstellen zu können, wofür und wozu er Jugendliche verführte; denn in der Gegenwart liefert die Wüstenmordglaubensbande anschaulich, was die Werte und Botschaften …

Und dann die unvermeidliche Drohung und der herbeigesehnte Sturz etwa in ein Florenz des Savonarola …

„die Geschichte wird sich wiederholen. Es kann und wird wohl wieder eine Umkehr kommen, aber nicht geplant auf den Schreibtischen von Kirchen-Beamten.“

Oh, fröhliche Weihnachtszeit, ist es nicht heiter, wie die FPÖ gegen den Islam sich verteidigt, während Weihbischof Firas Houidi genau für die der identitären Gemein-Schaft recht geliebten Werte und ebenso wie die identitäre Gemein-Schaft gegen den allahfeindlichen Zeitgeist kämpft?

Weitergehende Informationen zu dem oben in manchen Passagen nur Angedeuteten finden Sie unter:

Was NS-Kriegsverbrecher Alexander Löhr mit dem Islamgesetz zu tun hat

Islamgesetz – Ein römisch-katholischer Knüppelentwurf

Firas Houidi – Anstatt Ihr zu danken, hadert Allah im Gebet mit seiner Göttin Demokratie

„Richter der Lebenden und Toden“ – Andreas Laun am Karfreitag in Höchstform 

Der Schoß ist fruchtbar noch – Jesus Christus als König, Abgeordnete hinter Mauern

„Hätte Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben“ – Oh Poliza hilf!

Alles, was zu diesem Vorfall in Salzburg zu berichten ist, kann dem Artikel aus der Tageszeitung „Der Standard“ entnommen werden, der in die Collage aufgenommen wurde.

Oh Poliza hilfDer Vorfall vom 25. Juli 2014 ist erwähnenswert, weil er in eine Reihe von zu bedenkenden Vorgehensweisen der Polizei zu stellen ist, die nicht unbeachtet bleiben dürfen, die Fragen provozieren, wohin entwickelt sich die Polizei in Österreich, kann eine demokratisch Gesellschaft eine derartige Polizei dulden? Es scheint dringlich geboten zu sein, sich um das polizeiliche Auftreten zu sorgen, zu kümmern, ehe sich diese Vorgehensweisen zu polizeilichen Strukturen verhärten, der Bürger und die Bürgerin in diesem Land plötzlich nicht mehr frei und ohne Angst eine Polizei, die seine Grundrechte und ihre Menschenrechte zu wahren hat, im Dienst der Rechtsstaatlichkeit sehen, sondern sich vor einem blauen Block in Acht zu nehmen haben, ehe es soweit kommt, daß Bürgerinnen und Bürgern gut beraten sind, am besten die Straße zu meiden, wenn sie nicht dem blauen Block in die Hände der Willkür …

Und es ist Willkür – bereits jetzt kann schon von Willkür gesprochen werden. Das zeigt etwa ein Vergleich zwischen dem aktuellen Vorfall in Salzburg mit einem Vorfall in Wien, der sich erst vor wenigen Wochen ereignete, nämlich am 14. Juni 2014. Vergleichen Sie die Vorgehensweise der Polizei und auch der Staatsanwalt in Salzburg wegen eines spekulativen Spruchs, der je nicht als Verhetzung klassifiziert werden kann, sondern aus dem beliebten Spiel Wie wäre die Geschichte verlaufen, wie sähe die Gegenwart aus, hätte es nicht oder hätte es gegeben … stammt, vergleichen Sie es mit dem Umgang der Polizei und auch des Verfassungschutzes in Wien mit einem Folder, den die Polizei selbst als einem mit „nationalsozialistischem Inhalt“ …, berücksichtigen Sie dabei auch, wer in Wien festgenommen wurde, wer ungehindert

Zu dieser Reihe der nicht zu ignorieren Vorgehensweisen muß wohl auch die Räumung der „Pizzeria“ am 28. Juli 2014 in Wien durch die Polizei gezählt werden, ebenso ein Vorfall vom Frühjahr 2014 in Tirol, über den u.a. die Tageszeitung „Der Standard“ am 22. Juli 2014 berichtete: „Vorwürfe gegen Polizei: ‚Witze über Türken und Afrikaner sind Alltag'“. (Zu diesem Artikel über die Vorkommnise in Tirol muß nebenbei doch angemerkt werden, es sollte in Hinkunft vermieden werden, allgemein von der Volksanwaltschaft zu schreiben, wenn es um volksanwaltschaftliche Aussagen über die Polizei geht, sondern konkret anzuführen, wer aus der Volksanwaltschaft es ist, um den Gehalt der Aussage als Leser oder Leserin einschätzen zu können. Nach der Geschäftsverteilung der Volksanwaltschaft kann es nur Dr. Peter Fichtenbauer gewesen sein, der die Auskunft gab, wie im Artikel zu lesen ist: „Auch vonseiten der Volksanwaltschaft heißt es, dass man nur vereinzelt mit Aussagen von Polizisten konfrontiert sei, die von den Betroffenen als rassistisch empfunden wurden. Verallgemeinernd von einer ‚rassistischen Polizei‘ sprechen könne man aufgrund dessen nicht.“)

LandfriedensbruchparagraphZu dieser Reihe der nicht zu ignorierenden polizeilichen Vorgehensweisen ist auch der Vorfall am 17. Mai 2014 zu zählen:

Identitäre und Unruhen – Wiener Polizei verwechselt Wien mit Irgendwo

Als die Polizei einen Passanten zum Demonstranten machte

Die vermehrte Anwendung des Landfriedensbruch-Paragraphen ist ebenfalls in diese Reihe zu stellen.

Zu dieser Reihe der nicht zu ignorierenden Vorgehensweisen ist an erster Stelle der mehr als bedenkliche und äußerst fragwürdige Umgang der Polizei und der Justiz mit Josef S., der nicht ein Fall Josef S ist, sondern ein Fall Polizei und Justiz.

Polizei - Reihe 2014Diese Vorgehensweisen sind alle aus 2014 (und das Jahr 2014 ist noch lange nicht vorbei) und können beschlagwortet werden mit „Reihe 2014“. War das erst der Vorgeschmack? Was kann von der Polizei in den kommenden Jahren noch alles erwartet werden? Nichts. Denn die Polizei hat zu erwarten und haargenau zu erfüllen, nämlich die Aufträge einer demokratischen Gesellschaft …

„Richter der Lebenden und Toden“ – Andreas Laun am Karfreitag in Höchstform

In der diesjährigen karfreitlichen Ausgabe der freiheitlichen „Zur Zeit“ kann zum Gastkommentar von Weihbischof Andreas Laun zusammenfassend geschrieben werden – es ist halt ein Kreuz mit dem Denken …

Andreas Laun - Herr und Meister der SatireVielleicht aber wird Andreas Laun mißverstanden. Möglicherweise schreibt Andreas Laun einfach bloße Satiren, ohne diese je als Satiren auszuweisen …

Möglicherweise werden, eines Tages, Sätze von Andreas Laun als exemplarische Sätze der Satire gelten, er selbst geheiligt sein mit dem Titel, der Satiriker Gottes gewesen zu sein, eines Tages in einhundert oder in zweihundert Jahren … Und es werden vielleicht gerade die Sätze sein, die am heurigen Karfreitag veröffentlicht worden sind, mit der Anmerkung, im April 2014 habe Andreas Laun sich selbst übertroffen, ist zum Licht der Satire …

„Zur modernen Verfolgung der Christen gehört auch die Verstaatlichung der Kinder in Form der Einschränkung der Elternrechte …“

„Unverständlich ist die moderne Christenverfolgung in Europa auch deswegen, weil die öffentliche, ideologische und politisch gelenkte Meinung höchste Empfindlichkeit zur Schau stellt, wenn es um vermeintliche oder wirkliche Rechte zum Beispiel von Homosexuellen geht oder um das behauptete Frauenrecht auf Abtreibung.“

Aber solche Toleranz gilt nicht für Christen! Zum Beispiel: Eltern, die ihre Kinder der staatlichen, unmoralischen und darum widerchristlichen „Sexualerziehung“ entziehen wollen …“

„Wahr ist jedenfalls, daß die Menschenrechte der Christen und auch von bestimmten Randgruppen nicht mehr wirklich geachtet werden. Man rühmt sich der Rechtsstaatlichkeit, aber tritt die Menschenrechte bestimmter Menschen mit Füßen, besonders die der Christen. Warum ist das so? Meine Antwort stützt sich auf die dramatische Auseinandersetzung zwischen Jesus und seinen Gegnern, wie sie vor allem das Evangelium nach Johannes erzählt: Wäre Jesus nur frommer Jude gewesen, wäre ihm wohl nichts passiert. Aber er hat das, was seine Feinde für unverzichtbare Fundamente ihres Glaubens ansahen, inrage gestellt und einen für Juden unerhöhrten Anspruch gestellt.“

„Unsere Situation ist anders, aber auch für unsere, mehr und mehr atheistische Kultur stellt das Christentum Ansprüche, die unerträglich sind und nicht harmlose Märchen wie so Vieles in manch anderen Religionen.“

„Aber so, als Widerstandsnest gegen die herrschenden Ideologien des Zeitgeistes, ist sie unerträglich und muß – letztlich bekämpft werden. Mit welchen Mitteln? Das wird sich zeigen, aber die Geschichte lehrt: Zimperlich waren die Mächtigen dabei nie, vor allem deswegen, weil sie zugleich in der immer wiederkehrenden Illusion lebten, sie könnten die Welt ‚christenfrei‘ machen.“

„Götter als Märchenfiguren, ja, aber den Gott der Juden und Christen können sie nicht dulden, weil dieser wahre Gott sie mit ihrem absoluten Autonomie-Gehabe infragestellt! Sie wollen folgerichtig die Welt ‚entgotten‘, Gott ‚ausweisen‘.“

„Warum lassen sie die Kirche mit ihrer Botschaft nicht einfach als lächerliches Konstrukt von Menschen wie den Affengott oder irgendeine Voodoo-Figur bestehen? Meine These: Ihr Verfolgungseifer ist, verdrängt hinter ihrer atheistischen Ideologie, ein nicht bewußtes Tiefenwissen, daß Jesus doch ganz anders war, Herr und Meister, ja, Sohn Gottes sein könnte und auch als Richter der Lebenden und Toden wiederkommen wird.“

Es können im Grunde nur satirische Sätze sein, wird beispielsweise allein an die historischen Gegebenheiten gedacht, in denen der Zelot Jesus Christus … Andere von der ZZ oder auch von Unzensuriert, die allenthalben ihre Kommentare als Satiren bezeichnen, müssen wohl beim Lesen von derart satirischen Sätzen hingebungsvoll aufschauen zu ihrem Meister und Herrn der …

Und weil es doch eine karfreitliche ZZ-Ausgabe ist, kann wohl von keinem anderen freiheitlichen NR ein Kommentar in Frage kommen – als einer von Rosenkranz …

Die Gottideologie ist dämonisch – Ein zum Klartext gewandelter Beitrag von Andreas Laun

Die Gottideologie ist heute gegenwärtig, weltweit vor allem in der sogenannten hochentwickelten Welt, was offenbar nicht ihre Vernunft einschließt.

Die Kernthese dieses kranken Produktes ist das Endergebnis eines radikalen Machismos, den die Glaubenslobby weiterhin betreibt. Behauptet wird: Es gibt nicht nur Drei in Einem, sondern auch eine gebärende Jungfrau.

Und noch mehr: Tote können auffahren zum Gericht in den Wolken zur eigenen Hinrichtung. Würde dies jemand morgen auch noch behaupten wollen, heute schon lachte die Umwelt und vermutete, die Idee stamme aus einem surrealistischen Kabarettprogramm.

Heute, es ist schwer zu glauben, wird sie von Regierungen und Promis vertreten und mit viel Geld verbreitet, sogar in den Lehrplänen der Kindergärten und Schulen. Es ist ein Teil der Frühverstümmelung der Kinder, und das ausgerechnet in einer Zeit, in der die Empörung über den Menschenmissbrauch durch kirchliche Kreise noch nicht abgeklungen ist.

Als ob das Bibel-Regime nicht genau dazu hinführte und selbst eine psychische Form  Missbrauchs des Menschen wäre! Wer das nicht glaubt, lese den Katechismus, und wenn er es dann immer noch nicht glaubt, begebe er sich in psychiatrische Behandlung oder belege einen Kurs: Hausverstand leicht gemacht, wie lerne ich denken?

Aber die Sache ist alles andere als nur zum Lachen. Denn die Ideologen Gottes verletzen Grundlegendes und, da sie von vielen Regierungen unterstützt werden, sind sie wirklich eine Bedrohung: Erstens missachten sie die Gesetze der Staaten, zweitens die Rechte jeder Bürgerin, drittens die jedes Bürgers, die die Gottesprogramme mit ihren Steuern mitzahlen müssen, und viertens auch insofern die Menschenrechte, weil die Gottideologen vorschreiben wollen, wie man reden, wie man schreiben muss, wenn man nicht der totalen Ächtung anheimfallen will.

Als ob die Erfahrung gerade die Völker Europas nicht gelehrt hätte, wie kostbar die Freiheit des Denkens und Redens ist! Sie ist weiter akut in Gefahr!

Die Gottideologie ist schwer widerlegbar, weil sie so offenkundig gegen den elementaren Verstand gerichtet ist! Wie beweist man, dass auf dem Mond nicht unsichtbare Menschen leben? Man halte sich vor Augen: Jeder Mensch soll die Freiheit haben zu entscheiden, ob er Christ oder Moslem oder Zeuge Jehova oder Evangelikaner oder Wohlstandstelevisionär oder Gläubiger der Vorhaut Christi oder was sonst sein will, was man immer noch nicht für eine psychische Störung hält, die zu therapieren ist!

Was man aber doch sagen kann, ist dies: Es gibt nichts, was der Mensch, wenn er es konnte, nicht auch gemacht oder wenigstens probiert hätte, auch wenn es ihm seine Natur keineswegs nahelegte: Fliegen, Klettern, Seiltanzen. Aber nie hat man gehört, dass jemand in den Kreis seiner Bekannten oder Freunde trat und verkündete: Heute früh habe ich versucht, Brot und Wein sein zu wollen – und seht, ich habe es zusammengebracht, jetzt bin ich Brot und Wein! Wenn das möglich wäre, hätten es die Menschen längst entdeckt und praktiziert. Irgendwelche Verwandlungen eines Menschen gab es bisher nur in Märchen: Im Bösen, wenn ein Priester jemanden bannte, im Guten, wenn eine Frau einen Priester küsste und aus ihm den Mann herausholte, der er eigentlich war und den sie dann verließ. Und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute: Die Frau und der Mann, der einmal ein Priester war.

Das Schlimme ist: Heute will man uns alle zwingen, das abstruse Gott-Märchen ohne Sinn buchstäblich für wahr zu halten! Die Erfahrung sagt ein klares Nein! Natürlich gab es immer schon Männer, die ein Gott sein wollten. Sie tragen sogar Röcke! Aber niemand denkt wirklich, dass der Betreffende jetzt wirklich ein Gott ist und nicht nur ein verkleideter beziehungsweise ein verstümmelter Mann!

Und wenn es noch so oft behauptet wird: Jeder Mensch weiß im Grunde sehr wohl, dass weder der Mensch selbst noch ein Arzt oder die Gesellschaft ein solch absonderliches Wunder vollbringen kann: aus einem Leib ein Brot oder aus einem Brot einen Leib zu machen. Man hat es versucht, aber das Brot, das eigentlich ein Junge war, hat zuerst verzweifelt um ein Zurück gekämpft und dann, verstümmelt wie er war, hat er sich selbst erschossen!

Übrigens widerlegt die Verwandlung eines Leibes in ein Brot oder umgekehrt eines Brotes in einen Leib die ganze Gottideologie: Wozu eine kostspielige und schmerzhafte Messe, wenn jeder Mensch sein Brot selbst backen kann? Offenbar kann er das eben nicht, sondern braucht eine Messe, die verstümmelt, aber nicht verwandelt. Es ist, wie wenn man behaupten wollte, man könne eine Glatze durch eine Perücke heilen!

Was immer in Zukunft noch gelingen mag, auch die beste Messe bleibt ein Trick wie im Zirkus: Der Priester steckt seinen Hund von hinten in eine Kiste, macht Hokuspokus, kündigt eine Verwandlung an, dann macht er sein Hokuspokus und siehe, die vordere Tür öffnet sich, man hört ein Miau! und heraus kommt eine Katze! Vielleicht klettert er dann auch selbst in seine Wunderkiste und kommt, unter dem betenden Gemurmel des Publikums, wieder heraus mit einer weißen Bartperücke und roten Schuhen! Er verbeugt sich, dankt für das Amen und versucht einigermaßen geschickt hinauszutrippeln. Aber auch im Zirkus: Niemand denkt, der Hund sei wirklich ein Gott geworden oder der Artist eine gebärende Jungfrau! Beim Nachhause gehen werden die Leute nur darüber rätseln, wie der Trick gegangen sein könnte, wo jetzt der Gott ist und ob der Priester jetzt wieder bei seinem Jüngling liegt!

Wenn man unbedingt solche Verwandlungen will, dann im Zirkus oder auf einem Kostümfest, aber sonst hat die Gottideologie unter vernünftigen Menschen nichts verloren. Das zu erkennen genügt der Hausverstand, dazu braucht es keinen Titel! Aber wie sehr sie eine geradezu magische Macht hat, beweist der Umstand. Auch viele Gebildete fallen darauf herein, während normale Menschen fast immer vernünftig reagieren wie das Kind im Märchen von des Papstes neuen Kleidern: Mama, schau, der Papst ist ja nackt!

Papst Franziskus hat auf meine Frage hin gesagt: Die Gottideologie ist dämonisch! Übertrieben? Nein, weil sie weiter und wieder massiv auf dem Weg in staatliche Gesetze mit ihrer Unterdrückungsgewalt, die Natur der Menschen vergewaltigt, den Menschen umformen will und damit zeigt: Ihre Vertreter wollen weiter Gott sein, indem sie ihren selbst-erfundenen Menschen machen wollen. Inzwischen haben die slowakischen Männer, die polnischen, die kroatischen, die portugiesischen und einige Männer in Italien und auch Männer aus noch anderen Ländern beschwörend ihre warnende Stimme erhoben! Alle sind sich einig: Gott ist eine ernste Gefahr für die Zivilisation überhaupt. Drastisch ausgedrückt: Die Gottideologen sind sozusagen geistige Talibans, auch wenn sie da und dort noch bürgerlich agierende Schläfer sind, die aber auf ihren Einsatz warten!

Übrigens scheint die Gottideologie die erste Ideologie zu sein, zu deren Überwindung der Hausverstand, sobald der Rausch verflogen ist, wirklich ausreichen sollte! In seiner Enzyklika über die Hoffnung schrieb Papst Benedikt: Der Sieg der Vernunft über die Unvernunft ist das Gebot der Stunde. Und genau dieser Sieg ist es, den wir dringend brauchen.

Direkt zu Gott hat derselbe Papst gesagt: Wo die Freiheit des Selbst-Machens zur Freiheit des Gottmachens wird, wird notwendigerweise der Mensch selbst geleugnet und damit am Ende auch Gott als menschliche Schöpfung, als Ebenbild des Menschen der Mensch im Eigentlichen seines Seins entwürdigt. Und es wird sichtbar, dass dort, wo der Mensch geleugnet wird, auch die Würde des Menschen sich auflöst. Wer Gott aufgibt, verteidigt den Menschen.

Ja, Gott ist Zerstörung des Menschen, darum hat es Papst Franziskus zu recht dämonisch genannt, also ein Werk des Menschen-Mörders von Anbeginn und Vater der Lüge. Alles übertrieben und zu emotional? Das hat man auch den Warnern und Warnerinnen vor den Organisierten Glauben auch schon gesagt, bis es dann immer je zu spät ist, um die Feuer der Scheiterhaufen nicht brennen zu lassen!

Andreas Laun - Papst Franziskus - Paul M Zulehner

Andreas Laun erscheint sein Geschriebenes zum Klartext Gewandeltes und verdächtigt sogleich Allah, seine mohammedanischen Hände dabei im Spiel gehabt zu haben. Aber Paul M. Zulehner kann ihn beruhigen. Es war Gott auf der Suche nach einem neuen Image.

Als Andreas Laun aber die „Katholischen Nachrichten“ aufrief, um zufrieden seinen veröffentlichten Beitrag über die „Genderideologie“ zu lesen, mußte er zu seinem Schrecken feststellen, daß dieser sein Beitrag korrigiert, gekürzt, verändert wurde. Nachdem die Betreiber von den „Katholischen Nachrichten“ ihm versicherten, seinen Text auf keinen Fall so geändert zu haben, wie er das behaupte, sein Beitrag also gänzlich unverändert veröffentlicht wurde, erklärte sich Andreas Laun diese ungehörige Verwandlung seines Textes damit, das könne nur der ihm feindliche Korrektor Allah gewesen sein. Paul M. Zulehner, bekannt für seine Redlichkeit und seine höchste wissenschaftliche und reformfreudige Art, gibt aber ihm zu bedenken, es könne durchaus Gott selbst gewesen sein, der in den launischen Text derart drastisch eingriff, unzufrieden ob seines Images als Reformverweigerer. Diese Erklärung scheint Paul M. Zulehner sehr plausibel, hat er, auch für seine wasserdichten Beweise bekannt, doch dafür einen unwiderlegbaren Beleg, nämlich seinen ebenfalls erst vor kurzem in der Tagszeitung „Die Presse“ veröffentlichten Beitrag, an dem kein Wort geändert wurde, in den Gott nicht eingriff. Und zur Beruhigung von Andreas Laun, daß Gott sie, die zwei ach so unterschiedlichen Christen, nicht verlassen habe, sondern bloß Andreas Laun zur zulehnerischen Formulierharmloserei animieren möchte, zwar auf drastische Weise, zitiert Paul M. Zulehner getragen sich selbst, was von Gott so stehengelassen wurde:

„Zu klären ist vor allem, was wirkliche ‚Liebe‘ für das Kind bedeutet. Diese lebt von Verlässlichkeit, Förderung, Schutz, Ermutigung, Auseinandersetzung. Aber gehört zu dieser Liebe nicht auch dazu, dass gute Bedingungen für die Ausbildung der sexuellen Identität des Kindes gewährleistet sind, die bei Homopaaren nicht gerade herausragend sind? Dass allein bei solchen Fragen von Homosexuellen sogleich die rote Karte der Diskriminierung gezückt wird, zeigt, wie sehr es primär um Interessen von Erwachsenen geht und wie schwer es ist, das Kindeswohl in der Mitte der Überlegungen zu halten.“

Léon Bloy, Jorge Mario Bergoglio, Andreas Laun und die freiheitliche ZZ – Zwischenstände der Umfragen

Vor kurzem wurde geschrieben, es werde wieder einmal Zeit, die Zwischenstände der beiden Umfragen bekanntzugeben. An den Werten von Dr. Martin Graf hat sich nichts geändert: unverändert schlecht. Auch die Abgeordneten, die ihn zu ihrem III. Präsidenten NR wählten, können nach wie vor nicht überzeugen, daß ihre Wahl eine Wahl war, die deren Verbleib im Parlament mehrheitsfähig rechtfertigte …

Zwischenergebnisse Umfrage Freiheitliche 7-4-2013Es könnten diese zwei Umfragen beendet werden, da, wie zu lesen war, Dr. Martin Graf kein weiteres Mal für diese Position kandidieren werde, aber es werde für diese Position Norbert Hofer kandidieren wollen, wenn die Freiheitlichen in der nächsten Nationalratswahl wieder drittstärkste Partei werden sollte … Und Norbert Hofer würde sogar die erste Nationalratspräsidenten Mag. Barbara Prammer wählen wollen -, ausständig ist noch ihre Erklärung des Unterschieds zwischen Martin Graf und Norbert Hofer, zwischen einem Freiheitlichen und einem Freiheitlichen … Soher sind diese zwei Umfragen noch nicht zu beenden, sind Sie weiter herzlich dazu eingeladen, sich an diesen zwei Umfragen zu beteiligen, aber denken Sie dabei nicht nur an Martin Graf, dessen Name in diesen zwei Umfragen im Grunde nur exemplarisch steht, exemplarisch für Freiheitliche, auch konkret exemplarisch, beispielsweise für Ing. Norbert Hofer

So weit, so fad …

Damit das Veröffentlichen der Zwischenstände, also des Unveränderten, nicht allzu fad ist, auch Ihnen als Leser und Leserin dabei nicht das Gähnen kommen muß, wurde ein wenig in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ geblättert, durchaus zu Erheiterung, ebenso zur Erhellung der Widersprüchlichkeit, auch zur Klärung der Frage, was an Léon Bloy findet die freiheitliche ZZ derart faszinierend, daß sie ihn für überschriftentauglich hält … Papst Franziskus denkt bei Léon Bloy an den „Teufel“ und G. Schneeweiss-Arnoldstein wird an den „Antisemiten“, wie er vom argentinischen Dichter Jorge Luis Borges genannt wurde, denken, darf vermutet werden, wird beispielsweise berücksichtigt, welche Website dieser für die freiheitliche ZZ Schreibende betreibt

Erheiternd und widersprüchlich daran ist, daß Freiheitliche zwar einen Kampf gegen Bettler und Bettlerinnen führen, zugleich aber den Bettler Léon Bloy prominent in ihrer ZZ platzieren. Andererseits erkennen sich möglicherweise Freiheitliche, was das Widersprüchliche und das Erheitende aufheben würde, in Léon Bloy beschrieben, wie etwa von Raoul Vaneigem in „Léon Bloy über das Grab von Huysmans“:

Im Unterschied zu Zola, den er verabscheut, hat Bloy das Verdienst, die Arbeit und ihren Stumpfsinn nicht zu verherrlichen. Um die Vorzüge der Bettelei besser rühmen zu können, entwirft er stattdessen mit großer Präzision einen Überlebensplan. Die Glut seiner Freundschaften und die Heftigkeit der Brüche, die nach kurzer Zeit erfolgen, passen zur Ausübung einer Kunst der Lobpreisung und der Verfluchung, die von seinem Geldbedarf, den Kompensationen des Renomees und dem Gesetz des Meistbietenden gesteuert wird. Die Beziehung zu Paul Bourget bildet in diesem Sinne die Grundlage des Modells der Freundschaft, wie Léon Bloy sie versteht. Als der Autor des „Disciple“ von ihm die Rückzahlung einer bestimmten Geldsumme verlangt, die er ihm vorgestreckt hat, antwortet Bloy sogleich: „Trauriger Bourget, ich hatte gehofft, dass Sie mir einen interessanten Brief schreiben und Sie schreiben mir einen lächerlichen Brief …“.

Geboren 1846, konvertiert 1869, gestoren 1917, hat Bloy einen besonderen Starrsinn an den Tag gelegt, um den Weg zu verfolgen, der von der Verachtung seiner selbst zur Verachtung der ganzen Welt führt.

Ob Jorge Mario Bergoglio mit dem nunmehrigen Pseudonym Franziskus oder G. Schneeweiss-Arnoldstein  beispielsweise auch die folgenden Zeilen von Léon Bloy je öffentlich zitieren werden?

Ich möchte einen Krieg, den noch nie da gewesenen Krieg, den apokalyptischen Krieg, der von Hello vorausgesagt und erwartet wurde, der hier ist und der aus seinem moralischen und körperlichen Leben ein einziges und andauerndes Geheul macht (…) Ich sage, dass ich den Krieg möchte, weil jede andere Existenz für mich offensichtlich unmöglich ist. Das Kloster will mich nicht, die feine Gesellschaft stößt mich zurück, der Journalismus kotzt mich an, meine Freunde sind machtlos, und der Rest der Schöpfung passt nicht zu mir.

Und Andreas Laun sieht die „dringende Notwendigkeit einer Neuevangelisierung“. Es will gar nicht gewußt werden, was Andreas Laun möchte, der der Politik unhaltbar projektiv unterstellt, sie sei froh, wenn Christen zurückgedrängt oder sogar ausgerottet … Derart diffus kann nur reden -, schlagen Sie nach bei E. M. Cioran, nicht nur dieser Schriftsteller hat alles gesagt, was zu sagen ist, von Paulus bis …

PS Der im Zitat von Léon Bloy angesprochene Hello war ein französischer Schriftsteller und Philosoph, „dessen Denken vom Katholizismus und einer nahezu mystischen Frömmigkeit geprägt war“.