Der Sendenden Wissen und Gottes Immer

Kurier Gottes weiß um Ent-Menschlichung im Aufrag AllahsWie groß ist nun die Erschütterung, über die toten Kinder und Jugendlichen in Manchester. Im Westen.

Wie gehört es hingegen zur Alltäglichkeit, die sekündlich jeden Tag durch Hunger sterbenden Kinder und Jugendlichen. Im Westen. Das sekündliche Sterben der Kinder ist dem Westen dermaßen selbstverständlich, daß es auf keine Tagesordnung kommt. Jean Ziegler nennt das Mord.

Mord war es auch in Manchester.

Der Hungertod der Kinder aber wird nicht als Mord wahrgenommen. So ist eben der Tag des Menschen, und Gottes Wege sind eben unergründlich. Im Westen.

Was für ein Aufschrei nun, über die Morde in Manchester. Exemplarisch hierfür der Leitartikel von Helmut Brandstätter vom 25. Mai 2017, in der Tageszeitung „Kurier“.

Was für ein Schweigen über das sekündliche Sterben an jedem Tag im Jahr. Aber es ist kein Sterben, das im Westen passiert, sondern …

Österreich: Ein toter Pudel bekommt mehr Platz als 16.000 Kinder, die täglich sterben

Es wird ausgeritten, um Gott zu retten. Auch er, Helmut Brandstätter reitet aus, um Gott zu retten:

„Ein Gott will, dass Kinder ermordet werden. Niemals. Warum kann man das trotzdem jungen Leuten einreden?“

Weil. Gott ist immer Einrede.

Weil. Gott ist ein anderes Wort für Entmenschlichung. Denn. Wer sein Menschenleben einem menschenfernen Wesen widmet, wem ein menschenfernes Wesen die erste Ansprechperson ist, wem ein menschenfernes Wesen die erste Sorge gilt, wer das Heil eines menschenfernen Wesens über das des Menschen stellt, ist entmenschlicht. Das menschenferne Wesen ist ein vom Menschen geschaffenes Wesen. Und das menschenferne Wesen ergreift Besitz von dem an das menschenferne Wesen glaubenden Menschen, der dadurch selbst zum menschenfernen Wesen wird, somit aufhört Mensch zu sein. Ist entmenschlicht, auch dann, wenn ein solcher Mensch mit seinem einem menschenfremden Wesen geweihten Leben keine einzige Tat je setzt, die üblicherweise als „entmenschlichte“ Tat verstanden wird.

Der Mörder von Manchester war entmenschlicht, weil er an einen Gott glaubte, der für ihn Allah hieß, aber seine Morde werden nicht deshalb entmenschlicht genannt, sondern deshalb, weil er den für den Westen unverzeihlichen Fehler begann, nicht in der Reihe zu bleiben.

Was tatsächlich die Motive des Mörders waren, wird nicht gewußt; es geht hier auch nicht um den Mörder, sondern um die Motive der breiten medialen Darstellung der Morde in Manchester, also exemplarisch konkret um die Motive des Helmut Brandstätter, der nicht nur zu wissen vorgibt, genauestens unterrichtet zu sein, in wessen Auftrag der Mörder mordete, sondern auch, was Gott niemals will.

Es ehrt Helmut Brandstätter sein Vertrauen in das, was Gott ihm erzählt. So ein Leben ohne Zweifel muß ein gutes Leben sein, behaglich und sicher unter einem Giebeldach. Niemals den Verdacht zu hegen, Gott könnte lügen im Angesicht der Geschichte, mit den auch ermordeten Kindern, Kinder Opfer zur Lobpreisung der Götter werden, es Gott-der-Allah-auch-Genannte nicht schmeicheln würde, wenn ihm nicht nur die Hinfälligen, die Ohnehin-Nicht-mehr-Langlebenden, sondern die Jüngsten geopfert werden, daß es ihm dermaßen schmeichelt, er seine Wünsche nach weiterem jüngsten und also unwelken Menschenfleisch geschickt zu plazieren weiß … So viele Todesopfer durch die Jahrtausende, eine Zahl die für das menschliche Vorstellungsvermögen viel zu groß ist, faßbar vielleicht noch dadurch, die Millionen in einer kleinen Zahl hinzuschreiben: zweiundzwanzig Ermordete.

Helmut Brandstätter schreibt, es sei auffällig, daß die „Attentäter zumeist in Europa geboren wurden“ … Wo sonst können sie in dieser Eindringlichkeit je lernen, daß das Leben eines Kindes, daß das Leben eines Menschen keinen Wert hat? Als in der westlichen Gesellschaft, in der das Leben eines Kindes, eines Menschen keinen Wert hat, wenn es mit dem von Westen behafteten Makel geboren wird, nicht in Europa geboren zu werden. Um das zu verstehen, reicht es aus, noch einmal einen Namen zu nennen: Jean Ziegler. Und selbst wenn ein Kind in Europa geboren wird, sein Wert wird doch täglich verhandelt, unterliegt den Sekundenkursen; daran hat sich nichts geändert: der Wert des Menschen wird nach seiner Herkunft, nach seiner Stellung in der Gesellschaft bemessen, fällt die Entschädigung für seinen Lebensverlust durch die Versicherung danach aus, wie es vor über einhundert Jahren eindringlich und gültig für das Heute etwa Octave Mirbeau beschreibt. Wundersame Wandlung nur, wenn ein Kind durch einen „Attentäter im Auftrag Allahs“ getötet wird, dann wird jedes Kind zum König, zur Kaiserin, mag es bis zu seiner Tötung ein Kind eines Bankiers gewesen sein, mag es bis zu seiner Tötung in ärmlichsten Verhältnissen unter steigendem Druck sozialstaatlicher Kürzungen, die wirtschaftsergeben als naturnotwendig erachtet werden, zu leben gehabt haben, im Angesicht seiner Tötung durch einen „Attentäter im Auftrag Allahs“ bricht in Europa die Gerechtigkeit aus, wird im Westen das Bekenntnis zur Gleichwertigkeit aller Menschen abgelegt, bricht in Europa für einen Moment der Tag an, um sogleich wieder Nacht werden zu lassen, bis zum nächsten Attentat …

Helmut Brandstätter schreibt, die „Attentäter“ fänden sich in der „westlichen Gesellschaft“ nicht zurecht und würden die „Beute radikaler Prediger“ … Wenn sie die „Beute“ der radikalen Predigt westlicher Wirtschaftsstrukturen blieben, wäre alles gut, für den Westen, der Westen beließe ihnen gnädig ihren Gott, der ihnen Allah heißt. Allah hat der westlichen Wirtschaftsstruktur zu dienen, sonst ist er kein Gott. Allah hat den Kapitalismus anzubeten, oder er wird nicht sein.

„Wer hat ihr Gewissen getötet und ihnen jegliches Gefühl genommen? Wie verläuft ein solcher Prozess der Ent-Menschlichung?“

Das sind die Fragen, die Helmut Brandstätter als Ministrant westlicher Strukturenmessen stellt. Einer von vielen Ministrantinnen. Er wird nur stellvertretend namentlich genannt. Als Vorgabe, was öffentlich zu diskutieren ist, dienen solche Fragen. Das sind Varianten der Fragen für die Breite. Sie sind mehr als nur Fragen, sie sind Psalme, Gebote zur Schließung der Reihen.

Wie verläuft ein solcher Prozeß der Entmenschlichung. Was für eine Frage. Als gäbe es darauf keine Antwort. Helmut Brandstätter hätte zu dieser seiner Frage die Antwort gleich dazuschreiben können, mit einem einzigen Wort: Manchesterkapitalismus. Es geht hierbei nicht um eine differenzierte Betrachtung des Manchestertums, sondern wofür Manchesterliberalismus steht, ein frühes oder ein altes Wort für Raubtierkapitalismus. Jede Zeit hat ihre modischen Begriffe. Was aber unveränderbar ist, was unreformierbar ist, was mit wechselnden Begriffen beschrieben, ausgedrückt wird. Deshalb will hier der frühe oder alte Begriff Manchestertum beibehalten werden.

Zeigt das Manchestertum nicht täglich auf, wie ein solcher Prozeß der Entmenschlichung verläuft? Die Entmenschlichung im Sinne von Unmenschlichkeit, im Sinne von verabscheuungswürdigen, zu verurteilenden Handlungen, Entmenschlichung im Sinne von Gleichgültigkeit, im Sinne von höchster Spaßgier auf Kosten von … und so weiter und so fort.

Wem könnte die Entmenschlichung sonst zugewiesen werden, angelastet werden, wie könnte der Vorwurf, selbst entmenschlicht zu sein, abgewiesen werden, gäbe es nun nicht die „Attentäter im Auftrag Allahs“? Es wird vielleicht einmal die Zeit kommen, in der der Westen diese „Attentäter“ zu seinen Märtyrern erheben wird, sie heilig sprechen wird. Denn. Sie nehmen es auf sich, als die „Entmenschlichten“ vorgeführt zu werden, sie opfern dafür ihr eigenes Leben, um dem westlichen Traum von seiner Menschlichkeit weiter träumen zu können. Martyrium ist nicht zu hoch gegriffen. Denn. Martyrium heißt vor allem, bereit zu sein, das eigene Leben hinzugeben, für die Gemeinschaft, damit diese weiter sorgenlos, verblendet, mit sehr viel Spaß in der Eigenwahrnehmung, das Entmenschlichte überwunden zu haben, das Leben anderer, auch das Leben von Kindern, auf zerstörerischer Art lustig zu bestimmen. Märtyrerinnen sind menschgemäß Närrinnen. Denn. Sie wissen nicht, welchen Zwecken ihre Handlungen, ihre barbarischen Taten tatsächlich dienen …

Womit noch einmal zu Octave Mirbeau und diesmal zu red rubber … der Kautschuk wurde durch das Smartphone abgelöst, aber eine Loslösung vom Entmenschlichten – nein, die gibt es bis zur Sekunde nicht. Von einer Vermenschlichung kann erst gar nicht …

PS Wie fern klingt der Bettel gerade in Österreich, auch von Helmut Brandstätter:

„Aber vor ihnen müssen wir endlich besser beschützt werden.“

Dieser Bettel oder nach einem alten Wort dieser Rosenkranz nach Schutzerflehung wird dennoch so bedrohlich nah erhört, auch ohne sie, der barmherzige Opa auf dem Vizekanzlerstuhl hört es etwa und will wachen gegen alle … Und was Gott so will, etwa in Rußland, das erzählt er Helmut Brandstätter nicht, oder nur off record, und der Kurier als Ehrenzeitung …

Wo Jesus auftritt, herrscht Gewalt und Ausschluß

Scorsese - Silence - Wo Gott auftritt, herrscht Gewalt und Ausschluss.jpg

Es wäre nicht zu berichten, wäre in den Jahrzehnten der Kinobesuche ein solches Vorkommnis schon einmal, wenigstens einmal erlebt worden, aber ein solches Vorkommnis wurde in den Jahrzehnten nicht ein einziges Mal erlebt, und es hätte in all den Jahrzehnten mehrmals in der Woche ein solches Vorkommnis erlebt werden können, da die Kinos seit Jahrzehnten mehrmals in der Woche aufgesucht werden, trotzdem mußte in diesen Jahrzehnten mit Tausenden von Kinobesuchen einem derartigen Vorkommnis niemals beigewohnt werden.

Und nun ein derartiges Vorkommnis.

Das erste dieser Art also in Jahrzehnten.

Es kann nur mit dem Film, der gezeigt wurde, erklärt werden.

Ein Film zum Glauben.

Ein Propagandafilm, und es läßt sich fragen, wer hat einen derartigen Film bei Martin Scorsese bestellt? Welcher Jesuit beeindruckt Martin Scorsese derart, einen solchen missionarischen Propagandafilm … Der Film ist aber nicht von Interesse, wie dieser … es ist ein Propagandafilm, und damit ist alles, was zu diesem Film je zu sagen ist, gesagt.

Was wesentlich an diesem Film ist, ist, was er auslöst, wie gestern im Village Cinema, also im Dorfkino, im Kino des Dorfes, das als Bundeshauptstadt von Österreich bekannt ist.

Der Auftritt von Gott löst Gewalt und Ausschluß aus, diesmal ist es der auftretende Jesus von Scorsese, der Gewalt und Ausschluß …

Es ist nicht ungewöhnlich, wie oft wurde das schon erlebt, daß Menschen sich während einer Filmvorführung unterhalten, das andere im Kinosaal als störend empfinden, und es stets ausreicht, darauf hinzuweisen, ab und an muß die Bitte ein weniger strenger, ein wenig eindringlicher vorgebracht werden, sich nicht weiter zu unterhalten. Dann ist die Angelegenheit aber stets zufriedenstellend für alle im Saal gelöst.

Gestern jedoch, im Dorfkino, reichte das bei weitem nicht.

Während die Leinwand im Gottesschein erstrahlte wurden zwei Frauen, die sich unterhielten und also, wie es ihre Mitbesucher und Mitbesucherinnen empfanden, störten, nicht einfach ersucht, das Reden einzustellen, sie wurden aus der Vorstellung gedrängt, ausgeschlossen. Ein Mann, der in der Reihe vor ihnen saß, stürmte sogar in die Sitzreihe der zwei Frauen, bereit dazu, sie unter Anwendung körperlicher Gewalt aus dem Saal zu werfen, angespornt von den anderen im Saal, für die es ebenfalls klar war, die zwei Frauen haben den Saal zu verlassen, und alle waren im Urteil sich einig, die zwei Frauen hätten den für sie falschen Film gewählt, den sie wohl nicht verstünden, für sie wäre „Wilde Maus“ der Film, in den sie gehörten. Und dann ging es noch sehr viel um asoziales Verhalten. Die zwei Frauen warfen vor, die anderen wären asozial, die anderen warfen den zwei Frauen vor, sie wären asozial. Schließlich verließen die zwei Frauen den Saal, wobei eine der zwei Frauen, die meinte, ein Kinobesucher hätte ihr ein Bein gestellt, ebendiesen Kinobesucher auch noch anspuckte …

Wann und wo immer also Jesus unter den Menschen ist, und das ist kein Gleichnis, herrscht Gewalt und Ausschluß.

Und davon erzählt auch das gestrige Vorkommnis eindrücklich, wieder einmal, im Jahre 2017.

Soher lohnte es, gestern in das Dorfkino zu gehen, um das nicht zu vergessen.

PS In die „Wilde Maus“gehörten die zwei Frauen, war das gebedeneite Urteil; ein Kompliment für Josef Hader war das wohl kaum.

Schönbornstandard oder die unerträgliche Propaganda der gewollten Gesetzesunwissenheit

die-unertragliche-propaganda-der-gewollten-unwissenheit„Ich war ein ziemlich unerträglicher Tugendbold für meine Geschwister.“ Das sagt Christoph Schönborn am 25. Februar 2017 im „Standard“. Würde je ein Stück geschrieben werden, in dem eine leitende Figur eines Organisierten Glaubens aufträte, wäre dieser schönbornsche Satz eine Vorlage für einen ersten Monologsatz: „Ich bin ein ziemlicher Unwissensheitsbold für das ganze Land, immer gewesen.“

Diese zwei großformatigen Seiten in der Qualitätszeitung österreichischer Zugerichtetheit über zwei Brüder wären nicht zu erwähnen, könnten ignoriert werden, könnten abgetan werden als Werbung für den einen alten Bruder, dem der um zwei Jahre jüngere alte Bruder beispringt, um für dessen Ausstellung im Kunsthistorischen Museum die Reklametrommel zu schlagen. Vom Wirtschaftlichen her ist gegen eine Werbung kein Wort zu sagen. Zwei großformatige Seiten als Werbung bringen dem „Standard“ eine gute Einnahme. Für diese zwei Bruderseiten wird der „Standard“ aber kein Geld eingenommen haben. Eine Gratiswerbung vom „Standard“ für zwei Brüder. Auch wenn es eine Gratisreklame ist, hat diese mit bezahlten Anzeigen  etwas gemein; sie wird bestellt worden sein. Bleibt nur die Frage, von wem.

Wären es zwei großformatige Werbeseiten üblichen Zuschnitts, auf denen der eine die große Kunst des anderen lobt, würdigt, preist – geschenkt. Aber dem ist nicht so. Es kann nicht einfach selbstverliebt über die eigenen Bildchen gesprochen werden, es können nicht schlicht die Fotochen des alten Brüderchen in den Himmel aufgefahren werden lassen. Es muß schon über die ganze Welt gesprochen werden.

Wenn die Fotografien des altjüngeren Bruders die Tiefenschärfe seiner Gedanken haben, dann wird es verständlich, daß eine Qualitätszeitung nicht umhinkommt, die zweiseitige Werbung bei sich selbst bestellt zu haben:

„Bei uns war die Situation ein bisserl anders. Die Menschen in Syrien müssen selbst entscheiden, ob sie flüchten oder ausharren. Bei uns hieß es nur: Raus mit euch Deutschen!“

Die Qualitätszeitung brachte den Fotobruder mit der Erinnerung an die Beneš-Dekrete … wie schlimmer es doch für die „Deutschen“ war, als jetzt für die Menschen in Syrien, weil nie besitzt ein Mensch eine größere Entscheidungsfreiheit, als in einem Krieg …

Der Fotobruder ist wahrlich ein großer Geist, und als solcher erkennt er punktgenau wahre großer Geister, die er zu würdigen weiß, etwa Hildegard von Bingen mit einem „leuchtenden Schrein“, die bis heute vielen Vorbild in Fragen der Sexualität, des Antisemitismus …

Dieser Gedankenschärfe darf der Ewigelichtbruder nicht nachstehen, und er steht nicht nach. Die Qualitätszeitung stellt die Linse scharf mit der Frage in einer Werbung für eine Ausstellung, ob es denn sinnvoll wäre ein Burkaverbot in Österreich:

„Es ist eine Sache, wenn man, wie jetzt im Regierungsprogramm, sagt, dass bei gewissen Berufsbekleidungen ein Kopftuch oder auch andere religiöse Symbole nicht passen. Eine Polizistin mit einem Brustkreuz oder Kopftuch herumlaufen zu lassen: geht nicht.“

Der Ewigelichtbruder redet aber nur nach, was die Regierung auch nicht weiß, welche Gesetze es nämlich in Österreich gibt, und die Qualitätszeitung weiß es auch nicht, denn sonst hätte sie darauf hingewiesen, welche Gesetze es in Österreich gibt, und wie unnütz also die Diskussion über das Kopftuch zur Uniform, wie unnütz hierzu weitere Gesetze … Es gibt die Polizeiuniformtragevorschrift, in der auf über fünfzig Seiten festgelegt ist, was getragen werden darf, was nicht getragen werden darf.

In dieser Vorschrift ist alles geregelt. Es ist sogar geregelt, daß beim Tragen der Uniformhemden, der Uniformblusen alle Knöpfe zu schließen sind. Es ist sogar geregelt, was darunter getragen werden darf, nämlich nur ein dunkles Leibchen. Es ist sogar geregelt, daß die Ärmel aufgekrempelt werden dürfen. Regelungen über Regelungen. Es ist gestattet, die Kopfbedeckung im Fahrzeug abzulegen. Einsatzuniform mit der Tellerkappe ist zu tragen, oder bei entsprechender Witterung die Winterkappe oder das Barrett … Wenn zwei oder mehrere uniformierte Bedienstete gemeinsam … haben sie einheitlich adjustiert zu sein. Das Tragen von ziviler Oberbekleidung zur Uniform ist verboten. Nicht einmal Taschenuhren dürfen sichtbar getragen werden.

Und so weiter und so fort.

Kleinststaatsoberhaupt Franziskus zu Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan: Männerquote zu einhundert Prozent erfüllt

Papst Franziskus habe im Palast des türkischen Präsidenten, verriet ein Toilettensicherheitswachebeamter, der seinen Namen aus verständlichen Gründen menschgemäß nicht preisgeben und nicht genannt wissen will, im Pissoir bei ihrem gemeinsamen Wasserlassen stolz und zufrieden, auch darüber, mit seinem Strahl ohne fremde Hilfe genau die Mitte des Urinals zu treffen, erklärt, in seinem Staat ist das Dogma der Nicht-Gleichberechtigung von Mann und Frau nach wie vor der Felsen –

Erdogan und Bergoglio - Nichtgleichberechtigung von Mann und FrauPapst Franziskus sei beim Schwärmen über dieses römisch-katholische Staatsdogma der Nicht-Gleichberechtigung von Mann und Frau derart in Erregung geraten, daß sein Strahl dabei nicht nur immer stärker geworden sein soll, sondern er auch damit begonnen habe, mit seinem dickgelben Strahl die Löcher im Urinal für ein Zielschießen zu verwenden, während er dem türkischen Staatspräsidenten mit einem Gefühl der Überlegenheit und auch der Mitleidigkeit die frohe Botschaft verkündet haben soll, daß dieses römisch-katholische Dogma nicht nur in seinem Staat gilt, sondern auch in anderen Staaten unwidersprochen und absolut und sogar freiwillig und gegen deren eigene Gesetze befolgt wird; denn trotz deren beispielsweise arbeitsrechtlichen Gesetzen, die eine Gleichberechtigung von Frau und Mann etwa am Arbeitsplatz vorschreiben, trotz deren Antidiskrimierungsgesetze, die es untersagen, Frauen von Berufen auszuschließen, Frauen ihre freie Berufswahl zu verweigern, Frauen den Zugang zum gesamten Arbeitsmarkt zu sperren. Keiner dieser demokratischen Staaten etwa in Europa wage es, so Papst Franziskus zum türkischen Staatspräsidenten, während er dazu übergegangen sein soll, mit seinem dickgelben Strahl ein Kreuz in das Urinal zu zeichnen, niemand wagt es, dieses Dogma anzutasten und beispielsweise die Anstellung von Priesterinnen zu fordern, oder arbeitsrechtlich die römisch-katholische Kirche wegen Nichtanstellung von Frauen als Pfarrerinnen zu belangen und zu verurteilen.

Der Toilettensicherheitswachebeamte könne, schließlich habe er beruflich bedingt ein hochtrainiertes Gedächtnis, versichern, Papst Franziskus habe wörtlich gesagt: Wahrlich geht es weit über die Nicht-Gleichberechtigung hinaus, die absolute Bevorteilung und Bevorzugung des Mannes vor der Frau ist vollendet, denn die Frau kann niemals eine Führungsposition, nicht einmal die geringste in seinem Reiche einnehmen, und das ist eben dadurch garantiert, daß Frauen bereits der Beruf des Priesters verweigert ist. Die Quote der einhundertprozentigen Nicht-Gleichberechtigung und die einhundertprozentige Bevorrechtung und Bevorzugung des Mannes und die einhundertprozentige Zuweisung der Frau der dienenden Rolle als Ehefrau Christi sind erfüllt ewiglich im Reiche in Christo.

Während dieser missionarischen Rede sei der türkische Staatspräsident ganz still gewesen, krampfhaft soll er bemüht gewesen sein, wenigstens einen Tropfen aus seiner Harnröhre … Erst als Recep Tayyip Erdoğan seinen Besucher aus einem Grätzel von Rom darauf hinweisen habe können, er habe erst vor wenigen Tagen eine mannstarke Rede gegen die Gleichberechtigung von Mann und Frau gehalten, die nicht ihm eingefallen sei, habe er argumentiert, sondern er äußere nur, was seine Natur ihm einsage, die Gleichberechtigung von Mann und Frau sei eben von der Natur nicht vorgesehen, habe er erleichtert aufseufzen können, so der Toilettensicherheitswachebeamte, weil es ihm endlich gelungen sei, wenigstens einen sehr kurzen und sehr dünnen Strahl abzulassen, wobei es ihm aber nicht gelungen sein soll, trotz größter Bemühungen, in eines der Löcher des Urinals zu treffen.

Papst Franziskus, der den erfolglosen und äußerst kurzen Zielschießübungsversuchen des türkischen Staatspräsidenten mitleidig feixend noch zugesehen haben soll, habe der Toilettensicherheitswachebeamte weitererzählt, während er seinen zum Wasserlassen hochgeschobenen Kittel wieder hinuntergelassen habe und die Toilette, ohne noch die Hände zu waschen, bereits verlassend, zwischen Tür und Angelkreuz soll er, der Papst, ihn, den Staatspräsidenten, psalmenreich aufgemuntert haben:

Nicht aber nachlassen, auf daß Allah Dir wahrlich ein Gott wie ich mir ward und ER auch Dich mit dem Dogma der Nichtgleichberechtigung taufet.

Die Gottideologie ist dämonisch – Ein zum Klartext gewandelter Beitrag von Andreas Laun

Die Gottideologie ist heute gegenwärtig, weltweit vor allem in der sogenannten hochentwickelten Welt, was offenbar nicht ihre Vernunft einschließt.

Die Kernthese dieses kranken Produktes ist das Endergebnis eines radikalen Machismos, den die Glaubenslobby weiterhin betreibt. Behauptet wird: Es gibt nicht nur Drei in Einem, sondern auch eine gebärende Jungfrau.

Und noch mehr: Tote können auffahren zum Gericht in den Wolken zur eigenen Hinrichtung. Würde dies jemand morgen auch noch behaupten wollen, heute schon lachte die Umwelt und vermutete, die Idee stamme aus einem surrealistischen Kabarettprogramm.

Heute, es ist schwer zu glauben, wird sie von Regierungen und Promis vertreten und mit viel Geld verbreitet, sogar in den Lehrplänen der Kindergärten und Schulen. Es ist ein Teil der Frühverstümmelung der Kinder, und das ausgerechnet in einer Zeit, in der die Empörung über den Menschenmissbrauch durch kirchliche Kreise noch nicht abgeklungen ist.

Als ob das Bibel-Regime nicht genau dazu hinführte und selbst eine psychische Form  Missbrauchs des Menschen wäre! Wer das nicht glaubt, lese den Katechismus, und wenn er es dann immer noch nicht glaubt, begebe er sich in psychiatrische Behandlung oder belege einen Kurs: Hausverstand leicht gemacht, wie lerne ich denken?

Aber die Sache ist alles andere als nur zum Lachen. Denn die Ideologen Gottes verletzen Grundlegendes und, da sie von vielen Regierungen unterstützt werden, sind sie wirklich eine Bedrohung: Erstens missachten sie die Gesetze der Staaten, zweitens die Rechte jeder Bürgerin, drittens die jedes Bürgers, die die Gottesprogramme mit ihren Steuern mitzahlen müssen, und viertens auch insofern die Menschenrechte, weil die Gottideologen vorschreiben wollen, wie man reden, wie man schreiben muss, wenn man nicht der totalen Ächtung anheimfallen will.

Als ob die Erfahrung gerade die Völker Europas nicht gelehrt hätte, wie kostbar die Freiheit des Denkens und Redens ist! Sie ist weiter akut in Gefahr!

Die Gottideologie ist schwer widerlegbar, weil sie so offenkundig gegen den elementaren Verstand gerichtet ist! Wie beweist man, dass auf dem Mond nicht unsichtbare Menschen leben? Man halte sich vor Augen: Jeder Mensch soll die Freiheit haben zu entscheiden, ob er Christ oder Moslem oder Zeuge Jehova oder Evangelikaner oder Wohlstandstelevisionär oder Gläubiger der Vorhaut Christi oder was sonst sein will, was man immer noch nicht für eine psychische Störung hält, die zu therapieren ist!

Was man aber doch sagen kann, ist dies: Es gibt nichts, was der Mensch, wenn er es konnte, nicht auch gemacht oder wenigstens probiert hätte, auch wenn es ihm seine Natur keineswegs nahelegte: Fliegen, Klettern, Seiltanzen. Aber nie hat man gehört, dass jemand in den Kreis seiner Bekannten oder Freunde trat und verkündete: Heute früh habe ich versucht, Brot und Wein sein zu wollen – und seht, ich habe es zusammengebracht, jetzt bin ich Brot und Wein! Wenn das möglich wäre, hätten es die Menschen längst entdeckt und praktiziert. Irgendwelche Verwandlungen eines Menschen gab es bisher nur in Märchen: Im Bösen, wenn ein Priester jemanden bannte, im Guten, wenn eine Frau einen Priester küsste und aus ihm den Mann herausholte, der er eigentlich war und den sie dann verließ. Und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute: Die Frau und der Mann, der einmal ein Priester war.

Das Schlimme ist: Heute will man uns alle zwingen, das abstruse Gott-Märchen ohne Sinn buchstäblich für wahr zu halten! Die Erfahrung sagt ein klares Nein! Natürlich gab es immer schon Männer, die ein Gott sein wollten. Sie tragen sogar Röcke! Aber niemand denkt wirklich, dass der Betreffende jetzt wirklich ein Gott ist und nicht nur ein verkleideter beziehungsweise ein verstümmelter Mann!

Und wenn es noch so oft behauptet wird: Jeder Mensch weiß im Grunde sehr wohl, dass weder der Mensch selbst noch ein Arzt oder die Gesellschaft ein solch absonderliches Wunder vollbringen kann: aus einem Leib ein Brot oder aus einem Brot einen Leib zu machen. Man hat es versucht, aber das Brot, das eigentlich ein Junge war, hat zuerst verzweifelt um ein Zurück gekämpft und dann, verstümmelt wie er war, hat er sich selbst erschossen!

Übrigens widerlegt die Verwandlung eines Leibes in ein Brot oder umgekehrt eines Brotes in einen Leib die ganze Gottideologie: Wozu eine kostspielige und schmerzhafte Messe, wenn jeder Mensch sein Brot selbst backen kann? Offenbar kann er das eben nicht, sondern braucht eine Messe, die verstümmelt, aber nicht verwandelt. Es ist, wie wenn man behaupten wollte, man könne eine Glatze durch eine Perücke heilen!

Was immer in Zukunft noch gelingen mag, auch die beste Messe bleibt ein Trick wie im Zirkus: Der Priester steckt seinen Hund von hinten in eine Kiste, macht Hokuspokus, kündigt eine Verwandlung an, dann macht er sein Hokuspokus und siehe, die vordere Tür öffnet sich, man hört ein Miau! und heraus kommt eine Katze! Vielleicht klettert er dann auch selbst in seine Wunderkiste und kommt, unter dem betenden Gemurmel des Publikums, wieder heraus mit einer weißen Bartperücke und roten Schuhen! Er verbeugt sich, dankt für das Amen und versucht einigermaßen geschickt hinauszutrippeln. Aber auch im Zirkus: Niemand denkt, der Hund sei wirklich ein Gott geworden oder der Artist eine gebärende Jungfrau! Beim Nachhause gehen werden die Leute nur darüber rätseln, wie der Trick gegangen sein könnte, wo jetzt der Gott ist und ob der Priester jetzt wieder bei seinem Jüngling liegt!

Wenn man unbedingt solche Verwandlungen will, dann im Zirkus oder auf einem Kostümfest, aber sonst hat die Gottideologie unter vernünftigen Menschen nichts verloren. Das zu erkennen genügt der Hausverstand, dazu braucht es keinen Titel! Aber wie sehr sie eine geradezu magische Macht hat, beweist der Umstand. Auch viele Gebildete fallen darauf herein, während normale Menschen fast immer vernünftig reagieren wie das Kind im Märchen von des Papstes neuen Kleidern: Mama, schau, der Papst ist ja nackt!

Papst Franziskus hat auf meine Frage hin gesagt: Die Gottideologie ist dämonisch! Übertrieben? Nein, weil sie weiter und wieder massiv auf dem Weg in staatliche Gesetze mit ihrer Unterdrückungsgewalt, die Natur der Menschen vergewaltigt, den Menschen umformen will und damit zeigt: Ihre Vertreter wollen weiter Gott sein, indem sie ihren selbst-erfundenen Menschen machen wollen. Inzwischen haben die slowakischen Männer, die polnischen, die kroatischen, die portugiesischen und einige Männer in Italien und auch Männer aus noch anderen Ländern beschwörend ihre warnende Stimme erhoben! Alle sind sich einig: Gott ist eine ernste Gefahr für die Zivilisation überhaupt. Drastisch ausgedrückt: Die Gottideologen sind sozusagen geistige Talibans, auch wenn sie da und dort noch bürgerlich agierende Schläfer sind, die aber auf ihren Einsatz warten!

Übrigens scheint die Gottideologie die erste Ideologie zu sein, zu deren Überwindung der Hausverstand, sobald der Rausch verflogen ist, wirklich ausreichen sollte! In seiner Enzyklika über die Hoffnung schrieb Papst Benedikt: Der Sieg der Vernunft über die Unvernunft ist das Gebot der Stunde. Und genau dieser Sieg ist es, den wir dringend brauchen.

Direkt zu Gott hat derselbe Papst gesagt: Wo die Freiheit des Selbst-Machens zur Freiheit des Gottmachens wird, wird notwendigerweise der Mensch selbst geleugnet und damit am Ende auch Gott als menschliche Schöpfung, als Ebenbild des Menschen der Mensch im Eigentlichen seines Seins entwürdigt. Und es wird sichtbar, dass dort, wo der Mensch geleugnet wird, auch die Würde des Menschen sich auflöst. Wer Gott aufgibt, verteidigt den Menschen.

Ja, Gott ist Zerstörung des Menschen, darum hat es Papst Franziskus zu recht dämonisch genannt, also ein Werk des Menschen-Mörders von Anbeginn und Vater der Lüge. Alles übertrieben und zu emotional? Das hat man auch den Warnern und Warnerinnen vor den Organisierten Glauben auch schon gesagt, bis es dann immer je zu spät ist, um die Feuer der Scheiterhaufen nicht brennen zu lassen!

Andreas Laun - Papst Franziskus - Paul M Zulehner

Andreas Laun erscheint sein Geschriebenes zum Klartext Gewandeltes und verdächtigt sogleich Allah, seine mohammedanischen Hände dabei im Spiel gehabt zu haben. Aber Paul M. Zulehner kann ihn beruhigen. Es war Gott auf der Suche nach einem neuen Image.

Als Andreas Laun aber die „Katholischen Nachrichten“ aufrief, um zufrieden seinen veröffentlichten Beitrag über die „Genderideologie“ zu lesen, mußte er zu seinem Schrecken feststellen, daß dieser sein Beitrag korrigiert, gekürzt, verändert wurde. Nachdem die Betreiber von den „Katholischen Nachrichten“ ihm versicherten, seinen Text auf keinen Fall so geändert zu haben, wie er das behaupte, sein Beitrag also gänzlich unverändert veröffentlicht wurde, erklärte sich Andreas Laun diese ungehörige Verwandlung seines Textes damit, das könne nur der ihm feindliche Korrektor Allah gewesen sein. Paul M. Zulehner, bekannt für seine Redlichkeit und seine höchste wissenschaftliche und reformfreudige Art, gibt aber ihm zu bedenken, es könne durchaus Gott selbst gewesen sein, der in den launischen Text derart drastisch eingriff, unzufrieden ob seines Images als Reformverweigerer. Diese Erklärung scheint Paul M. Zulehner sehr plausibel, hat er, auch für seine wasserdichten Beweise bekannt, doch dafür einen unwiderlegbaren Beleg, nämlich seinen ebenfalls erst vor kurzem in der Tagszeitung „Die Presse“ veröffentlichten Beitrag, an dem kein Wort geändert wurde, in den Gott nicht eingriff. Und zur Beruhigung von Andreas Laun, daß Gott sie, die zwei ach so unterschiedlichen Christen, nicht verlassen habe, sondern bloß Andreas Laun zur zulehnerischen Formulierharmloserei animieren möchte, zwar auf drastische Weise, zitiert Paul M. Zulehner getragen sich selbst, was von Gott so stehengelassen wurde:

„Zu klären ist vor allem, was wirkliche ‚Liebe‘ für das Kind bedeutet. Diese lebt von Verlässlichkeit, Förderung, Schutz, Ermutigung, Auseinandersetzung. Aber gehört zu dieser Liebe nicht auch dazu, dass gute Bedingungen für die Ausbildung der sexuellen Identität des Kindes gewährleistet sind, die bei Homopaaren nicht gerade herausragend sind? Dass allein bei solchen Fragen von Homosexuellen sogleich die rote Karte der Diskriminierung gezückt wird, zeigt, wie sehr es primär um Interessen von Erwachsenen geht und wie schwer es ist, das Kindeswohl in der Mitte der Überlegungen zu halten.“

Das herrische Gewinsel der Sektiererinnen um ihre Religionsfreiheit

darf, auch in der aktuellen Erregung über das Urteil über die Beschneidung als Körperverletzung, nicht dazu führen, sich ablenken zu lassen, Tränen für Sektierer zu vergießen, die bereits kritisch von nicht ausgewiesenen Sektenmitgliedern herausgepreßt werden, um den Sekten beizustehen, weil diesen eben aktuell durch dieses Urteil ihr als Fundament ihrer Gesinnungen verkaufter Ritus in Frage gestellt wird, mehr noch, es befragen bereits Demokraten und Demokratinnen selbstkritisch die eigene Demokratie, ob ein derartiges Urteil angemessen und richtig ist für eine Demokratie, ob nicht die Sekten durch ein derartiges Urteil, mehr noch, ein Politologe in Österreich flattert hoch und bringt dieses Urteil mit Antisemitismus, Frauenhass, Kastrationsangst nieder auf die Wiese und larvt jene, die zu einer positiven Einschätzung dieses Urteils kommen, mit einem psychologischen Krankheitsheitsbefund ein …

Dieser österreichische Politologe argumentiert etwa geschichtlich, daß gerade antisemitische Herrscher die Beschneidung verbieten ließen, argumentiert psychologisch mit Sigmund Freud betreffend … Ach, darüber weiter zu schreiben … Erstaunlich an dieser Argumentation eines Politologen ist es allerdings, daß er diese riesengroßen Organisierten Glauben, die zusammen Milliarden von Anhängern und Mitgliedern haben, als religiöse Minderheiten sieht, die, oh wie arm, von Atheisten bekämpft werden, diese die Dschihadistinnen sind …

Darüber weiter zu schreiben, noch einmal darüber zu schreiben, ist müßig, es darf verwiesen werden, daß auch hier geschichtlich auf Beschneidungen eingegangen wurde, allerdings auf die Erwartungen und Hoffnungen der Organisierten Glauben, was mit Beschneidungen erwirkt werden kann … Auf die psychologische Dimension der Beschneidung allerdings wurde nicht eingegangen, denn auch die Menschen in den Organisierten Glauben verdienen den Respekt, sich selbst über ihre Sexualität klar zu werden, selbst zu bestimmen, ob es eine negative oder positive Sexualität ist, ob es eine Sexualität der Mängel oder …

Wer das den „religiösen Minderheiten“ wortreiche Beispringen dieses Politologen gelesen haben sollte, wird hier zur geschichtlichen Vervollständigung die eine oder andere Information …

Beschnitten gesteinigt zu werden – Freiheit, wie sie Organisierte Glauben meinen

Der Dreifaltigkeit Verteidigung des Rechts der Eltern auf Erziehung mit dem Messer

Schon Quallen beschneiden ihre Söhne

Das Geplärre der Sekten um ihre Religionsfreiheit darf nicht aus lauter Sorge um diese und ihr Wohlergehen alles derart übertönen, daß nicht mehr gehört wird, wie sorglos selbst diese Sekten sind, wie wenig diese Sekten es bekümmert, das Wohlergehen der Anderen, die nicht ihre Mitglieder sind, mehr, wie antidemokratisch, wie brutal diese Sekten mit dem Anderen aber auch mit den eigenen Mitgliedern umgehen …

Dazu wurden auch hier bereits Beispiele zur Genüge zu den Sekten der großen Organisierten Glauben gegeben, heute soll noch eine kleine Sekte des Organisierten Glaubens als Beispiel hinzukommen -, die Zeugen Jehovas …. Denn diese passen durch ihre Gesinnung und ihre Ansichten, wie die paar Sätze in der Collage es bereits vermitteln können und zur weiteren Informationseinholung einladen, in bezug auf Kindererziehung recht gut zur aktuellen Diskussion um die Beschneidung … Auch hier geht es um Gehorsam, geht es um Züchtigung, um den Anspruch auf das Kind als Besitz, über den die Herrscher und Herrscherinnen (in liberalen Gesellschaften als Eltern bekannt) nicht nur bestimmen können, wie es ihnen beliebt, sie befriedigt, sondern, mit Blick etwa auf deren Bluttransfusionsvebot, auch … Und wie reagieren liberale Gesellschaften auf diese Strenge, auf diese Unerbittlichkeit, auf dieses gänzliche Freisein von Selbstkritik, auf dieses gänzliche Freisein von der Bereitschaft zum Dialog, auf dieses gänzliche Freisein von der Anerkennung anderer Lebensweisen, die diese Sekten in mannigfacher Art in ihrer gesinnungsvergewaltigen Freiheit exerzieren … Die Reaktion der liberalen Gesellschaften ist, diesen Sekten ihre Privilegien nicht nur zur lassen, sondern sie auch heute noch zu verwöhnen, der einen oder anderen Sekte auch heute noch einen Sonderstatuts zuzuerkennen, wie eben als Beispiel der Sekte des Organisierten Glaubens der Zeugen Jehovas … Und wie haben die Zeugen Jehovas erst vor kurzem darauf reagiert? Mit Häme, diesmal gegen andere Sekten, aus einer Pressemitteilung:

„Ob einer solchen Prüfung wohl alle Religionsgemeinschaften standhalten könnten, die den Körperschaftsstatus bereits innehaben?“

Wird etwa an die Sekte des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche gedacht, ist diese hämische Frage durchaus eine Frage, über die nachzudenken ist, auch unter besonderer Beachtung, was diese zur Nichtbefolgung staatlicher Vorschriften

Und haben nicht genau in diese Erregungen um die Beschneidungen hinein, Anhänger einer Sekte wieder einmal bezeugt, mit dem Zerstören eines „Weltkulturerbes“, daß Organisierte Glauben Knechte und Herrne der Vernichtung sind …

Genug jetzt … Oder doch so etwas wie einen Versuch, den Text heute mit einer Art von Schlußsatz zu beenden, der eigentliche eine nach wie vor zu beantwortende Frage ist. Wenn gesehen wird, wie Sektierer aus dem gleichen alten und eingefallenen und verseuchten Brunnen ihre Wörter, ihre Gesinnungen weiter herausziehen, kann die Frage gestellt werden, wofür diese tatsächlich ein Dialogzentrum zur Ausweitung des Personenkults für einen absolutistischen und also antidemokratischen Herrscher noch benötigen … Werden sie in Gebetsrunden den Unterschied zwischen Stock und Rute, jedoch die Rute der Zeugen Jehovas wird von dieser Sekte selbst nicht im Personenkultszentrum gezeigt werden können …